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	<title>AFE-Zone - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T18:53:08Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=AFE-Zone&amp;diff=51222&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2026-13117-23: Grammatik korrigiert</title>
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		<updated>2026-02-28T06:52:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Grammatik korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:A-spot.png|mini|hochkant=1.5|Die &amp;#039;&amp;#039;AFE-Zone&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;A-Punkt&amp;#039;&amp;#039;) befindet sich im bauchseitigen Bereich der Einkerbung des Muttermunds (Anterior Fornix). Abgebildet ist eine natürliche anteflektierte [[Gebärmutter]], d.&amp;amp;nbsp;h. der &amp;#039;&amp;#039;Fundus uteri&amp;#039;&amp;#039; zeigt nach vorn ([[Anatomische Lage- und Richtungsbezeichnungen#Anatomische Hauptrichtungen|ventral]]) zur [[Harnblase]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;AFE-Zone&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; steht für die englische Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anterior Fornix Erogenous Zone&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (deutsch: &amp;#039;&amp;#039;Vordere-Gewölbebogen-Erogene-Zone&amp;#039;&amp;#039;), umgangssprachlich auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;A-Punkt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt. Sie stellt eine Region in der [[Vagina des Menschen|Vagina]] dar, die bei einigen Frauen empfindsam auf Stimulation reagiert. Sie gehört wie beispielsweise die [[Klitoris]] und die [[Gräfenberg-Zone]] zu den [[Erogene Zone|erogenen Zonen]] und ist damit ein [[Anatomie|anatomischer]] &amp;#039;&amp;#039;Bereich&amp;#039;&amp;#039; beziehungsweise eine &amp;#039;&amp;#039;Zone&amp;#039;&amp;#039;, die individuell unterschiedlich ausgeprägt sein kann, und somit kein einzelner &amp;#039;&amp;#039;Punkt&amp;#039;&amp;#039;. Nach Ansicht des [[Gynäkologe]]n [[Chua Chee Ann]] aus [[Malaysia]] ist die AFE-Zone reizempfindlicher als die Gräfenberg-Zone.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Chua Chee Ann, 1997&amp;quot; &amp;gt;Chua Chee Ann: [https://www.tandfonline.com/doi/abs/10.1080/02674659708408179 &amp;#039;&amp;#039;A proposal for a radical new sex therapy technique for the management of vasocongestive and orgasmic dysfunction in women: The AFE zone stimulation technique.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Sexual and Marital Therapy.&amp;#039;&amp;#039; 1997, Band 12, Nr. 4, 1997, S. 357–370.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anatomie und Funktion ==&lt;br /&gt;
Zwischen der Vagina und der Harnblase befindet sich die sogenannte [[Halban-Faszie|Halban’sche Faszie]] oder &amp;#039;&amp;#039;Septum vesicovaginale&amp;#039;&amp;#039; nach dem Gynäkologen [[Josef von Halban]], sie stellt eine mesenchymale Lamelle dar, mit einer fibroelastischen Schicht aus Kollagenfasern, elastischen und glattmuskulösen Fasern, einer reichlichen Blutversorgung und einer nervalen Versorgung mit [[Krause-Körperchen]] sowie pseudokorpuskulären Nervenenden. Bei der Stimulation dieses Bindegewebsraumes kommt es zu einer Vasokonstriktion und angenehmen sexuellen Empfindungen.&amp;lt;ref&amp;gt;M. H. Minh, A. Smadja, J. P. H. De Sigalony, J. F. Aetherr: &amp;#039;&amp;#039;Role du fascia de Halban dans la physiologie orgasmique feminime.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Cahiers de Psychologie Clinique.&amp;#039;&amp;#039; 1981, Band 7, S. 169.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die AFE-Zone befindet sich Chua Chee Ann zufolge in der Scheidenvorderwand, etwa zwischen der Gräfenberg-Zone und dem [[Cervix uteri|äußeren Muttermund]]. Die Erreichbarkeit sei abhängig von der Lage des [[Uterus]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Chua Chee Ann, 1997&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt; Die &amp;#039;&amp;#039;Anteflexio uteri&amp;#039;&amp;#039; ist die natürliche Beugung der Gebärmutter nach vorne. Als &amp;#039;&amp;#039;Retroflexio uteri&amp;#039;&amp;#039; wird ein rückwärtsgeneigter Uterus bezeichnet, der entweder mobil oder fixiert sein kann. Schematische Darstellung von Ante- und Retroflexion der Gebärmutter [https://i.pinimg.com/736x/75/91/b6/7591b68c3041c64a857d329158c544af--gazebo-vs.jpg]&amp;lt;/ref&amp;gt; Beschrieben wurde die AFE-Zone von ihm auf dem &amp;#039;&amp;#039;Asian Congress of Sexology&amp;#039;&amp;#039; im Jahre 2003. Ann betonte vor allem die Bedeutung für Frauen mit starken Schmerzen beim Vaginalverkehr ([[Dyspareunie]]) durch fehlende Feuchtigkeit. Bei einer Stimulation der AFE-Zone erhöhe sich die [[Lubrikation]] durch die [[Bartholinsche Drüsen|Bartholinschen Drüsen]]. Außerdem reagiere nach Angaben des Gynäkologen ein Drittel der Frauen auf die Stimulation der AFE-Zone mit multiplen [[Orgasmus|Orgasmen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird die AFE-Zone im hinteren oberen Scheidengewölbe betastet, kann man mit sanftem, aber gleichmäßigem [[Fingern|manuellen Druck]] von innen nach außen, in Richtung Bauchdecke, die erogene Zone aktivieren. Die schaufelnde Fingerbewegung, im Sinne einer „Komm-her-Bewegung“, sollte im Sinne einer durch „[[Feedback (Kommunikation)|Feedback]]“ geleiteten [[Aufmerksamkeit]] rückgekoppelt sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Penetration Penis - AFE-Zone 1.png|mini|300px|Bei tiefer [[Penetration (Medizin)|Penetration]] berührt die [[Glans penis|Eichel des Penis]] die AFE-Zone]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um durch eine penile Penetration während des [[Vaginalverkehr]]s eine Stimulation der AFE-Zone zu erreichen, ist zum einen ein entsprechendes sexuelles Erregungsniveau bei der Frau Voraussetzung und zum anderen sind die Eindringtiefe und der Winkel des Penis von Bedeutung. Diese können durch entsprechende Sexpositionen begünstigt werden, aber auch durch eine geeignete Technik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur optimalen Stimulation der AFE-Zone empfiehlt es sich, nach jeder tiefen Vorwärtsbewegung diese nochmals durch einen kleinen, starken, tiefen Stoß intravaginal zu verstärken. Dadurch wird der Penis etwa weitere 1–2 cm tiefer in die Vagina eindringen. Ein direktes Anstoßen auf den Muttermund (&amp;#039;&amp;#039;Cervix&amp;#039;&amp;#039;) kann unter Umständen als unangenehm empfunden werden. Auch die Lage der [[Gebärmutter]], ob ante- oder retroflektiert,&amp;lt;ref&amp;gt;Winkel des Gebärmutterkörpers gegenüber dem Gebärmutterhals (Flexio)[https://web.archive.org/web/20180722125922/http://y7177.com/sa/anato/uterus/anteversion,anteflexion2.jpg]&amp;lt;/ref&amp;gt; kann bedeutsam sein und bedarf dann möglicherweise einer Korrektur durch entsprechende Sexpositionen bzw. des hierzu perfekten Winkels für Penis und Vagina.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So kann es beispielsweise für die Sexualpartnerin in der [[Coitus a tergo|a-tergo]]-Position hilfreich sein, das [[Gesäß]] stärker anzuheben und kniend in eine stärkere [[Lordose|Hyperlordose]] in der Lendenwirbelsäule zu gehen. Das gilt insbesondere für Frauen, die eine sogenannte retroflektierte Gebärmutterlage haben.&amp;lt;ref&amp;gt;Normalerweise ist die anatomische Lage der [[Gebärmutter]] so, dass die Vorderwand der Gebärmutter auf die benachbarte (bauchwärts liegenden) [[Harnblase]] zeigt, während die Hinterwand zum [[Mastdarm]] hin ausgerichtet ist. Man nennt dies &amp;#039;&amp;#039;Anteflexio&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Anteflexio uteri&amp;#039;&amp;#039;, also die natürliche Beugung der Gebärmutter nach vorne. Als &amp;#039;&amp;#039;Retroflexio uteri&amp;#039;&amp;#039; wird ein rückwärtsgeneigter Uterus bezeichnet, der entweder mobil oder fixiert sein kann. Schematische Darstellung von Ante- und Retroflexion der Gebärmutter [https://www.vadbenaklinika.si/wp-content/uploads/2017/10/uterus.jpg] [http://www.medizinfo.de/annasusanna/images/gebaermutterretroflexion.jpg]&amp;lt;/ref&amp;gt; Damit verschiebt sich der Winkel für den eindringenden Penis insofern günstiger, als die Anterior-Fornix-Erogenous-Zone (AFE-Zone) besser erreicht werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Chua Chee Ann gibt an, die AFE-Zone zufällig bei einer Untersuchung gefunden zu haben, und testete daraufhin bei weiteren Frauen die Reaktion auf entsprechende Stimulation. Dabei seien mehrere spontan zum [[Orgasmus]] gekommen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Chua Chee Ann, 1997&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Chua Chee Ann: &amp;#039;&amp;#039;A proposal for a radical new sex therapy technique for the management of vasocongestive and orgasmic dysfunction in women: the AFE zone stimulation technique.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Sexual and Marital Therapy.&amp;#039;&amp;#039; Band 12, Nr. 4, 1997, S. 357–370, [[doi:10.1080/02674659708408179]].&lt;br /&gt;
* R. J. Levin: &amp;#039;&amp;#039;The physiology of sexual arousal in the human female: a recreational and procreational synthesis.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Archives of sexual behavior.&amp;#039;&amp;#039; Band 31, Nr. 5, Oktober 2002, S.&amp;amp;nbsp;405–411, PMID 12238607.&lt;br /&gt;
* J. M. Schober, D. Pfaff: &amp;#039;&amp;#039;The neurophysiology of sexual arousal.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Best practice &amp;amp; research. Clinical endocrinology &amp;amp; metabolism.&amp;#039;&amp;#039; Band 21, Nr. 3, September 2007, S.&amp;amp;nbsp;445–461, {{DOI|10.1016/j.beem.2007.04.006}}, PMID 17875491 (Review).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.aspot-pioneer.com/pdf/DrChuaInterviewScript.pdf Interview with: DR. CHUA CHEE ANN MD] (PDF; 38&amp;amp;nbsp;kB)&lt;br /&gt;
* [http://www.aspot-pioneer.com/pdf/DrChua-Aspot-Pioneer.com.pdf Biodata: Dr Chua Chee Ann] (PDF; 1,67&amp;amp;nbsp;MB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise und Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weibliches Geschlechtsorgan]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vagina]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2026-13117-23</name></author>
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