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	<title>AGK2 - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=AGK2&amp;diff=176091&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Doc Taxon: /* Astrometrische Methodik */ typo</title>
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		<updated>2025-07-24T16:37:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Astrometrische Methodik: &lt;/span&gt; typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;AGK2&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (voller Name &amp;#039;&amp;#039;Astronomische Gesellschaft Katalog 2&amp;#039;&amp;#039;) ist ein [[Sternkatalog]] von etwa 200.000 [[Fixstern]]en, der in den [[1930er]] Jahren auf Initiative der [[Astronomische Gesellschaft|Astronomischen Gesellschaft]] als Kooperationsprojekt mehrerer Sternwarten entstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Astronomische Gesellschaft (A.G.) als eine der ältesten wissenschaftlichen Vereinigungen Europas war im Jahr 1863 gegründet worden. Um 1867 initiierte sie den wichtigsten Sternkatalog dieser Zeit, den nach ihr benannten &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;AGK&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; unter der Leitung von [[Friedrich Wilhelm Argelander]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite book|title=Geschichte der Astronomischen Gesellschaft|last=Schmeidler|first=Felix|publisher=Astronomische Gesellschaft|language=de|pages=42–43}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er wurde ab 1929 zum AGK2 erweitert – mit neueren Daten der [[Astrometrie]] und unter präziser Berücksichtigung der [[Eigenbewegung (Astronomie)|Eigenbewegungen]]. Dieser AGK2 ist bis in unsere Tage (zusammen mit der neueren Fassung [[AGK3]]) eine bedeutende [[Daten]]basis für [[Astronomie]], Himmelsmechanik und [[Bahnbestimmung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Astrometrische Methodik ==&lt;br /&gt;
Die Messung der [[Sternörter]] des AGK2 erfolgte&lt;br /&gt;
* in Kooperation von drei [[Sternwarte]]n, unter anderem jener in [[Hamburg-Bergedorf]]&lt;br /&gt;
* mit einheitlichem Instrumentarium – dem eigens entwickelten „AG-[[Astrograf]]en“ (drei Astrokameras mit etwa 2 m [[Brennweite]]) und dem AG-[[Stereokomparator|Komparator]] zur Auswertung tausender Fotoplatten&lt;br /&gt;
* auf Basis eines verbesserten [[Fundamentalsystem (Astronomie)|Fundamentalsystems]] von [[Astronomische Konstanten|astronomischen Konstanten]], die mit modernen, teilautomatisierten [[Meridiankreis]]en gemessen wurden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der daraus in etwa 10-jähriger Arbeit entstandene AGK2 umfasst über 200.000 Sterne (bis herab zur 9. bis 10. [[Scheinbare Helligkeit|Größe]]) und mit Positions-Genauigkeiten besser als 1″. Bis in die [[1980]]er war er eine wichtige Basis der Astrometrie und für Auswertungen im Rahmen der [[Satellitengeodäsie]] – und wurde gegen 1960 auch zum „Stammvater“ des [[SAO-Katalog]]s mit 250.000 Sternen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Internationale Kooperation ==&lt;br /&gt;
Eine Monografie der Hamburger Sternwarte beschreibt die Entstehungsgeschichte genauer. Auf der [[Potsdam]]er Hauptversammlung der Astronomischen Gesellschaft 1921 stellten [[Richard Schorr]] und andere Astronomen den Antrag, 50 Jahre nach dem ersten Sternkatalog [[AGK]] die Beobachtungen zu wiederholen. Der [[1869]] beschlossene Katalog der Astronomischen Gesellschaft war zu einem Standardwerk für die Himmelsvermessung geworden. 12 Sternwarten verschiedener Länder hatten sich 1868–1908 daran beteiligt und mehr als 100.000 Sternörter vermessen. Veröffentlicht wurden sie als 15-bändiges Werk im „Katalog der Astronomischen Gesellschaft, 1. Abteilung“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Neubeobachtung ab 1921 und die Erweiterung auf über 200.000 Sterne erfolgte im „Zonenunternehmen der Astronomischen Gesellschaft“. Der neue [[Positionskatalog]] war vor allem deshalb wichtig, weil sich die Lage der Erdachse im Raum kontinuierlich um kleine Anteile verändert ([[Präzession]]) und weil sich die Sternpositionen langfristig innerhalb der Milchstraße verlagern ([[Eigenbewegung (Astronomie)|Eigenbewegungen)]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der neue Sternkatalog wurde als Gemeinschaftsprojekt der Sternwarten [[Hamburg-Bergedorf|Hamburg]], [[Alte Sternwarte (Bonn)|Bonn]] und [[Pulkowo]] beschlossen. Neu an den Arbeiten war auch die Aufnahme- und Messtechnik: [[Fotoplatte]]n an speziellen Weitwinkelkameras (Astrografen), die dann an sehr genauen [[Auswertegerät|Meßmaschinen]] im Labor zu vermessen waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Agk2}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Astronomische Datensammlung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sternkatalog]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abkürzung|AGK2]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Doc Taxon</name></author>
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