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	<title>A1060 Sidecar - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T06:46:27Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=A1060_Sidecar&amp;diff=68207&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2025-34637-1: /* Unterstützte Betriebssysteme */ CPU verdeutlicht</title>
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		<updated>2025-08-07T14:36:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Unterstützte Betriebssysteme: &lt;/span&gt; CPU verdeutlicht&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Amiga 1000 system with sidecar.jpg|mini|Ein Amiga 1000 mit externem Diskettenlaufwerk und Sidecar]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;A1060 Sidecar&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (von engl. &amp;#039;&amp;#039;sidecar&amp;#039;&amp;#039; = [[Motorradgespann|Seitenwagen]] oder Beiwagen) bzw. das &amp;#039;&amp;#039;XT Bridgeboard&amp;#039;&amp;#039; war ein eigenständiger [[Personal Computer|PC]] (auf Basis des [[Intel 8088]]), der an der rechten Seite des [[Amiga 1000]] angeschlossen wurde. Der IO-Bereich des 8088 wurde mittels [[shared Memory]] in den Adressraum des Amiga-Hostsystems eingeblendet. Zwischen Amiga und Sidecar war ein Datenaustausch möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch das Sidecar war es möglich, an nur einem [[Bildschirm|Monitor]], einer [[Tastatur]], einer [[Maus (Computer)|Maus]] und einem Drucker an zwei verschiedenen Rechnern gleichzeitig zu arbeiten. So wurden [[MS-DOS]]-Anwendungen in einem Fenster des Amiga-Betriebssystems ausgeführt und konnten die Peripherie des Amiga mitbenutzen. Mit dem Sidecar bestand auch erstmals die Möglichkeit, den Amiga 1000 durch Einbau einer [[Filecard]] mit einer [[Festplattenlaufwerk|Festplatte]] zu versehen, die für beide Teile des Gespanns nutzbar war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Sidecar war in der Braunschweiger Entwicklungsabteilung von [[Commodore International|Commodore]] entstanden, weil man dort dank der [[Commodore PC-10 bis PC-70|Commodore-PC-Reihe]] Erfahrung mit der [[IBM-PC-kompatibler Computer|PC-Architektur]] hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedingt durch die hohen Systemkosten sowohl des Amiga 1000, der bereits nach kurzer Zeit durch kostengünstigere ([[Amiga 500]]) und besser erweiterbare ([[Amiga 2000|A2000]]) Varianten abgelöst wurde, als auch des Sidecars selbst, welches genau genommen ein [[Commodore PC-10 bis PC-70|Commodore PC-10]] ohne Grafikkarte und Tastatur war (es verfügte sogar über ein eigenes Netzteil), war dem Sidecar ein relativ kurzes Leben beschieden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nachfolger des Sidecars stellten die verschiedenen &amp;#039;&amp;#039;Bridgeboards&amp;#039;&amp;#039; dar, die ebenfalls einen kompletten PC darstellten, dies aber auf einer Steckkarte in einem [[Zorro-Bus|Zorro-Steckplatz]] eines A2000, A3000 oder A4000. Es gab sie von Commodore mit [[8088]]- (A2088), [[80286]]- (A2286) und [[80386]]SX- (A2386SX) Prozessor. Das XT-Bridgeboard wird im (deutschen) Handbuch und auf der Platine selbst als „PC-Emulator“ bezeichnet, in der Fachliteratur wurde auch von MS-DOS-Emulator gesprochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später gab es auch für andere Amiga-Modelle, wie den Amiga 500 oder Amiga 500 plus, von Fremdanbietern eigene PC-Emulator-Karten (z.&amp;amp;nbsp;B. das &amp;#039;&amp;#039;KCS Power PC Board&amp;#039;&amp;#039;). In der Folgezeit wurden Software-Emulatoren beliebter, wie z.&amp;amp;nbsp;B. &amp;#039;&amp;#039;PCTask&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;PCx&amp;#039;&amp;#039;, da die gesteigerte Leistung der [[68060]]- bzw. [[powerUP]]-basierten Amigas hierfür ausreichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technische Daten ==&lt;br /&gt;
; Sidecar&lt;br /&gt;
* Erscheinungsjahr: 1986&lt;br /&gt;
* RAM: 256 KByte, später 512 KByte&lt;br /&gt;
* CPU: Intel 8088, 4,77 MHz&lt;br /&gt;
* Neupreis: ca. 1500 DM&lt;br /&gt;
* Besonderheiten: batteriegepufferte [[Echtzeituhr]], kompletter [[IBM XT]], läuft parallel zum Amiga&lt;br /&gt;
* PC-Ausgaben laufen über den Amiga-Bildschirm und am Amiga angeschlossenen Drucker.&lt;br /&gt;
* PC-Eingabe läuft über Amiga-Tastatur und Maus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; A2088 (XT) Bridgeboard&lt;br /&gt;
* RAM: 512 KByte, konnte mit Erweiterungskarten auf 640 kB ausgebaut werden&lt;br /&gt;
* Sockel für mathem. Coprozessor [[8087]]&lt;br /&gt;
* der 8088 kann durch einen [[NEC V20]] ausgetauscht werden&lt;br /&gt;
* Besonderheiten: läuft parallel zum Amiga, muss aber über das Kommando &amp;#039;&amp;#039;binddrivers&amp;#039;&amp;#039; gestartet werden, Verwendung von MFM- und RLL-Festplatten mit entsprechendem Controller möglich, auf diesen Festplatten kann eine Amigapartition (jh0:) eingerichtet werden, von dieser kann der Amiga jedoch nicht booten.&lt;br /&gt;
* Text- und Grafikausgabe als Task über den Amiga-Bildschirm oder über eine PC-Grafikkarte [[Industry Standard Architecture|ISA]] an einen externen Monitor&lt;br /&gt;
* Eingabe über Amiga-Tastatur und Maus&lt;br /&gt;
* ISA-Slots auf der Hauptplatine des [[Amiga 2000]]: 2 verfügbare 8-Bit-ISA-Slots (können durch Einlöten von 16-Bit-Slots in diese umgewandelt werden), 1 verfügbarer 16-Bit-ISA-Slot, den 2. 16-Bit-Slot belegt das Bridgeboard selbst&lt;br /&gt;
* Anschluss für ein externes Amiga-Floppylaufwerk auf der Rückseite, dieses 880-KB-Amiga-Laufwerk wird dann als 720-KB-PC-Laufwerk genutzt&lt;br /&gt;
* Anschluss für 360-KB-Diskettenlaufwerk intern&lt;br /&gt;
* Anschluss für Lautsprecher (Jumper J2, intern)&lt;br /&gt;
* Die parallele Schnittstelle eines Amiga kann als LPT1 genutzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Lieferumfang vorhanden waren folgende Disketten:&lt;br /&gt;
; Software für den Amiga&lt;br /&gt;
* spezielle Workbench-Diskette für Version 1.2&lt;br /&gt;
* PC Install für Workbench 1.3&lt;br /&gt;
* AmigaJanus für Workbench 2.1&lt;br /&gt;
; Software für den PC&lt;br /&gt;
* MS-DOS 3.2 (zwei {{Bruch|5|1|4}}-Disketten) für XT-Bridgeboard&lt;br /&gt;
* MS-DOS 3.3 (drei {{Bruch|5|1|4}}-Disketten) für alle Bridgeboard-Versionen&lt;br /&gt;
Diese Disketten enthalten im Gegensatz zu anderen MS-DOS-Versionen spezielle Software, die den Datenaustausch, die Verwendung der Amiga-Maus und die Abfrage der Amiga-Systemzeit ermöglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;A2286 (AT) Bridgeboard&lt;br /&gt;
* Bridgeboard mit CPU Intel [[80286]]&lt;br /&gt;
;A2386X (AT) Bridgeboard&lt;br /&gt;
* Bridgeboard mit CPU Intel [[80386]]SX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unterstützte Betriebssysteme ==&lt;br /&gt;
Neben MS-DOS war es mit dem A2386SX dank seiner 80386SX CPU möglich, [[Windows für Workgroups 3.11]] zu betreiben. Hierzu musste das Bridgeboard ausreichend viel RAM enthalten und eine eigene ISA-[[Grafikkarte]] verwendet werden,&amp;lt;ref&amp;gt;Ausnahme [https://archive.org/details/wfw311%20cga CGA-Treiber]&amp;lt;/ref&amp;gt; die die [[Video Graphics Array|VGA]]-Darstellung beherrschte, die ein Amiga 2000 nicht darstellen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://cbmmuseum.kuto.de/steck_a1060.html Zusätzliche Informationen zum A1060 Sidecar]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Commodore}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Amiga-Computer]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2025-34637-1</name></author>
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