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	<title>36 Boys - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;TaxonBot: Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links</title>
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		<updated>2026-04-16T11:05:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Wandbild 36 Boys in der Naunynstraße in Berlin-Kreuzberg.jpg|mini|hochkant=1.3|Wandbild &amp;#039;&amp;#039;36 Boys&amp;#039;&amp;#039; in der [[Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Kreuzberg #Naunynstraße*|Naunynstraße]] in [[Berlin-Kreuzberg]], ehemals: [[Berlin SO 36|Berlin SO&amp;amp;nbsp;36]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;36 Boys&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; waren eine [[Bande (Gruppe)|Jugendbande]] im [[Berlin]]er Ortsteil [[Berlin-Kreuzberg|Kreuzberg]]. Sie war bedeutsam als prototypische Jugendbande [[Migrationshintergrund|migrantischer]] Herkunft in Kreuzberg, die Ende der 1980er bis Mitte der 1990er Jahre durch Revierkämpfe gegen [[Neonazismus|Neonazis]], beeindruckende [[Graffiti]] und ihre Verbindung zur aufkommenden [[Hip-Hop|Hip‑Hop‑Szene]] ein Symbol des Widerstands und der kulturellen Selbstbehauptung in Berlin wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Yıldız, M. E. (2022). Meşru Müdafaa Üzerine Kurulu Bir Cemaat Örneği:“36 Boys”. Türkiye İnsan Hakları ve Eşitlik Kurumu Akademik Dergisi, 5(8), 197-230. https://dergipark.org.tr/en/download/article-file/1920385&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Malkoç, H., Hancıoğlu, G., Kes, E., Korkmaz, G. Z., &amp;amp; Timurkaynak, B. 36 Boys: Gurbetçi çocukların hikayesi. https://repository.bilkent.edu.tr/items/0dd0befa-11ac-4a1f-b5ca-a048b44d46ea&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:NKZamKotti.JPG|mini|Wohnbauten am [[Kottbusser Tor]], dem „Revier“ der 36 Boys]]&lt;br /&gt;
[[Datei:36Boys.svg|mini|Das Logo der Kleidermarke &amp;#039;&amp;#039;36 Boys&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bande war Ende der 1980er Jahre bis Mitte der 1990er Jahre aktiv. Neben [[Türken in Berlin|türkisch-]] und [[Kurden|kurdischstämmigen]] Jugendlichen, aus denen sie zu 90 % bestanden haben soll,&amp;lt;ref&amp;gt;Plutonia Plarre: [https://taz.de/Die-Brutalitaet-waechst---aber-keiner-handelt/!1783214/ &amp;#039;&amp;#039;Die Brutalität wächst - aber keiner handelt.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Tageszeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, 26. Januar 1990, S. 21. Abgerufen am 1. Februar 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; waren auch andere Nationalitäten in der über 100 Personen großen Gruppe vertreten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;sp09&amp;quot;&amp;gt;{{Der Spiegel |ID=65331149 |Autor=[[Silja Ukena]] |Titel=Du kannst dein Leben ändern |Jahr=2009 |Nr=20 |Seiten=162}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebiet, in dem sich die Bande betätigte, war der Bereich um das [[Kottbusser Tor]] bis zu den Wohngebieten zwischen der [[Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Kreuzberg#Naunynstraße*|Naunyn-]] und der [[Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Kreuzberg#Waldemarstraße*|Waldemarstraße]], sowie bis zum [[Görlitzer Bahnhof]]. Benannt hat sich die Bande wie andere Gangs z.&amp;amp;#8239;B. in [[Berlin-Neukölln|Neukölln]] auch nach dem ehemaligen [[Berliner Postbezirke zwischen 1862 und 1920|Berliner Postbezirk]] &amp;#039;&amp;#039;[[Berlin SO 36]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;mp&amp;quot;&amp;gt;Joachim Fahrun: &amp;#039;&amp;#039;{{Webarchiv|url=http://www.morgenpost.de/printarchiv/berlin/article218486/Kein_Respekt_mehr_vor_dem_Leben.html |wayback=20120111062515 |text=Kein Respekt mehr vor dem Leben. }}&amp;#039;&amp;#039; In &amp;#039;&amp;#039;[[Berliner Morgenpost]]&amp;#039;&amp;#039;, 13. September 2007.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Idee zu dem Namen kam von [[Attila Murat Aydın|Maxim]], einem Mitbegründer der Berliner Rapszene, der 2003 von einem Rentner erstochen wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Plutonia&amp;quot;&amp;gt;Plutonia Plarre: [https://taz.de/Ich-habe-den-Asphalt-studiert/!346142/ &amp;#039;&amp;#039;Ich habe den Asphalt studiert.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Die Tageszeitung&amp;#039;&amp;#039;, 1. Dezember 2006, S. 23.&amp;lt;/ref&amp;gt; Maxim gründete die 36 Boys ursprünglich als Hip-Hop-Crew.&amp;lt;ref&amp;gt;Spaiche: &amp;#039;&amp;#039;Maxim: Kämpfer an allen Fronten.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Backspin Hip Hop Magazin|Backspin]]&amp;#039;&amp;#039; Nr. 34, 2002, S.&amp;amp;nbsp;100&amp;amp;nbsp;ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang der 1990er Jahre lieferte sich die Gruppe Revierkämpfe mit Neonazis und [[Skinhead]]s, die teilweise im Park der [[Jungfernheide]] ausgetragen wurden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;sp90&amp;quot;&amp;gt;{{Der Spiegel |ID=13502026 |Autor= |Titel=Jeder Deutsche ein Nazi |Jahr=1990 |Nr=47 |Seiten=157 |Kommentar=Spiegel-Serie über Jugend und Gewalt in der Bundesrepublik (II): Ausländer-Streetgangs}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Andere rivalisierende Banden waren die &amp;#039;&amp;#039;Warriors&amp;#039;&amp;#039; vom [[Schlesisches Tor|Schlesischen Tor]] und die aus dem [[Bezirk Wedding|Wedding]]. Anfang der 2000er Jahre kam es zur Waffenruhe zwischen den Warriors vom östlichen Wrangelkiez am Schlesischen Tor und den 36 Boys vom Kottbusser Tor, da es zahlreiche rivalisierende Banden vor allem aus dem Wedding, [[Berlin-Schöneberg|Schöneberg]] und [[Berlin-Neukölln|Neukölln]] gab, die als die stärksten in Berlin gelten wollten. Während der [[Erster Mai in Kreuzberg|Mai-Krawalle in Kreuzberg]] schlossen sich die 36 Boys anfangs den [[Autonome]]n an, eine Allianz, die wegen der fehlenden politischen Ausrichtung der Gruppe nicht lange anhielt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;mp&amp;quot; /&amp;gt; Die Graffiti der 36 Boys waren in ganz Berlin verteilt. In Kreuzberg dienten sie auch zur Markierung des Reviers.&amp;lt;ref&amp;gt;Georg-Eckert-Institut für internationale Schulbuchforschung &amp;#039;&amp;#039;{{Toter Link |datum=2024-06 |url=http://www.1001-idee.eu/de/unterrichtsmaterialien/nach-themen/musik/deutsch-tuerkischer-hip-hop/scribo-ergo-sum-graffiti.html |text=Scribo ergo sum: Graffiti}}&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben den 36 Boys gab es die &amp;#039;&amp;#039;36 Juniors&amp;#039;&amp;#039; (die sich als „Jugendorganisation“ der 36 Boys verstand), die durch ein höheres Gewaltpotential auffielen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Plutonia&amp;quot; /&amp;gt; Etwa um 2003 gründeten sich Ableger wie die Chip oder Fatbacks Gang als Alternative für junge Türken, die die 36 Boys und Warriors nicht mehr als Zukunftsperspektive ansahen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nach der Auflösung ==&lt;br /&gt;
Der [[Senat von Berlin|Berliner Senat]] hat 2007 ehemalige Mitglieder der 36 Boys als sogenannte [[Kiez]]&amp;amp;shy;läufer angestellt, um mit ihrer Hilfe in Kreuzberg [[Prävention|präventiv]] gegen [[Jugendkriminalität]] vorzugehen. Tätigkeitsschwerpunkt wurde der Bereich um die Naunynstraße, der vom Senat als [[No-go-Area]] bezeichnet worden ist.&amp;lt;ref name=&amp;quot;sp07&amp;quot;&amp;gt;{{Der Spiegel |ID=52985280 |Autor=Markus Deggerich |Titel=Drei Engel für Kreuzberg |Jahr=2007 |Nr=38 |Seiten=58}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Auflösung der Bande gingen die ehemaligen Mitglieder unterschiedliche Wege. Einige blieben im kriminellen Milieu, andere wie der Koch [[Tim Raue]]&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. &amp;#039;&amp;#039;Thirty-Six-Boys&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Manfred Günther (Psychologe)|Manfred Günther]]: &amp;#039;&amp;#039;Wörterbuch Jugend – Alter&amp;#039;&amp;#039;, Berlin 2010&amp;lt;/ref&amp;gt; wendeten sich [[Bürgertum|bürgerlichen]] Karrieren zu. Wiederum andere engagierten sich sozial in Kiezprojekten und Jugendzentren. Das ehemalige Mitglied Sinan Tosun (1972–2023)&amp;lt;ref&amp;gt;Katja Demirci: [https://www.tagesspiegel.de/berlin/nachrufe/nachruf-auf-sinan-tosun-delikanli-verrucktes-blut-10020685.html &amp;#039;&amp;#039;Nachruf auf Sinan Tosun: Delikanlı – verrücktes Blut.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Tagesspiegel&amp;#039;&amp;#039;.de, 21. Juli 2023, abgerufen am 1. Februar 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; hatte nahe dem Kottbusser Tor einen Laden eröffnet, in dem er Kleidung mit einem Logo &amp;#039;&amp;#039;36 Boys&amp;#039;&amp;#039; vertrieb.&amp;lt;ref name=&amp;quot;sp09&amp;quot; /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sinans Bruder, [[Muzaffer Tosun]], Profiboxer im [[Gewichtsklasse|Halbweltergewicht]], war ebenfalls Mitglied der 36 Boys, ebenso der [[Rap]]per [[Killa Hakan]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Der Spiegel |ID=8694161 |Titel=Ich muß blöd gewesen sein |Jahr=1997 |Nr=16 |Seiten=88 |Kommentar=Interview mit Hakan Durmuş}}&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie, in der Vorläufergruppe 36er, der Filmautor und Regisseur [[Neco Çelik]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Blind vor Stolz |Sammelwerk=[[brand eins]] |Nummer=05 |Datum=2011 |Seiten=48–53 |Online=[http://www.brandeins.de/archiv/2011/respekt/blind-vor-stolz.html online]}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In den Medien wird die Jugendbande als prototypische „Gang“ mit Migrationshintergrund beschrieben.&amp;lt;ref&amp;gt;Torsten Thissen: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.welt.de/welt_print/article998516/Akute-Bedrohungslage.html Akute Bedrohungslage.]&amp;#039;&amp;#039; In &amp;#039;&amp;#039;[[Die Welt]]&amp;#039;&amp;#039;, 5. Juli 2007&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dokumentationen ==&lt;br /&gt;
* Carmen Gräf, Susanne Heim: &amp;#039;&amp;#039;Berlins berüchtigtste Gang: Die Kings von Kreuzberg.&amp;#039;&amp;#039; [[Rundfunk Berlin-Brandenburg|RBB]], D 2024, Erstausstrahlung im [[rbb Fernsehen]] am 31. Januar 2024, 29:35 Min. ([https://www.rbb-online.de/unserleben/reportagen/die-kings-von-kreuzberg.html online]).&amp;lt;ref&amp;gt;Marie Frank: [https://taz.de/Doku-ueber-die-36-Boys/!5987547/ &amp;#039;&amp;#039;Doku über die „36 Boys“: Mit Fäusten gegen Diskriminierung.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Tageszeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, 9. Februar 2024, abgerufen am 13. Februar 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Paul Christoph Gäbler: &amp;#039;&amp;#039;36 Boys: Wie eine Kreuzberger Gang zur Legende wurde&amp;#039;&amp;#039;. Blumenbar, Berlin 2026, ISBN 3-351-05142-5.&lt;br /&gt;
* [[Murat Güngör]], [[Hannes Loh]]: &amp;#039;&amp;#039;Fear of a Kanak planet: HipHop zwischen Weltmusik und Nazi-Rap.&amp;#039;&amp;#039; Hannibal, Planegg 2002, ISBN 3-85445-210-1, S.&amp;amp;nbsp;200&amp;amp;nbsp;ff.&lt;br /&gt;
* [[Klaus Farin]], [[Eberhard Seidel-Pielen]]: &amp;#039;&amp;#039;Krieg in den Städten: Jugendgangs in Deutschland.&amp;#039;&amp;#039; Rotbuch, Berlin 1991, ISBN 3-88022-044-1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:#::36 Boys}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bande]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berlin-Kreuzberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur (West-Berlin)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
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