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	<title>1. April 2000 - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=1._April_2000&amp;diff=200373&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: zu großen Zeilenabstand entfernt, Kleinkram</title>
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		<updated>2025-07-11T10:28:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;zu großen Zeilenabstand entfernt, Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Film&lt;br /&gt;
| Bild             =&lt;br /&gt;
| Originaltitel    = 1. April 2000&lt;br /&gt;
| Produktionsland  = [[Österreich]]&lt;br /&gt;
| Originalsprache  = [[Deutsche Sprache|Deutsch]]&lt;br /&gt;
| Erscheinungsjahr = 1952&lt;br /&gt;
| Länge            = 105&lt;br /&gt;
| FSK              = 6&lt;br /&gt;
| JMK              =&lt;br /&gt;
| Regie            = [[Wolfgang Liebeneiner]]&lt;br /&gt;
| Drehbuch         =&lt;br /&gt;
* [[Ernst Marboe (Schriftsteller)|Ernst Marboe]]&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Brunngraber]]&lt;br /&gt;
| Produktionsunternehmen = [[Wien-Film]]&lt;br /&gt;
| Musik            = [[Alois Melichar]]&lt;br /&gt;
| Kamera           =&lt;br /&gt;
* [[Sepp Ketterer]]&lt;br /&gt;
* [[Karl Löb]]&lt;br /&gt;
* [[Fritz Arno Wagner]]&lt;br /&gt;
| Schnitt          = [[Henny Brünsch|Henny Brünsch-Tauschinsky]]&lt;br /&gt;
| Besetzung        =&lt;br /&gt;
* [[Hilde Krahl]]: Präsidentin der Weltschutzkommission&lt;br /&gt;
* [[Josef Meinrad]]: Ministerpräsident von Österreich&lt;br /&gt;
* [[Waltraut Haas]]: Mitzi&lt;br /&gt;
* [[Judith Holzmeister]]: Ina Equiquiza, Mitglied der Weltschutzkommission, Kreolin&lt;br /&gt;
* [[Elisabeth Stemberger (Schauspielerin)|Elisabeth Stemberger]]: Sekretärin&lt;br /&gt;
* [[Karl Ehmann (Schauspieler)|Karl Ehmann]]: Kabinettsdirektor&lt;br /&gt;
* [[Peter Gerhard]]: Hieronymus Gallup, Mitglied der Weltschutzkommission, Nordamerikaner&lt;br /&gt;
* [[Ulrich Bettac]]: Moderator Robinson, Mitglied der Weltschutzkommission, Neger&lt;br /&gt;
* [[Heinz Moog]]: Hajji Halef Omar, Mitglied der Weltschutzkommission, Araber&lt;br /&gt;
* [[Guido Wieland]]: Alessandro Bibalini, Mitglied der Weltschutzkommission, Italiener&lt;br /&gt;
* Robert Michal: Wei Yao Chee, Mitglied der Weltschutzkommission, Chinese&lt;br /&gt;
* [[Curd Jürgens]]: Capitano Herakles&lt;br /&gt;
* [[Hans Moser]]: Komponist&lt;br /&gt;
* [[Paul Hörbiger]]: Augustin&lt;br /&gt;
* [[Helmut Qualtinger]]: Der Russe von den Vier im Jeep&lt;br /&gt;
* [[Erik Frey]]: Prinz Eugen&lt;br /&gt;
* [[Alma Seidler]]: Reporterin&lt;br /&gt;
* [[Harry Fuss]]: Franzl&lt;br /&gt;
* [[Franz Herterich]]: Amerikanischer Hochkommissar&lt;br /&gt;
* [[Otto Tressler]]: Englischer Hochkommissar&lt;br /&gt;
* [[Theodor Danegger]]: Russischer Hochkommissar&lt;br /&gt;
* [[Hans Ziegler (Schauspieler)|Hans Ziegler]]: Französischer Hochkommissar&lt;br /&gt;
* [[Alfred Neugebauer (Schauspieler)|Alfred Neugebauer]]: Finanzminister&lt;br /&gt;
* [[Fred Hennings]]: Deutscher Kaiser&lt;br /&gt;
* [[Ernst Stankovski]]: Herzog von Österreich&lt;br /&gt;
* [[Hans Richter (Schauspieler, 1919)|Hans Richter]]: Reporter&lt;br /&gt;
* [[Fritz Imhoff]]: Fleischer&lt;br /&gt;
* [[Hugo Gottschlich]], [[Marianne Schönauer]], [[Fred Liewehr]], [[Leopold Rudolf]], [[Heribert Meisel]]&lt;br /&gt;
* [[Hans Holt]]: Erzähler (Stimme)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1. April 2000&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein satirischer Science-Fiction-[[Filmkunst|Film]] des Regisseurs [[Wolfgang Liebeneiner]], der im Jahr 1952 im Auftrag und durch Finanzierung der österreichischen Bundesregierung hergestellt wurde. Dem Regisseur stand bei diesem häufig als „Staatsfilm“ bezeichneten Werk ein Starensemble zur Verfügung: [[Hilde Krahl]], [[Josef Meinrad]], [[Curd Jürgens]], [[Hans Moser]], [[Paul Hörbiger]], [[Helmut Qualtinger]]. Autoren des Drehbuchs waren [[Ernst Marboe (Schriftsteller)|Ernst Marboe]] und [[Rudolf Brunngraber]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Handlung ==&lt;br /&gt;
Es ist der [[1. April]] 2000 und die frisch gewählte Regierung wird durch die [[Liste der Hochkommissare (österreichische Besatzungszeit)|Hohen Kommissare]] angelobt. Nach unzähligen, ergebnislosen Verhandlungen mit den [[Alliierte#Die Drei Mächte bzw. die Vier Mächte|alliierten Siegermächten]] über die Unabhängigkeit Österreichs innerhalb der letzten 55 Jahre fordert der österreichische Ministerpräsident seine Landsleute auf, ihre viersprachigen, von den Alliierten ausgegebenen Personalausweise zu zerreißen, um ein Signal zu setzen. Österreich wird daraufhin von den Alliierten vor dem Weltgericht des Bruchs des Weltfriedens angeklagt. Die implizite Botschaft ist eindeutig: So wie Österreich bereits zwei Mal in seinen Augen unschuldigerweise des Bruchs des Weltfriedens bezichtigt wurde (nämlich 1914 und 1939), so geschieht dies nun, im fiktiven Jahr 2000, wieder. Das Weltgericht schwebt mit seiner [[Rakete]] in [[Wien]] ein und landet vor dem [[Schloss Schönbrunn]]. Reporter [[Heribert Meisel]] berichtet live vom Ereignis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Österreicher müssen nun beweisen, dass sie ein derartig liebenswürdiges Volk sind, dass sie niemals den Weltfrieden brechen könnten. Von [[Wolfgang Amadeus Mozart|Mozart]] über [[Eugen von Savoyen|Prinz Eugen]], Kaiserin [[Maria Theresia]], dem Wiener Wein, dem Wiener Walzer, den Bergen, Musikkapellen etc. wird alles hervorgebracht, was Österreich angeblich liebenswert macht. Als das Land schließlich dennoch kurz vor einer Verurteilung steht, findet der chinesische Delegierte im Staatsarchiv die (nicht fiktive) [[Moskauer Deklaration]] von 1943, die besagt, Österreich die Unabhängigkeit wieder zu geben, was als Schlusspunkt des Films auch geschieht. Wieder zurück in der Gegenwart wird allerdings beklagt, dass dies ja alles erst im Jahr 2000 geschehen werde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hintergrund ==&lt;br /&gt;
Der Film wurde von der [[Wien-Film]] im Auftrag der österreichischen Bundesregierung in den Ateliers Wien-Sievering und Wien-Schönbrunn produziert. Die Außenaufnahmen entstanden in Wien und Umgebung. Zu sehen sind unter anderem der [[Stephansdom]] und das [[Schloss Schönbrunn]]. Für die Bauten war [[Otto Niedermoser]] zuständig, für die Produktionsleitung [[Karl Ehrlich]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bauer&amp;quot;&amp;gt;Dr. Alfred Bauer: &amp;#039;&amp;#039;Deutscher Spielfilm Almanach. Band 2: 1946–1955&amp;#039;&amp;#039;, S. 250f. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es handelt sich um einen Science-Fiction-Film, der einerseits dazu dienen sollte, den Österreichern nach der Trennung Österreichs von Deutschland im Jahre 1945 ein spezifisches „österreichisches Bewusstsein“ zu vermitteln, das sich von [[Deutschland]] und damit auch vom Zweiten Weltkrieg und dem [[Holocaust]] abgrenzte. Pikanterweise vertraute man diese Aufgabe einem Regisseur an, der während der Zeit des Nationalsozialismus erheblichen Einfluss auf das Filmschaffen hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Film arbeitet sehr argumentativ mit der landestypischen Mentalität und retouchierter Historie (und neu gefundener [[Identität]]?), die nicht nur von innen heraus konstruiert, sondern durchaus auch beispielsweise durch die britische Besatzungsmacht verbreitet wurde. Diesen Ausgangsvorteil machte sich das Zweier-Gespann [[Rudolf Brunngraber|Brunngraber]]-[[Ernst Marboe (Schriftsteller)|Marboe]] dienlich, scheinbar um das nach außen hin bereits existente Bild des feucht-fröhlichen wie friedfertigen Österreichers zu propagieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dieser Voraussetzung argumentierend, sollte durch den Film andererseits auch ein starkes Signal an die Alliierten gegeben werden, [[Österreich]] endlich einen Staatsvertrag zu geben, der dem Land seine Souveränität zurückgeben würde. Diesem Wunsch wurde schließlich auch im Jahre 1955 mit dem [[Österreichischer Staatsvertrag|Österreichischen Staatsvertrag]] stattgegeben. Die politischen Auswirkungen des Films diesbezüglich können als äußerst gering eingeschätzt werden, da selbst zahlreiche österreichische Zeitungen, im Vordergrund hierbei vor allem die kommunistischen Blätter, jene „österreichische Komödie“ als dem Staatsvertrags-Prozess wenig dienlich einstuften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Szenen der &amp;#039;&amp;#039;Vier im Jeep&amp;#039;&amp;#039; hat der 24-jährige [[Helmut Qualtinger]] eine Filmrolle als Russe. Regieassistent war [[Alfred Solm]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichung ==&lt;br /&gt;
Nach der Uraufführung am 19. November 1952 im [[Apollo Kino (Wien)|Apollo Kino]] veranstaltete Bundeskanzler [[Leopold Figl]] im [[Wiener Rathaus]] eine festliche Premierenfeier, zu der die zahlreichen Mitwirkenden eingeladen waren. In Deutschland erschien er am 24. November 1952 in Frankfurt am Main.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2006 wurde der Film in der Edition &amp;#039;&amp;#039;[[Der österreichische Film]]&amp;#039;&amp;#039; auf DVD veröffentlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
Die [[Deutsche Film- und Medienbewertung (FBW)|FBL]] verlieh dem Film das Prädikat besonders wertvoll. Vom österreichischen Bundesministerium für Unterricht erhielt er den [[Sascha Kolowrat-Krakowsky|Graf Kolowrat Sascha]]-Wanderpokal für den besten österreichischen Film 1952. &amp;#039;&amp;#039;1. April 2000&amp;#039;&amp;#039; wurde zudem bei den [[Internationale Filmfestspiele von Cannes 1953|Internationalen Filmfestspielen von Cannes]], San Sebastián, São Paulo und Mar del Plata vorgestellt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bauer&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Ernst Kieninger, Nikola Langreiter, Armin Loacker, Klara Löffler (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;1. April 2000&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Filmarchiv Austria, Wien 2000.&lt;br /&gt;
* Beate Hochholdinger-Reiterer: &amp;#039;&amp;#039;Scherz, Sexismus und Science-Fiction: 1. April 2000. Ein Staat inszeniert Geschichte&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Maske und Kothurn&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 50 (2003), {{ISSN|0025-4606}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Filmportal|13fcd6bbdba04addae6ca987d75285bf}}&lt;br /&gt;
* {{IMDb|tt0044312}}&lt;br /&gt;
* [https://www.filmarchiv.at/de/filmarchiv-on/video/f_02zRukgG41qQ7cUKuZTGCA &amp;#039;&amp;#039;1. April 2000&amp;#039;&amp;#039;], filmarchiv.at&lt;br /&gt;
* [https://www.film.at/1_april_2000 &amp;#039;&amp;#039;1. April 2000&amp;#039;&amp;#039;], film.at&lt;br /&gt;
* [https://www.filmarchiv.at/program/film/1-april-2000/ &amp;#039;&amp;#039;Kinoresonanzen 1. April 2000&amp;#039;&amp;#039;], filmarchiv.at&lt;br /&gt;
* Poes Rabe: [https://badmovies.de/reviews/1-april-2000 &amp;#039;&amp;#039;1. April 2000&amp;#039;&amp;#039;], 2008, badmovies.de&lt;br /&gt;
* Andreas Tesarik: [http://www.univie.ac.at/Theaterwissenschaft/rezensionen/filmundtext.htm#april 1. April 2000] (Rezension), Version: 25. Juni 2000, Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft an der Universität Wien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Filme von Wolfgang Liebeneiner}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=w|GND=4756082-4|VIAF=209900551}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:#:1 April 2000}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmtitel 1952]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreichischer Film]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schwarzweißfilm]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Science-Fiction-Film]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Satirefilm]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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