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	<title>Überetsch - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-23T13:22:47Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=%C3%9Cberetsch&amp;diff=403194&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Bartleby08: /* Literatur */ erg.</title>
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		<updated>2025-06-12T07:43:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; erg.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Gschnon Kanzel 5.jpg|mini|Blick von Südosten auf das Überetsch mit [[Kalterer See]], [[Kaltern]] und [[Eppan]]]]&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Überetsch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{itS|&amp;#039;&amp;#039;Oltradige&amp;#039;&amp;#039;}}) wird eine [[Hügelland]]schaft in [[Südtirol]] auf der [[Orographisch links und rechts|orographisch rechten]], westlichen Seite des [[Etschtal]]s bezeichnet. Sie erstreckt sich hauptsächlich in den Gemeindegebieten von [[Eppan]] und [[Kaltern]] und liegt in ihrem Kernbereich rund {{Höhe|150}} höher als der Talboden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Heiligkreuzkirche auf der Gleif, Eppan (Nord).JPG|mini|Die &amp;#039;&amp;#039;[[Heilig-Kreuz-Kirche (Eppan)|Gleifkirche]]&amp;#039;&amp;#039; in Eppan]]&lt;br /&gt;
[[Datei:BZZ 1908 02 29 10 Überetscher Gold Tiroler Champagner cr.png|mini|hochkant|Werbeschaltung für &amp;#039;&amp;#039;Überetscher Gold – Tiroler Champagner&amp;#039;&amp;#039; in der [[Bozner Zeitung]] von 1908]]&lt;br /&gt;
Die Landschaft liegt im Südwesten [[Bozen]]s, zu Füßen des [[Mendelkamm]]s größtenteils in Höhenlagen von rund 250–{{Höhe|600}}. Im Westen überragt wird das Gebiet vom [[Gantkofel (Mendelkamm)|Gantkofel]] ({{Höhe|1866|IT}}) und vom [[Penegal]] ({{Höhe|1737}}), der [[Mendelpass]] ({{Höhe|1363}}) vermittelt einen Übergang ins [[Nonstal]]. Östlich wird das Überetsch durch den [[Mitterberg (Etschtal)|Mitterberg]] vom [[Südtiroler Unterland|Unterland]] bzw. dem Talboden der [[Etsch]] abgegrenzt. Im Norden fällt das Überetsch zum breiten Bozner Talkessel hin ab, im Süden geht es am [[Kalterer See]] in das Unterland über.&lt;br /&gt;
Das Überetsch gehört größtenteils zu den Gemeinden Eppan und Kaltern sowie zu kleinen Anteilen zu [[Pfatten]]. Es ist das bedeutendste [[Südtirol (Weinbaugebiet)|Weinbaugebiet Südtirols]]. Zusammen mit dem Unterland bildet das Überetsch die [[Bezirksgemeinschaft]] [[Überetsch-Unterland]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Überetsch“ bezeichnet einerseits aus der Sicht von Bozen die Gegend auf der anderen Seite, also jenseits der Etsch, andererseits auch die topographische Lage erhöht über der Etsch&amp;amp;nbsp;– im Durchschnitt etwa 150&amp;amp;nbsp;m über der Etschtalsohle. Der Begriff „Überetsch“ (&amp;#039;&amp;#039;Ultra Atacem&amp;#039;&amp;#039;) wurde bereits in Bozner Urkunden des 13. Jahrhunderts verwendet. Unklar ist dabei allerdings, ob damit das Gebiet im heutigen Sinne oder nur eine bestimmte Ortslage gemeint war.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Otto Stolz (Historiker)|Otto Stolz]] |Titel=Die Ausbreitung des Deutschtums in Südtirol im Lichte der Urkunden / Ausbreitung des Deutschtums im Gebiete von Bozen und Meran, Teil 1: Darstellung |Verlag=Oldenbourg |Ort=Berlin/München/Boston |Datum=1932 |ISBN=978-3-486-76567-0 |Seiten=37}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Überetsch befindet sich an der Grenze zwischen Eppan und Kaltern am Fuß des Gandbergs ein [[Bergsturz]]gelände,&lt;br /&gt;
das wohl gegen Ende der letzten Eiszeit entstanden ist. Die Felstrümmer aus [[Rhyolith]] bedecken eine&lt;br /&gt;
Fläche von gut 1&amp;amp;nbsp;km², haben einen Rauminhalt von insgesamt ca. 10 Millionen&amp;amp;nbsp;m³ und sind teilweise mit Wald bewachsen. Auf diesem Gelände befinden sich die [[Eppaner Eislöcher]]. Die schon 1491 urkundlich belegte Bezeichnung „&amp;#039;&amp;#039;in der Gand&amp;#039;&amp;#039;“&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hannes Obermair]]: &amp;#039;&amp;#039;Bozen Süd – Bolzano Nord. Schriftlichkeit und urkundliche Überlieferung der Stadt Bozen bis 1500.&amp;#039;&amp;#039; Band 2. Bozen: Stadt Bozen 2008. ISBN 978-88-901870-1-8, S. 212 Nr. 1275.&amp;lt;/ref&amp;gt; (Geröllhalde, mundartlich „Gånt“) ging später auf die im Gebiet entstandene Siedlung über und hat auch Anlass zu [[Sage]]nbildungen gegeben.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.sagen.at/texte/sagen/italien/ueberetsch/gand.html Website Sagen.at: „Die verschüttete Stadt in der Gand“], aufgerufen am 26. Dezember 2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Panorama|PanoBoymontEppan.jpg|800|Panoramablick von [[Schloss Boymont]] in südöstliche Richtung auf das Überetschgebiet um Eppan – links der Bozner Talkessel}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einrichtungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:UA 1910 01 02 1 Cover 3 Jg.png|mini|Frontispiz des historischen &amp;#039;&amp;#039;Überetscher Gemeindeblatts für Eppan und Kaltern&amp;#039;&amp;#039; von 1910]]&lt;br /&gt;
Für das gesamte Überetsch gibt es ein gemeinsames Gemeindeblatt (Wochenzeitung), das 1908 als &amp;#039;&amp;#039;Überetscher Gemeindeblatt für Eppan und Kaltern&amp;#039;&amp;#039; begründet worden war.&lt;br /&gt;
Es bestehen eine [[Raiffeisenkasse Überetsch]] und eine Sektion des [[Rettungsdienst]]es [[Weißes Kreuz (Rettungsdienst)|Weißes Kreuz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Für den [[Kraftverkehr]] ist das Gebiet in erster Linie durch die [[Südtiroler Weinstraße]] erschlossen, die in Eppan als Teil der [[Strada Statale 42 del Tonale e della Mendola|SS 42]] ausgewiesen ist. Zwischen 1898 und 1974 verband die [[Überetscher Bahn]] das Gebiet mit [[Bozen]]. Heute dient die aufgelassene Trasse in weiten Teilen der [[Radroute 7 „Bozen–Kaltern“]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur ==&lt;br /&gt;
Im sogenannten [[Überetscher Stil|Überetscher Baustil]] wurden zwischen 1550 und 1650 herrschaftliche, [[ansitz]]ähnliche Landhäuser erbaut. Typisch ist ein großer Mittelsaal, um den sich verschiedene kleinere Räume gruppieren. Der Saal ist mit Rundbogenfenstern versehen. Oft sind Erker oder eine [[Loggia]] vorhanden. Anspruchsvolle Holztäfelungen schmücken und isolieren die Räume. Im Überetscher Stil vereinen sich nördliche und südliche Elemente.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Rudolf von Granichstaedten-Czerva: &amp;#039;&amp;#039;Überetsch (Eppan, Kaltern, Tramin, Girlan): Ritterburgen und Edelleute&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Österreichisches Familienarchiv&amp;#039;&amp;#039;. Band 2). Neustadt an der Aisch: Degener 1960.&lt;br /&gt;
* Magdalena Hörmann (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Tiroler Burgenbuch.&amp;#039;&amp;#039; Band 10: &amp;#039;&amp;#039;Überetsch und Südtiroler Unterland.&amp;#039;&amp;#039; Bozen-Innsbruck: Athesia-Tyrolia 2011, ISBN 978-88-8266-780-1.&lt;br /&gt;
* Günther Kaufmann (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Archäologie im Überetsch – Archeologia dell&amp;#039;Oltradige.&amp;#039;&amp;#039; (= Schriften des Südtiroler Archäologiemuseums 5). Innsbruck: Wagner 2015, ISBN 978-3-7030-0895-5.&lt;br /&gt;
* [[Walter Landi]]: &amp;#039;&amp;#039;Rittersitze und Ansitze im Überetsch. Zum Verhältnis der hoch- und spätmittelalterlichen Rittersitze zu den neuzeitlichen Ansitzen im Gebiet von Eppan und Kaltern&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Arx. Burgen und Schlösser in Bayern, Österreich und Südtirol&amp;#039;&amp;#039;, hg. vom [[Südtiroler Burgeninstitut]], 2015/2, S. 28–36 ([https://www.academia.edu/18569365/Rittersitze_und_Ansitze_im_%C3%9Cberetsch_Zum_Verh%C3%A4ltnis_der_hoch_und_sp%C3%A4tmittelalterlichen_Rittersitze_zu_den_neuzeitlichen_Ansitzen_im_Gebiet_von_Eppan_und_Kaltern Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* [[Gunther Langes]]: &amp;#039;&amp;#039;Überetsch und Bozner Unterland: Landschaft und Leben im unteren Etschtal&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Südtiroler Landeskunde&amp;#039;&amp;#039;. Band 3). 5. Auflage, Athesia, Bozen 1991, ISBN 88-7014-215-9.&lt;br /&gt;
* [[Helmut Stampfer]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Bauernhöfe in Südtirol.&amp;#039;&amp;#039; Band 5: &amp;#039;&amp;#039;Bozner Weinleiten, Überetsch und Etschtal&amp;#039;&amp;#039;. Athesia, Bozen 2004, ISBN 88-8266-229-2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wikivoyage|Überetsch}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortschaften im Überetsch (Südtirol)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=46.434 |EW=11.252 |type=landmark |elevation= |dim= 40000 |region=IT-BZ}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4078492-7|VIAF=235037957}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Uberetsch}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Eppan]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kaltern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nonsberggruppe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Südtirol)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Etsch|Uberetsch]]&lt;/div&gt;</summary>
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