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	<title>ADM-Design - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-22T18:12:48Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=ADM-Design&amp;diff=739199&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Trollflöjten: sorry 2.edit ... und v.a. hat der Einleitungssatz das Lemma zu definieren, hier anscheinend ist ein Auswahlverfahren(?), was ich mir aus den Kategorien hochholen musste; eine fachliche Überprüfung wäre wünschenswert, ob ich das richtig verstanden und ausgedrückt habe...</title>
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		<updated>2025-05-31T11:38:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;sorry 2.edit ... und v.a. hat der Einleitungssatz das Lemma zu definieren, hier anscheinend ist ein Auswahlverfahren(?), was ich mir aus den Kategorien hochholen musste; eine fachliche Überprüfung wäre wünschenswert, ob ich das richtig verstanden und ausgedrückt habe...&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ADM-Design&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Stichprobe#Auswahlverfahren|Auswahlverfahren]] der [[Arbeitsgemeinschaft deutscher Marktforschungsinstitute]], das auf einer dreistufigen [[Zufallsstichprobe]] beruht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist in der Regel die Grundlage von [[Forschungsdesign]]s in Deutschland bei regionalen und landesweiten Wahlumfragen, kommerzieller Markt- und Meinungsforschung oder sozialwissenschaftlichen Umfragen. Es wird von [[GfK (Unternehmen)|GfK]], [[Ipsos]], [[Kantar Group|Kantar]], Marplan und anderen Instituten genutzt. Das Design wurde vom Diplom-Mathematiker [[Friedrich Wendt]] (1920–2003) entwickelt. Grund für die Entwicklung des ADM-Designs ist, dass sich die Ziehung von Gemeindestichproben nur schwer durchführen lässt, da in Deutschland kein nationales Personenregister existiert, auf das Forscher zugreifen könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die dreistufige Zufallsstichprobe mit Gebietsauswahl ist eine Flächenstichprobe. [[Grundgesamtheit]] sind alle Privathaushalte Deutschlands und der dort [[Wohnsitz (Deutschland)|Hauptwohnsitz]] gemeldeten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Erste Stufe: In der ersten Stufe werden Stimmbezirke (&amp;#039;&amp;#039;sampling points&amp;#039;&amp;#039;) ausgewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;WU-Wien.ac.at: {{Webarchiv | url=http://statmath.wu-wien.ac.at/~dittrich/m1bw/09s/06w/th6.ppt | wayback=20181015114515 | text=&amp;#039;&amp;#039;Stichproben&amp;#039;&amp;#039;}} (PPT; 264 KB)&amp;lt;/ref&amp;gt; Je größer der Bezirk, desto größer die Auswahlwahrscheinlichkeit ([[PPS-Design]] = probabilities proportional to size). Die Auswahl der Bezirke beruht auf Daten der Wahlbezirksstatistik des [[Statistisches Bundesamt|Statistischen Bundesamtes]].&lt;br /&gt;
* Zweite Stufe: Nach der [[Random-Route-Methode]] werden Adressen bestimmt ([[EPSEM]]-Stichprobe = equal probability selection method).&lt;br /&gt;
* Dritte Stufe: In der dritten Stufe wird nach dem [[Schwedenschlüssel]] ein Haushaltsmitglied ausgewählt. Je größer der Haushalt, desto geringer die Wahrscheinlichkeit, ausgewählt zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ADM-Design findet, anders als das akademisch-orientierte [[Gabler-Häder-Design]], eher im kommerziellen Bereich Anwendung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausgeschlossen werden von diesem Verfahren Ausländer und die Bevölkerung in Gemeinschaftsunterkünften wie Hotelgäste und [[Anstaltshaushalt|Anstaltsbevölkerung]] (Studenten, Polizisten, Soldaten, Zivildienstleistende, Ordensmitglieder, Strafgefangene, Patienten psychiatrischer Kliniken, Personen in Einrichtungen der Altenhilfe) sowie [[Auslandsdeutsche]]. Bei weiteren Gruppen können Probleme auftreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim ADM-Design hat der Interviewer (im Unterschied zur aufwändigeren [[ALLBUS]]-Stichprobe) einen relativ größeren Einfluss auf die Auswahl der Zielpersonen, da vor Feldbeginn keine genau definierte Stichprobe von Personenadressen vorliegt. Dies ist als Nachteil anzusehen. Um diesen Nachteil auszugleichen, kann im Rahmen des ADM-Designs auf Stimmbezirksebene alternativ auf Daten der Einwohnermelderegister zurückgegriffen werden, was in der Praxis aber selten angewandt wird.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Autor=Achim Koch | Titel= ADM-Design und Einwohnermelderegister-Stichprobe | Sammelwerk=Stichproben in der Umfragepraxis | Datum=1997 | Nummer= | Seiten=99 | Online= | Hrsg=Siegfried Gabler, Jürgen Hoffmeyer-Zlotnik | Verlag=VS Verlag für Sozialwissenschaften | Ort=Wiesbaden}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Marktforschung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Auswahlverfahren]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Trollflöjten</name></author>
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