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	<title>12-Meilen-Zone - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T13:48:53Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Pemu am 24. Juni 2025 um 20:32 Uhr</title>
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		<updated>2025-06-24T20:32:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Zonmar-de.svg|mini|hochkant=1.2|Seerechtliche Zonen nach dem [[Seerechtsübereinkommen]] (SRÜ). (Die Basislinie bildet die Küstenlinie bei Niedrigwasser, die Abbildung stellt den Stand bei Hochwasser dar.)]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;12-Meilen-Zone&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist das seeseitige Territorium eines Küsten&amp;amp;shy;staates. Nach dem [[Seerechtsübereinkommen|Seerechts&amp;amp;shy;übereinkommen]] (SRÜ) übt ein Küstenstaat volle Souveränität über diese Hoheitsgewässer (auch Territorialgewässer) aus; sie bildet auch die Seezollgrenze. Die seewärtige Grenze des Küstenmeeres ist eine angenommene Linie, 12 [[Seemeile]]n (gut 22 km) von der [[Basislinie (Seerecht)|Basislinie]] entfernt. Die Gesamtheit unterschiedlicher auf eine Küste bezogener Seezonen wird in dem Begriff [[Küstenmeer]] (coastal water) abgebildet. Bei etlichen Ländern kommt es zu Überschneidungen der 12-Meilen-Zone und zu Konflikten aufgrund ihres terrestrischen Referenzpunktes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung ==&lt;br /&gt;
In dem seeseitigen Territorialgebiet eines Staates hat dieser die volle Souveränität in der Ausbeutung von maritimen Rohstoffen (Gas, Öl, [[Metalle der Seltenen Erden|Seltene Erden]] etc.). Auch kann er seine [[Fischerei]] in seinem Küstenmeer selbst regeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Auf den ersten beiden UN-Seerechtskonferenzen in [[Genf]] 1958 und 1960 konnte zu den Territorialgewässern keine international verbindliche Regelungen erreicht werden. Das am 29. April 1958 geschlossene Übereinkommen über das Küstenmeer und die Anschlusszone regelte zwar den Gegenstand, beinhaltete aber keine Angaben zur Breite des Küstenstreifens. Geregelt war allerdings die Anschlusszone. Sie sollte maximal 12 sm von der Basislinie entfernt sein. Eine völkerrechtliche Regelung brachte erst das Seerechtsübereinkommen (SRÜ) der UN vom 10. Dezember 1982. Seitdem ist festgelegt, dass Küstenstaaten das Recht haben, ihre Hoheitsgewässer auf bis zu 12 sm auszudehnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Staaten haben das SRÜ nicht unterzeichnet. Dazu gehören die [[Vereinigte Staaten|Vereinigten Staaten]] und die [[Türkei]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Konflikte ==&lt;br /&gt;
In weltweiten Territorialkonflikten spielt häufig die seeseitige 12-Meilen-Zone als Staatsgrenze eine wichtige Rolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Türkei und Griechenland ===&lt;br /&gt;
Zwischen den beiden [[Territorialkonflikte zwischen Griechenland und der Türkei|Ländern besteht ein jahrzehntelanger Territorialkonflikt]] um den Status von Inseln in der [[Ägäisches Meer|Ägäis]]. Die Türkei unterzeichnete bis heute das Seerechtsübereinkommen nicht und ist daher auch nicht an die 12-Meilen-Regelung gebunden. Das viele Inseln umfassende Griechenland beanspruchte bis 2021 nur ein Gebiet von maximal sechs Seemeilen. Im Januar 2021 verabschiedete das Griechische Parlament ein Gesetz, mit dem es seine volle 12-Meilen-Zone in westlicher Richtung in Anspruch nimmt, nicht jedoch in der Ägäis.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.dw.com/de/griechenland-erweitert-seine-seegrenzen/a-56282382 |autor=Jannis Papadimitriou |titel=Griechenland erweitert seine Seegrenzen |werk=DW.com (Deutsche Welle) |datum=2021-01-20 |sprache=de |abruf=2022-05-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Damit vergrößerte sich das Territorium des Landes um fast zehn Prozent. Das Gesetz behält Griechenland ausdrücklich die Option vor, seine Hoheitsgewässer auch in der [[Ägäisches Meer|Ägäis]] zu erweitern; würde Griechenland dies tun, hieße das, dass 71 Prozent des Ägäischen Meeres zu Griechenland gehörten, statt bislang 21 Prozent.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |werk=tagesschau.de |url=https://www.tagesschau.de/ausland/griechenland-tuerkei-hoheitsgewaesser-101.html |titel=Griechisches Parlament stimmt für Ausweitung der Hoheitsgewässer |abruf=2021-01-20 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenfalls umstritten ist der Status des von der Türkei besetzten Nordzyperns. Die &amp;#039;&amp;#039;[[Türkische Republik Nordzypern]]&amp;#039;&amp;#039; beansprucht auch eine 12-Meilen-Zone um den Nordteil der Insel. Dort sucht die Türkei nach Öl und Gas.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.boell.de/de/2020/09/14/gibt-es-eine-loesung-fuer-den-streit-um-die-aegaeis |titel=Gibt es eine Lösung für den Streit um die Ägäis? |werk=boell.de |abruf=2021-01-20 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Südchinesisches Meer ===&lt;br /&gt;
Seit den [[1950er]]-Jahren kommt es zu [[Territorialkonflikte im Chinesischen Meer|Territorialkonflikten im Chinesischen Meer]] zwischen den [[Anrainerstaat|Anrainern]] und weiteren Interessenparteien aufgrund ungeklärter Territorialansprüche und den sich daraus ergebenden 12-Meilen-Zonen. Dahinter stehen weitreichende [[Ökonomie|ökonomischen]] und [[Sicherheitspolitik|sicherheitspolitische]] Interessen. Die [[Volksrepublik China]], die [[Republik China (Taiwan)]], [[Japan]], [[Südkorea]], die [[Philippinen]], [[Malaysia]], [[Brunei]], [[Indonesien]] und [[Vietnam]] beanspruchen Inseln und Atolle und deren seeseitige Grenzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Seevölkerrecht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Seerecht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politische Geographie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Küstenwesen|Meer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verwaltungsgliederung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Pemu</name></author>
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