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	<title>Überblasen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-27T10:43:17Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=%C3%9Cberblasen&amp;diff=66798&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Bertramz: lf, k</title>
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		<updated>2023-06-24T20:48:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;lf, k&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Überblasen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; eines [[Blasinstrument]]s bezeichnet man die Ausnutzung der [[Naturtonreihe|Naturtöne]] außer dem tiefsten, dem [[Grundton]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Holzblasinstrumente ==&lt;br /&gt;
[[Holzblasinstrument]]e können durch verstärktes Anblasen (erhöhter Blasdruck und/oder besonders schneller Anstieg des Blasdrucks) überblasen werden, wodurch sich der erzeugte [[Ton (Musik)|Ton]] bei gleichem Griff erhöht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Statt durch stärkeres Anblasen kann das Ergebnis auch erreicht werden, indem bei sonst unverändertem Griff an geeigneter Stelle durch teilweises Öffnen eines [[Tonloch]]s – oder Öffnen eines kleinen speziell dafür vorgesehenen Lochs – bewirkt wird, dass sich innerhalb der Luftsäule ein zusätzlicher [[Stehende Welle|Schwingungsknoten]] bildet. Dies ist die Wirkung des teilgeöffneten Daumenlochs bei Blockflöten oder der Oktavklappen z.&amp;amp;nbsp;B. bei der Oboe. Auch dies wird als Überblasen bezeichnet und bei vielen Holzblasinstrumenten regelmäßig verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die verschiedenen durch Überblasen erreichten Tonhöhenbereiche eines Instruments, die sich klanglich mehr oder weniger stark unterscheiden, werden auch [[Register (Musik)|Register]] genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Offene Flöten (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Querflöte]], [[Blockflöte]]) und Rohrblattinstrumente mit konisch gebohrter Röhre (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Oboe]], [[Schalmei]], [[Saxophon]]) überblasen vom ersten Teilton ([[Oberton]]) in den zweiten Teilton, der um eine [[Oktave]] höher liegt, und bei stärkerem Überblasen in die darauf folgenden Naturtöne. [[Gedackt|Gedeckte]] Flöten und Rohrblattinstrumente mit zylindrisch gebohrter Röhre (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Klarinette]], [[Krummhorn]], [[Duduk]]) überblasen dagegen vom Grundton in den dritten Teilton, der um eine [[Duodezime]] höher liegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Praxis werden bei Holzblasinstrumenten etwa die ersten drei bis höchstens fünf Naturtöne verwendet. Jedoch lassen sich Instrumente in Basslage auf ihren tiefsten Grundtönen (bei denen die schwingende Luftsäule relativ lang im Vergleich zum Durchmesser ist) oft bis zum achten Naturton und darüber hinaus überblasen. Bei Instrumenten in höheren Lagen nimmt mit zunehmender Höhe die Fähigkeit zum Überblasen in höhere Naturtöne ab. Sehr hohe Instrumente wie [[Trillerpfeife]]n lassen sich oft gar nicht überblasen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Blechblasinstrumente ==&lt;br /&gt;
Bei [[Blechblasinstrument]]en bezeichnet &amp;#039;&amp;#039;Überblasen&amp;#039;&amp;#039; vorrangig die Erzeugung der &amp;#039;&amp;#039;höheren&amp;#039;&amp;#039; [[Naturtonreihe#Frequenzbeziehungen|Naturtöne]]. Blechblasinstrumente überblasen mitunter bis zum 24. Naturton, z.&amp;amp;nbsp;B. das [[Horn (Musikinstrument)#Naturhorn|Naturhorn]], die [[Naturtrompete]] oder die [[Barocktrompete]]. Bis zur Erfindung des [[Ventil (Blasinstrument)|Ventils]] Anfang des 19. Jahrhunderts mussten die Musiker dieser Instrumente mit dem Vorrat der intonierbaren [[Naturtonreihe|Naturtöne]] auskommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitunter wird mit Überblasen auch das „Schmettern“ eines Blechblasinstrumentes bei extrem hoher [[Dynamik (Musik)|Dynamik]] bezeichnet. Dieser Effekt beruht darauf, dass eine Eigenschwingung des [[Schalltrichter]]s (Stürze) auftritt, und lässt sich gut auf Hörnern mit großem Schalltrichter, z.&amp;amp;nbsp;B. [[Horn (Instrument)|Waldhorn]], [[Parforcehorn]], [[Trompe de Chasse]], realisieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Orgelpfeifen ==&lt;br /&gt;
Bei einer [[Orgelpfeife]] bezeichnet Überblasen ebenfalls den Effekt, der entsteht, wenn diese einen [[Oberton]] statt des [[Grundton]]s erzeugt. Dabei erzeugt eine offene überblasende Pfeife den zweiten Teilton, die [[Oktave]], eine [[gedackt]]e überblasende Pfeife den dritten Teilton, die [[Duodezime]]. Ein verbreitetes überblasendes Orgelregister ist die [[Liste von Orgelregistern#F|Flûte harmonique]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://newt.phys.unsw.edu.au/jw/woodwind.html &amp;#039;&amp;#039;How Do Woodwind Instruments Work?&amp;#039;&amp;#039;] University of New South Wales (Tonerzeugung moderner Holzblasinstrumente – Querflöte, Oboe, Fagott, Klarinette, Saxophon – mit Klangbeispielen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Uberblasen}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Spieltechnik (Blasinstrumente)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bertramz</name></author>
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