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	<title>3,7-cm-Pak - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T19:30:33Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=3,7-cm-Pak&amp;diff=652672&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Reisender.ab: /* Verwendung in anderen Ländern */</title>
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		<updated>2026-04-20T19:12:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Verwendung in anderen Ländern&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Artillerie&lt;br /&gt;
| Bild= Pak36 helsinki 1.jpg&lt;br /&gt;
| Bildunterschrift =&lt;br /&gt;
| origin=[[Germany]]&lt;br /&gt;
| Militärische Bezeichnung = 3,7-cm-Panzerabwehrkanone&lt;br /&gt;
| Hersteller Bezeichnung =&lt;br /&gt;
| Einsatzland = [[Deutsches Reich 1933 bis 1945|Deutsches Reich]]&lt;br /&gt;
| Entwickler / Hersteller = [[Rheinmetall]]&lt;br /&gt;
| Entwicklungsjahr = ab 1925&lt;br /&gt;
| Herstellerland = {{DEU-1919}}&amp;lt;br /&amp;gt;{{DEU-1935}}&lt;br /&gt;
| Produktionsstart = 1932&lt;br /&gt;
| Produktionsende = 1942&lt;br /&gt;
| Stückzahl = 14459&lt;br /&gt;
| Modellversionen =&lt;br /&gt;
| Funktionsprinzip =&lt;br /&gt;
| Waffenkategorie = Panzerabwehrkanone&lt;br /&gt;
| Mannschaft = 5 Soldaten&lt;br /&gt;
| Gesamtlänge = 3,40 m&lt;br /&gt;
| Länge ohne Protze =&lt;br /&gt;
| Gesamthöhe = 1,17 m&lt;br /&gt;
| Gesamtbreite = 1,65 m&lt;br /&gt;
| Gewicht in Feuerstellung = 330 kg&lt;br /&gt;
| Gewicht in Fahrstellung = 435 kg&lt;br /&gt;
| Rohrlänge = 1,66 m&lt;br /&gt;
| Rohrdurchmesser =&lt;br /&gt;
| Kaliber = 3,7 cm&lt;br /&gt;
| Kaliberlänge = L/45&lt;br /&gt;
| Geschossgewicht = 0,69 kg&lt;br /&gt;
| Mögliche Magazinfüllungen =&lt;br /&gt;
| Effektive Kampfentfernung =&lt;br /&gt;
| Maximale Schussweite = 7000 m&lt;br /&gt;
| Kadenz = 10 – 15&lt;br /&gt;
| Feuerarten =&lt;br /&gt;
| Mündungsgeschwindigkeit_V0 = 760 m/sec.&lt;br /&gt;
| Mündungsenergie_E0 =&lt;br /&gt;
| Höhenrichtbereich = −8° bis +25&lt;br /&gt;
| Seitenrichtbereich = 60°&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Ausstattung --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Visier =&lt;br /&gt;
| Verschluss =&lt;br /&gt;
| Ladeprinzip =&lt;br /&gt;
| Munitionszufuhr =&lt;br /&gt;
| Antrieb =&lt;br /&gt;
| Energieversorgung =&lt;br /&gt;
| Zusatz =&lt;br /&gt;
| Zusatz_Daten =&lt;br /&gt;
| Extra2 =&lt;br /&gt;
| Extra2_Daten =&lt;br /&gt;
| Extra3 =&lt;br /&gt;
| Extra3_Daten =&lt;br /&gt;
| Extra4 =&lt;br /&gt;
| Extra4_Daten =&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;3,7-cm-Pak&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war eine der am häufigsten gebauten deutschen [[Panzerabwehrkanone]]n. Sie wurde bei der deutschen [[Reichswehr]] eingeführt und später von der [[Wehrmacht]] im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] an allen Fronten eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entwicklung ==&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;3,7-cm-Pak,&amp;#039;&amp;#039; damals noch 3,7cm Tankabwehrkanone, wurde seit 1925 entwickelt und bereits 1928 wurden Prototypen mit Speichenrädern für Pferdezug getestet. 1934 wurde die Konstruktion auf Motorzug umgestellt. Am 1. Juli 1936 erfolgte die Umbenennung der Waffe in 3,7-cm-Panzerabwehrkanone (3,7-cm-Pak), die Bezeichnung Pak 36 stammt aus der Nachkriegszeit und ist vermutlich auf diese Anweisung zurückzuführen. Waffe und [[Lafette]] waren bis 1937 hinreichend, um alle Panzerfahrzeuge auf 1.000 m Distanz zu durchschlagen. Dies war eine Entfernung, auf die das kleine Geschütz mit dahinter kniender und liegender Bedienmannschaft sowie geringem Mündungsblitz bei guter Tarnung kaum von Panzerbesatzungen gesichtet werden konnte. Trotz der viel schwächeren Sprenggranate wurde die leichte Pak auch oft zur Unterstützung der Infanterie gegen Infanterie mit leichter Deckung verwendet. Die hohe Mündungsgeschwindigkeit ermöglichte dabei eine sehr gestreckte Flugbahn und ein einfaches Zielen im direkten Schuss. Auf diese Weise konnte die Waffe, wenn keine Panzer zu bekämpfen waren, auch zur Unterstützung der Infanterie genutzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Entwurf führte zu zahlreichen ähnlichen 3,7-cm-Geschützkonstruktionen in Schweden, Polen, Belgien, den Vereinigten Staaten und in der [[Tschechoslowakei]]. In der Sowjetunion wurde von 1937 bis 1943 in nahezu identischer Lafette ein größeres Geschütz als [[45-mm-Panzerabwehrkanone M1937 (53-K)|45-mm-Panzerabwehrkanone M1937]] in über 37.000 Exemplaren gefertigt. Auf deutscher Seite wurde die Lafette auch für die leistungsstärkere [[4,2-cm-leichte Pak 41]] verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Produktion ==&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;3,7-cm-Pak&amp;#039;&amp;#039; war Ende 1932 bereits in 264 Exemplaren in der Reichswehr vorhanden. Ab 1933 begann die Massenproduktion. Es wurden von diesem Geschütz etwa 14.459 (davon 5.339 im Krieg) Stück produziert. Der Herstellungspreis bei 900 benötigten Arbeitsstunden betrug zeitweise 5730&amp;amp;nbsp;[[Reichsmark|RM]].&amp;lt;ref&amp;gt;Haupt: &amp;#039;&amp;#039;Panzerabwehrkanonen&amp;#039;&amp;#039; S. 12&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;3,7-cm-Pak&amp;#039;&amp;#039; hatte eine [[Spreizlafette]] mit zwei Rohrholmen und einen kleinen nach rückwärts geneigten Schutzschild von 5&amp;amp;nbsp;mm Stärke. Das hydropneumatische Rücklauf- und Vorholsystem befand sich in der [[Rohrwiege]]. Das Rohr hatte keine [[Mündungsbremse]], allerdings belegen zeitgenössische Fotografien, dass zwei unterschiedliche Rohrtypen während der Fertigungszeit verwendet wurden. Die meisten Geschütze wurden mit einem zweiteiligen Rohr aus einem zylindrischen Rohr und einem Mantelrohr versehen, doch in einigen Fällen ist ein konisch zulaufendes Rohr erkennbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden Räder waren gummibereift und besaßen einzelne Luftkammern, sodass sie nicht ohne Weiteres zerschossen werden konnten. Das Geschütz konnte wegen des geringen Gewichts leicht bewegt werden und auf kurzen Strecken auch im Mannschaftszug vorgezogen oder aus einer Stellung herausgezogen werden. Hierzu hatten die Geschützbedienung einen entsprechenden Gurt mit Öse als Schlepphilfe um den Oberkörper, der auf manchen Fotografien zu erkennen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Munition ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;3,7-cm-Pak&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Panzergranate 39&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;GanderS111&amp;quot;&amp;gt;Terry Gander, Peter Chamberlain: &amp;#039;&amp;#039;Enzyklopädie deutscher Waffen 1939–1945.&amp;#039;&amp;#039; S. 111.&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Panzergranate 40&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;GanderS111&amp;quot; /&amp;gt; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Stielgranate 41&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;GanderS111&amp;quot; /&amp;gt; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sprenggranate&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gewicht&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 0,69 kg || 0,35 kg || 8,5 kg || 0,65 kg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mündungsgeschwindigkeit&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 760 m/s || 1030 m/s || 110 m/s || 745 m/s&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Durchschlag bei 60° Auftreffwinkel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| aus 200 m Entfernung || 42 mm || 61 mm || 180 mm || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| aus 500 m Entfernung || 36 mm || 49 mm || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Durchschlag bei 90° Auftreffwinkel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| aus 200 m Entfernung || 56 mm || 72 mm || 180 mm || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| aus 500 m Entfernung || 48 mm || 58 mm || &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
An der Front wurden für ein Geschütz ein Munitionsvorrat von 120 Panzergranaten&amp;amp;nbsp;39, 30 Panzergranaten&amp;amp;nbsp;40 und 100 Sprenggranaten mitgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einsatz ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Spanischer Bürgerkrieg ===&lt;br /&gt;
Das Geschütz wurde erstmals im [[Spanischer Bürgerkrieg|Spanischen Bürgerkrieg]] eingesetzt. Hierbei wurde erkannt, dass die für die Pak verwendete Optik (Reichweite 900 m) jener der gegnerischen Panzer sowjetischer Bauart (ca. 3000 m) deutlich unterlegen war. Da bei Beginn des Krieges keine deutschen Panzer mit einer Kanonenbewaffnung verfügbar waren, mussten je fünf 3,7-cm-Pak eine Panzerkompanie begleiten. Aufgrund der kaum möglichen Verständigung war der kombinierte Einsatz nicht sehr erfolgreich.&amp;lt;ref&amp;gt;Jentz: &amp;#039;&amp;#039;Die deutsche Panzertruppe Band 1&amp;#039;&amp;#039; 1998 S. 46&amp;lt;/ref&amp;gt; Zu Beginn des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] verfügten viele andere Nationen über Panzerabwehrkanonen des gleichen Kalibers. Zu dieser Zeit entsprach die Waffe der Hauptbewaffnung der mittleren Panzer aus deutscher Produktion, dem deutschen [[Panzer III]], die &amp;#039;&amp;#039;KwK 36 L/45&amp;#039;&amp;#039;, der für die Bekämpfung gegnerischer Kampfwagen vorgesehen war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 101I-127-0391-21, Im Westen, deutsche Soldaten mit getarnter Pak.jpg|mini|Deutsche Soldaten mit getarnter Pak in Belgien 1940]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zweiter Weltkrieg ===&lt;br /&gt;
Zu Beginn des Krieges war die Wehrmacht mit 11.200 &amp;#039;&amp;#039;3,7-cm-Pak&amp;#039;&amp;#039; ausgestattet, die überwiegend in den 14. (Panzerabwehr-)Kompanien der Infanterieregimenter eingesetzt waren. Die &amp;#039;&amp;#039;3,7-cm-Pak&amp;#039;&amp;#039; war leicht im Mannschaftszug zu bewegen und gut zu tarnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon der [[Westfeldzug]] zeigte jedoch&amp;amp;nbsp;– der Bestand hatte sich mittlerweile auf 13.131 Stück erhöht&amp;amp;nbsp;–, dass die Leistung der Pak nicht mehr ausreichend war. Bei schwereren Panzern, wie den britischen [[Infantry Tank Mk II Matilda II|Mk.II Matilda]] und den französischen [[Renault Char B1|Char B1]] und [[Somua S-35]], war fast keine Wirkung mehr zu erzielen. Nur mit Treffern in die Sehschlitze der Panzer oder bei Treffern in Laufwerk und Kette bestand eine Chance, einen solchen Panzer auszuschalten. Die bedrängten deutschen Verbände mussten schwere Flak vom Kaliber 8,8-cm, die sogenannte „Acht-Acht“, in die Frontlinien vorziehen und damit die Panzerabwehr verstärken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;3,7-cm-Pak&amp;#039;&amp;#039; erhielt daraufhin von den Geschützbedienungen im Westfeldzug auch die ironischen Beinamen „Heeresanklopfgerät“, „&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;P&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;anzer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;A&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;nklopf&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;K&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;anone“ oder „Panzer-Anklopf-Gerät“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-46415338.html|titel=Panzerjagd an der Zonengrenze? - Der Spiegel 50/1966|hrsg=Spiegel Online |sprache=de|zugriff=2017-02-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 101I-299-1831-26, Nordfrankreich, Soldaten mit Geschütz.jpg|mini|Nordfrankreich, Soldaten üben mit Geschütz]]&lt;br /&gt;
Ab Mitte 1940 wurde die 3,7-cm-Pak daher in den Panzerjägerabteilungen nach und nach durch die neue &amp;#039;&amp;#039;[[5-cm-Pak 38]]&amp;#039;&amp;#039; ersetzt. Die Einführung von Granaten mit Wolframkern erhöhte zwar die [[Durchschlagskraft]] der &amp;#039;&amp;#039;3,7-cm-Pak&amp;#039;&amp;#039;, dennoch war die Waffe auch weiterhin nicht hinreichend effektiv gegen mittlere und schwere Panzertypen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Angriff auf die Sowjetunion, dem [[Deutsch-Sowjetischer Krieg|Russlandfeldzug]] der Wehrmacht, trafen die deutschen Verbände auf unterschiedliche Generationen sowjetischer Panzertechnik. Insbesondere gegen die schweren Kampfpanzer [[KW-1|KW&amp;amp;nbsp;I]] und&amp;amp;nbsp;[[KW-2|II]] war man praktisch chancenlos. Doch auch gegen die neuen mittleren und sehr modern konzeptionierten sowjetischen [[T-34]], die später in großer Zahl auftraten, erzielte sie nur noch mit Glück an den wenigen Schwachstellen Durchschläge. Die Soldaten waren gezwungen, diesen Panzer durch Schüsse aus kurzer Distanz auf die rückwärtige Panzerung zu bekämpfen. Zahlreiche Bilder überrollter 3,7-cm-Pak bezeugen, dass die sowjetischen Besatzungen der neueren Panzer bald schon keine Angst vor diesem Geschütz hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Belgium-6243 - World War II PAK 36 (14005580171) (cropped).jpg|mini|PaK 36 mit von vorne aufgesteckter Stielgranate 41]]&lt;br /&gt;
Die geringe Zahl der monatlich neu produzierten leistungsfähigeren Pak-Geschütze mit größerem Kaliber zwang dazu, die 3,7-cm-Pak weiterhin im Einsatz zu halten. Zur Leistungssteigerung wurde daher schnell die &amp;#039;&amp;#039;[[Stielgranate 41]]&amp;#039;&amp;#039; entwickelt, die auf das Geschützrohr aufgesteckt werden konnte. Es handelte sich um ein durch ein Leitwerk stabilisiertes Überkaliber-[[Hohlladung]]sgeschoss mit 2,3&amp;amp;nbsp;Kilogramm Sprengstoff. Ab Februar 1942 war diese Granate im Einsatz und konnte Panzerungen bis 180&amp;amp;nbsp;Millimeter durchschlagen. Dabei musste das gegnerische Fahrzeug aber wegen der geringen Mündungsgeschwindigkeit und der dadurch geringeren Reichweite auf unter 130 Meter an das Geschütz herankommen oder ein stehendes Ziel dürfte in der Ausnahme bis zu 250 Meter entfernt sein. So wurde die Feuerkraft dieser Waffe erhöht und Zeit für die Neuentwicklung einer besseren Panzerabwehrwaffe gewonnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch wirkt die Anlage zu H.Dv. 469/3a „Panzer-Beschusstafel (Abwehr schwer zu bekämpfender Panzerfahrzeuge) 3,7 cm Pak“ vom 20. Januar 1943 ernüchternd, kaum eines der aufgeführten Fahrzeuge konnte laut diesem Dokument auf eine Entfernung von über 100 Metern bekämpft werden. Mit der Einführung von Hohlladungsgeschossen im Jahr 1943 konnte die Waffe wieder effektiv bis zu einer Entfernung von 300&amp;amp;nbsp;Metern eingesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;3,7-cm-Pak&amp;#039;&amp;#039; wurde weiter, vor allem aufgrund ihres geringen Gewichts und ihrer großen Beweglichkeit, bei leichten Infanterieeinheiten, wie den Fallschirmjägern, eingesetzt. Die &amp;#039;&amp;#039;3,7-cm-Pak&amp;#039;&amp;#039; blieb trotz ihrer unzureichenden Leistung bis zum Kriegsende als Unterstützungswaffe in Dienst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 141-0853, Kreta, Abwurf eines 3,7 cm Pak-Geschützes.jpg|mini|Abwurf einer Pak über Kreta im Rahmen von [[Operation Merkur]]]]&lt;br /&gt;
Mit den schwächeren Sprenggranate wurde die leichte Pak öfters zur Unterstützung gegen Infanterie mit leichter Deckung, wie Scharfschützen oder Maschinengewehr-Stellungen, auf größere Distanz verwendet. Die hohe Mündungsgeschwindigkeit ermöglichte dabei eine sehr gestreckte Flugbahn und ein einfaches Zielen im direkten Schuss. Auf diese Weise konnte die Waffe weiterhin genutzt werden. Andere leichte gepanzerte Ziele, wie Panzerspähwagen, oder ungepanzerte Fahrzeuge waren natürlich weiterhin effektiv zu bekämpfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch im Gebirge oder bei Schnee konnte die 3,7-cm-Panzerjägerkanone transportiert werden. Dazu wurde diese zerlegt und auf den [[Schlitten 500 kg (Hs. 3)|Heereschlitten (Hs. 3)]], welcher ab 1942 zur Verfügung stand, verlastet. Alternativ zu den Schlitten wurden sogenannte Skikufen bereitgestellt. Diese bestanden aus zwei Radkufen und einer Spornkufe und dienten zum Fortbewegen des leichten Infanteriegeschützes im tiefen Schnee. Zeitgleich zum Transport konnten die Kufen auch als Schießunterlage für das Geschütz genutzt werden. Oftmals wurden diese Kufen, durch zur Verfügung gestellter Zeichnungen, selbst angefertigt. Gezogen wurde das Geschütz dann durch die Soldaten selber.&amp;lt;ref name=&amp;quot;72-19&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;nolines&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
D. 72, Hs. 3 mit 3,7 cm Pak.png|Die 3,7-cm-Panzerjägerkanone auf dem Hs. 3&lt;br /&gt;
D. 72, Schneekufen mit 3,7 cm Pak.png|Die 3,7-cm-Panzerjägerkanone auf Schneekufen&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwendung in anderen Ländern ===&lt;br /&gt;
[[Datei:3,7cm Pak at Museo Historico Militar de Sevilla 001.jpg|mini|3,7-cm-Panzerabwehrkanone im Museo Militar Regional in Sevilla]]&lt;br /&gt;
Einige Geschütze wurden den verbündeten Armeen Spaniens, Finnlands, Rumäniens und der [[Erste Slowakische Republik|Slowakei]] überlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Kaiserlich Japanische Armee|Kaiserlich-Japanische Heer]] erbeutete mehrere Dutzend der 3,7-cm-Pak ab 1937 während der Gefechte im Rahmen des [[Zweiter Japanisch-Chinesischer Krieg|Zweiten Chinesisch-Japanischen Krieges]]. Die meisten stammten aus deutscher Produktion (Scheibenräder), die an die [[Nationalrevolutionäre Armee|nationalchinesischen Truppen]] geliefert worden waren. Weitere Geschütz aus [[37-mm-Panzerabwehrkanone M1930 (1-K)|russischer Produktion]] (Speichenräder) wurden von [[Volksbefreiungsarmee|chinesischen Roten-Armee-Verbänden]] erbeutet. Die deutschen Geschütze erwiesen sich bei Vergleichstests als dem japanischen [[37-mm-Panzerabwehrkanone Typ 94|Typ 94 37-mm-Schnellfeuer-Infanteriegeschütz]] als deutlich überlegen bezüglich der Panzerabwehrleistungen (Durchschlag auf 200 m 56 mm gegen 45 mm beim japanischen Geschütz). Vom Gewicht her passte die Waffe zudem sehr gut in die herrschende japanische Taktik, zumal ein [[Stützrad]] unter den zusammengeklappten [[Lafette]]nholmen die Beweglichkeit zusätzlich verbesserte. Daher wurden die Geschütze offiziell als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Typ 97 Rheinmetall-Typ 37-mm-Schnellfeuergeschütz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; eingeführt. Die Waffe mit ihrem größeren Kammervolumen diente auch als Vorlage für die späteren [[Typ 100 37-mm-Bordkanone]] und die [[Typ 1 37-mm-Bordkanone]] der Panzertruppe und das [[Typ 1 37-mm-Pak|Typ 1 37-mm-Schnellfeuergeschütz]]. Der Einsatz erfolgte unter anderem 1943/44 in [[Papua-Neuguinea]]. Gegen moderne Panzer wie den US [[M4 Sherman]] war die Kanone allerdings nicht mehr geeignet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Jiro1&amp;quot;&amp;gt;Sayama Jiro: &amp;#039;&amp;#039;Artillerie-, Infanterie- und Panzerabwehrgeschütze der japanischen Armee: Eine tiefergehende Studie über japanische Waffen&amp;#039;&amp;#039; S. 210–221.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Type 97 ra-type 37 mm gun wheel.jpg|mini|Japanisches Typ-97-37-mm-Schnellfeuergeschütz mit Unterstützungsrad unter den Holmen]]&lt;br /&gt;
== Weitere Verwendung nach 1942 ==&lt;br /&gt;
Nachdem die 3,7-cm-Pak als Panzer-Abwehrwaffe in den Frontverbänden ab 1942 endgültig ersetzt wurde, wurden die Geschütze mit Oberlafette teils auf gepanzerte Halbkettenfahrzeuge, wie beispielsweise das [[Schützenpanzerwagen Sd.Kfz. 251|Zugführerfahrzeug (SPW 251/10)]], montiert, um Panzergrenadierverbänden eine größere Feuerkraft zu geben.{{Hauptartikel|Sd.Kfz. 250}}{{Hauptartikel|Sd.Kfz. 251}}Die nunmehr nicht mehr benötigten Unterlafetten wurden für andere Waffen, wie den [[Nebelwerfer|15-cm-Nebelwerfer 41]],  [[21-cm-Nebelwerfer 42]] oder das [[7,5-cm-Infanteriegeschütz 37]] genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sind inzwischen Fotografien bekannt, bei denen im Feld bei regulären 3,7-cm-Pak ein zweiter Schild über den ersten montiert wurde. Ob diese Lösungen vor der Einführung der &amp;#039;&amp;#039;[[4,2-cm-leichte Pak 41]]&amp;#039;&amp;#039; mit konischem Lauf und Wolfram-Geschoss, die grundsätzlich über einen gedoppelten und vergrößerten vorderen Schild verfügte, entstanden ist nicht bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundsätzlich wurden Geschütze, welche bei Fronteinheiten ersetzt und eingelagert worden waren, für die Umbauten verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwandte Modelle ==&lt;br /&gt;
Die Entwicklungsarbeit des Hauses Rheinmetall ab etwa 1925 führte basierend auf den Erfahrungen mit der Tankabwehrkanone des Jahres 1918, der [[3,7-cm-TAK]], zu einer Weiterführung der bisher bekannten Konzepte unter Berücksichtigung des internationalen Rüstungsstands. So wurde ein modernes Geschütz im Kaliber 3,7-cm an die [[Sowjetunion]] verkauft, dieses wurde nach einiger Weiterentwicklung zur &amp;#039;&amp;#039;3,7-cm-Panzerabwehrkanone&amp;#039;&amp;#039; der Wehrmacht. Andere Länder nutzten die Ergebnisse als Ausgangspunkt der eigenen Entwicklung und so basiert das amerikanische [[37-mm-Geschütz M3]] stark auf der 3,7-cm-Pak und die sowjetische [[45-mm-Panzerabwehrkanone M1937 (53-K)|45-mm-Panzerabwehrkanone M1937]] ist eine vergrößerte Variante der ursprünglich bei Rheinmetall gekauften Waffe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Terry Gander]], Peter Chamberlain: &amp;#039;&amp;#039;Enzyklopädie deutscher Waffen 1939–1945.&amp;#039;&amp;#039; Spezialausgabe, 2. Auflage, Motorbuchverlag, Stuttgart 2006, ISBN 3-613-02481-0, (&amp;#039;&amp;#039;Motorbuch-Verlag spezial&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
* {{Literatur | Autor=[[Werner Haupt (Militärschriftsteller)|Werner Haupt]]| Titel= Panzerabwehrgeschütze | TitelErg= 3,7-cm - 5,0-cm - 7,5-cm - 8,8-cm-Pak 1934-1945 ohne Selbstfahrlafetten / WA Band 117 |Auflage=1. Auflage |Verlag= Podzun-Pallas Verlag |Ort= Friedberg |Datum=1989}}&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3879435049}}&amp;lt;!-- Hogg: Dt. Artillerie WWII (1978) --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Manfred Stegmüller: &amp;#039;&amp;#039;Von Flanschengeschossen und Wolframkernen. Die Entwicklung der Hochgeschwindigkeitsmunition für konische Rohre durch Dr. Hans Neufeldt und die Firma Polte, Magdeburg.&amp;#039;&amp;#039; Band 5 von Aufsätze zu Geschichte + Technik, Verlag W. Sünkel, 2000, ISBN 978-3-930060-06-1.&lt;br /&gt;
* Karl R. Pawlas; Waffen Revue Nr. 72, 73 und 74; Journal Schwend GmbH, 1988–89&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
 |Autor=Sayama Jirō&lt;br /&gt;
 |Titel=Artillerie-, Infanterie- und Panzerabwehrgeschütze der japanischen Armee: Eine tiefergehende Studie über japanische Waffen&lt;br /&gt;
 |Auflage=1&lt;br /&gt;
 |Verlag=Kojinsha&lt;br /&gt;
 |Ort=Tokyo&lt;br /&gt;
 |Datum=2011&lt;br /&gt;
 |Reihe=Kojinsha NF Bunko&lt;br /&gt;
 |OCLC=763073645&lt;br /&gt;
 |Originaltitel=日本陸軍の火砲步兵砲対戦車砲他 : 日本の陸戦兵器徹底研究&lt;br /&gt;
 |Originalsprache=ja}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
 |Autor=Heereswaffenamt&lt;br /&gt;
 |Titel=D. 72, Schlitten und Kufen, Beschreibung, Verwendung und Anleitung zum Selbstbau von Behelfsgerät&lt;br /&gt;
 |Verlag=Reichsdruckerei&lt;br /&gt;
 |Ort=Berlin&lt;br /&gt;
 |Datum=1942}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|3.7 cm PaK 35/36|3,7-cm-Pak}}&lt;br /&gt;
* [https://panzerworld.com/armor-penetration-table Tabelle mit Daten zur Munition]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;72-19&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
|Autor=Heereswaffenamt&lt;br /&gt;
|Titel=D. 72&lt;br /&gt;
|Seiten=19–20}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Artillerie der Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Artillerie der niederländischen Streitkräfte im Zweiten Weltkrieg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:3,7-cm-Pak 036}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschütz Kaliber bis 50 mm]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rheinmetall]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Panzerabwehrkanone (Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Panzerabwehrkanone (Kaiserlich Japanische Armee)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Reisender.ab</name></author>
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