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	<title>Świna - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T18:14:59Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=%C5%9Awina&amp;diff=504299&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;J budissin: /* Querungen */ anpassung an aktuelle situation</title>
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		<updated>2025-12-30T22:24:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Querungen: &lt;/span&gt; anpassung an aktuelle situation&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Weiterleitungshinweis|Swine}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Swinoujscie Landsat.jpeg|mini|[[Landsat]]-Foto des Swinegebiets]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Swinoujscie 30.jpg|mini|Mündung der Świna in die Pommersche Bucht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Świna&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; {{IPA|[ɕfiːna]}} (deutsch &amp;#039;&amp;#039;Swine&amp;#039;&amp;#039;) ist ein Meeresarm der [[Ostsee]], der zwischen den Inseln [[Usedom]] und [[Wolin]] (dt. Wollin) eine Verbindung zwischen dem [[Stettiner Haff]] und der Ostsee herstellt. Sie liegt in [[Polen]] und ist neben dem [[Peenestrom]] und der [[Dziwna]] (dt. Dievenow) eins von insgesamt drei solchen [[Seegatt]]s. An ihrem Ausgang zur Ostsee liegt die nach ihr benannte Hafenstadt [[Świnoujście]] (dt. Swinemünde).&lt;br /&gt;
Die Świna besitzt prinzipiell eine meerwärts gerichtete Strömung, da das Wasser der [[Oder]] hauptsächlich diesen Weg vom Stettiner Haff zur Ostsee nimmt. Bei anhaltenden Nordwinden kann sich die Strömung jedoch auch umkehren und Ostseewasser durch die Świna ins Haff drücken. Da das von der Ostsee eindringende Wasser stark sedimentbelastet ist, hat sich ein sehr seltenes [[Rückseitendelta]] (auch: &amp;#039;&amp;#039;rückläufiges Delta&amp;#039;&amp;#039;) zum Haff hin entwickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Swinoujscie 8.jpg|mini|links|Delta der Świna]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Swinarückdelta.JPG|mini|Infotafel am Burgwall in Lubin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1729 bis 1745 wurde die Swine vertieft, um sie für Handelsschiffe von und nach [[Stettin]] passierbar zu machen. Ziel der preußischen Verwaltung war es, eine alternative Route zum schwedisch kontrollierten [[Peenestrom]] zu errichten. Für die mit großen Kosten verbundene Maßnahme wurden weitere finanzielle Unterstützungen an Schiffer und Kaufleute gegeben. Diese waren mit der Auflage verbunden, die Swine zur Durchfahrt zu nutzen. Trotzdem behielten die meisten pommerschen Schiffe ihre traditionelle Route über den Peenestrom bei. Sie zogen es trotz der an die Schweden zu entrichtenden Zollgebühren vor, in [[Wolgast]] zusätzliche Geschäfte machen zu können. Die Verwaltung von [[Schwedisch-Pommern]] hatte dagegen ihren Untertanen die Swinedurchfahrt verboten.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hans Branig]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte Pommerns. Teil II. Von 1648 bis zum Ende des 18. Jahrhunderts&amp;#039;&amp;#039;. Böhlau Verlag, Köln/Weimar/Wien 2000, ISBN 3-412-09796-9, S. 121–122.&amp;lt;/ref&amp;gt; Erst nach dem Ausbau des Swinemünder Hafens 1746 kam es zu einer Belebung des Holzhandels über die Swine.&amp;lt;ref&amp;gt;Branig: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte Pommerns Teil II&amp;#039;&amp;#039;, S. 158.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Swinoujscie 5.jpg|mini|links|Świna (hinten) und Mellinfahrt]]&lt;br /&gt;
Anfang der 1880er Jahre wurde die Swine für die [[Seeschifffahrt]] erneut vertieft und durch die &amp;#039;&amp;#039;Mellinfahrt&amp;#039;&amp;#039; (heute Kanał Mieliński) begradigt. Durch die 1880 fertiggestellte &amp;#039;&amp;#039;Kaiserfahrt&amp;#039;&amp;#039;, heute [[Kanał Piastowski]], wurde der Südosten Usedoms mit den Orten [[Karsibór|Caseburg (heute Karsibór)]], Woitzig und Lohberg (heute nicht mehr vorhanden) zu einer eigenen Insel.&amp;lt;ref&amp;gt;Küsten- und Bäderkarte: Kreis Usedom-Wollin. Pharus-Plan GmbH Berlin. M 1:120.000&amp;lt;/ref&amp;gt; Heute ist die [[Karsibór (Insel)|Insel Karsibór]] mit einer modernen Brücke über die Stara Świna (dt. Alte Swine) anstelle der früheren einspurigen Brücke mit der Insel Wolin verbunden.&lt;br /&gt;
{{Absatz}}&lt;br /&gt;
== Querungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Świnoujście Eastern Molefire.JPG|mini|Östliches Molenfeuer an der Mündung der Świna in die Ostsee]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Prom Karsibór3.JPG|mini|Fährschiff Karsibór 3]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits 1230 ließ Herzog [[Barnim I. (Pommern)|Barnim I.]] von [[Pommern]] eine Fährverbindung über die Świna einrichten.&amp;lt;ref&amp;gt;Świnoujście: [https://www.swinoujscie.pl/de/contents/content/40/74 Geschichte der Stadt] (Stand 9. August 2014)&amp;lt;/ref&amp;gt; Den Dörfern Ost- und [[Westswine]] wurden gegen Zahlung einer Pacht das Recht und die Pflicht übertragen, die Fähre zu betreiben. Ab 1874 wurden Dampfschiffe für den Fährverkehr eingesetzt. Seit 1900 bestand auch ein [[Eisenbahnfähre|Trajekt]] für die Eisenbahnlinie [[Wolin (Stadt)|Wollin]]–Ostswine.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://swinemuende.eu/f%C3%A4hren_von_swinemuende_nach_ostswine.htm | wayback=20140810023548 | text=Fähren von Swinemünde nach Ostswine}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zur Eröffnung des [[Swinetunnel]]s 2023 wurde die Verbindung zwischen den Inseln Usedom und Wolin nur durch die beiden Fährübergänge gewährleistet, die von Fußgängern und Radfahrern, aber auch von Kraftfahrzeugen benutzt werden können. Die vom Hafen am Westufer der Świna ausgehende Linie zum Stadtteil Warszów (Ostswine) wird vorzugsweise von Pkw genutzt und ist offiziell den Einwohnern der heute auf beiden Seiten der Świna gelegenen Stadt Świnoujście vorbehalten. Die zweite Linie, die unmittelbar nördlich der Einmündung in die Kaiserfahrt verläuft, verfügt über größere Fährschiffe und wird stärker für den Güterverkehr vom und zum polnischen Teil der Insel Usedom und von auswärtigen Pkw genutzt. Eine Überquerung der Świna im Eisenbahnverkehr ist heute ebenso wenig möglich wie eine Weiterfahrt des Schwerlastverkehrs über die Grenzübergänge auf Usedom nach Deutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Frühjahr 2017 wurde ein Abkommen unterzeichnet, das einen Tunnelbau unter der Swine vorsah.&amp;lt;ref&amp;gt;https://tantower.wordpress.com/2017/06/07/in-deutschland-bekam-es-kaum-jemand-mit-die-swine-wird-untertunnelt/&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.cupt.gov.pl/?id=2501&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Baubeginn erfolgte 2019. Am 30. Juni 2023 wurde der fertiggestellte 1,76 km lange [[Swinetunnel]] für den Verkehr freigegeben. Der Tunnel führt bis zu 16,5 Meter unterhalb des Swine-Grundes. Die Fahrzeit beträgt zwischen zwei und fünf Minuten und bedeutet eine erhebliche Zeitverkürzung gegenüber den bis dahin bestehenden Optionen. Seine Nutzung ist kostenlos.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ndr.de/nachrichten/mecklenburg-vorpommern/Swinetunnel-ist-eroeffnet-Usedom-und-Wollin-direkt-verbunden,swinetunnel140.html |titel=Swinetunnel ist eröffnet: Usedom und Wollin direkt verbunden {{!}}  - Nachrichten - Mecklenburg-Vorpommern |werk=ndr.de |datum=2023-07-03 |abruf=2024-03-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Świna|Świna}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=53/54/10.91/N |EW=14/15/25.27/E |type=waterbody |region=PL-32}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=1190328259}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Swina}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oderdelta]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Meerenge (Ostsee)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gewässer in Polen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Świnoujście)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Pommern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Meerenge in Europa]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;J budissin</name></author>
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