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	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=AMPA-Rezeptor</id>
	<title>AMPA-Rezeptor - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T17:51:41Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=AMPA-Rezeptor&amp;diff=484316&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Antonsusi: /* top */ Vorlagenfix: Entferne veraltete Parameter mit AWB</title>
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		<updated>2026-03-01T14:14:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;top: &lt;/span&gt; Vorlagenfix: Entferne veraltete Parameter mit &lt;a href=&quot;/index.php/Wikipedia:AWB&quot; class=&quot;mw-redirect&quot; title=&quot;Wikipedia:AWB&quot;&gt;AWB&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Protein&lt;br /&gt;
| Name            = &lt;br /&gt;
| Bild            = GluR-Schema.jpg&lt;br /&gt;
| Bild_legende    = Struktur der GluR-Untereinheit (Schema)&amp;lt;!-- nach {{PDB|ABCD}} --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| PDB             = &amp;lt;!-- {{PDB2|1YY1}}, {{PDB2|ABCD}} --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Groesse         = &lt;br /&gt;
| Kofaktor        = &lt;br /&gt;
| Precursor       = &lt;br /&gt;
| Struktur        = Homo-/Heterotetramer&lt;br /&gt;
| Isoformen       = &lt;br /&gt;
| HGNCid          = &lt;br /&gt;
| Symbol          = {{HGNC||GRIA1}}&lt;br /&gt;
| AltSymbols      = {{HGNC||GRIA2}}, {{HGNC||GRIA3}}, {{HGNC||GRIA4}}&lt;br /&gt;
| OMIM            = &lt;br /&gt;
| UniProt         = &lt;br /&gt;
| MGIid           = &lt;br /&gt;
| CAS             = &lt;br /&gt;
| CASergänzend    = &lt;br /&gt;
| ATC-Code        = &amp;lt;!-- {{ATC|X99|XX99}} --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| DrugBank        = &lt;br /&gt;
| Wirkstoffklasse = &lt;br /&gt;
| TCDB            = 1.A.10.1&lt;br /&gt;
| TranspText      = glutamatgesteuerte Ionenkanal-Neurotransmitter-Rezeptoren&lt;br /&gt;
| Homolog_fam     = &lt;br /&gt;
| Taxon           = &lt;br /&gt;
| Taxon_Ausnahme  = &lt;br /&gt;
| Orthologe       = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;AMPA-Rezeptoren&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (AMPAR, {{enS|α-amino-3-hydroxy-5-methyl-4-isoxazolepropionic acid receptor}}) bilden neben den [[NMDA-Rezeptor|NMDA-]] und [[Kainat]]-Rezeptoren eine Untergruppe der [[Glutamat-Rezeptor]]en und sind die verbreitetsten [[Neurotransmitter]]-[[Rezeptor (Biochemie)|Rezeptoren]] im [[Zentralnervensystem]]. Sie bilden [[Ionenkanal|Kationenkanäle]], welche die schnelle Komponente des [[postsynaptisch]]en Stroms vermitteln. Ihre Aktivierung ruft Leitfähigkeitsänderungen in der [[postsynaptische Membran|postsynaptischen Membran]] für eine Dauer von wenigen Millisekunden hervor. Ihren Namen verdanken die AMPA-Rezeptoren dem synthetischen [[Agonist (Pharmakologie)|Agonisten]] AMPA ([[α-Amino-3-hydroxy-5-methyl-4-isoxazolpropionsäure]]), mit dem sie spezifisch aktiviert werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
AMPA-Rezeptoren sind aus vier Untereinheiten mit einer Masse von jeweils etwa 100&amp;amp;nbsp;[[Dalton (Einheit)|kDa]] aufgebaut. Die Sequenzähnlichkeit zwischen den Untereinheiten beträgt etwa 70 %. Es gibt vier verschiedene AMPA-Rezeptor-Untereinheiten, die mit [[GRIA 1|GluR1]], [[GRIA 2|GluR2]] bis 4 (GluR-A bis -D) bezeichnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die einzelnen Untereinheiten bestehen aus rund 900 [[Aminosäuren]]. Die [[Amino-Terminus|N-Termini]] der Untereinheiten liegen dabei extrazellulär, die [[Carboxyl-Terminus|C-Termini]] intrazellulär. Die [[Polypeptid]]kette einer Untereinheit durchquert die Membran drei Mal und bildet in der Membran von der intrazellulären Seite her eine Schleife. Die Schleifen der vier Untereinheiten bilden gemeinsam den [[Ionenkanal]] (s. Abb. 1).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die GluR-Untereinheiten kommen in jeweils zwei Formen, den sogenannten &amp;#039;&amp;#039;Flip&amp;#039;&amp;#039;- und &amp;#039;&amp;#039;Flop&amp;#039;&amp;#039;-Formen, vor. Sie unterschieden sich durch die Ab- bzw. Anwesenheit eines alternativ [[Splicing|gespleißten]] [[Exon]]s. Es resultiert in 38 Aminosäureresten, die der letzten Transmembrandomäne vorangestellt sind. Die &amp;#039;&amp;#039;Flip&amp;#039;&amp;#039;-Formen der GluR-Untereinheiten zeigen eine langsamere Desensitivierung des AMPA-Rezeptors als die &amp;#039;&amp;#039;Flop&amp;#039;&amp;#039;-Formen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;pmid7973663&amp;quot;&amp;gt;{{cite journal |author=J. Mosbacher, R. Schoepfer, H. Monyer, N. Burnashev, PH. Seeburg, JP. Ruppersberg |year=1994 |title=A molecular determinant for submillisecond desensitization in glutamate receptors |journal=Science |volume=266 |issue=5187 |pages=1059–1062 |doi=10.1126/science.7973663 |pmid=7973663 |language=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ionenspezifität der AMPA-Rezeptoren (d.&amp;amp;nbsp;h. ihre relative [[Leitfähigkeit]] für [[Natrium]]-, [[Kalium]]- oder [[Calcium]]-Ionen) hängt von der Kombination der Untereinheiten, aus denen sie zusammengesetzt sind, ab. Im Gegensatz zu [[GRIA 2|GluR2]] sind [[GRIA 1|GluR1]], [[GRIA 3|GluR3]] und [[GRIA 4|GluR4]] generell permeabel für Calcium-Ionen. In der Regel sind GluR2 enthaltende AMPA-Rezeptoren nicht permeabel für Calcium-Ionen. Das liegt daran, dass das [[Transkription (Biologie)|Transkript]] der GluR2-Untereinheit durch das [[Enzym]] [[Adenosindeaminase]] verändert wird. Diese Veränderung führt in der zweiten Transmembrandomäne zu einer Aminosäureänderung von [[Glutamin]] zu [[Arginin]]. Die deutlich längere, positiv geladene Seitenkette des Arginins macht die Bindung von Calcium energetisch ungünstig und verhindert somit in 99,99 % die Durchlässigkeit von Calcium.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die GluR2-Untereinheit ist auch für die Beziehung zwischen Membranpotential und Strom durch den AMPA-Rezeptor bedeutsam. Der Strom durch Rezeptoren ohne GluR2 ist einwärts rektifizierend. Das bedeutet, dass nur bei negativen Werten des [[Membranpotential]]s ein Strom durch den Ionenkanal fließt, nicht jedoch bei positiven. In Anwesenheit von GluR2 ist die Strom-Spannungs-Beziehung von AMPA-Rezeptoren dagegen linear.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
AMPA-Rezeptoren sind wichtig für die [[synaptische Plastizität]]. An vielen [[Synapse]]n, wie z.&amp;amp;nbsp;B. im [[Hippokampus]] oder im [[Kleinhirn]], wird die Dichte der AMPA-Rezeptoren in der postsynaptischen Membran abhängig von der Aktivität der Synapse reguliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein AMPA-Rezeptor-[[Antagonist (Pharmakologie)|Antagonist]] ist [[NBQX]]. Als Medikament zugelassen ist [[Perampanel|Fycompa]]. Ein negativer [[allosterischer Modulator]] ist [[Ethanol]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[AMPA-Rezeptor 1]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Amparezeptor}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Membrankanal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rezeptor]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Antonsusi</name></author>
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