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	<title>A-Kartei - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T06:34:12Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=A-Kartei&amp;diff=332777&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: Leerzeichen vor Satzzeichen entfernt, Datum ausgeschrieben (Wikipedia:Datumskonventionen), Kleinkram</title>
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		<updated>2024-06-11T17:07:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Leerzeichen vor Satzzeichen entfernt, Datum ausgeschrieben (&lt;a href=&quot;/index.php/Wikipedia:Datumskonventionen&quot; title=&quot;Wikipedia:Datumskonventionen&quot;&gt;Wikipedia:Datumskonventionen&lt;/a&gt;), Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;A-Kartei&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war eine Daten[[kartei]] von Personen, die von der [[Geheime Staatspolizei|Gestapo]] unter Beobachtung genommen wurden. Die Herkunft des Namens ist unklar, es wird jedoch eine Abkürzung von „Aufsicht“ vermutet.&lt;br /&gt;
Diese Personen galten der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] als Gegner des NS-Regimes. [[Reinhard Heydrich]] soll diese Datei schon in seiner Münchner Dienstzeit aufgebaut haben. Die Kartei wurde im [[Reichssicherheitshauptamt|RSHA]] im Amt 4 verwaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Woche vor dem [[Überfall auf Polen]] verlangte der Chef des Oberkommandos der Wehrmacht [[Wilhelm Keitel]] die im „Mobilmachungsbuch für die Zivilverwaltungen“ unter der Chiffre 1112 vorgesehene Verhaftung aller in der Gruppe A1 und A2 erfassten Personen der A.-Kartei. Diese Personen waren spionage- und hochverratsverdächtig eingestuft, sie sollten unter einem Vorwand zur Staatspolizeistelle beordert und vorläufig festgenommen werden. Gemäß Anweisung vom [[Reinhard Heydrich|Chef der Sicherheitspolizei Reinhard Heydrich]] an alle Dienststellen der Sicherheitspolizei wurden am 1. September 1939 die in der Gruppe A1 Erfassten ab 7 Uhr verhaftet. Nach Überprüfung wurde entschieden, ob sie freigelassen oder in ein [[Konzentrationslager]] eingeliefert werden. Die viel größere Anzahl der in A2 Erfassten wurden letztlich aufgrund kriegswirtschaftlicher Erwägungen nicht verhaftet.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans-Peter Klausch, Polizei, Wehrmacht und das KZ-System. Die A-Kartei-Aktion zu Beginn des Zweiten Weltkrieges, in: Polizei, Verfolgung und Gesellschaft im Nationalsozialismus, Beiträge zur Geschichte der nationalsozialistischen Verfolgung in Norddeutschland, Heft 15, Seite 105ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über 1000 Personen, mehrheitlich Kommunisten, kamen in die KZ [[KZ Buchenwald|Buchenwald]], [[KZ Sachsenhausen|Sachsenhausen]] und [[KZ Ravensbrück|Ravensbrück]], ca. 600 Tschechen aus dem „[[Protektorat Böhmen und Mähren]]“, wurden in das [[KZ Dachau]] und Ravensbrück überstellt.&amp;lt;ref&amp;gt;Derselbe, Seite 114&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betroffen waren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* die A-Kartei-Häftlinge der Staatspolizei(leit)stellen [[Königsberg (Preußen)|Königsberg]], [[Olsztyn|Allenstein]], [[Elbląg|Elbing]] und [[Sowetsk (Kaliningrad)|Tilsit]] sind dem zu errichtenden Konzentrationslager in Ostpreußen zuzuführen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* die A-Kartei-Häftlinge der Polizei(leit)stellen [[Augsburg]], [[Breslau]], [[Chemnitz]], [[Darmstadt]], [[Dresden]], [[Erfurt]], [[Frankfurt am Main]], [[Graz]], [[Halle (Saale)]], [[Hildesheim]], [[Innsbruck]], [[Karlsruhe]], [[Klagenfurt]], [[Leipzig]], [[Legnica|Liegnitz]], [[Linz]], [[Magdeburg]], [[München]], [[Neustadt an der Weinstraße]], [[Nürnberg]], [[Oppeln]], [[Regensburg]], [[Saarbrücken]], [[Salzburg]], [[Stuttgart]], [[Trier]], [[Weimar]], [[Wien]], [[Würzburg]] und [[Zwickau]] sind dem Konzentrationslager Buchenwald zuzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* die A-Kartei-Häftlinge der Staatspolizei(leit)stellen [[Aachen]], [[Berlin]], [[Bielefeld]], [[Braunschweig]], [[Bremen]], [[Dessau]], [[Dortmund]], [[Düsseldorf]], [[Frankfurt (Oder)]], [[Hamburg]], [[Hannover]], [[Kassel]], [[Kiel]], [[Koblenz]], [[Köln]], [[Koszalin|Köslin]], [[Lüneburg]], [[Osnabrück]], [[Potsdam]], [[Schneidemühl]], [[Schwerin]], [[Stettin]], [[Wesermünde]] und [[Wilhelmshaven]] sind dem Konzentrationslager Sachsenhausen zuzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.tenhumbergreinhard.de/taeter-und-mitlaeufer/dokumente/gestapo-a-kartei.html Gestapo A-Kartei] auf tenhumbergreinhard.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:AKartei}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichssicherheitshauptamt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dokumentation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geheime Staatspolizei]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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