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	<title>Überruhr - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=%C3%9Cberruhr&amp;diff=316618&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Fan-vom-Wiki: /* Wappen */ Leerzeichen eingefügt</title>
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		<updated>2026-04-05T06:39:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Wappen: &lt;/span&gt; Leerzeichen eingefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Stadtteil von Essen&lt;br /&gt;
|NAME=Überruhr-Hinsel u. -Holthausen&lt;br /&gt;
|BEZIRK=[[Liste der Stadtbezirke und Stadtteile von Essen|Stadtbezirk VIII Essen-Ruhrhalbinsel]]&lt;br /&gt;
|ORTSTEILNUMMER=43/44&lt;br /&gt;
|EINGEMEINDUNG=1929-08-01 &lt;br /&gt;
|NEUGRÜNDUNG=&lt;br /&gt;
|BILD=Essen-Überruhr-Hinsel.JPG&lt;br /&gt;
|BILD-BESCHREIBUNG= Essen-Überruhr-Hinsel über dem Ruhrtal, Blick vom [[Stadtgarten Steele]]&lt;br /&gt;
|QUELLE=[https://www.essen.de/rathaus/statistik/StartseiteStatistik.de.html Statistik der Stadt Essen]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Überruhr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein südöstlicher Stadtteil der Stadt [[Essen]]. Er ist amtlich in die beiden Stadtteile &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Überruhr-Hinsel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Überruhr-Holthausen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; unterteilt. Überruhr liegt auf einer Halbinsel über der [[Ruhr]] und bestand ursprünglich aus [[Bauerschaft]]en. Später wandelte sich das Bild in eine Zechenlandschaft des Steinkohlenbergbaus an der Ruhr. Nach deren Niedergang bildete sich bis heute überwiegend lockere Wohnbebauung mit entsprechender Infrastruktur auf der Halbinsel aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Überruhr liegt auf einer Halbinsel der [[Ruhr]], die an dieser Stelle eine nach Südosten offene Flussschleife bildet. Es ist sowohl bei der Verwaltungsgliederung als auch topografisch in zwei Teile geteil: Hinsel im Norden, und Holthausen im Süden. Die Stadtteile werden durch ein Tal getrennt, in dem die Marie-Juchacz-Straße verläuft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinsel liegt auf einem Hügel, der vom Niveau der umgebenden Ruhr aus (etwa 50&amp;amp;nbsp;[[Normalhöhennull|m ü. NHN]]) bis auf etwa 100&amp;amp;nbsp;Meter ü. NHN ansteigt. Das Gelände von Holthausen steigt ebenfalls von der Ruhr und der Marie-Juchacz-Straße aus bis auf etwa 130&amp;amp;nbsp;Meter ü. NHN an, um dann nach Südosten Richtung [[Burgaltendorf]] und [[Byfang]] abzufallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überruhr grenzt im Westen an [[Heisingen]] und [[Rellinghausen]], im Nordwesten an [[Bergerhausen (Essen)|Bergerhausen]], im Norden an [[Steele (Essen)|Steele]] und im Osten an [[Horst (Essen)|Horst]], jeweils mit der Ruhr als Grenzfluss. Die Landgrenze bilden im Südosten [[Burgaltendorf]] und im Süden [[Byfang]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Namensherkunft ===&lt;br /&gt;
Der Name Überruhr stammt von der Lage des Stadtteiles oben auf einer Halbinsel über der [[Ruhr]] ab, wobei man auf unterschiedliche Weise auf den heutigen Namen schließen kann. Man bezeichnete diese Ruhrhöhen geographisch als &amp;#039;&amp;#039;Overruhr&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Oberruhr&amp;#039;&amp;#039;. Da früher die beiden Ortsteile &amp;#039;&amp;#039;Holthausen&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Hinsel&amp;#039;&amp;#039; zum damaligen Stift [[Rellinghausen]] auf der anderen Ruhrseite gehörten, und man mit einer Fähre die Ruhr überqueren musste, kam man also von &amp;#039;&amp;#039;Über der Ruhr&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Frühgeschichte ===&lt;br /&gt;
Am Sonderfeld in Überruhr fand man die wohl ältesten Zeugnisse einer Besiedelung in diesem Gebiet, wobei es sich um die Teile früherer Eisenverarbeitung handelt. Gefunden wurden Reste sogenannter [[Rennofen|Rennöfen]] aus der jüngeren Eisenzeit im Zeitraum von etwa 800&amp;amp;nbsp;v.&amp;amp;nbsp;Chr. bis Christi Geburt. Mitte der 1960er Jahre fand man bei der Erschließung des Wohngebietes Sonderfeld, westlich der Straße Lehmanns Brink, weitere Erkenntnisse über eine Besiedlung des heutigen Überruhr. Dabei handelte es sich um Überreste einer germanischen Siedlung der [[Brukterer]] aus dem 2. und 3.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert&amp;amp;nbsp;n.&amp;amp;nbsp;Chr. Zu den Funden gehören auch Keramiken aus der römischen Rheinprovinz. So erhielt die Straße Bruktererhang 1966 ihren Namen. Diese Siedlung könnte identisch mit dem in der [[Geographike Hyphegesis]] des [[Klaudios Ptolemaios]] aufgeführten &amp;#039;&amp;#039;Navalia&amp;#039;&amp;#039; sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinsel, ehemalige Bauerschaft und einer der beiden Ortsteile von Überruhr, wurde urkundlich erstmals 1092 als &amp;#039;&amp;#039;Hintisle&amp;#039;&amp;#039; erwähnt. Eine Urkunde bezog sich auf den Hinseler Hof, dieser musste später dem Marktplatz und einem Einkaufszentrum weichen. Die Herkunft des Namens Hinsel ist unklar, vielleicht weist er auf eine Ansiedlung in einer Niederung mit stehendem Gewässer hin. Die Endung &amp;#039;&amp;#039;–sel&amp;#039;&amp;#039; bezeichnete nämlich im Altsächsischen eine Niederung oder ein stehendes Gewässer. Aus dem 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert stammt der spätere Hof Springob, der zu dieser Zeit etwa 62&amp;amp;nbsp;[[Morgen (Einheit)|Morgen]] Land besaß. 1834 wurde J. A. Springob Eigentümer dieses Hofes. Man findet auch die Schreibweisen Springopshof, Springfeld und Springhoff, so dass 1961 die Straße &amp;#039;&amp;#039;Springhoffsfeld&amp;#039;&amp;#039; in Hinsel ihren Namen erhielt&amp;lt;ref&amp;gt;Westdeutsche Allgemeine Zeitung v. 11. Oktober 2008, Regionalteil Essen&amp;lt;/ref&amp;gt;. Heute befindet sich in Hinsel ein großes Areal zur Trinkwassergewinnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Holthausen, die andere ehemalige Bauerschaft und Ortsteil von Überruhr, wurde urkundlich erstmals 1054 erwähnt. Der Name leitet sich von Ansiedlungen im &amp;#039;&amp;#039;holt&amp;#039;&amp;#039; ab und weist auf die Nutzung des Niederwaldes für Einschlag und Viehtrieb hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bergbau ===&lt;br /&gt;
Der Ruhrbergbau zieht 1673 mit der [[Zeche Mönkhoffsbank]] im Wichteltal am linken Ruhrufer nach Überruhr ein. Heute findet man dort Reste eines Bruchstein-[[Schachthaus|Schachtgebäude]]s. Die ehemalige Schmiede ist umgebaut und als Wohngebäude noch vorhanden. Durch eine von Pferden angetriebene Eisenbahn war der Schacht später mit dem ab 1837–1838 angelegten [[Holteyer Hafen]] (einem Sicherheitshafen für die [[Ruhrschifffahrt]]) und der [[Zeche Vereinigte Charlotte]] verbunden. Zu den späteren Anlagen zählt die Zeche Heinrich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Größere Ansiedlungen entstanden infolge des Zuzugs von Arbeitern für den entstandenen Bergbau etwa Ende des 17.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts. Weitere Bebauung kam um 1860 zur [[Zeche Vereinigte Gewalt]], die in der Mitte des 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts die größte und tiefste Grube im Ruhrgebiet war. Dazu kam die [[Zeche Heinrich (Essen-Überruhr)|Zeche Heinrich]], deren Förderturm noch heute steht, und wo einst etwa 3000 Menschen arbeiteten. Nach kompletter Stilllegung 1968 endete der Bergbau in Überruhr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zugehörigkeiten ===&lt;br /&gt;
Die beiden Bauerschaften Hinsel und Holthausen gehörten zum Damenstift Rellinghausen, wohin die Bewohner mit einer Fähre zur Kirche gehen mussten. So waren die meisten Überruhrer Bauern Lehnsabhängige des Stiftes. Nach der [[Säkularisation]] im Jahre 1803 wurden die Bauern frei und die Ortschaften wuchsen durch die Zuwanderung von Bergleuten. Seit 1816 gehörten Hinsel und Holthausen zur [[Bürgermeisterei Steele]], seit 1856 &amp;#039;&amp;#039;Steele-Land&amp;#039;&amp;#039;. Seit 1875 bestand die [[Bürgermeisterei Steele-Land]] nur noch aus Hinsel und Holthausen, die die Gemeinde Überruhr bildeten, wurde aber in Personalunion mit der Bürgermeisterei Steele verwaltet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;gelex&amp;quot;&amp;gt;[http://www.digitalis.uni-koeln.de/Gemeinde/gemeinde70-79.pdf Gemeindelexikon für das Königreich Preußen 1885]&amp;lt;/ref&amp;gt; 1894 wurde Überruhr zur eigenen Bürgermeisterei erhoben, in der &amp;#039;&amp;#039;Theodor Heider&amp;#039;&amp;#039; bis 1903 erster Bürgermeister war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bürgermeister:&lt;br /&gt;
* 1894–1903: [[Theodor Heider]] (1837–1913)&lt;br /&gt;
* 1903–1924: Adolf von Auer (1855–1937)&lt;br /&gt;
* 1925–1934: Josef Hermanns (1879–1961)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1.&amp;amp;nbsp;August&amp;amp;nbsp;1929 erfolgte die Eingemeindung zur Stadt Essen gegen den Willen der Überuhrer Bevölkerung. Josef Hermanns blieb noch bis zum 31.&amp;amp;nbsp;März 1934 Leiter der Verwaltungsstelle Essen-Überruhr und ging dann in den Ruhestand.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hist. Portal&amp;quot;&amp;gt;[https://media.essen.de/media/histiorisches_portal/historischesportal_dokumente/denkmalpfad/ueberruhr/Ehemaliges_Ueberruhrer_Rathaus.pdf Ehemaliges Überruhrer Rathaus], Historisches Portal Essen, Überruhrer Bürgerschaft e. V.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zur Zeit der Eingemeindung lag die Einwohnerzahl von Überruhr bei etwa 5000 Personen, die überwiegend den Wunsch hatten, dass ihr Rathaus in der Provinzialstraße (seit 1933 Langenberger Straße) weiterhin für Behördengänge zur Verfügung bleibt. Denn die Fahrt mit der Straßenbahn nach Essen-Mitte dauerte über Steele 45 Minuten. Sonst gab es noch keine Ruhrbrücke, nur drei Fähren, die Fähre an der &amp;#039;&amp;#039;Zornigen Ameise&amp;#039;&amp;#039;, die Annenfähre und die Fähre an der [[Rote Mühle|Roten Mühle]]. Die zu dieser Zeit war der Charakter Überruhrs noch dörflich und vorhandene Straßen waren einfach und bei schlechter Witterung im Winter teils kaum befahrbar.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Essener Volkszeitung]] vom 10. August 1929, Jahrgang 62&amp;lt;/ref&amp;gt; Im alten Rathaus in der Langenberger Straße 449 wurde 1937 eine Dienststelle der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] eingerichtet. 1951 erhielt Überruhr in diesem Rathaus eine eigene Meldestelle. Zudem hatte die Ortspolizei in dieser Zeit dort ihren Sitz.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hist. Portal&amp;quot; /&amp;gt; Heute ist es ein Wohngebäude.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
[[Blasonierung]]: „In Grün ein silberner (weißer) gestürzter Wellensparren dazwischen in Rot ein silberner (weißer) Kreuzschargen oder Sonnenrad mit schwarzem Auge.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wappen wurde von [[Kurt Schweder]] entworfen und hatte nie offiziellen Charakter. Ende der 1980er Jahre schuf der Heraldiker für alle Essener Stadtteile Wappen. Sie sind inzwischen von der Essener Bevölkerung gut angenommen worden. Das Wappen ist ein sogenanntes „[[redendes Wappen]]“; in Urkunden des Stifts Rellinghausen wurden die Bauerschaften Hinsel und Holthausen schon früh als „Over Rore“ und „Overruhr“ genannt. Das Wappen deutet in Form des Wellensparrens darauf hin. Der Kreuzschargen ist ein heraldisches [[Sonne (Heraldik)|Sonnensymbol]]; ein glücksbringendes und unheilabwehrendes germanisches Zeichen als Hinweis auf die zahlreichen germanischen Bodenfunde.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. dazu Johann Rainer Busch: &amp;#039;&amp;#039;Kurt Schweders Wappen der Essener Stadtteile&amp;#039;&amp;#039;, Essen 2009, S. 93.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Im [[Öffentlicher Personennahverkehr|Öffentlichen Personennahverkehr]] ist Essen-Überruhr an die [[Liste der SPNV-Linien in Nordrhein-Westfalen#S-Bahn-Verkehr|S9]] von [[Haltern am See]] nach [[Wuppertal]] über [[Bottrop]], Essen und [[Velbert]]-[[Langenberg (Rheinland)|Langenberg]] angebunden. Sie hält in Überruhr an den S-Bahn-Haltepunkten &amp;#039;&amp;#039;[[Bahnhof Essen-Überruhr|Überruhr]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Haltepunkt Essen-Holthausen|Holthausen]]&amp;#039;&amp;#039;. Auf dieser Strecke verkehrte einst die historische [[Prinz-Wilhelm-Eisenbahn-Gesellschaft|Prinz-Wilhelm-Eisenbahn]], die die Städte Essen im Norden und Wuppertal im Süden verband.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Buslinien SB15, 144, 166, 177, NE4 und NE6 der [[Ruhrbahn]] bedienen ebenfalls Teile des Stadtteils Überruhr.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.ruhrbahn.de/ Ruhrbahn]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Linie&lt;br /&gt;
! Verlauf&lt;br /&gt;
! Takt {{nowrap|(Mo–Fr)}}&lt;br /&gt;
{{Linienverlauf EVAG|SB15}}&lt;br /&gt;
{{Linienverlauf EVAG|144|Teilstrecke=Überruhr}}&lt;br /&gt;
{{Linienverlauf EVAG|166}}&lt;br /&gt;
{{Linienverlauf EVAG|177}}&lt;br /&gt;
{{Linienverlauf EVAG NE|4}}&lt;br /&gt;
{{Linienverlauf EVAG NE|6}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schulen ==&lt;br /&gt;
Im Ortsteil Hinsel liegt an der Überruhrstraße die im Jahre 2002 eröffnete Realschule Überruhr, die damit die jüngste Schule auf dem Gebiet der Stadt Essen ist. Im Treibweg befindet sich die städtische Grundschule Hinseler Schule. Außerdem gibt es hier noch das etwa 1100 Schüler zählende [[Gymnasium Essen-Überruhr]], das 1974 eröffnet wurde. Im Ortsteil Holthausen befinden sich im Dellmannsweg ein Abzweig der Realschule, die Johann-Peter-Hebel Schule als Städtische Grundschule an der Ecke Dellmannsweg/Klapperstraße und die katholische Suitbert-Schule im Hinseler Hof 125.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinter der Realschule Überruhr befand sich die katholische Grundschule Ludwig-Kessing-Schule. Die Schule nahm seit dem Schuljahr 2007/2008 keine Eingangsklasse mehr auf und lief aus; das Gebäude wurde danach von der Realschule Überruhr genutzt.&amp;lt;ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Internetquelle| url=https://media.essen.de/media/wwwessende/aemter/61/dokumente_7/aktionen/step2015/Perspektive_Infrastruktur_Endbericht.pdf| titel=Stadtentwicklungsprozess Essen 2015+ - Perspektive Infrastruktur| zugriff=2017-03-10| titelerg=Bericht der Projektgruppe Infrastruktur| hrsg=Stadt Essen| datum=2007-05| format=PDF| zitat=Überruhrstraße 115 (Ludwig-Kessing-Schule), für die nach Freiwerden eine Nutzung durch die Realschule Überruhr erfolgt}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verschiedenes ==&lt;br /&gt;
In Überruhr befindet sich ein großer Teil der Wasseraufbereitungsanlagen der [[Stadtwerke Essen]] und der [[Gelsenwasser AG]]. Dort werden rund 50 Millionen Kubikmeter (5 · 10&amp;lt;sup&amp;gt;7&amp;lt;/sup&amp;gt;[[m³]]) Wasser jährlich gefördert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1961, im Jahr nach dem [[37. Eucharistischer Weltkongress|Eucharistischen Weltkongress]] in München, erbaute man die Friedenskapelle der Heiligen [[Eucharistie]] an der Mönkhoffstraße. An jedem 1.&amp;amp;nbsp;Mai findet eine sternförmige Prozession von allen Gemeinden Überruhrs zur Friedenskapelle statt. Als modernster Kirchbau Essens gilt die Kirche St.&amp;amp;nbsp;Suitbert aus dem Jahre 1964. Diese moderne, im experimentellen Stahlbeton-Schalenbau errichtete Kirche entwarf der Düsseldorfer Architekt [[Josef Lehmbrock]]. Sie wurde 2019 in die Denkmalliste der Stadt Essen eingetragen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://geo.essen.de/webdaten/sta61/Denkmaeler/Foto_Htm_und_pdf/AK1_Lfd_Nr_986.pdf Auszug aus der Denkmalliste der Stadt Essen, St. Suitbert]; abgerufen am 8. Januar 2020&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Westlich und östlich von Überruhr befinden sich an der Ruhr ausgedehnte Wassergewinnungsanlagen der Stadt Essen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen Weitblick übers Ruhrtal erlaubt der [[Ludwig-Kessing-Park]], benannt nach dem Überruhrer Bergmann und Heimatdichter [[Ludwig Kessing]] (1869–1940).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den Sportstätten zählen die Sporthalle an der Klapperstraße, die Sporthalle an der Langenberger Straße (zum Gymnasium gehörig) und die Bezirkssportanlage an der Überruhrstraße. Der ehemalige [[Fußball]]-[[Fußball-Bundesliga|Bundesliga]]spieler [[Markus Heppke]] (* 1986; [[Rot-Weiss Essen]]) spielte in der Jugend sieben Jahre lang beim Überruhrer Fußballverein &amp;#039;&amp;#039;Blau-Gelb Überruhr&amp;#039;&amp;#039;. Zu den aktuellen Nachwuchstalenten zählt Lorenz Höfs (2010), der als Leistungsträger in der Jugend von Blau-Gelb Überruhr gilt. In der Jugendabteilung des Handballvereins &amp;#039;&amp;#039;SG Überruhr&amp;#039;&amp;#039; spielte der Rapper [[Michael Galla]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein großer Sankt-Martins-Zug zieht traditionell jedes Jahr durch Überruhr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
DEU Ueberruhr COA.svg|Wappen von Überruhr&lt;br /&gt;
Ludwig-Kessing-Park Essen-Ueberruhr.jpg|[[Ludwig-Kessing-Park]]&lt;br /&gt;
Holteyer Hafen01.jpg|Einfahrt in den Holteyer Hafen&lt;br /&gt;
Friedenskapelle der Eucharistie Essen-Überruhr.jpg|Friedenskapelle der Heiligen [[Eucharistie]]&lt;br /&gt;
St. Suitbert Essen-Überruher.jpg|[[St. Suitbert (Überruhr-Holthausen)|St. Suitbert]]&lt;br /&gt;
St. Maria Heimsuchung Essen-Überruhr.JPG|[[St. Mariä Heimsuchung (Überruhr-Hinsel)|St. Mariä Heimsuchung]]&lt;br /&gt;
Bahnhof Essen-Überruhr.jpg|S-Bahn-Haltepunkt Essen-Überruhr&lt;br /&gt;
Bahnhof Essen-Holthausen.jpg|S-Bahn-Haltepunkt Holthausen&lt;br /&gt;
Essen-Überruhr, Bootshaus Ruhreck.jpg|Bootshaus auf der Ruhrhalbinsel&lt;br /&gt;
Steele Ruhr (22).jpg|Ruhreck mit Blick auf die alte [[Ruhrbrücke Steele]], rechts das Bootshaus&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerungsstruktur ==&lt;br /&gt;
Am 31. März 2025 lebten 15.977 Einwohner in Überruhr. Davon lebten 7.781 Einwohner in Überruhr-Hinsel sowie 8.196 Einwohner in Überruhr-Holthausen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://media.essen.de/media/wwwessende/aemter/12/Bevoelkerungszahlen.pdf Bevölkerungszahlen der Stadtteile]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hinsel ===&lt;br /&gt;
(Stand: 31. März 2025)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Bevölkerungsanteil der unter 18-Jährigen: 14,2 % (Essener Durchschnitt: 16,9 %)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://media.essen.de/media/wwwessende/aemter/12/Bevoelkerungszahlen.pdf Anteil der Bevölkerung unter 18 Jahren]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Bevölkerungsanteil der mindestens 65-Jährigen: 30,8 % (Essener Durchschnitt: 21,7 %)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://media.essen.de/media/wwwessende/aemter/12/Bevoelkerungszahlen.pdf Anteil der Bevölkerung von 65 Jahren und älter]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Ausländeranteil: 6,8 % (Essener Durchschnitt: 20,6 %)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://media.essen.de/media/wwwessende/aemter/12/Bevoelkerungszahlen.pdf Ausländeranteil in den Stadtteilen]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Holthausen ===&lt;br /&gt;
(Stand: 31. März 2025)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Bevölkerungsanteil der unter 18-Jährigen: 15,6 % (Essener Durchschnitt: 16,9 %)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://media.essen.de/media/wwwessende/aemter/12/Bevoelkerungszahlen.pdf Anteil der Bevölkerung unter 18 Jahren]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Bevölkerungsanteil der mindestens 65-Jährigen: 29,9 % (Essener Durchschnitt: 21,7 %)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://media.essen.de/media/wwwessende/aemter/12/Bevoelkerungszahlen.pdf Anteil der Bevölkerung von 65 Jahren und älter]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Ausländeranteil: 11,9 % (Essener Durchschnitt: 20,6 %)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://media.essen.de/media/wwwessende/aemter/12/Bevoelkerungszahlen.pdf Ausländeranteil in den Stadtteilen]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Ludwig Kessing]] (1869–1940), Bergarbeiter und Arbeiterdichter&lt;br /&gt;
* [[Robert Geritzmann]] (1893–1969), Politiker (SPD)&lt;br /&gt;
* [[Theodor Ruhrländer]] (1896–1961), Politiker (CDU)&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Bischoff (SS-Mitglied)|Heinrich Bischoff]] (1904–1964), SS-Unterscharführer und Blockführer im KZ Auschwitz&lt;br /&gt;
* [[Manfred Müller (Fußballspieler, 1947)|Manfred Müller]] (* 1947), Fußballspieler&lt;br /&gt;
* [[Hans Wulf]] (* 1951), Fußballspieler&lt;br /&gt;
* [[Frank Klötgen]] (* 1968), Musiker, Dichter und Kabarettist (Münchner Lach- und Schießgesellschaft)&lt;br /&gt;
* [[Markus Heppke]] (* 1986), Fußballspieler&lt;br /&gt;
* [[Steve Tunga]] (* 1997), Fußballspieler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Johann Rainer Busch: &amp;#039;&amp;#039;Überruhrer Geschichte (n)&amp;#039;&amp;#039;. Essen 2025.&lt;br /&gt;
* Christian Eiden, [[Detlef Hopp]]: &amp;#039;&amp;#039;Denkwürdige Zeiten...&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Essener Beiträge.&amp;#039;&amp;#039; Band 119, 2006, S. 353–358.&lt;br /&gt;
* Christina Notarius, Heinrich Walgern: &amp;#039;&amp;#039;Essen-Überruhr - Spätbarocke Kaminanlage eines Bauernhauses.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Denkmalpflege im Rheinland.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 3, 2001, {{ISSN|0177-2619|print=|online=}}, S. 114–118.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Baudenkmäler in Überruhr-Hinsel]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der Baudenkmäler in Überruhr-Holthausen]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der Straßen in Essen-Überruhr]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Essen-Überruhr}}&lt;br /&gt;
* [https://www.essen.de/dasistessen/stadtteile/ueberruhr_holthausen/ueberruhr_holthausen_startseite.de.jsp Überruhr-Holthausen auf essen.de]&lt;br /&gt;
* [https://www.essen.de/dasistessen/stadtteile/ueberruhr_hinsel_/ueberruhr_hinsel_startseite.de.jsp Überruhr-Hinsel auf essen.de]&lt;br /&gt;
* [http://www.über.ruhr/ Überruhrer Bürgerschaft e.&amp;amp;nbsp;V.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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