<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=%C5%BDalhostice</id>
	<title>Žalhostice - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=%C5%BDalhostice"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=%C5%BDalhostice&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-25T22:21:17Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=%C5%BDalhostice&amp;diff=148245&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=%C5%BDalhostice&amp;diff=148245&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-04-18T08:21:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ort in Tschechien&lt;br /&gt;
| Ort                = Žalhostice&lt;br /&gt;
| Wappen             = [[Datei:Žalhostice, znak.jpg|111px|Wappen von Žalhostice]]&lt;br /&gt;
| Kraj               = Ústecký kraj&lt;br /&gt;
| Kraj_link          =&lt;br /&gt;
| Okres              = Litoměřice&lt;br /&gt;
| Fläche             = 233,1448&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.uir.cz/obec/565946/Zalhostice&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe               = 151&lt;br /&gt;
| Gemeindenummer     = 565946&lt;br /&gt;
| Postleitzahl       = 411 01&lt;br /&gt;
| KFZ-Kennzeichen    = U&lt;br /&gt;
| Straßen            =&lt;br /&gt;
| Schienen           = [[Nordböhmische Transversalbahn|Řetenice–Lovosice–Česká Lípa–Liberec]]&lt;br /&gt;
| Flughafen          =&lt;br /&gt;
| GemeindeArt        = Gemeinde&lt;br /&gt;
| Ortsteile          = 1&lt;br /&gt;
| Bürgermeister      = Zdeněk Javorek&lt;br /&gt;
| BürgermeisterDatum = 2020&lt;br /&gt;
| AnschriftStraße    = Žalhostice 120&lt;br /&gt;
| AnschriftOrt       = 411 01 Žalhostice&lt;br /&gt;
| Website            = www.zalhostice.cz&lt;br /&gt;
| Breitengrad        = 50/31/23/N&lt;br /&gt;
| Längengrad         = 14/05/29/E&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Žalhostice&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (deutsch &amp;#039;&amp;#039;Czalositz&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;Tschalositz&amp;#039;&amp;#039;) gehört zur nordböhmischen [[Ústecký kraj|Region Ústí nad Labem]] (Aussig an der Elbe) mit 494 Einwohnern (2004).&lt;br /&gt;
Die Fläche der Gemeinde beträgt 233,15&amp;amp;nbsp;ha.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Die Gemeinde liegt am südlichen Fuße des [[Böhmisches Mittelgebirge|Böhmischen Mittelgebirges]] und am rechten Ufer der [[Elbe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der tschechische Name bedeutet „eine Stätte, wo Leid zu Gaste zu sein pflegt“. Geschrieben wurde früher in verschiedenen Formen wie: Tschalositz, Cžalositz, Cžahostitz, [[mundart]]lich gesprochen „Tschales“.&lt;br /&gt;
Die Gemeinde liegt in einer bereits [[Urgeschichte|vorgeschichtlich]] besiedelten Landschaft.&lt;br /&gt;
Erstmals erwähnt wurde sie im Jahr 1319, als Pesco von Schreckenstein das Dorf an König Johann von Böhmen und Heinrich von Kamaik verkaufte. Von der Familie Kamaik kam der Ort an Peter Kameitzky von Elstiborz und befand sich bis 1620 in dessen Besitz. Nach der Schlacht am Weißen Berg wurde der Besitz vom königlichen [[Fiskus]] eingezogen. 1626 wurde die Herrschaft [[Velké Žernoseky|Groß Tschernosek]], zu der Czalositz gehörte, an den Grafen Wilhelm von Wrschowetz und [[Doubravská hora]] verkauft. Vermutlich lag die Ortschaft in den nachfolgenden Jahren wüst und wurde von den Besitzern neu besiedelt. 1650 wechselte die Herrschaft Tschernosek zur gräflichen Familie von Haysenstein und 1667 an die Reichsgrafen von Nostitz-Rhinek. Czalositz verblieb bis 1852 bei den letztgenannten Besitzern.&lt;br /&gt;
Administrativ gehörte Czalositz nach Auflösung der Gutsherrlichkeit zum Gerichtsbezirk und politischen Bezirk Leitmeritz bis 1938, von 1938 bis 1945 zum Kreis Leitmeritz. Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] verblieb Czalositz beim vergrößerten Bezirk Leitmeritz und gehört seit 2002 zur neugeschaffenen, administrativ übergeordneten Region Aussig.&lt;br /&gt;
Czalositz war 2002 vom großen Elbehochwasser betroffen, doch kam die Gemeinde mit ca. 30 betroffenen Häusern verhältnismäßig glimpflich davon. Die damals überschwemmte Insel bei Czalositz hieß früher im Deutschen „Wedda“. Diese Bezeichnung stammt aus der mundartlichen Aussprache des [[althochdeutsch]]en Wortes „[[Werder (Landschaft)|Werder]]“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
An den Elbhängen nach [[Leitmeritz]] und an den unteren Lehnen des [[Radobýl]] (&amp;#039;&amp;#039;Radobil&amp;#039;&amp;#039;) wird seit dem [[11. Jahrhundert]] Wein angebaut. 1843 wurden fast 125 Joch Weingärten bewirtschaftet, etwa ein Drittel der Gemeindefläche. Neben Ackerbau gibt es auch den Obstanbau. Viel Edelobst unter anderem Aprikosenbäume werden hier gehalten. Bis Ende des [[19. Jahrhundert]]s wurde auch Fischerei betrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ersten Industriebetriebe siedelten sich Ende des [[19. Jahrhundert]]s an, als durch den Bau der [[Bahnstrecke Kolín–Děčín|Österreichischen Nordwestbahn]] (Wien–Mittelgrund) und der [[Nordböhmische Transversalbahn|Nordböhmischen Transversalbahn]] (Teplitz–Reichenberg) die strukturellen Voraussetzungen geschaffen wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1893 nahm die große Lederfabrik der Gebrüder Taussig die Produktion auf. Hier arbeiteten 1938 etwa 200 Beschäftigte. Im 3. Reich zwangsenteigneten die NS-Machthaber den jüdischen Inhaber Dr. Friedrich Neuburg. Die Firma Linhart aus [[Rehau]] (Nordostbayern) übernahm 1939 die Geschäfte. Wenige Jahre nach der politischen Wende 1989 stellte die Fabrik die Produktion ein.&lt;br /&gt;
Als zweite große Fabrik entstand um die Jahrhundertwende die Fischkonserven- und Essigfabrik [[C. Warhanek]] AG. Mehrere Familien wanderten von [[Suchdol nad Odrou|Zauchtel]] im [[Kuhländchen]] und Umgebung als Spezialkräfte zu, da dort bereits eine Filiale der Wiener Zentrale existierte. Nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] wurde die Reparaturwerkstätte A. [[Karl Adalbert Lanna|Lanna]] AG (Zentrale in Prag) für Elbkähne eingerichtet. Nach dem Anschluss an das Deutsche Reich 1938 transportierte man Anfang 1939 die Anlagen und Werkzeuge in etwa 60 Eisenbahnwaggons zum Wiederaufbau nach [[Lysá nad Labem]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon in früherer Zeit existierten Steinbrüche auf dem Radobýl, die später als Basaltwerke GmbH in Leitmeritz firmierten. 1932 ging der Betrieb in Konkurs, der mittlerweile Zementwarenerzeugnisse und vorgefertigte Baumaterialien produzierte. Nach der Wiederaufnahme ging der Abbau 1939 endgültig zu Ende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Die Staatsstraße 261 verbindet Žalhostice mit [[Ústí nad Labem]] (&amp;#039;&amp;#039;Aussig&amp;#039;&amp;#039;) im Norden (etwa 20 km) und im Osten mit dem 4 km entfernten Litoměřice (&amp;#039;&amp;#039;Leitmeritz&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
Der Bahnhof Žalhostice liegt an der [[Nordböhmische Transversalbahn|Nordböhmischen Transversalbahn]] [[Lovosice]] (&amp;#039;&amp;#039;Lobositz&amp;#039;&amp;#039;) – [[Litoměřice]] – [[Česká Lípa]] (&amp;#039;&amp;#039;Böhm. Leipa&amp;#039;&amp;#039;). Die Strecke wird durch regelmäßigen Schienenbusverkehr betrieben. An der rechtselbischen Bahnstrecke [[Děčín]] (&amp;#039;&amp;#039;Tetschen&amp;#039;&amp;#039;) – [[Kolín]] (ehem. [[Österreichische Nordwestbahn]]) liegend, ist Žalhostice mit der Haltestelle &amp;#039;&amp;#039;Velké Žernoseky&amp;#039;&amp;#039; angebunden. Die Strecke wird mit Güter- und Personenverkehr befahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
In der Gemeinde stehen einige Häuser mit volkstümlichen Holzaufbauten (Fachwerk, Balkon, Giebel). Am Dorfplatz befinden sich die ältesten Häuser, die aus wehrhaften, massiven Steinquadern im Zuge des Neuaufbaus nach dem [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] gebaut wurden. Fernsicht&lt;br /&gt;
genießt man vom Hausberg, dem [[Radobýl|Radobil]] (tschech. &amp;#039;&amp;#039;Radobýl&amp;#039;&amp;#039;). Czalositz ist Ausgangspunkt für Ausflüge in die reizvolle Landschaft des Böhmischen Mittelgebirges und ist gleichzeitig Naherholungsgebiet der Stadt Leitmeritz (Litoměřice).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einwohnerentwicklung ==&lt;br /&gt;
Die Einwohnerschaft stellte sich zur Zeit der Untertanenzählung von 1654 ([[Berní rula|Steuerrolle]]) als volklich gemischt dar. Es wohnten damals 12 Hauswirte im Ort. In der Aufnahme des Theresianischen Katasters (TK) 1714 geht das Deutschtum mehrheitlich gestärkt hervor. Es wohnten 13 Hauswirte in der Gemeinde. Die Statistik des Josefinischen Katasters (JK) 1785 weist 31 Hausnummern aus.&lt;br /&gt;
1843 zählt der Stabilkataster 36 Häuser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Sprachengrenze nicht weit entfernt war, gab es immer wieder Zuzug von tschechischsprachigen Personen, die sich an die deutsche Umgangssprache anpassten. Die tschechische Zuwanderung nahm Ende des [[19. Jahrhundert]]s mit der Ansiedlung von Industriebetrieben stärker als die deutsche zu. Der tschechische Volkstumsanteil pendelte sich bei etwa 25–30 % der Bevölkerung ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1938 entflohen mehrere tschechische Familien dem politischen Klima der NS-Diktatur.&lt;br /&gt;
Nach der Kapitulation des 3. Reichs wurde die deutsche Bevölkerung 1945/1946 vertrieben ([[Beneš-Dekrete]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
! Deutsche&lt;br /&gt;
! Tschechen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1843 &amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt; ||align=&amp;quot;right&amp;quot;|190 ||align=&amp;quot;right&amp;quot;|- ||align=&amp;quot;right&amp;quot;|-&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1854 &amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt; ||align=&amp;quot;right&amp;quot;|217 ||align=&amp;quot;right&amp;quot;|- ||align=&amp;quot;right&amp;quot;|-&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1880 &amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt; ||align=&amp;quot;right&amp;quot;|298 ||align=&amp;quot;right&amp;quot;|266 ||align=&amp;quot;right&amp;quot;|24&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1890 &amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt; ||align=&amp;quot;right&amp;quot;|332 ||align=&amp;quot;right&amp;quot;|332 ||align=&amp;quot;right&amp;quot;|0&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1900 &amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt; ||align=&amp;quot;right&amp;quot;|502 ||align=&amp;quot;right&amp;quot;|500 ||align=&amp;quot;right&amp;quot;|0&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1910 &amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt; ||align=&amp;quot;right&amp;quot;|719 ||align=&amp;quot;right&amp;quot;|669 ||align=&amp;quot;right&amp;quot;|46&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1921 &amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt; ||align=&amp;quot;right&amp;quot;|861 ||align=&amp;quot;right&amp;quot;|618 ||align=&amp;quot;right&amp;quot;|214&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1930 &amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt; ||align=&amp;quot;right&amp;quot;|928 ||align=&amp;quot;right&amp;quot;|651 ||align=&amp;quot;right&amp;quot;|249&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1939 &amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt; ||align=&amp;quot;right&amp;quot;|822 ||align=&amp;quot;right&amp;quot;|- ||align=&amp;quot;right&amp;quot;|-&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1970 &amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt; ||align=&amp;quot;right&amp;quot;|685 ||align=&amp;quot;right&amp;quot;|- ||align=&amp;quot;right&amp;quot;|-&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1991 &amp;lt;sup&amp;gt;4&amp;lt;/sup&amp;gt; ||align=&amp;quot;right&amp;quot;|487 ||align=&amp;quot;right&amp;quot;|3 ||align=&amp;quot;right&amp;quot;|482&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bemerkungen zur Fläche:&lt;br /&gt;
* 1) 387 Joch 1130 Klafter&lt;br /&gt;
* 2) Keine Angabe&lt;br /&gt;
* 3) 224 ha&lt;br /&gt;
* 4) 233 ha&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Státní Archiv v Litoměřicích: &amp;#039;&amp;#039;Průvodce po archivních fondech&amp;#039;&amp;#039;. Archivní Správa Ministerstva Vnitra Praha, 1956.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.zalhostice.cz/ Website der Gemeinde Žalhostice]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Okres Litoměřice}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Zalhostice}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Böhmisches Mittelgebirge]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort an der Elbe]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
	</entry>
</feed>