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	<title>Ω-konsistente Theorie - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T14:02:00Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2024-10-08T10:14:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;growthexperiments-addlink-summary-summary:2|0|0&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{SEITENTITEL:ω-konsistente Theorie}}&lt;br /&gt;
In der mathematischen Logik wird eine Theorie als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ω-konsistent&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (oder omega-konsistent) bezeichnet, falls sie keine [[Existenzaussage]] beweisen kann, wenn sie alle konkreten Instanzen dieser Aussage widerlegen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Definition ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sei T eine Theorie, die die Arithmetik interpretiert, das bedeutet, dass jeder [[Natürliche Zahl|natürlichen Zahl]] n ein [[Term]] der Sprache zugeordnet werden kann, der im Folgenden mit &amp;lt;math&amp;gt;\dot{n}&amp;lt;/math&amp;gt; bezeichnet werde. T heißt ω-konsistent, falls es keine Formel &amp;lt;math&amp;gt;\phi(x)&amp;lt;/math&amp;gt; gibt, sodass sowohl&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;lt;math&amp;gt;\exists x\phi(x)&amp;lt;/math&amp;gt; als auch für jede natürliche Zahl n &amp;lt;math&amp;gt;\neg\phi(\dot{n})&amp;lt;/math&amp;gt; beweisbar ist. Formal:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;math&amp;gt;\text{T ist }\omega\text{-konsistent }\leftrightarrow\text{ Es gibt keine Formel }\phi(x)\text{, so dass T}\vdash\exists x\phi(x)\text{ und für jede natürliche Zahl n: T}\vdash\neg\phi(\dot{n})&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine ω-konsistente Theorie ist automatisch konsistent, umgekehrt gibt es aber konsistente Theorien, die nicht ω-konsistent sind, s. Beispiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beziehung zu anderen Konsistenzprinzipien ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist eine Theorie T [[Rekursive Aufzählbarkeit|rekursiv axiomatisierbar]], dann kann man nach einem Resultat von [[Craig Smoryński|C. Smoryński]] die &amp;amp;omega;-Konsistenz wie folgt charakterisieren:&amp;lt;ref&amp;gt;Craig Smoryński: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.jstor.org/stable/2274450 Self-reference and modal logic]&amp;#039;&amp;#039;, in: The Journal of Symbolic Logic, 53:1 (1988), Seite 306–309. Springer, Berlin 1985.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:T ist &amp;amp;omega;-konsistent genau dann wenn &amp;lt;math&amp;gt;T+\mathrm{RFN}_T+\mathrm{Th}_{\Pi^0_2}(\mathbb N)&amp;lt;/math&amp;gt; konsistent ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier bezeichnet &amp;lt;math&amp;gt;\mathrm{Th}_{\Pi^0_2}(\mathbb N)&amp;lt;/math&amp;gt; die Menge aller [[Arithmetische Hierarchie|&amp;amp;Pi;&amp;lt;sup&amp;gt;0&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;]]-Sätze, welche im [[Standardmodell der Arithmetik]] gültig sind. &amp;lt;math&amp;gt;\mathrm{RFN}_T&amp;lt;/math&amp;gt; ist das [[Reflexionsprinzip|uniforme Reflexionsprinzip]] für T, welches aus den Axiomen&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;\forall x\,(\mathrm{Prov}_T(\varphi(\dot x))\to\varphi(x))&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
für jede Formel &amp;lt;math&amp;gt;\varphi&amp;lt;/math&amp;gt; mit einer freien Variable besteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insbesondere ist eine endlich axiomatisierbare Theorie T in der Sprache der Arithmetik &amp;amp;omega;-konsistent genau dann wenn T+PA &amp;lt;math&amp;gt;\Sigma^0_2&amp;lt;/math&amp;gt;-korrekt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispiel ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bezeichne PA die Theorie der [[Peano-Arithmetik]] und Con(PA) sei diejenige arithmetische Aussage, die die Behauptung &amp;#039;&amp;#039;PA ist konsistent&amp;#039;&amp;#039; formalisiert. Meist wird Con(PA) von folgender Gestalt sein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: Für jede natürliche Zahl n: n ist nicht die [[Gödelnummer]] eines Beweises von 0=1 in PA (d.&amp;amp;nbsp;h., es gibt keinen Beweis des Widerspruchs 0=1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Grund von Gödels [[Unvollständigkeitssatz]] wissen wir, dass, falls PA konsistent ist, auch PA+¬Con(PA) konsistent sein muss. PA+¬Con(PA) ist jedoch nicht ω-konsistent aus folgendem Grund: Für jede natürliche Zahl n beweist bereits PA, dass n nicht die Gödelnummer eines Beweises von 0=1 ist, also beweist PA+¬Con(PA) dies sicher auch. Jedoch beweist ¬Con(PA) auch, dass es eine natürliche Zahl m gibt, so dass m die Gödelnummer eines Beweises von 0=1 ist (die ist nämlich gerade die Aussage ¬Con(PA) selber).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Omegakonsistente Theorie}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mathematische Logik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Nukelavee</name></author>
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