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	<title>Údlice - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-24T03:52:58Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=%C3%9Adlice&amp;diff=153723&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Michielverbeek am 18. Februar 2023 um 22:39 Uhr</title>
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		<updated>2023-02-18T22:39:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ort in Tschechien&lt;br /&gt;
| Wappen             = [[Datei:Udlice znak.jpg|111px|Wappen von Údlice]]&lt;br /&gt;
| Kraj               = Ústecký kraj&lt;br /&gt;
| Kraj_link          = &lt;br /&gt;
| Lageplan           = Udlice CV CZ.png&lt;br /&gt;
| Lageplanbeschreibung = &lt;br /&gt;
| Okres              = Chomutov&lt;br /&gt;
| Fläche             = 1186,1051&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.uir.cz/obec/563382/Udlice&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe               = 287&lt;br /&gt;
| Gemeindenummer     = 563382&lt;br /&gt;
| Postleitzahl       = 431 41&lt;br /&gt;
| KFZ-Kennzeichen    = U&lt;br /&gt;
| Straßen            = &lt;br /&gt;
| Schienen           = &lt;br /&gt;
| Flughafen          = &lt;br /&gt;
| GemeindeArt        = Gemeinde&lt;br /&gt;
| Ortsteile          = 2&lt;br /&gt;
| Bürgermeister      = Miloš Pavlík&lt;br /&gt;
| BürgermeisterDatum = 2021&lt;br /&gt;
| AnschriftStraße    = Náměstí 12&lt;br /&gt;
| AnschriftOrt       = 431 41 Údlice&lt;br /&gt;
| Website            = www.obec-udlice.cz&lt;br /&gt;
| Breitengrad        = 50/26/44/N&lt;br /&gt;
| Längengrad         = 13/27/44/E&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Údlice, Zuil met een standbeeld van Sint-Jozef Dm358565-794 IMG 2730 2022-08-02 09.40.jpg|Údlice (Eidlitz), Säule mit einer Statue des Heiligen Josef|thumb|180px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Údlice&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (deutsch &amp;#039;&amp;#039;Eidlitz&amp;#039;&amp;#039;) ist eine Gemeinde im [[Okres Chomutov]] in [[Tschechien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographische Lage ==&lt;br /&gt;
Die Ortschaft liegt in [[Nordböhmen]] südöstlich von [[Chomutov]] (&amp;#039;&amp;#039;Komotau&amp;#039;&amp;#039;) am Komotauer Bach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gemeindegliederung ==&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Údlice besteht aus den Ortsteilen Přečaply (&amp;#039;&amp;#039;Pritschapl&amp;#039;&amp;#039;) und Údlice (&amp;#039;&amp;#039;Eidlitz&amp;#039;&amp;#039;),&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.uir.cz/casti-obce-obec/563382/Obec-Udlice&amp;lt;/ref&amp;gt; die zugleich Katastralbezirke bilden.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.uir.cz/katastralni-uzemi-obec/563382/Obec-Udlice&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte von Eidlitz ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Zámek Údlice 2016-05-07 1.jpg|mini|links|Schloss Eidlitz]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Údlice - náměstí.jpg|mini|links|Dorfplatz]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Eidlitz-2010-06-21-KostelOdJihu.JPG|mini|links|Pfarrkirche Eidlitz (Südseite)]]&lt;br /&gt;
Die Ortschaft hat ihren Ursprünge im 12. Jahrhundert, in dem sie vermutlich zum [[Benediktiner]]kloster [[Teplice|Teplitz]] gehörte. Als die ältesten Eigentümer sind in den [[Annalen]] der Gemeinde die Brüder Friedrich und Dietrich [[von Schönburg]] aufgeführt. 1295 erstellten sie ein Verzeichnis, in dem Verkäufe von Orten an deutsche Ritter festgehalten wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis Mitte des 14. Jahrhunderts gehörte das Dorf Jan [[Haugwitz]]. 1446 kauften es Mikuláš und Jan von Lobkowitz. Das Geschlecht der [[Lobkowitz (Adelsgeschlecht)|Lobkowitz]] hielt Eidlitz bis Ende des 16. Jahrhunderts. 1469 wurde die Ortschaft von König [[Georg von Podiebrad]] zum Marktflecken erklärt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;JS&amp;quot;/&amp;gt; 1539 erfolgte die Erhebung zur Stadt. Von 1594 bis 1606 war Eidlitz unter der Leitung der königlichen Kammer. Am 19. Dezember 1605 ging es an Adam [[Hrzan von Harasov]] über. Die nächsten 250&amp;amp;nbsp;Jahre war der Ort unter dem Einfluss der [[Johann Alexander von Rottenhan#Die Herrschaft Rothenhaus in Westböhmen|Herren auf Rothenhaus]]. Das Schloss ist 1692 bis 1695 vom Grafen Ernst Karl Hržan von Harras erbaut worden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;JGS&amp;quot;/&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Errichtungsbüchern zufolge bestand schon 1370 eine Filialkirche in Eidlitz.&amp;lt;ref name=&amp;quot;JS&amp;quot;&amp;gt;[[Jaroslaus Schaller]]: &amp;#039;&amp;#039;Topographie des Königreichs Böhmen&amp;#039;&amp;#039;. Band 7: &amp;#039;&amp;#039;Saatzer Kreis&amp;#039;&amp;#039;, Prag und Wien 1787, [https://books.google.de/books?id=QkxhAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA195 S. 195–196, Ziffer 16.]&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1609 bis 1620 war sie mit protestantischen Pfarrern besetzt. 1672 wurde die Kirche neu errichtet und bei dieser Gelegenheit beträchtlich erweitert. 1789 wurde sie zur Pfarrkirche erhoben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;JGS&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1620 wurde das Dorf von 100 bayerischen Reitern überfallen und ausgeraubt. Anschließend zündeten sie die Kirche und das Schloss an. Die schlimmste Zeit erlebte die Gemeinde während des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]], als sie mehrmals von Schweden ausgeraubt wurde. 1625 starben 350 Menschen an Cholera.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1790 wurde die Stadt zur freien [[Königsstadt (Böhmen)|Königsstadt]]. 1848 übernahm Komotau die Verwaltung. Im Laufe des 18. Jahrhunderts überwog noch die Landwirtschaft. Nach und nach kamen jedoch weitere Gewerbebetriebe hinzu, eine Zuckerfabrik, eine Keramikfabrik, ein Bergwerk. Zu dieser Zeit lebten in der Stadt etwa 2000 Einwohner. 1863 wurde im Ort ein Postamt eingerichtet, 1895 das Telegrafenamt, und 1912 wurde es an das Stromnetz angeschlossen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zum [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] lebten im Ort überwiegend Deutsche. Aufgrund des [[Münchner Abkommen]]s gehörte Eidlitz von 1938 bis 1945 zum [[Landkreis Komotau]], [[Regierungsbezirk Aussig]], im [[Reichsgau Sudetenland]] des [[Deutsches Reich|Deutschen Reichs]].&lt;br /&gt;
Nach Ende des Zweiten Weltkriegs  kamen tschechische und slowakische Siedler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pritschapl ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Přečaply - kostel svatého Matouše od Údlic.jpg|mini|links|Kirche von Pritschapl]]&lt;br /&gt;
Die Pfarrkirche &amp;#039;&amp;#039;St. Matthäus&amp;#039;&amp;#039; in Přečaply (&amp;#039;&amp;#039;Pritschapl&amp;#039;&amp;#039;) steht auf einem Hügel, 301 Meter über dem Meeresspiegel. Die erste Erwähnung soll bereits aus dem 11. Jahrhundert sein. Im Heimatbuch von 1888 wird erwähnt, dass die Kirche unter kaiserlichem Patronat stehe. Der Altarbogen ist mit den Worten &amp;#039;&amp;#039;Gott sei mit uns und wir in Gott&amp;#039;&amp;#039; beschriftet. Am 23. Mai 1969 wurde dort die letzte Messfeier gehalten.&amp;lt;ref&amp;gt;Heimatkreis Komotau der Sudetendeutschen Landsmannschaft&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Absatz}}&lt;br /&gt;
=== Demographie ===&lt;br /&gt;
Bis 1945 war Eidlitz  überwiegend von [[Deutschböhmen und Deutschmährer|Deutschböhmen]] besiedelt, die vertrieben wurden.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Bevölkerungsentwicklung  bis 1945&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
! Anmerkungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1845 || align=center | {{0}}755 || in 143  Häusern, darunter 40 Häuser mit israelitischen Familien&amp;lt;ref name=&amp;quot;JGS&amp;quot;&amp;gt;[[Johann Gottfried Sommer]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Königreich Böhmen&amp;#039;&amp;#039;. Band 14: &amp;#039;&amp;#039;Saazer Kreis&amp;#039;&amp;#039;, Prag 1846, [https://books.google.it/books?id=Sgs5AQAAMAAJ&amp;amp;pg=PA140 S. 140–141, Ziffer 7).]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1850 || align=Center | etwa 800  || &amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Topographisches Lexikon von Böhmen&amp;#039;&amp;#039;. Prga 1852, [https://books.google.de/books?id=XaQDAAAAYAAJ&amp;amp;pg=PA88 S. 88, linke Spalte unten].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  1930 || align=center |   2452    ||  &amp;lt;ref name=&amp;quot;MR&amp;quot;&amp;gt;{{Verwaltungsgeschichte.de|pfad=sud_komotau.html|name=Landkreis Komotau}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1939  || align=center |   2201      || &amp;lt;ref name=&amp;quot;MR&amp;quot;/&amp;gt;  &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Einwohnerzahlen seit Ende des Zweiten Weltkriegs&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! align=&amp;quot;left&amp;quot; | Jahr&lt;br /&gt;
! 1950 !! 1961 !! 1970 !! 1980 !! 1991 !! 2001 !! 2011&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;white-space:nowrap&amp;quot;&lt;br /&gt;
! align=&amp;quot;left&amp;quot; | Einwohner&lt;br /&gt;
|  1182 || 1250 || 1051 || 856 || 842 || 873 || 917&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Schloss Údlice]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.heimatkreis-komotau.de/eidlitz.htm Schloss Eidlitz] (abgerufen am 5. März 2017)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Kreuzerhöhungskirche&lt;br /&gt;
* [[Neuer jüdischer Friedhof (Údlice)|Neuer jüdischer Friedhof]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Okres Chomutov}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Udlice}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Údlice| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Michielverbeek</name></author>
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