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	<title>Škrdlovice - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-28T01:07:34Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Jü: .</title>
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		<updated>2022-01-07T12:01:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ort in Tschechien&lt;br /&gt;
| Ort                = Škrdlovice&lt;br /&gt;
| Wappen             =  [[Datei:Znak města Škrdlovice.svg|111px|Wappen von Škrdlovice]]&lt;br /&gt;
| Kraj               = Kraj Vysočina&lt;br /&gt;
| Kraj_link          =&lt;br /&gt;
| Okres              = Žďár nad Sázavou&lt;br /&gt;
| Breitengrad        = 49/38/04/N&lt;br /&gt;
| Längengrad         = 15/55/32/E&lt;br /&gt;
| Fläche             = 576&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.uir.cz/obec/596876/Skrdlovice.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe               = 645&lt;br /&gt;
| Gemeindenummer     = 596876&lt;br /&gt;
| Postleitzahl       = 592 21&lt;br /&gt;
| KFZ-Kennzeichen    = J&lt;br /&gt;
| Straßen            = [[Žďár nad Sázavou]] – [[Ždírec nad Doubravou]]&lt;br /&gt;
| Schienen           =&lt;br /&gt;
| Flughafen          =&lt;br /&gt;
| GemeindeArt        = Gemeinde&lt;br /&gt;
| Ortsteile          = 1&lt;br /&gt;
| Bürgermeister      = Ivan Hořínek&lt;br /&gt;
| BürgermeisterDatum = 2018&lt;br /&gt;
| AnschriftStraße    = Škrdlovice 48&lt;br /&gt;
| AnschriftOrt       = 591 01 Žďár nad Sázavou 1&lt;br /&gt;
| Website            = www.skrdlovice.cz&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Škrdlovice&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (deutsch &amp;#039;&amp;#039;Skrdlowitz&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;Skerdlowitz&amp;#039;&amp;#039;) ist eine Gemeinde in [[Tschechien]]. Sie liegt acht Kilometer nördlich von [[Žďár nad Sázavou]] und gehört zum [[Okres Žďár nad Sázavou]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Škrdlovice befindet sich im Südwesten der [[Žďárské vrchy|Saarer Berge]] in der Quellmulde des Škrdlovický potok. Westlich liegen die Teiche [[Velké Dářko]] und Nový rybník. Im Osten fließt die [[Sázava (Moldau)|Sázava]]. Nördlich erheben sich die Kašovka (723 m n.m.) und Za Lištinou (720 m n.m.) und im Nordosten die Tisůvka (&amp;#039;&amp;#039;Tisuwka&amp;#039;&amp;#039;, 792 m n.m.). Anderthalb Kilometer nördlich des zu [[Böhmen]] gehörigen Ortes verläuft die historische Landesgrenze zu [[Mähren]]. Westlich führt die Staatsstraße I/37 zwischen [[Žďár nad Sázavou]] und [[Ždírec nad Doubravou]] in einer Umgehungsstraße an Škrdlovice vorbei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachbarorte sind Nová Huť und Mariánská Huť im Norden, [[Cikháj]] im Nordosten, [[Fryšava pod Žákovou horou]] im Osten, [[Světnov]] im Südosten, Stržanov und [[Polnička]] im Süden, Nový Mlýn und [[Račín]] im Südwesten, Velké Dářko im Westen sowie [[Radostín u Vojnova Městce|Radostín]] und [[Karlov]] im Nordwesten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Ort am [[Libice nad Doubravou|Libitzer]] Steig wurde wahrscheinlich im 13. Jahrhundert im Zuge der Kolonisation des böhmisch-mährischen Grenzgebietes besiedelt. Einer Legende zufolge soll der Ort von einem Köhler namens &amp;#039;&amp;#039;Skrl&amp;#039;&amp;#039; angelegt worden sein, nach dem er als &amp;#039;&amp;#039;Skrlovice&amp;#039;&amp;#039; benannt wurde. Wahrscheinlich ist, dass das Dorf nach 1293 durch das Zisterzienserkloster [[Kloster Žďár|Saar]] gegründet wurde, nachdem [[Wenzel II. (Böhmen)|Wenzel II.]] dem Kloster das Gebiet zugesprochen hatte. Erstmals urkundlich erwähnt wurde das Dorf im Jahre 1426 als Jan Woyna seiner Frau die Feste [[Vojnův Městec|Muensperch]] mit den zugehörigen Dörfern [[Radostín u Vojnova Městce|Radostín]] und &amp;#039;&amp;#039;Škrdlová Lhota&amp;#039;&amp;#039; überschrieb. 1493 kaufte das Kloster die Herrschaft [[Vojnův Městec]] mit allen Dörfern und großen Waldgebieten zurück. Während des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]]es fielen in den Jahren 1642–1647 die [[Schweden]] ein und plünderten das Kloster. Zugleich brannten sie die umliegenden Orte nieder, deren Bewohner in die Berge geflohen waren. Während des [[Österreichischer Erbfolgekrieg|Österreichischen Erbfolgekrieges]] wurde Škrdlovice zwischen 1741 und 1742 nacheinander von österreichischen, polnischen, sächsischen, preußischen und französischen Truppen heimgesucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1840 bestand &amp;#039;&amp;#039;Skrdlowitz&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;Skrlowice&amp;#039;&amp;#039; aus 109  Häusern, in denen 814 tschechischsprachige Personen lebten. Unter herrschaftlichem Patronat stand die Schule. Außerdem gab es im Ort ein Wirtshaus und eine stillgelegte Glashütte.  Abseits, im Wald am Fuße der Tisůvka, lag ein einschichtiges Jägerhaus. Pfarrort war [[Vojnův Městec|Wognomiestetz]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Johann Gottfried Sommer]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Königreich Böhmen; statistisch-topographisch dargestellt.&amp;#039;&amp;#039; Band 11: &amp;#039;&amp;#039;Caslauer Kreis.&amp;#039;&amp;#039; Prag 1843, S. 176.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts blieb &amp;#039;&amp;#039;Skrdlowitz&amp;#039;&amp;#039; dem Allodialgut Wognomiestetz untertänig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Ablösung der Patrimonialherrschaften bildete Škrdlovice mit dem Ortsteil [[Karlov|Liebinsdorf]] ab 1850 eine politische Gemeinde im [[Gerichtsbezirk Přibyslau]]. Ab 1868 gehörte das Dorf zum [[Bezirk Polna]]. 1873 wurde Liebinsdorf selbständig. 1884 erfolgte die Zuordnung der Gemeinde zum [[Bezirk Chotěboř]]. Im Jahre 1886 gründete sich die [[Freiwillige Feuerwehr]]. 1939 errichtete Emanuel Beránek eine Glasmanufaktur, in der Gläser mit Kaliumätzung veredelt wurden. 1948 wurde das Unternehmen enteignet. Seit 1949 gehört Škrdlovice zum [[Okres Žďár nad Sázavou]]. 1992 erhielt die Familie Beránek die Glasmanufaktur in Restitution zurück. Früher befand sich bei Škrdlovice eine beliebte Motorradrennstrecke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gemeindegliederung ==&lt;br /&gt;
Für die Gemeinde Škrdlovice sind keine Ortsteile ausgewiesen. Zu Škrdlovice gehören die Wohnplätze Bída und Lán.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* Teich Velké Dářko mit einer Fläche von 206 ha, Erholungsgebiet&lt;br /&gt;
* mächtige Linde im Ortszentrum, der Baum mit einem Stammumfang von 6,5 m ist seit 1891 geschützt&lt;br /&gt;
* Kapelle des hl. Cyrill und Method, erbaut 1998, der Grundstein wurde von Papst [[Johannes Paul II.]] geweiht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Söhne und Töchter der Gemeinde ==&lt;br /&gt;
* [[Bohuslav Leopold]] (1888–1956), Komponist und Violinist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.nasemorava.cz/obcedetail.asp?id=314 Präsentation auf www.nasemorava.cz]&lt;br /&gt;
* [http://www.e-vysocina.cz/cgi-bin/macro.file/vysocina.mbr/OBEC?obec=000080&amp;amp;navrat=fulltext.mbr/SEARCH&amp;amp;mapa=&amp;amp;lokal=&amp;amp;fu_prelozit=1&amp;amp;fu_string=%A9krdlovice&amp;amp;fu_field= Präsentation auf www.e-vysocina.cz]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Okres Žďár nad Sázavou}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Skrdlovice}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1426]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Jü</name></author>
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