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	<title>Übigau - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-27T07:22:21Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=%C3%9Cbigau&amp;diff=78478&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wurgl: Normdaten ergänzt</title>
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		<updated>2024-04-30T07:40:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Normdaten ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt den Stadtteil Übigau der Stadt Dresden, zu anderen Orten mit dem Namen Uebigau siehe [[Uebigau (Begriffsklärung)]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Landeshauptstadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Dresden&lt;br /&gt;
| Ortswappen             = &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 51/4/17/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 13/41/57/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = Sachsen&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 112&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = &lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle          = &lt;br /&gt;
| Einwohner              = &lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = &lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1903-01-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 01139&lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 0351&lt;br /&gt;
| Lagekarte              = Gemarkung Übigau in Dresden.svg&lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = Lage der Gemarkung Übigau in Dresden&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Übigau&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Stadtteil im [[Nordwest]]en von [[Dresden]] und gehört zum [[Pieschen (Stadtbezirk)|Stadtbezirk Pieschen]]. Es wurde erstmals 1324 als Vbegowe erwähnt und hat in seinem Ortskern die Form eines [[Sackgassendorf]]es. Am Dorfplatz („Die Tränke“ – [[Altübigau]]) ist noch ein Schlussstein von 1720 erhalten. In der [[Barock]]zeit gewann Übigau durch sein [[Schloss Übigau|Schloss]] an Bekanntheit, aber erst durch die [[Industrialisierung]] auch an Einwohnern (1895: 1.300). Im Jahre 1903 wurde es nach Dresden [[Eingemeindung|eingemeindet]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage und Geschichte ==&lt;br /&gt;
Trotz seiner unmittelbaren Nähe zur [[Elbe]] konnten auch die größten [[Hochwasser]] dem Ort nichts anhaben, weil er acht Meter über dem Elbniveau liegt. Übigau gehört trotz seiner Größe und bedeutenden Industrie seit langem zum alten, 1273 gegründeten [[Kirchdorf (Siedlungstyp)|Kirchdorf]] [[Kaditz]]; mit [[Mickten]] ging es 1873 eine Schulgemeinschaft ein. 1559 wurde es vom bischöflichen [[Amt Stolpen]] an das [[landesherr]]liche [[Amt Dresden]] übergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außer seiner ruhigen Stadtrandlage und dem Schloss hat Übigau eine interessante [[Industriegeschichte]] zu bieten. In der [[Maschinenbauanstalt Übigau]] wurde 1839 die erste brauchbare [[Dampflokomotive]], die [[LDE – Saxonia]], in Deutschland gefertigt. Auch der erste sächsische [[Personendampfer]] wurde hier gebaut, wovon noch der große 45-Tonnen-[[Schiffskran]] der [[Kette-Werft]] kündet, und die damals längste genietete [[Blechträger]]brücke Europas, die Übigau zugerechnet wird, obwohl sie auf der Flur von [[Kaditz]] liegt. Anfang des 21. Jahrhunderts wurde die Brücke durch einen Neubau ersetzt (siehe [[Flügelwegbrücke]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schloss Übigau 1724 und UNESCO 2004 ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Schloss Übigau 08 2012.jpg|mini|Schloss Übigau von der Elbseite aus gesehen]]&lt;br /&gt;
Mit dem barocken [[Schloss Übigau]] beginnt – flussaufwärts gesehen – das [[Kulturlandschaft Dresdner Elbtal|Dresdner Elbtal]] im [[Kulturgeschichte|kulturhistorischen]] Sinn. Von 2004 bis zur Aberkennung des [[Welterbe in Deutschland|Welterbe-Titels]] im Jahr 2009 zählten Schloss und Dorfkern Übigau auch zum als [[UNESCO-Welterbe]] ausgewiesenen Teil des Elbtals.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Schloss (Architektur)|Schloss]] wurde 1724/25 von Feldmarschall Graf [[Jacob Heinrich von Flemming|Flemming]], einem Minister [[August II. (Polen)|Augusts des Starken]], an der Stelle von vier [[Weinbau|Weingärten]] der rechtselbischen [[Flussterrasse|Terrassen]] errichtet. Der Architekt und Hofbaumeister [[Eosander von Göthe]] wirkte auch am [[Berliner Stadtschloss]] mit. Mit sieben von neun Achsen, die sich in [[Loggia|Loggien]] verschwenderisch zum Elbtal öffnen, mutet Schloss Übigau fast [[Venedig|venezianisch]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen eine hohe Summe übernahm 1726 der Landesfürst den auf einem Hügel thronenden Bau. Sein Nachfolger [[August III.|Friedrich August II.]] schenkte es 1733 seinem Minister Graf [[Aleksander Józef Sułkowski|Sulkowski]], kaufte es aber nach dessen Sturz 1736 zurück. 1753 fand von Übigau bis zum [[Wilder Mann (Dresden)|Wilden Mann]] eine große [[Militärparade|Truppenparade]] des [[Sächsische Armee|sächsischen Heeres]] statt. Da es dabei als Lustlager diente, wurde es als Sitz aufgegeben und dort 1770 eine [[Gaststätte]] für die Dresdner Bürger eingerichtet. Nach [[Plünderung]]en 1813 versteigerte der sächsische Hof das Schloss 1831 an den Dresdner Ratsherrn und [[Zimmermeister]] Paul Siemon. Nach der [[Renovierung]] wurde das Schloss Sitz des Maschinenbauvereins von [[Johann Andreas Schubert]] und 1886 der [[Schiffswerft Übigau|Schiffswerft „Kette“]]. Als es um 1920 langsam verfiel, wäre es fast zum [[Abbruch (Bauwesen)|Abbruch]] gekommen. Mehrere Jahre gehörte das Schloss der [[Kommunistische Partei Deutschlands|&lt;br /&gt;
KPD]] und wurde nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] zum Verwaltungsgebäude der VEB Dampfkesselbau, steht aber seit 1991 leer. Die Stadt bemüht sich, den Besitzer des Schlosses zu Renovierungsarbeiten zu bewegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nördlich des Schlosses wurde 1954 das zum [[VEB Transformatoren- und Röntgenwerk Dresden|Transformatoren- und Röntgenwerk]] (TuR) gehörige [[Kulturhaus]] errichtet, in dem viele Größen des DDR-Kulturbetriebs aufgetreten sind. Das im Jahre 2000 sanierte Gebäude ist seither das Atelier von [[Eberhard Bosslet]], der an der [[Hochschule für Bildende Künste Dresden]] lehrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Kulturdenkmale in Übigau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Übigau}}&lt;br /&gt;
* {{HOV}}&lt;br /&gt;
* [https://www.dresden-uebigau.de/ Übigau-Online, viele Details über den Dresdner Stadtteil, u.&amp;amp;nbsp;a. zur Schiffswerft]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Dresdner Stadtteile}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7728083-0|VIAF=248344421}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Ubigau}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtteil von Dresden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Dresden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1903]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pieschen (Stadtbezirk)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort an der Elbe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Übigau| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wurgl</name></author>
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