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	<title>Übermut - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T20:22:21Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=%C3%9Cbermut&amp;diff=497712&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aeranthropos: Abk. ausgeführt</title>
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		<updated>2021-05-16T09:10:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Abk. ausgeführt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Brueckner-Schile-Mischief.jpeg|mini|H. Brückner, &amp;#039;&amp;#039;Mischief&amp;#039;&amp;#039; (1874)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Übermut&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (lateinisch &amp;#039;&amp;#039;superbia&amp;#039;&amp;#039;, griechisch &amp;#039;&amp;#039;[[hybris]]&amp;#039;&amp;#039;) bedeutet [[redensart]]lich eine [[Leichtfertigkeit]] oder [[Mutwilligkeit]] – im Gegensatz etwa zu Gedrücktheit oder Schwerfälligkeit. Seine Steigerung ist die [[Tollkühnheit]], seine extreme Form die [[Hybris]], die daher in der griechischen [[Mythologie]] auch von den Göttern [[Strafe|bestraft]] wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historischer Sprachgebrauch ==&lt;br /&gt;
Im älteren deutschen Sprachgebrauch ist „Übermut“ auch [[Überheblichkeit|überhebliche]] ([[Hochmut|hoffärtige]]) [[Willkür (Recht)|Willkür]]. Auch &amp;#039;&amp;#039;Übermut des Adels&amp;#039;&amp;#039;, in der [[Ludwig Tieck|tieckschen]] [[Hamlet]]-Übersetzung der &amp;#039;&amp;#039;Übermut der Ämter&amp;#039;&amp;#039; (siehe auch dessen [[Der gestiefelte Kater (Tieck)|&amp;#039;&amp;#039;Der gestiefelte Kater&amp;#039;&amp;#039;]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So haben bereits [[Hans Rosenplüt]] und der Drucker [[Hans Schobser]] (1500–1530)&amp;lt;ref&amp;gt;K. Schottenloher: &amp;#039;&amp;#039;Der Münchner Buchdrucker Hans Schobser 1500–1530.&amp;#039;&amp;#039; 1925.&amp;lt;/ref&amp;gt; geschrieben &amp;#039;&amp;#039;Von dem künig in dem bad dem sein gewalt genommen ward Durch sein Übermut vnd hochffart darumb er von got gestrafft ward&amp;#039;&amp;#039; (München um 1501).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Übermut in Philosophie, Religion und Psychologie ==&lt;br /&gt;
* Philosophisch wird der Übermut auch als „das vermessene Vertrauen eines Menschen auf seine eigenen Kräfte“ gesehen (Kirchner). Besonders seit den griechischen Tragödiendichtern steht der Übermut in der Kritik. [[Sophokles]] zeigt im &amp;#039;&amp;#039;[[Aias (Sophokles)|Aias]]&amp;#039;&amp;#039; die Folgen des Übermutes und beschließt seine &amp;#039;&amp;#039;[[Antigone (Sophokles)|Antigone]]&amp;#039;&amp;#039; mit dem Satz: »Es tut uns zumeist [[Besonnenheit]] not, um glücklich zu sein. Drum sündiget nie am Göttergebot. Die Vermessenheit büßt ihr prahlendes Wort mit schwerem Gericht und muss dann zuletzt noch im Alter Besonnenheit lernen.« Daher gilt der Übermut vor allem im christlichen Kontext als [[Laster]], dem die [[Demut]] als [[Tugend]] gegenübersteht.&lt;br /&gt;
* Nicht selten werden auch die griechisch-mythologische Figur des [[Ikaros]] und die biblische Geschichte vom [[Turmbau zu Babel]] mit Übermut in Verbindung gebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sprichwort ==&lt;br /&gt;
Ein bekanntes [[Sprichwort]] sagt: &amp;#039;&amp;#039;Übermut tut selten gut&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wohlwollend wird er nur Kindern oder [[Fohlen]] zugebilligt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Übermut in der Kunst ==&lt;br /&gt;
* [[Paul Klee]] hat eins seiner Bilder &amp;#039;&amp;#039;Übermut&amp;#039;&amp;#039; genannt.&lt;br /&gt;
* Auch in der Musik wurde der Übermut zum Motiv, z.&amp;amp;nbsp;B. in [[Joseph Haydn]]s Gesang &amp;#039;&amp;#039;Wider den Übermut&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Bernd Auerochs]]: &amp;#039;&amp;#039;Ludwig Tieck: „Der gestiefelte Kater“. Übermut und innere Freiheit&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Dramen des 19. Jahrhunderts&amp;#039;&amp;#039;. Reclam, Stuttgart 1997, ISBN 3-15-009631-6, (&amp;#039;&amp;#039;Universal-Bibliothek Interpretationen&amp;#039;&amp;#039; 9631), S. 15–38.&lt;br /&gt;
* Tobias H. Brocher: &amp;#039;&amp;#039;Zwischen Angst und Übermut. Vom Umgang mit sich selbst&amp;#039;&amp;#039;. Kreuz-Verlag, Stuttgart 1985, ISBN 3-7831-0792-X.&lt;br /&gt;
* Wolfgang Kersten: &amp;#039;&amp;#039;Paul Klee, Übermut. Allegorie der künstlerischen Existenz&amp;#039;&amp;#039;. Fischer, Frankfurt am Main 1990, ISBN 3-596-23959-1, (&amp;#039;&amp;#039;Fischer-Taschenbücher. Kunststück&amp;#039;&amp;#039; 3959).&lt;br /&gt;
* Karin Lerch-Hirsig: &amp;#039;&amp;#039;Wege zu Paul Klees „Übermut“&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Berner Kunstmitteilungen&amp;#039;&amp;#039; Nr. 319 (April/Mai 1999), {{ISSN|1010-559X}}, S. 8–11.&lt;br /&gt;
* [[Hans Letsch]]: &amp;#039;&amp;#039;Ikarus. Übermut fordert seinen Preis&amp;#039;&amp;#039;. Aargauische Stiftung für Freiheit und Verantwortung in Politik und Wirtschaft, Aarau 2004.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.textlog.de/2153.html Kirchner: Wörterbuch philosophischer Grundbegriffe]&lt;br /&gt;
{{Wikiquote|Übermut}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Emotion|Ubermut]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ethische Haltung|Ubermut]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aeranthropos</name></author>
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