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	<title>8,8-cm-Pak 43 - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T07:49:56Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=8,8-cm-Pak_43&amp;diff=872025&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Baumfreund-FFM: Tippfehler korrigiert - gemäß Titelfoto bei Amazon</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=8,8-cm-Pak_43&amp;diff=872025&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-01-31T21:47:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tippfehler korrigiert - gemäß Titelfoto bei Amazon&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Artillerie&lt;br /&gt;
|Bild = Bundesarchiv Bild 101I-698-0038-07, Russland, 8,8cm Pak.jpg&lt;br /&gt;
|Bildunterschrift = Eine 8,8-cm-Pak 43/41 an der [[Deutsch-Sowjetischer Krieg|Ostfront]], 1943&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Allgemeine Angaben --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Militärische Bezeichnung = 8,8-cm-Pak 43/41 (Spreizlafette)&amp;lt;br /&amp;gt;8,8-cm-Pak 43 (Kreuzlafette)&lt;br /&gt;
|Hersteller Bezeichnung =&lt;br /&gt;
|Entwickler / Hersteller = Rheinmetall-Borsig&amp;lt;br /&amp;gt;F. Krupp AG&amp;lt;br /&amp;gt;Henschel &amp;amp; Sohn&amp;lt;br /&amp;gt; Eisenwerk Weserhütte&lt;br /&gt;
|Entwicklungsjahr = 1942&lt;br /&gt;
|Produktionsstart = 1942&lt;br /&gt;
|Produktionsende = 1945&lt;br /&gt;
|Stückzahl = 1403 (Pak 43/41)&amp;lt;br /&amp;gt;2098 (Pak 43)&lt;br /&gt;
|Modellversionen =&lt;br /&gt;
|Waffenkategorie = Panzerabwehrkanone&lt;br /&gt;
|Mannschaft = 5&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Technische Daten --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Gesamtlänge = 9,40 m (Spreizlafette)&amp;lt;br /&amp;gt;9,20 m (Kreuzlafette)&lt;br /&gt;
|Rohrlänge = 6,35 m&lt;br /&gt;
|Kaliber = 8,8 cm&lt;br /&gt;
|Kaliberlänge = L/71&lt;br /&gt;
|Züge =&lt;br /&gt;
|Drall =&lt;br /&gt;
|Gewicht Einsatzbereit = 4,40 t (Spreizlafette)&amp;lt;br /&amp;gt;3,65 t (Kreuzlafette)&lt;br /&gt;
|Kadenz = 6–10&lt;br /&gt;
|Höhenrichtbereich = −5 bis +38 (Spreizlafette)&amp;lt;br /&amp;gt;−8 bis +40 (Kreuzlafette)&lt;br /&gt;
|Seitenrichtbereich = 56° (Spreizlafette)&amp;lt;br /&amp;gt;360° (Kreuzlafette)&lt;br /&gt;
|Drehgeschwindigkeit = &amp;lt;!-- Einheit &amp;quot;Grad/Sekunde&amp;quot; wird automatisch ergänzt! --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Erhöhungsgeschwindigkeit = &amp;lt;!-- Einheit &amp;quot;Grad/Sekunde&amp;quot; wird automatisch ergänzt! --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Ausstattung --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Visier =&lt;br /&gt;
|Verschluss =&lt;br /&gt;
|Ladeprinzip =&lt;br /&gt;
|Munitionszufuhr =&lt;br /&gt;
|Antrieb =&lt;br /&gt;
|Energieversorgung =&lt;br /&gt;
|Zusatz =&lt;br /&gt;
|Zusatz_Daten =&lt;br /&gt;
|Extra2 =&lt;br /&gt;
|Extra2_Daten =&lt;br /&gt;
|Extra3 =&lt;br /&gt;
|Extra3_Daten =&lt;br /&gt;
|Extra4 =&lt;br /&gt;
|Extra4_Daten =&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;8,8-cm-Pak 43&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war eine [[Panzerabwehrkanone]] (Pak) der deutschen [[Wehrmacht]] mit der [[Kaliber]]länge L/71, die hauptsächlich in &amp;#039;&amp;#039;breit- und tiefgestaffelter Aufstellung die örtliche Panzerabwehr&amp;#039;&amp;#039; der [[Panzerjäger|Panzerjägertruppe]] gegen &amp;#039;&amp;#039;einen Durchbruch feindlicher Panzerverbände absichern&amp;#039;&amp;#039; sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entwicklung Spreizlafetten Pak 43 ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 101I-708-0262-19A, Flak-Geschütz in der Ukraine.jpg|mini|Einsatz in der Sowjetunion, Dezember 1943]]&lt;br /&gt;
Von [[Adolf Hitler]] kam im Sommer 1942 die Forderung nach einer Panzerjägerkanone, welche ähnliche oder bessere Leistungen hatte als die [[8,8-cm-Flak 41|8,8-cm-Flak&amp;amp;nbsp;41]]. Daraufhin begann die [[Friedrich Krupp AG]] und [[Rheinmetall]] mit den Entwicklungen. Während Rheinmetall mit der Entwicklung der 8,8-cm-Flak&amp;amp;nbsp;42 begann, konzentrierte man sich bei Krupp auf eine eigene 8,8-cm-Pak. Voraussetzung war es, dass beide Waffen die 8,8-cm-Flak-[[Patrone (Munition)|Patronen]]-41 verschießen konnten. Krupp konnte bei der Entwicklung der neuen Pak schon auf die Erfahrungen bei der entwickelten 8,8-cm-Kw.&amp;amp;nbsp;K.&amp;amp;nbsp;41 zurückgreifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitte Juni 1942 wurden gemäß dem „Überblick über den Stand der Entwicklungen beim Heer“ Nr. 661/42 die Firmen Rheinmetall und Krupp offiziell beauftragt, eine 8,8-cm-Pak&amp;amp;nbsp;43 zu entwickeln. Maßgebend waren die von der bereits entwickelten 8,8-cm-Flak&amp;amp;nbsp;41 bekannten Leistungsparameter [[Mündungsgeschwindigkeit]] (V&amp;lt;sub&amp;gt;0&amp;lt;/sub&amp;gt;&amp;amp;nbsp;=&amp;amp;nbsp;1000&amp;amp;nbsp;m/s) und [[Durchschlagskraft|Durchschlagleistung]] (160&amp;amp;nbsp;mm aus 1000&amp;amp;nbsp;m unter 60° [[Steigung|Neigung]]). Im Endeffekt ging aus diesem ursprünglichen Projekt die anfänglich mit durchgehendem Rohr gefertigten und in der ersten Ausführung des [[Jagdpanther]]s verbauten Pak&amp;amp;nbsp;43/3&amp;amp;nbsp;(L/71) hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Panzerjägerkanone wird im „Überblick über den Stand der Entwicklungen beim Heer“ per 1. Dezember 1942 die Waffe 8,8-cm-Pak&amp;amp;nbsp;43/41 aufgeführt. Einmal für Räderlafette und auch für Fahrgestelle der [[Panzerkampfwagen III]] und [[Panzerkampfwagen IV|IV]] (Sf.). Das Fertigungsziel waren 500 Stück bis zum 12. Mai 1943. Im nächsten Bericht vom 1. März 1943 hieß es, dass im Februar 1943 vom [[Heereswaffenamt]] ein Geschütz in Räderlafette und 22 für [[Selbstfahrlafette]]n abgenommen wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während einer Besprechung am 11. September 1942 zwischen Wa.&amp;amp;nbsp;Prüf.&amp;amp;nbsp;4, Krupp und Rheinmetall wurde festgelegt, dass eine neue zweiteilige Waffe konstruiert werden sollte. Nur wenig kürzer (−18&amp;amp;nbsp;mm) als die [[8,8-cm-KwK&amp;amp;nbsp;43]] (6298&amp;amp;nbsp;mm) aber deutlich kürzer als das Rohr der 8,8-cm-Flak&amp;amp;nbsp;41. Weiterhin sollte dieses Geschütz die von Rheinmetall neu entwickelte 8,8-cm-Flak-Patrone-42 verschießen. Um die Waffe schnell als Panzerjägerkanone verfügbar zu machen, wurde aus Vereinfachungsgründen mit leichten Anpassungen die schon entworfene Spreizlafette der nicht eingeführten Rheinmetall „10,5-cm leichte Kanone 41 L/40“ verwendet. Die Zeichnungen für diese Pak&amp;amp;nbsp;43/41 sollten bis zum 31. Oktober 1942 fertig sein. Ein Versuchsgeschütz wurde am 20. Dezember 1942 bei Schießproben eingesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Thomas L. Jentz]], Hilary Louis Doyle |Titel=&amp;quot;Hornisse&amp;quot; renamed „Nashorn“ |Hrsg= |Sammelwerk=Panzer Tracts |Band=Panzerjaeger |Nummer=7–3 |Auflage=1. |Verlag=Panzer Tracts |Ort=Boyds |Datum=2006 |ISBN=0-9771643-3-0 |Seiten=7-183 ff.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtiges technisches Unterscheidungsmerkmal der Waffe ist ein horizontaler [[Schubkurbel|Schubkurbel-Keilverschluss]], Räder der [[15-cm-schwere Feldhaubitze 18|s.&amp;amp;nbsp;F.&amp;amp;nbsp;H.&amp;amp;nbsp;18]] und Holme der leichten Feldhaubitze.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Karl R. Pawlas |Titel=8,8 cm Pak 43 und 43/41 |Hrsg= |Sammelwerk=Waffen Revue |Band=37 |Nummer= |Auflage=1. |Verlag=Journal-Verlag Schwend GmbH |Ort=Schwäbisch Hall |Datum=1980 |ISSN=0344-9076 |Seiten=5835 ff.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Produktion ==&lt;br /&gt;
Entgegen mancher Aussagen in der Nachkriegsliteratur handelte es sich also anfänglich um das Geschütz in [[Spreizlafette]] das mit der Bezeichnung 8,8-cm-Pak&amp;amp;nbsp;43/41 eingeführt wurde&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Autor=Generalinspekteur der Panzertruppen (Guderian) |Titel=Merkblatt 47b/51: Richtlinien für Einsatz und Verwendung der 8,8&amp;amp;nbsp;cm Pak (mot. Z.) |Datum=1944 |Seiten=11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Diese Waffe wurde damit von Februar 1943 bis August 1944 in einer Stückzahl von 1403 Geschützen gefertigt. Der Herstellungspreis des Geschützes betrug 26.400 [[Reichsmark|RM]].&amp;lt;ref&amp;gt;Fritz Hahn: &amp;#039;&amp;#039;Waffen und Geheimwaffen des deutschen Heeres 1933–1945&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 1, Koblenz 1986 S. 106&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entwicklung Kreuzlafette Pak 43 ==&lt;br /&gt;
Im „Überblick über den Rüstungsstand des Heeres – Waffen und Geräte“ vom 1. Januar 1944 wurden erstmals sechs Geschütze 8,8-cm-Pak&amp;amp;nbsp;43 mit „Kreuzachsenlafette“ aufgeführt. Dadurch wurde aus der bisherigen Pak&amp;amp;nbsp;43/41 nun die Pak&amp;amp;nbsp;43, wobei nicht mehr erkennbar ist, wie viele dieser Waffen nun für den Einbau in Selbstfahrlafetten verwendet wurden. Dies war bis zu diesem Zeitpunkt möglich, da die Bezeichnung 43/41 für diese Waffen verwendet wurde. Mit der Kreuzlafette wurde für diese Waffe nun die horizontale Schwenkung um 360 Grad ermöglicht, da bei der nun als Pak&amp;amp;nbsp;43/41 bezeichneten Spreizlafette nur ein groberes horizontales Richten durch Schwenken der gesamten, sehr schweren Waffe möglich war.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zum 400. Geschütz wurde die Waffe mit zwei luftbereiften Sonderanhänger-204-Fahrgestellen ausgeliefert, die aus zwei abnehmbaren Einachsanhängern bestanden. Danach kamen vereinfachte Anhänger mit einer Vollgummibereifung auf Blechscheibenrädern zum Einsatz. Zum Feuern vom Fahrgestell konnte von den seitlich ausschwenkbaren Seitenholmen eine daran befestigte klappbare Stütze nach unten geklappt werden, um die Waffe bei Quer- bzw. Rundumfeuer zu stabilisieren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Charakteristisch ist der halbautomatische Fallblockverschluss und ein großer, schräger Schutzschild. Durch den neuen Schild und das Absetzen von den Anhängern wies sie ein deutlich niedrigeres Profil als die 8,8-cm-Flugabwehrkanonen und die Pak&amp;amp;nbsp;43/41 auf, was die Tarnmöglichkeit stark verbesserte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von der Pak&amp;amp;nbsp;43 in Kreuzlafette wurden 2098 Stück produziert. Hersteller waren die Firma [[Henschel &amp;amp; Sohn]] in [[Kassel]] und das [[Weserhütte|Eisenwerk Weserhütte]] in [[Bad Oeynhausen]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Autor=[[Werner Haupt (Militärschriftsteller)|Werner Haupt]] |Titel=German Anti-Tank Guns. 37mm&amp;amp;nbsp;– 50mm&amp;amp;nbsp;– 75mm&amp;amp;nbsp;– 88mm PAK. 1935–1945 |Verlag=Schiffer |Ort=West Chester, PA |Jahr=1990 |ISBN=0-88740-241-0 |Seiten=40}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lebensdauer eines Rohres betrug 2000 Schuss (1200 Schuss mit PzGr. 39/43).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Munition ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pak 43&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Panzergranate 39/43&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Panzergranate 40/43 (Hartkern)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sprenggranate 43&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gewicht&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 10,2 kg || 7,3 kg || 9,4 kg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mündungsgeschwindigkeit&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 1000 m/s || 1130 m/s || 750 m/s&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;4&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Durchschlag bei 60° Auftreffwinkel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| aus 0 m Entfernung || 198 mm || 265 mm ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| aus 500 m Entfernung || 182 mm || 226 mm ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| aus 1000 m Entfernung || 167 mm || 192 mm ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| aus 1500 m Entfernung || 153 mm || 162 mm ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| aus 2000 m Entfernung || 139 mm || 136 mm ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| aus 2500 m Entfernung || 127 mm || 114 mm ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;4&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Durchschlag bei 90° Auftreffwinkel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| aus 0 m Entfernung || 225 mm || 311 mm ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| aus 500 m Entfernung || 207 mm || 274 mm ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| aus 1000 m Entfernung || 190 mm || 241 mm ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| aus 1500 m Entfernung || 174 mm || 211 mm ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| aus 2000 m Entfernung || 159 mm || 184 mm ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| aus 2500 m Entfernung || 145 mm || 159 mm ||&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einsatz ==&lt;br /&gt;
Das Waffensystem zählte neben der [[12,8-cm-Pak 44]] zu den leistungsstärksten Panzerabwehrkanonen der deutschen [[Wehrmacht]]. Viele Panzerfahrzeuge trugen Versionen dieser Waffe unter verschiedenen Bezeichnungen: [[Panzerkampfwagen VI Tiger II]] &amp;#039;&amp;#039;(KwK 43 L/71)&amp;#039;&amp;#039;, [[Panzerjäger Nashorn|Selbstfahrlafette Nashorn]] &amp;#039;&amp;#039;(Pak&amp;amp;nbsp;43/1),&amp;#039;&amp;#039; [[Panzerjäger Tiger (P)|Panzerjäger Ferdinand/Elefant]] &amp;#039;&amp;#039;(Pak&amp;amp;nbsp;43/2)&amp;#039;&amp;#039; sowie der Jagdpanzer [[Jagdpanther]] &amp;#039;&amp;#039;(Pak&amp;amp;nbsp;43/3 und 43/4)&amp;#039;&amp;#039;. Die als &amp;#039;&amp;#039;Pak&amp;amp;nbsp;43/41&amp;#039;&amp;#039; bekannte Version war zwar leistungsstark, aber schwierig zu bedienen. Die &amp;#039;&amp;#039;Pak 43/41&amp;#039;&amp;#039; hatte wegen ihrer Höhe den Spitznamen „Scheunentor“, war aber dennoch leistungsfähig. Berichte aus der Kriegszeit sprechen immer wieder von [[T-34]]-Panzern, denen ein Frontaltreffer den gesamten Turm abriss. Außerdem wird von einer &amp;#039;&amp;#039;Pak&amp;amp;nbsp;43/41&amp;#039;&amp;#039; berichtet, die sechs sowjetische Panzerfahrzeuge auf eine Entfernung von 3500&amp;amp;nbsp;m abgeschossen haben soll. Laut General [[Maximilian Fretter-Pico]] erwies sie sich allerdings als zu schwer für den Bewegungskrieg.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Maximilian Fretter-Pico]]: &amp;#039;&amp;#039;Missbrauchte Infanterie. Deutsche Infanteriedivisionen im osteuropäischen Großraum 1941–1944&amp;#039;&amp;#039;. Aachen 2019, S.&amp;amp;nbsp;136.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pak&amp;amp;nbsp;43 kam vor allem bei schweren Panzerjäger-Kompanien des Heeres und der [[Waffen-SS]] zum Einsatz. Diese Einheiten umfassten zwölf Geschütze und 192 Mann (2 Offiziere, 27 Unteroffiziere und 162 Mannschaftsdienstgrade). Als Zugmaschinen für die Geschütze fungierten das [[Sd.Kfz.&amp;amp;nbsp;6]] oder [[Sd.Kfz.&amp;amp;nbsp;7]] oder auch der [[Schwerer Wehrmachtschlepper|schwere Wehrmachtschlepper]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |titel=German Army. Authorized Strength. Heavy Panzerjäger Company (12 88mm PAK 43 motZ) 1 June 1944 |url=http://www.cgsc.edu/CARL/nafziger/944GQEM.pdf |sprache=en |format=PDF; 76&amp;amp;nbsp;kB |abruf=2011-09-16 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20141221141619/http://www.cgsc.edu/CARL/nafziger/944GQEM.pdf |archiv-datum=2014-12-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Varianten ==&lt;br /&gt;
Das Äquivalent zu diesem Waffensystem als Turmkanone im [[Panzerwagen]] oder [[Kampfpanzer]] war die [[Kampfwagenkanone]] &amp;#039;&amp;#039;8,8-cm-KwK&amp;amp;nbsp;43&amp;#039;&amp;#039;, sowie die baugleiche Panzerjägerkanone (kurz: PjK) &amp;#039;&amp;#039;8,8-cm-PjK&amp;amp;nbsp;43&amp;#039;&amp;#039; im Jagdpanzer. Auf [[Selbstfahrlafette]]n (z.&amp;amp;nbsp;B.: [[Panzerjäger Nashorn|Panzerjäger „Nashorn“]]) war trotz Baugleichheit mit der KwK/PjK-Ausführung auch die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Pak&amp;#039;&amp;#039; möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery class=&amp;quot;center centered&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Merkblatt 47b-51, 8,8 cm Pak 43-41 mit Spreizlafette in Feuerstellung.png|8,8 cm Pak 43/41 mit Spreizlafette in Feuerstellung&lt;br /&gt;
 Merkblatt 47b-51, 8,8 cm Pak 43 auf Kreuzlafette in Feuerstellung.png|8,8 cm Pak 43 auf Kreuzlafette in Feuerstellung&lt;br /&gt;
 Merkblatt 47b-51, 8,8 cm Pak 43 auf Kreuzlafette auf Fahrgestell.png|8,8 cm Pak 43 auf Kreuzlafette auf Fahrgestell&lt;br /&gt;
 8.8 cm PaK 43 1.JPG|Pak 43 auf Kreuzlafette im United States Army Ordnance Museum&lt;br /&gt;
 Bundesarchiv Bild 101I-297-1722-34, Im Westen, 8,8cm Pak.jpg|Pak 43/41 mit Spreizlafette&lt;br /&gt;
 Vierville-sur-Mer d-day museum 2008 PD 10.JPG|Pak 43/41 auf Spreizlafette D-Day Museum 2008&lt;br /&gt;
 Jagdpanther Saumur 1.JPG|Jagdpanther im &amp;#039;&amp;#039;Musée des Blindés&amp;#039;&amp;#039;, Saumur&lt;br /&gt;
 Tiger II frontal Munster.jpg|Tiger II im Deutschen Panzermuseum Munster&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Terry Gander]], Peter Chamberlain: &amp;#039;&amp;#039;Enzyklopädie deutscher Waffen 1939–1945.&amp;#039;&amp;#039; 1. Auflage. Motorbuch Verlag, Stuttgart 2005, ISBN 3-613-02481-0.&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3879435049}}&amp;lt;!-- Hogg: Dt. Artillerie WWII (1978) --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* John Norris: &amp;#039;&amp;#039;88 mm Flak 18/36/37/41 and Pak 43 1936–45&amp;#039;&amp;#039;, Osprey Publishing, 2002, ISBN 978-1-84176-341-5. {{Webarchiv | url=https://www.educacion-holistica.org/notepad/documentos/War/New%20Vanguard/88mm%20Flak%2018%2C36%2C37%2C41%20%26%20Pak%2043%201936-45.pdf | wayback=20180515211638 | text=(50 Seiten online-PDF)}}&lt;br /&gt;
* Walter J. Spielberger: &amp;#039;&amp;#039;Schwere Jagdpanzer.&amp;#039;&amp;#039; 3. Auflage. Motorbuch Verlag, Stuttgart 2003, ISBN 3-613-01517-X.&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Generalinspekteur der Panzertruppen (Guderian)&lt;br /&gt;
   |Titel=Merkblatt 47b/51: Richtlinien für Einsatz und Verwendung der 8,8 cm Pak (mot. Z.)&lt;br /&gt;
   |Verlag=&lt;br /&gt;
   |Datum=1944&lt;br /&gt;
   |ISBN=}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|8.8 cm PaK 43|8,8-cm-Pak 43|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Artillerie der Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:8,8cmPak 43}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschütz Kaliber 50 mm bis 100 mm]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rheinmetall]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Panzerabwehrkanone (Wehrmacht)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Baumfreund-FFM</name></author>
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