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	<title>AOL - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Gestumblindi: /* Geschichte */ einen Satz verschoben, passt so besser in die Chronologie</title>
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		<updated>2026-04-10T21:09:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte: &lt;/span&gt; einen Satz verschoben, passt so besser in die Chronologie&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt den Onlinedienst AOL. Für den gleichnamigen Verlag siehe [[AOL-Verlag]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Unternehmen&lt;br /&gt;
| Name             = AOL Inc.&lt;br /&gt;
| Logo             = AOL logo (2024).svg&lt;br /&gt;
| Unternehmensform = [[Gesellschaftsrecht der Vereinigten Staaten#Corporation|Corporation]]&lt;br /&gt;
| ISIN             = nicht vorhanden&lt;br /&gt;
| Gründungsdatum   = 1985&lt;br /&gt;
| Sitz             = [[New York City]], [[New York (Bundesstaat)|New York]]&amp;lt;br /&amp;gt;{{Vereinigte Staaten}}&lt;br /&gt;
| Leitung          = Tim Armstrong ([[Chief Executive Officer|CEO]])&lt;br /&gt;
| Mitarbeiterzahl  = 4.500 (31. Dezember 2014)&amp;lt;ref name=ar2014&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://services.corporate-ir.net/SEC/Document.Service?id=P3VybD1hSFIwY0RvdkwyRndhUzUwWlc1cmQybDZZWEprTG1OdmJTOWtiM2R1Ykc5aFpDNXdhSEEvWVdOMGFXOXVQVkJFUmlacGNHRm5aVDB4TURFd05qazVPU1p6ZFdKemFXUTlOVGM9JnR5cGU9MiZmbj1BT0xJbmMucGRm |titel=Mitarbeiterzahl und Umsatz 2014 |werk=services.corporate-ir.net |sprache=en |abruf=2024-04-15 |offline=1 |kommentar=Ursprungslink unauffindbar im [[Internet Archive]] und [[archive.today]]}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |url=http://services.corporate-ir.net/SEC/Document.Service?id=P3VybD1hSFIwY0RvdkwyRndhUzUwWlc1cmQybDZZWEprTG1OdmJTOWtiM2R1Ykc5aFpDNXdhSEEvWVdOMGFXOXVQVkJFUmlacGNHRm5aVDB4TURFd05qazVPU1p6ZFdKemFXUTlOVGM9JnR5cGU9MiZmbj1BT0xJbmMucGRm |date=2024-04 |fix-attempted=1 |checked=Sailorsfriend |botlauf=deadurl}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Umsatz           = 2,527 Mrd. [[US-Dollar]] (2014)&amp;lt;ref name=ar2014/&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Branche          = Medien&lt;br /&gt;
| Homepage         = www.aol.de&amp;lt;!-- seit 2021 ist AOL eine Marke von Yahoo Inc. das wiederum Apollo Global Management gehört --&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;AOL&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein ursprünglich amerikanisches [[Webportal]] und [[E-Mail-Anbieter]] mit verschiedenen Sprachauftritten. AOL war bis Anfang 2026 im Besitz des Unternehmens &amp;#039;&amp;#039;[[Yahoo (2021)|Yahoo! Inc.]]&amp;#039;&amp;#039; (bis 2021 &amp;#039;&amp;#039;Verizon Media&amp;#039;&amp;#039;), das seinerseits mehrheitlich [[Apollo Global Management]] gehört. Ursprünglich war AOL, ehemals &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;America Online&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, ein Internetdienstanbieter und im Jahr 2000 mit 30 Millionen zahlenden Mitgliedern der größte Internetdienstanbieter weltweit. Im Januar 2026 wurde AOL an das italienische Unternehmen [[Bending Spoons]] verkauft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== International ===&lt;br /&gt;
Das Unternehmen wurde 1985 in [[Dulles (Virginia)|Dulles]], [[Virginia]] von [[Jim Kimsey]] als &amp;#039;&amp;#039;Quantum Computer Services&amp;#039;&amp;#039; aus den Überresten der 1983 gegründeten Control Video Corporation (CVC) gegründet, die einen Onlinedienst für den [[Atari 2600]] anbot. Das erste Produkt &amp;#039;&amp;#039;Quantum Link (Q-Link)&amp;#039;&amp;#039; war ein grafischer Onlinedienst für amerikanische Benutzer des [[Commodore 64]] und [[Commodore 128|128]]. Im Mai 1988 veröffentlichten [[Apple]] und Quantum [[AppleLink]] Personal Edition für [[Apple II]] und [[Macintosh]]. Im August 1988 folgte in Kooperation mit [[Tandy Corporation|Tandy]] der Dienst &amp;#039;&amp;#039;PC-Link&amp;#039;&amp;#039; für [[IBM-PC-kompatibler Computer|IBM-PC-kompatible Computer]]. Nach der Trennung von Apple im Oktober 1989 erfolgte die Umbenennung zu &amp;#039;&amp;#039;America Online&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;fast&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=David Lumb |url=https://www.fastcompany.com/3046194/a-brief-history-of-aol |titel=A Brief History Of AOL |hrsg=Fast Company |datum=2015-05-12 |sprache=en |abruf=2018-07-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1990 – also kurz vor dem Start des [[World Wide Web]] – konkurrierten mehrere amerikanische Online-Anbieter; der größte war der Online-Pionier [[CompuServe]]. Im Unterschied zum in die Jahre gekommenen CompuServe mit seiner kargen Benutzeroberfläche ging AOL auf eine neue Generation von Nutzern zu und bot eine ansprechende farbenfrohe Software für den Zugang zu seinem Netz. 1991 folgte Steve Case, der schon Marketingdirektor bei CVC war, Kimsey als CEO nach. Der AOL-Onlinedienst erschien im selben Jahr erst für [[MS-DOS]] und ein Jahr später für [[Windows]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;fast&amp;quot; /&amp;gt; Für AOL DOS wurde mit &amp;#039;&amp;#039;[[Neverwinter Nights (AOL)|Neverwinter Nights]]&amp;#039;&amp;#039; das erste grafische [[MMORPG]] veröffentlicht.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Scott Jon Siegel |url=https://www.engadget.com/2008/04/01/stormfront-studios-shutting-down/ |titel=Stormfront Studios shutting down/ |werk=engadget.com |datum=2008-04-01 |sprache=en |abruf=2018-07-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1996 wurde das Bezahlmodell von AOL von Stundengebühren auf eine monatliche Flatrate umgestellt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;fast&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Start des World Wide Web 1993 kam eine neue Netzkultur auf. Die [[Early Adopter]]s entledigten sich der Bindung an zentralisierte Portale wie AOL und nutzten das Internet über [[Webbrowser]]. AOL galt damals als sicherer Hafen und die [[Netscape Communications|Netscape Communications Corporation]] als größte Herausforderung. Die New York Times schrieb 1998, America Online sei „allgemein als Schutz für technische Neulinge anerkannt, die noch nicht reif für die große weite Welt des Netzes sind.“&amp;lt;ref&amp;gt;Amy Harmon: &amp;#039;&amp;#039;Culture Clash Seen in Merger Of Companies&amp;#039;&amp;#039;, New York Times, 24. November 1998 (englisch).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1997 übernahm AOL den Erzkonkurrenten CompuServe und 1998 Netscape sowie das von der israelischen Firma &amp;#039;&amp;#039;[[Mirabilis (Unternehmen)|Mirabilis Ltd.]]&amp;#039;&amp;#039; entwickelte Chat-Programm [[ICQ]]. Der Fotokonzern [[Kodak]] startete im Sommer 1998 einen Dienst, bei dem AOL-Kunden ihre belichteten Filme in Geschäften abgeben und wenig später die digitalisierten Fotos über ihr AOL-Konto abrufen konnten.&amp;lt;ref&amp;gt;Michel Marriott: &amp;#039;&amp;#039;Kodak and AOL Plan To Offer Photos on Web&amp;#039;&amp;#039;, The New York Times, 21. Mai 1998 (englisch).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Aol subscribers Q201-Q407.png|mini|Der Niedergang von America Online: Zahl der US-amerikanischen Kunden zwischen 2001 und 2009]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Höhepunkt seiner Popularität in der ersten Hälfte der 2000er Jahre war AOL mit über 30 Millionen Kunden weltweit der größte Internet-Anbieter. Im Jahr 2000 fusionierte AOL mit [[Time Warner]] und firmierte anschließend als AOL Time Warner. Im Jahr 2003 strich das Unternehmen das Kürzel AOL wieder aus dem Unternehmensnamen. Ende 2005 stieg [[Google Inc.]] für eine Milliarde Dollar (833&amp;amp;nbsp;Millionen Euro) bei AOL ein. Am 3. April 2006 benannte sich America Online Inc. offiziell in AOL LLC. um. Die ursprüngliche Mission, die der Name ausdrücken sollte, Amerika online zu bringen, habe man schließlich längst erfüllt, begründete AOL-Chef Jon Miller.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 8. Juli 2009 kaufte Time Warner die Anteile von Google zurück, um AOL in einem weiteren Schritt an die Börse zu bringen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Heise online |Autor=Andreas Wilkens |ID=748325 |Titel=Time Warner kauft von Google AOL-Anteile zurück |Datum=2009-07-28 |Abruf=2024-04-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Mitte 2009 kündigte der neue Vorstandschef Tim Armstrong an, das Unternehmen bis Ende des Jahres an die Börse bringen zu wollen. Dafür wollte AOL selbst Inhalte produzieren und graphische Online-Werbung vermarkten.&amp;lt;ref&amp;gt;Holger Schmidt: [https://www.faz.net/aktuell/technik-motor/digital/neuer-vorstandschef-aol-soll-wie-disney-werden-1856165.html „AOL soll wie Disney werden“] In: [[Faz.net]], 29. September 2009.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 19. November 2009 wurden Pläne des Unternehmens bekannt, mit dem Ziel einer Einsparung von 300 Millionen US-Dollar auch auf Basis von Entlassungen 2.500 Stellen abzubauen, das entsprach einem Drittel der Belegschaft.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Tagesschau.de]]: {{Webarchiv |url=http://www.tagesschau.de/wirtschaft/aol100.html |wayback=20091122122831 |text=&amp;#039;&amp;#039;AOL will 2500 Stellen streichen&amp;#039;&amp;#039;}}, abgerufen am 20. November 2009.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Rahmen dieser Umstrukturierungsmaßnahmen schloss AOL mehrere europäische Niederlassungen, darunter alle vier deutschen Niederlassungen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Stefan Schultz |url=https://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/angeschlagener-tech-pionier-aol-deutschland-macht-dicht-a-671276.html |titel=Angeschlagener Tech-Pionier: AOL Deutschland macht dicht |werk=spiegel.de |datum=2010-01-11 |abruf=2024-04-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.welt.de/wirtschaft/webwelt/article5812190/AOL-ist-in-Deutschland-bald-nur-noch-Geschichte.html &amp;#039;&amp;#039;AOL ist in Deutschland bald nur noch Geschichte&amp;#039;&amp;#039;] In: [[Die Welt]] online vom 11. Januar 2010, abgerufen am 12. Januar 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt; Hiervon waren insgesamt 140 Arbeitsplätze in Deutschland betroffen. Im Dezember 2009 trennte sich [[Time Warner]] von AOL. Erstmals am 10. Dezember 2009 wurde AOL an der New Yorker Börse wieder als eigenständiges Unternehmen gehandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im April 2010 verkaufte AOL den Instant Messenger ICQ für 187,5 Millionen Dollar an das russische [[Investmentunternehmen|Investment-Unternehmen]] [[Mail.ru Group|Digital Sky Technologies]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Heise online |Autor=Peter-Michael Ziegler |ID=989367 |Titel=ICQ nach Russland verkauft |Datum=2010-04-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Februar 2011 kaufte AOL [[The Huffington Post]] und führte alle journalistischen Sparten des Unternehmens unter dem neuen Dach &amp;#039;&amp;#039;AOL Huffington Post Media Group&amp;#039;&amp;#039; zusammen. Damit erweiterte sich das Geschäftsmodell, da die &amp;#039;&amp;#039;Huffington Post&amp;#039;&amp;#039; ihrerseits seit etwa 2010 systematisch namhafte Journalisten eingekauft hatte, um die Rolle eines bedeutenden journalistischen Mediums anzustreben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;pompeo&amp;quot;&amp;gt;Joe Pompeo: {{Webarchiv |url=http://www.capitalnewyork.com/article/culture/2011/11/4169557/road-ahead-huffington-post-nine-months-and-merger-later-capital-j-jo?page=all |wayback=20111119233259 |text=&amp;#039;&amp;#039;The road ahead for the Huffington Post – Nine months and a merger later, &amp;#039;Capital-J Journalism&amp;#039; is still a work in progress&amp;#039;&amp;#039;}}, Capital New York, 16. November 2011 (englisch).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 7. August 2013 wurde der Kauf der Onlinevideo-Werbefirma Adap.tv für 405 Millionen Dollar bekanntgegeben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;derstandard-13756259521842011&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://derstandard.at/1375625952184/Internet-Pionier-AOL-wagt-groesste-Uebernahme-seit-2011 |titel=Internet-Pionier AOL wagt größte Übernahme seit 2011 |werk=[[Der Standard|derstandard.at]] |datum=2013-08-07 |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20130811133840/http://derstandard.at/1375625952184/Internet-Pionier-AOL-wagt-groesste-Uebernahme-seit-2011 |archiv-datum=2013-08-11 |abruf=2024-04-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.cio.de/index.cfm?pid=155&amp;amp;pk=2925651&amp;amp;p=1 |archive-is=20130807142949 |text=cio.de – &amp;#039;&amp;#039;AOL kauft Video-Werbefirma&amp;#039;&amp;#039;}}. Artikel vom 7. August 2013, abgerufen am 7. August 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 12. Mai 2015 wurde bekannt, dass [[Verizon Communications|Verizon]] AOL für 4,4 Milliarden Dollar übernehmen will.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Heise online |ID=2645662 |Autor=Daniel AJ Sokolov |Titel=Verizon kauft AOL |Abruf=2015-05-12 |Datum=2015-05-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.handelsblatt.com/unternehmen/it-medien/verizon-kauft-aol-internet-dino-ist-nur-noch-4-4-milliarden-dollar-wert/11767698.html |titel=Verizon Kauft AOL – Internet-Dino ist nur noch 4,4 Milliarden Dollar wert |werk=handelsblatt.com |hrsg=[[Handelsblatt]] |datum=2015-05-12 |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20160306143038/http://www.handelsblatt.com/unternehmen/it-medien/verizon-kauft-aol-internet-dino-ist-nur-noch-4-4-milliarden-dollar-wert/11767698.html |archiv-datum=2016-03-06 |abruf=2024-04-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 23. Juni 2015 schloss Verizon die Übernahme ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 3. April 2017 gab Verizon bekannt, dass man die Marken Yahoo! und AOL miteinander fusionieren möchte. Darüber ist aus Yahoo! und AOL die Marke Oath entstanden, seit dem Jahr 2019 als [[Verizon Media]] bekannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Jens Minor |url=https://www.googlewatchblog.de/2017/04/das-ende-internetpioniers-verizon/ |titel=Das Ende des Internetpioniers |werk=GoogleWatchBlog.de |hrsg=GoogleWatchBlog |datum=2017-04-01 |abruf=2017-04-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://basic-tutorials.de/verizon-fusioniert-aol-und-yahoo-zu-oath/ |titel=Verizon fusioniert AOL und Yahoo zu Oath |werk=basictutorials.de |hrsg=Basic Tutorials |datum=2017-04-11 |abruf=2017-04-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Tim Armstrong |url=https://twitter.com/timarmstrongaol/status/848994977715826690 |titel=Statusmeldung bei Twitter – Tim Armstrong/AOL/Yahoo!/Verizon |werk=twitter.com |hrsg=AOL/Tim Armstrong |datum=2017-04-03 |sprache=en |abruf=2017-04-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 3. Mai 2021 wurde bekannt gegeben, dass AOL (und Yahoo) für 5 Milliarden Dollar an [[Apollo Global Management]] verkauft wird.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://nypost.com/2021/05/03/private-equity-firm-apollo-acquires-verizon-media-group-for-5b/ |titel=Apollo acquires Verizon’s Yahoo, AOL businesses for $5B |werk=nypost.com |datum=2021-05-03 |sprache=en |abruf=2021-05-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende Oktober 2025 hat das italienische Unternehmen [[Bending Spoons]] angekündigt, AOL – inzwischen noch bestehend aus der Website aol.com und dem gleichnamigen E-Mail-Provider&amp;lt;ref name=&amp;quot;heise2025&amp;quot;&amp;gt;{{cite web |author=Martin Holland |url=https://www.heise.de/news/Internetpionier-Bending-Spoons-aus-Italien-uebernimmt-jetzt-auch-AOL-10965148.html |website=heise online |title=Internetpionier: Bending Spoons aus Italien übernimmt jetzt auch AOL |accessdate=2025-10-30 |date=2025-10-30 |language=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt; – zu übernehmen. Zu diesem Zeitpunkt hatte AOL ca. 30 Mio. monatliche Besucher.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Richard Speed |url=https://www.theregister.com/2025/10/30/yahoo_sells_aol_to_bending/ |titel=Italian tech company promises to make America Online great again |werk=The Register |datum=2025-10-30 |sprache=en |abruf=2025-10-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Kauf wurde am 2. Januar 2026 vollzogen,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Beth JoJack |url=https://virginiabusiness.com/aol-to-lay-off-108-tied-to-reston-office/ |titel=AOL to lay off 108 tied to Reston office |werk=Virginia Business |datum=2026-02-20 |sprache=en-US |abruf=2026-04-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://legal.aol.com/faqs/index.html?locale=de-de |titel=FAQs |werk=legal.aol.com |datum=02.01.2026 |abruf=2026-04-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt; als Kaufpreis wurden 1,58 Milliarden Dollar genannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Sara Fischer |url=https://www.axios.com/2025/10/29/aol-bending-spoons-deal |titel=AOL to be sold to Bending Spoons for roughly $1.5B |werk=Axios.com |datum=2025-10-29 |sprache=en |abruf=2026-04-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;120&amp;quot; heights=&amp;quot;80&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
  America Online logo.svg|Früheres Logo von America Online&lt;br /&gt;
  AOL-Logo.svg|Früheres Logo von AOL&lt;br /&gt;
  AOL old logo.svg|2009 abgelöstes Logo&lt;br /&gt;
  AOL logo.svg|2024 abgelöstes Logo&lt;br /&gt;
  Oath tagline blue RGB 170221.svg|2017: Oath löst (vorübergehend) Namen und Logo von Yahoo! und AOL ab&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== AOL Deutschland ===&lt;br /&gt;
Die deutsche Niederlassung wurde 1995 als [[Joint Venture]] der [[Bertelsmann AG]] und AOL Europe gegründet und hatte ihren [[Sitz (juristische Person)|Hauptsitz]] in [[Hamburg]], wo Geschäftsleitung und Redaktion angesiedelt waren. Die überwiegende Mehrzahl der rund 1.200 Mitarbeiter arbeiteten in den [[Callcenter|Call-Centern]] in [[Saarbrücken]], [[Duisburg]], [[Dessau]], [[Erfurt]], [[Görlitz]], [[Düsseldorf]], [[Essen]] sowie [[Frankfurt (Oder)]]. Die Standorte in Dessau, Erfurt, Görlitz, Düsseldorf, Essen und Frankfurt (Oder) wurden von externen Dienstleistern betrieben. Der Onlinedienst &amp;#039;&amp;#039;AOL Deutschland&amp;#039;&amp;#039; erzielte im Geschäftsjahr 2003 mit rund zwölf Millionen Euro erstmals einen operativen Gewinn, der sich 2005 im Vergleich zum Vorjahr verdoppelte. Vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen ([[EBITDA]]) erzielte der Konzern ein Ergebnis von rund 80 Millionen Euro (38 Millionen 2004). In Deutschland erreichte AOL mit seinen Internet-Angeboten der Marken AOL, [[CompuServe]] und [[Netscape Internet Service]] etwa fünf Millionen Menschen pro Monat.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.agof.de/download/Downloads_Internet_Facts/Downloads_Internet_Facts_2007/Downloads_Internet_Facts_2007_II/2007-II_if_2007_II_teil_2_vermarkter.pdf |titel=Berichtsband – Teil 2: zur internet facts 2007-II Teil 2 – Vermarkter |werk=agof.de |hrsg=AGOF e.&amp;amp;nbsp;V. |datum=2007-10 |seiten=4, 5, 13 |format=PDF; 295&amp;amp;nbsp;kB |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20160304204830/http://www.agof.de/download/Downloads_Internet_Facts/Downloads_Internet_Facts_2007/Downloads_Internet_Facts_2007_II/2007-II_if_2007_II_teil_2_vermarkter.pdf |archiv-datum=2016-03-04 |abruf=2024-04-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum 1. März 2007 verkaufte AOL in Deutschland das Internet-Zugangsgeschäft mit allen Callcentern an [[HanseNet]]. Geschäftsführer der 2006 neu gegründeten &amp;#039;&amp;#039;AOL Deutschland Medien GmbH&amp;#039;&amp;#039;, die weiterhin das sogenannte Audience-Geschäft wie die AOL-Portale, die AOL-Zugangssoftware und den kostenlosen AOL-E-Mail-Service betreibt, war bis April 2008 Torsten Ahlers.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.aol.de/Corp-Presse-PM/AOL-Europa-gibt-bekannt-Geschaeftsfuehrer-Torsten-Ahlers-AOL-Deutschland-verlaesst-498912080-0.html |wayback=20090618032558 |text=&amp;#039;&amp;#039;AOL Europa gibt bekannt, dass der Geschäftsführer Torsten Ahlers AOL Deutschland verlässt&amp;#039;&amp;#039;}}, AOL Deutschland, Pressemitteilung, 16. April 2008.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sein Nachfolger wurde Andreas Demuth,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.aol.de/Corp-Geschichte/2004-2008-1077065825-0.html |wayback=20090321161952 |text=Unternehmensgeschichte}}&amp;lt;/ref&amp;gt; der das Unternehmen zum 30. November 2009 verließ. Ab 13. Dezember 2011 war Michael Edward Nolan Jr. Geschäftsführer,&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web |url=https://www.unternehmensregister.de/ureg/ |title=Unternehmensregister des Bundesanzeigers |date=2011-12-13 |accessdate=2024-04-15 |language=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt; seit 29. Oktober 2015 ist es Amanda L. Reid.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web |url=https://www.unternehmensregister.de/ureg/ |title=Unternehmensregister des Bundesanzeigers |date=2015-10-29 |accessdate=2024-04-15 |language=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die AOL Deutschland Medien GmbH ist mittlerweile ebenfalls in einhundertprozentigem Besitz der Verizon International, Inc.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Liste der Gesellschafter der AOL Deutschland Medien GmbH |Hrsg=Handelsregister des Amtsgericht Hamburgs |Ort=Hamburg |Datum=2021-03-11 |Online=https://www.handelsregister.de/}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Geschäftsführer ist nach mehreren weiteren Wechseln Detlef Epping.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.northdata.de/AOL%20Deutschland%20Medien%20GmbH,%20Hamburg/HRB%2099260 |titel=Unternehmensdaten AOL DEUTSCHLAND MEDIEN GMBH, HAMBURG |werk=NorthData.de |datum=2025-07-01 |sprache=de |abruf=2025-07-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die weiterhin erreichbare Website AOL.de weist darauf hin, dass AOL Teil der Yahoo-Markenfamilie ist und bietet Nachrichten, eine Suchfunktionen und Zugang zum E-Mail-Dienst an.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=AOL |url=https://www.aol.de/ |titel=AOL.de {{!}} Kostenlose Email, Nachrichten &amp;amp; Wetter, Finanzen , Sport und Star-News auf AOL.de |sprache=de-DE |abruf=2025-07-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Produkte und Geschäftsmodell ==&lt;br /&gt;
Einst hatte das Unternehmen das World Wide Web für Millionen von Menschen definiert. In den Anfangsjahren hatten die Amerikaner ihre Einnahmen vor allem über Einwählverbindungen per [[Modem]] gemacht. Jahrelang lagen Disketten und CDs mit der AOL-Zugangssoftware vielen Ausgaben von Computerzeitschriften bei. 26,7 Millionen Kunden kamen 2002 über AOL ins Internet. In Deutschland war AOL der Hauptkonkurrent der [[Deutsche Telekom|Deutschen Telekom]]. Der Vormarsch von [[Digital Subscriber Line|DSL]]-Verbindungen und Flatrates ließ diese Einnahmen rapide schrumpfen und brachte AOL hohe Verluste ein. AOL versuchte dies aufzufangen, indem sie die Werbe-CD-ROMs mit der Zugangssoftware nicht nur Computerzeitschriften, sondern dann auch Tageszeitungen und Illustrierten beilegten; omnipräsent waren die CDs auch als [[Auslage (Werbung)|Auslagen]] in Supermärkten, Kaufhäusern, Kinos etc., sowie als [[Postwurfsendung|Postwurf-]]/[[Hauswurfsendung]]. Diese aggressive Werbung wurde von vielen Leuten als extrem ärgerlich empfunden. Ein Amerikaner startete daraufhin die Protestaktion [[No More AOL CDs]]. Sein Ziel: Er wollte eine Million AOL-Werbe-CDs sammeln und diese dann öffentlichkeitswirksam vor der AOL-Hauptzentrale per Lkw abkippen. Dazu kam es jedoch nicht, da AOL die CD-Kampagne beendete, bevor das Ziel erreicht wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2007 gehört der Marketing-Dienstleister [[Adtech]] zu AOL. Zum 31. Oktober 2008 hat AOL die „Hometown“-Seiten mit den Internet-Seiten seiner Benutzer geschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2008 kam AOL in den USA mit 7,5 Millionen Kunden noch auf Platz 5,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.isp-planet.com/research/rankings/usa.html |wayback=20110722051029 |text=Top 23 U.S. ISPs by Subscriber: Q3 2008}} (englisch).&amp;lt;/ref&amp;gt; 2010 war der Anteil jener AOL-USA-Kunden, die sich nach dem alten Verfahren per Modem einwählen, mit 5 Millionen immer noch erstaunlich hoch.&amp;lt;ref&amp;gt; {{Webarchiv |url=http://www.clarkhoward.com/news/clark-howard/technology/aol-still-has-5-million-customers-paying-for-dial/nFC6/ |wayback=20130214173317 |text=AOL still has 5 million customers paying for dial-up!}}, abgerufen am 1. April 2010 (englisch).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere bekannte Produkte von AOL sind bzw. waren u.&amp;amp;nbsp;a. [[AOL Instant Messenger|AIM]], [[ICQ]] (von 1998 bis 2010), [[Winamp]] (von 1999 bis 2014) und [[SHOUTcast]] (von 1999 bis 2014).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit [[Tim Armstrong (Manager)|Tim Armstrong]] 2009 als [[CEO]] von AOL eingestellt wurde, verschiebt sich das Geschäftsmodell von AOL in Richtung einer [[Content Farm]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;tc&amp;quot;&amp;gt;Erick Schonfeld: &amp;#039;&amp;#039;[https://techcrunch.com/2009/10/24/tim-armstrongs-secret-project-is-to-turn-aol-into-a-low-cost-content-machine/ Tim Armstrong’s Secret Project Is To Turn AOL Into A Low-Cost Content Machine]&amp;#039;&amp;#039;. Auf: [[TechCrunch]], 24. Oktober 2009 (englisch).&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit 2010 ist es das Kerngeschäft des Unternehmens, durch [[Freier Mitarbeiter|Freelancer]] gewaltige Mengen an Texten zu aktuell gesuchten Themen möglichst billig herstellen zu lassen, die dann durch exzessive Anwendung von Methoden der [[Suchmaschinenoptimierung]] möglichst häufig aufgerufen werden und so Werbeeinnahmen generieren sollen.&amp;lt;ref&amp;gt;Nicholas Carlson: [https://www.businessinsider.com/the-aol-way# LEAKED: AOL’s Master Plan]. businessinsider.com, 1. Februar 2011 (englisch).&amp;lt;/ref&amp;gt; Zur Veröffentlichung nutzt AOL neben seiner Haupt-Domain und dem Projekt &amp;#039;&amp;#039;seed.com&amp;#039;&amp;#039; rund 75 &amp;#039;&amp;#039;special-interest&amp;#039;&amp;#039;-Seiten unter dem Dach der Tochtergesellschaft &amp;#039;&amp;#039;MediaGlow&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;tc&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Übernahme der &amp;#039;&amp;#039;Huffington Post&amp;#039;&amp;#039; Anfang 2011 strebte AOL wieder in den Markt journalistischer Inhalte. Dabei gab es Ende 2011 Berichte über Konflikte und Reibungsverluste zwischen den beiden ehemaligen Unternehmen und ihren konträren Geschäftsmodellen. Dies galt sowohl innerhalb der ehemaligen Huffington Post, bei der die ursprünglichen, durch unbezahlte Blogger aufbereiteten Berichte über Storys anderer Medien mit den Artikeln hoch bezahlter und preisgekrönter Journalisten kontrastierten, die zur Aufwertung der Huffington Post engagiert wurden. Andererseits stand die erfolgreiche, wenn auch noch nicht konsolidierte Huffington-Post-Kultur gegen die Content-Farm-Mentalität, die AOL mit großem Aufwand aufgebaut hat.&amp;lt;ref name=&amp;quot;pompeo&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Herbst 2012 hat AOL unter der Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Alto&amp;#039;&amp;#039; einen Dienst gestartet, mit dem Nutzer mehrere [[E-Mail-Postfach|E-Mail-Postfächer]] unter einer einheitlichen Oberfläche zusammenfassen können. Kontakte, Nachrichten und [[Anhang|Anhänge]] werden in sogenannten &amp;#039;&amp;#039;Stacks&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Stapeln&amp;#039;&amp;#039;) organisiert, die dabei helfen sollen, E-Mails besonders effizient zu organisieren und zu bearbeiten. AOL Alto unterstützt neben AOL Mail auch [[Yahoo Mail]], [[Google Mail]] und [[Apple iCloud]] und erreichte eine breite Rezeption in den Medien, da es der erste Dienst seit mehreren Jahren war, den AOL unter eigener Regie vorgestellt hat.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Moritz Stückler |url=http://t3n.de/news/alto-innovativer-421411/ |titel=Alto: Innovativer Web-E-Mail-Client von AOL im Überblick |werk=[[t3n]] |datum=2012-10-21 |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20121023000608/http://t3n.de/news/alto-innovativer-421411/ |archiv-datum=2012-10-23 |abruf=2024-04-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 2009 bis Anfang 2014 betrieb AOL unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Patch&amp;#039;&amp;#039; bis zu 1300 Online-Plattformen zu Städten und Regionen in den USA, auf denen zu Höchstzeiten rund 1000 Mitarbeiter [[Lokaljournalismus]] produzierten. Im August 2013 war das Projekt auf 900 Plattformen und 500 Redakteure reduziert worden, Anfang 2014 wurde es an den Investor [[HaleGlobal]] verkauft. Hale wird voraussichtlich nur rund 250 Seiten weiterführen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Heise online |ID=2101878 |Autor=Volker Briegleb |Titel=Entlassungen: AOL gibt Lokalnachrichtenportal Patch auf |Datum=2014-01-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juli 2025 kündigte AOL an, in den USA die Einwahl ins Internet über ein Telefon-Modem ab dem 30. September nicht mehr zu unterstützen. 2015 lag die Zahl der Nutzer, die sich per Modem ins Internet einwählten, bei 2,16 Millionen Menschen; 2019 waren es schätzungsweise noch 265.000. Als AOL 2021 übernommen wurde, war die Modemkundschaft des Konzerns auf „wenige tausend“ Nutzer gesunken.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Heise online |Titel=Nach 35 Jahren: AOL stellt Einwahlmöglichkeit über Modem in den USA ein |Autor=Daniel AJ Sokolov |Datum=2025-08-09 |ID=10516160 |Abruf=2025-08-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technik ==&lt;br /&gt;
AOL setzte für die Einwahl in das Internet jahrelang auf eine [[proprietäre Software]], ohne die es nicht möglich war, AOL zu nutzen. Die erste AOL-Einwahlsoftware für den PC erschien um 1990 für das [[Grafische Benutzeroberfläche|GUI]] &amp;#039;&amp;#039;GeoWorks Ensemble&amp;#039;&amp;#039; (auch als „[[PC/GEOS]]“ bekannt), da die Firmengeschichte von AOL eng mit [[GEOS (Software)|GEOS]] verbunden war – unter anderem aufgrund der Entwicklung von „Quantum Link“ für den Homecomputer [[Commodore 64|C64]]. AOL brachte für den Zoomer, einen der weltweit ersten [[Personal Digital Assistant|PDAs]], als weltweit erstes Unternehmen eine mobile Interneteinwahl auf den Markt. Nach der Festigung der Marktherrschaft von Microsoft [[Microsoft Windows|Windows]] gab es jahrelang nur Einwahlsoftware für die Betriebssysteme Microsoft Windows und MacOS. Etwa im Jahr 2000 änderte sich dies, und es kam die Möglichkeit hinzu, seine E-Mails über das standardisierte Protokoll [[Internet Message Access Protocol|IMAP]] abzurufen, sodass den Kunden eine große Auswahl an [[E-Mail-Programm]]en zur Verfügung stand, zum Beispiel [[Microsoft Outlook]] und [[Netscape Communications|Netscape]]. Im August 2003 wurde es, gleichzeitig mit dem Launch der AOL 8.0, möglich, über das standardisierte [[Point-to-Point Protocol|Point-to-Point-Protokoll]] online zu gehen. Dadurch war es möglich, Router mit AOL zu verwenden und zur Einwahl [[Linux]] oder das in Windows enthaltene „DFÜ-Netzwerk“ zu verwenden. Der Zwang zur Benutzung des AOL-[[Client]]s war damit abgeschafft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== AOL-Desktop-Software ==&lt;br /&gt;
[[Datei:AOL CD-ROM, German, 650 hours free Internet with paper sleeve-49220.jpg|alternativtext=Eine CD-ROM in roter Farbe liegt schräg über der zugehörigen Papierhülle in rot-blauer Farbe.|mini|AOL CD-ROM mit Papierhülle: „650 Stunden gratis Internet“]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursprünglich wurde die AOL-Software benötigt, um sich (typischerweise über ein Modem) in das [[Internet]] einzuwählen und Verbindung zu einem Server aufzunehmen. Die AOL-Software bestand aus einem integrierten Browser und einer Einwahlsoftware, in die der Benutzer nach der Installation nur sein AOL-Passwort eingeben musste. Daraufhin wurde die Verbindung hergestellt. Durch eine [[Push-Pull-Strategie|aggressive Werbung]] wurden Ende der 1990er Jahre in zahllosen Zeitschriften Gratis-CDs von AOL beigelegt, vgl. hierzu [[No More AOL CDs]]. Diese waren verbunden mit Passwörtern, die für einige Stunden die kostenfreie Internetbenutzung über die AOL-Software erlaubten. Nach Ablauf der Gratisstunden erhöhten sich die Einwahlkosten extrem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
AOL hatte bis Mitte der 1990er keine über den normalen Browser erreichbare [[Domain (Internet)|Internetadresse]]. Anders als die Konkurrenten nutzte AOL stattdessen über die Desktop-Software seine Kundenbindung und lieferte Inhalte über die AOL-Software mit [[Download]]-Zugriff auf den eigenen [[File Transfer Protocol|FTP]]-Server. Zu den technischen Besonderheiten zählten die hauseigene Programmiersprache FDO (Form Definition Operator), das AOL-eigene Bildformat [[ART (Dateiformat)|ART]] und der [[Filehosting|Online-Speicher]] „Xdrive“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute ist für ehemals zentrale Funktionen (Chat, Kindersicherungen, [[Usenet]]-Zugang, FTP-Upload etc.) keine proprietäre Software mehr nötig; man erledigt das mit [[Mobile App|Apps]], direkt im Browser oder mit dedizierten Hilfsprogrammen, etwa E-Mail-Clients. AOL stellte im Laufe der Jahre einige Module der Desktop-Software ein; Xdrive wurde nach dem 12. Januar 2009 nicht mehr angeboten, der Usenet-Zugang endete im Februar 2005 (siehe auch [[Eternal September]]).&amp;lt;ref&amp;gt;[https://usenet-abc.de/wiki/Team/AOL Jargon: &amp;#039;&amp;#039;AOL!&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Usenet]]-abc.de&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://usenet-abc.de/wiki/Team/September Jargon: &amp;#039;&amp;#039;September that never ended.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Usenet]]-abc.de&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.nyupress.org/netwars/pages/chapter03/ch03_02.html |wayback=20080531082150 |text=The Making of an Underclass: AOL}}, Stand: 12. Februar 2008 (englisch).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kritik ==&lt;br /&gt;
Die Zeitschrift [[PC World]] erklärte AOL im Mai 2006 zum schlechtesten technischen Produkt aller Zeiten. Der Dienst sei überteuert, nutzlos, aggressiv in der Werbung und Kundenbindung und habe „niemals das Stigma überwunden, der Online-Dienst für Leute zu sein, die es nicht besser wissen“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Dan Tynan |url=https://www.pcworld.com/article/535838/worst_products_ever.html |titel=The 25 Worst Tech Products of All Time. The Worst Five. 1. America Online (1989-2006) |hrsg=PCWorld.com |datum=2006-05-26 |sprache=en |abruf=2024-04-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende August 2006 wurde die US-Version von AOL 9.0 durch die amerikanische &amp;#039;&amp;#039;Stop Badware Coalition&amp;#039;&amp;#039; als „Badware“ eingestuft. Mit „Badware“ sind unter anderem [[Spyware]], [[Schadprogramm|Malware]] und betrügerische [[Adware]], mit der Unternehmen Online-Verhalten ausspionieren, gemeint. Sowohl dem [[Internet Explorer]] als auch der Windows-Taskbar werden ungefragt nicht entfernbare Zusätze hinzugefügt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.stopbadware.org/reports/reportdisplay?reportname=aol90vr |wayback=20120729205843 |text=Stop Badware Report: AOL 9.0}}, Stand: 12. Februar 2008 (englisch).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
AOL sammelte für „Forschungszwecke“ drei Monate lang die in die eigene Suchmaschine eingegebenen Suchbegriffe. Im August 2006 veröffentlichte AOL eine Übersicht, die viele persönliche Informationen und so Rückschlüsse auf konkrete Anwender zuließ. Das Unternehmen räumte den Fehler ein.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.computerwoche.de/a/die-kuriosesten-datenschutz-skandale,2510711 |titel=Datenschutz: Die kuriosesten Datenschutz-Skandale |werk=computerwoche.de |abruf=2023-12-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[No More AOL CDs]]&lt;br /&gt;
* [[AOL-Phone]]&lt;br /&gt;
* Ehemalige [[Volksparkstadion|AOL-Arena]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://www.aol.de/ Offizielle Website] von AOL Deutschland&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=_N4TKMgVZ7k Kurzdokumentation über AOL] von &amp;#039;&amp;#039;einfach erklärt&amp;#039;&amp;#039;, 29. Februar 2024&lt;br /&gt;
* [https://www.yahooinc.com/ Yahoo Inc.] – Mutterkonzern von der Marke AOL (englisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Aol}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verizon Communications]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Internetdienstanbieter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Internetunternehmen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Webmail-Anbieter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abkürzung|AOL]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Warner Bros. Discovery]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmensgründung 1985]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dulles (Virginia)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmen (New York City)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmen (Loudoun County)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Gestumblindi</name></author>
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