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	<title>Östringen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Gelegenheits-Wikipedianer: Änderungen von ~2026-24538-96 (Diskussion) auf die letzte Version von Scriptor25 zurückgesetzt</title>
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		<updated>2026-04-22T11:18:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderungen von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/~2026-24538-96&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/~2026-24538-96&quot;&gt;~2026-24538-96&lt;/a&gt; (&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer_Diskussion:~2026-24538-96&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer Diskussion:~2026-24538-96 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Diskussion&lt;/a&gt;) auf die letzte Version von &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Scriptor25&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Scriptor25 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Scriptor25&lt;/a&gt; zurückgesetzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt die Stadt Östringen. Zum gleichnamigen Gau in Friesland siehe [[Östringen (Gau)]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Art               = Stadt&lt;br /&gt;
|Wappen            = Wappen Oestringen.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 49/13/10/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 08/42/39/E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Östringen im Landkreis Karlsruhe.png&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Baden-Württemberg&lt;br /&gt;
|Regierungsbezirk  = Karlsruhe&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Karlsruhe&lt;br /&gt;
|Höhe              = 163&lt;br /&gt;
|PLZ               = 76684&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 07253, 07259&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 08215064&lt;br /&gt;
|Adresse           = Am Kirchberg 19&amp;lt;br /&amp;gt;76684 Östringen&lt;br /&gt;
|Website           = [https://www.oestringen.de/ www.oestringen.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Felix Geider&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Östringen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Südfränkische Dialekte|südfränkisch]]: Eschdringe) ist eine Stadt im [[Landkreis Karlsruhe]] in [[Baden-Württemberg]]. Die Stadt fasst eine Gemarkungsfläche von 5322&amp;amp;nbsp;ha. Östringen liegt im Norden des Kreisgebietes am westlichen Rand des [[Kraichgau]]s zwischen den Ballungsräumen [[Karlsruhe]] und [[Heidelberg]]/[[Mannheim]]. Bis zur Kreisreform am 1.&amp;amp;nbsp;Januar 1973 gehörte Östringen zum [[Landkreis Bruchsal]]. Aufgrund seiner zentralörtlichen Funktionen für das Umland wurde Östringen 1981 von der Landesregierung zur [[Stadt]] ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie und Stadtgliederung ==&lt;br /&gt;
=== Stadtteile ===&lt;br /&gt;
Zu Östringen gehören neben der Kernstadt Östringen die Stadtteile [[Odenheim]], [[Tiefenbach (Östringen)|Tiefenbach]] und [[Eichelberg (Östringen)|Eichelberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geographie ===&lt;br /&gt;
Etwa ein Drittel der Gemarkungsfläche nehmen ausgedehnte [[Laubwald|Laubwälder]] ein. Durch die Kernstadt Östringen fließt der Freibach, die Stadtteile Tiefenbach und Odenheim werden vom [[Katzbach (Kraichbach)|Katzbach]] durchflossen. Höchste Erhebungen sind die Gewanne Kasperhäusel und Tannenbaum bei Östringen, der Kapellenberg bei Eichelberg, der Schindelberg bei Odenheim und der Kreuzberg bei Tiefenbach. Die Gesamtgemarkung liegt zwischen 155 und 302&amp;amp;nbsp;Metern über NN. Sie beherbergt vollständig die Flächen des [[Liste der Naturschutzgebiete im Landkreis Karlsruhe|Naturschutzgebiets]] Apfelberg sowie des [[Bannwald]]s Greifenberg.&lt;br /&gt;
[[Datei:NSG Apfelberg bei Östringen-Tiefenbach.jpg|mini|NSG Apfelberg, September 2017]]&lt;br /&gt;
In Teilen liegen die Naturschutzgebiete Östringer Erlenwald und Kleiner Kraichbach auf dem Stadtgebiet. Der 48&amp;amp;nbsp;ha große Östringer Erlenwald wird mit der Gemeinde [[Ubstadt-Weiher]] geteilt. Das NSG Kleiner Kraichbach mit der Stadt [[Kraichtal]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://rips-dienste.lubw.baden-wuerttemberg.de/rips/ripsservices/apps/naturschutz/schutzgebiete/select.aspx |titel=Schutzgebietsverzeichnis - Steckbriefauswahl |abruf=2018-10-18 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbargemeinden ===&lt;br /&gt;
Folgende [[Stadt|Städte]] und [[Gemeinde (Deutschland)|Gemeinden]] grenzen an die Stadt Östringen, sie werden im Uhrzeigersinn beginnend im Osten genannt: [[Eppingen]] ([[Landkreis Heilbronn]]), [[Kraichtal]], [[Ubstadt-Weiher]], [[Bad Schönborn]] (alle [[Landkreis Karlsruhe]]), [[Mühlhausen (Kraichgau)|Mühlhausen]], [[Angelbachtal]] und [[Sinsheim]] (alle [[Rhein-Neckar-Kreis]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Frühe Geschichte ===&lt;br /&gt;
Erstmals urkundlich erwähnt wurde Östringen im Jahre [[768]] im sogenannten &amp;#039;&amp;#039;[[Codex Laureshamensis]]&amp;#039;&amp;#039; des [[Kloster Lorsch|Klosters Lorsch]]. 769 fand in diesem &amp;#039;&amp;#039;Codex&amp;#039;&amp;#039; auch Odenheim als &amp;#039;&amp;#039;Otemheim&amp;#039;&amp;#039; seine Erstnennung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Zeit der [[Stammesherzogtum|Stammesherzogtümer]] gehörte der Ort zum [[Herzogtum Franken]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 10. und 11. Jahrhundert war die [[Burg Wigoldesberg|Großmotte Wigoldesberg]] bei Eichelberg der Verwaltungssitz der [[Kraichgau]]grafen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;grafschaften&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur|Autor=Ludwig H. Hildebrandt|Titel=Die Grafschaften des Elsenz- und Kraichgaus im hohen Mittelalter, ihre Grafen und deren Burgensitze mit spezieller Berücksichtigung von Bretten|Sammelwerk=Brettener Jahrbuch für Kultur und Geschichte|Nummer=NF 5|Ort=Bretten|Jahr=2008|Seiten=58–62}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Während ihrer Amtszeit als Gaugrafen verlegten die [[Grafen von Lauffen]] den Verwaltungssitz wohl nach 1103 auf die [[Gaugrafenburg Bretten|Gaugrafenburg bei Bretten]], und Bischof [[Bruno von Bretten|Bruno von Trier]] gründete um 1110 bis 1118 mit der Zustimmung seines Bruders Boppo (III.) von Lauffen auf Wigoldesberg [[Ritterstift Odenheim|ein Kloster]] mit [[Hirsauer Reform|Hirsauer Statuten]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;grafschaften&amp;quot; /&amp;gt; Sie garantierten den Grafen von Lauffen vererbbare Vogteirechte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;gottesaue&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur|Autor=Hansmartin Schwarzmaier|Titel=Die Klostergründungen von Gottesaue und Odenheim und das Hirsauer Formular|Sammelwerk=Archiv für Kulturgeschichte|Band=Bd.&amp;amp;nbsp;39 / Beiheft|Jahr=1995|WerkErg=Festschrift für Hermann Jakobs zum 65. Geburtstag|Seiten=219}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Vor der Mitte des 12. Jahrhunderts wurde das Kloster an seinen endgültigen Ort in ein zwei Kilometer entferntes Tal verlegt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;grafschaften&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Geschichte der Siedlungen ist eng verknüpft mit dem Kloster. In seinem Zusammenhang wurden im Jahre 1122 die Siedlung Tiefenbach als &amp;#039;&amp;#039;Tiephenbach&amp;#039;&amp;#039; und im Jahre 1161 die Siedlung Eichelberg erstmals urkundlich erwähnt. Für die wirtschaftliche Entwicklung spielte der Weinbau, den die Mönche hier einführen, eine große Rolle. Im Jahre 1496 wurde das Kloster in ein weltliches, freiadliges Ritterstift umgewandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Urkundlich erwähnt ist auch die Wüstung Eberhardsweiler, südöstlich vom heutigen Östringen, aus dem Jahr 1337&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.leo-bw.de/web/guest/detail/-/Detail/details/ORT/labw_ortslexikon/25907/Eberhardsweiler+-+W%C3%BCstung&amp;lt;/ref&amp;gt;. Im Schrifttum wird für diese Zeit eine St. Ulrichskapelle erwähnt, die um 1400 bereits nicht mehr existiert. Mit dem Jahr 1803 wird Östringen badisch, seit 1807 ist [[Bruchsal]] zuständiger Amtssitz&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.leo-bw.de/web/guest/detail-gis/-/Detail/details/ORT/labw_ortslexikon/5433/%C3%96stringen&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 19. und 20. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Im 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert entwickelte sich in Östringen und Odenheim eine florierende Zigarrenindustrie. In Eichelberg und Tiefenbach blieb weiterhin überwiegend die Landwirtschaft, insbesondere der Weinbau, vorherrschend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der [[Gebietsreform#Baden-Württemberg|Gemeindegebietsreform in Baden-Württemberg]] wurden am 1.&amp;amp;nbsp;Januar 1972 die beiden Gemeinden Eichelberg und Tiefenbach eingemeindet. Am 1.&amp;amp;nbsp;Januar 1974 erfolgte die Eingemeindung von Odenheim. Am 11.&amp;amp;nbsp;Juli 1981 wurde Östringen vom damaligen Innenminister von Baden-Württemberg und späteren Bundespräsidenten [[Roman Herzog]] in den Stand einer Stadt erhoben. In der Kernstadt Östringen leben rund 7200&amp;amp;nbsp;Einwohner auf 1624&amp;amp;nbsp;ha.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1998 fährt die Stadtbahn der Albtal-Verkehrs-Gesellschaft vom Karlsruher Hauptbahnhof über Bruchsal nach Odenheim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Odenheim ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Odenheim}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Wappen Odenheim.png|75px|links|Wappen Odenheim]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Odenheim1.jpg|mini|Odenheim 2001]]&lt;br /&gt;
Odenheim zählt rund 3700&amp;amp;nbsp;Einwohner auf rund 2100&amp;amp;nbsp;ha Fläche und gehört seit dem 1.&amp;amp;nbsp;Januar 1974 zu Östringen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3170032631|Seite=482}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Odenheim liegt im Katzbachtal mitten im Kraichgauer Hügelland. In Urkunden wird Odenheim erstmals im Jahre 769 erwähnt. Der Ort liegt an einer alten Römerstraße und war wohl bereits in germanischer Zeit Versammlungsort für Gauversammlungen. In der fränkischen Siedlungszeit gingen von Odenheim als Zentralort verschiedene Siedlungsgründungen aus, die jedoch bis auf Tiefenbach und Eichelberg heute wieder abgegangen sind.&amp;lt;ref&amp;gt;Hodecker 1962, S. 48–65.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab dem 12.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert war die Geschichte Odenheims eng verknüpft mit dem in der Nähe gegründeten Benediktinerkloster Wigoldsberg, dem späteren [[Ritterstift Odenheim]]. Die Ermordung Siegfrieds könnte der [[Nibelungensage]] nach bei dem in Odenheim befindlichen [[Siegfriedsbrunnen]] stattgefunden haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Odenheim kam aufgrund des [[Reichsdeputationshauptschluss]]es und der Auflösung des [[Hochstift Speyer|Hochstiftes Speyer]] 1803 an [[Baden (Land)|Baden]] und wurde von 1803 bis 1807 Sitz des [[Amt Odenheim|Amtes Odenheim]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heutige Ortsbild Odenheims wird geprägt von der auf dem Kirchberg stehenden St. Michaelskirche und dem alten Rathaus mitten im Ort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Odenheim verfügt als einziger Ortsteil der Gemeinde Östringen über einen [[Bahnhof Odenheim|Bahnhof]]. Die Linie S&amp;amp;nbsp;31 des [[Karlsruher Verkehrsverbund]]es (KVV) verkehrt stündlich auf der Strecke Odenheim-Karlsruhe. Zu den Hauptverkehrszeiten alle 20 Minuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Tiefenbach.07.08.05.jpg|mini|Tiefenbach vom Aufstieg zur Kreuzbergkapelle aus gesehen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tiefenbach ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Tiefenbach (Östringen)}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Wappen Tiefenbach.png|75px|links|Wappen Tiefenbach]] Der Weinort Tiefenbach wurde am 1.&amp;amp;nbsp;Januar 1972 nach Östringen eingemeindet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gemeindeverzeichnis1970bis1982&amp;quot;&amp;gt;{{BibISBN|3170032631|Seite=473}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er liegt eingebettet in der Kraichgauer Hügellandschaft zwischen Mischwald, Rebflächen und Ackerland. Urkundlich erwähnt wurde Tiefenbach erstmals im Jahre 1123 in Zusammenhang mit dem Kloster Wigoldesberg, dem nahegelegenen heutigen Stifterhof. Tiefenbach ist mit einer Gesamtfläche von ca. 917&amp;amp;nbsp;ha und über 1300&amp;amp;nbsp;Einwohnern der drittgrößte Teil der Gesamtstadt Östringen. Die höchste Erhebung ist der Kreuzberg mit 290 Metern. Das Ortsbild wird geprägt durch die Kath. Pfarrkirche St. Johannes. Neben dem Wein- und Obstanbau ist der Ort hauptsächlich bekannt durch eine vielseitige Gastronomie, einer Golfanlage und den idealen Naherholungsmöglichkeiten. So lädt der idyllisch gelegene Kreuzbergsee zum Wandern und Entspannen ein. Durch ein gut ausgebautes Radwegenetz ist Tiefenbach ein beliebtes Ziel für Familien und Hobbysportler. Seit 1990 wird in zweijähriger Folge das „Tiefenbacher Dorffest“ veranstaltet.&lt;br /&gt;
[[Datei:Willkommensschild.jpg|mini|Weinort Eichelberg, Willkommensgruß]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eichelberg ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Eichelberg (Östringen)}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Wappen Eichelberg.png|75px|links|Wappen Eichelberg]] Die Gemeinde Eichelberg wurde am 1.&amp;amp;nbsp;Januar 1972 nach Östringen eingemeindet. Davor war Eichelberg dem [[Landkreis Sinsheim]] zugeordnet. Vor Ort leben 674 Einwohner auf ca. 673&amp;amp;nbsp;ha (Stand: 30.&amp;amp;nbsp;September 2020)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.oestringen.de/stadtinfo-wirtschaft/daten-fakten Stadtinfo Östringen]&amp;lt;/ref&amp;gt;. Wie Tiefenbach ist Eichelberg eine vom Kloster Odenheim erfolgte Siedlungsgründung&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.leo-bw.de/web/guest/detail-gis/-/Detail/details/ORT/labw_ortslexikon/5427/Eichelberg+-+Altgemeinde~Teilort&amp;lt;/ref&amp;gt;. In der Ortslage wird aufgrund der guten Bodenverhältnisse traditionell Weinbau betrieben. Ein sehenswertes Keltereigebäude existiert bereits seit dem 16.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Konfessionen ===&lt;br /&gt;
Östringen ist traditionell [[römisch-katholische Kirche|römisch-katholisch]] geprägt. So hat auch heute noch jeder der vier Teilorte seine eigene katholische Kirche. Darüber hinaus gibt es in Östringen und Odenheim auch je eine [[Evangelische Kirche|evangelische]] Gemeinde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
Der [[Gemeinderat (Deutschland)|Gemeinderat]] hat 22 ehrenamtliche Mitglieder, die für fünf Jahre gewählt werden. Die Gemeinderäte führen die Bezeichnung Stadtrat. Hinzu kommt der Bürgermeister als stimmberechtigter Gemeinderatsvorsitzender.&amp;lt;ref&amp;gt;Stadt Östringen: &amp;#039;&amp;#039;{{Webarchiv|url=https://ris.geocms.com/oestringen/ris/download/sonstige/id/8887,52 |wayback=20190709101944 |text=Hauptsatzung, §3 |archiv-bot=2024-06-24 22:38:41 InternetArchiveBot }}&amp;#039;&amp;#039;; abgerufen am 9. Juli 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Kommunalwahlen in Baden-Württemberg 2024|Kommunalwahl 2024]] führte zu folgendem Ergebnis (in Klammern: Unterschied zu 2019):&amp;lt;ref&amp;gt;Statistisches Landesamt Baden-Württemberg: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.statistik-bw.de/Wahlen/Kommunal/02045000.tab?R=GS215064 Gemeinderatswahlen 2024, Stadt Östringen]&amp;#039;&amp;#039;; abgerufen am 15. Juni 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://bnn.de/kraichgau/bruchsal/oestringen/kommunalwahl-ostringen-2024-ergebnisse Ergebnisse der Kommunalwahl 2024 in Östringen]&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Badische Neueste Nachrichten|bnn.de]]&amp;#039;&amp;#039;, abgerufen am 15. Juni 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#E3E3E3&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;5&amp;quot;| Gemeinderat 2024&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#E3E3E3&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
! align=&amp;quot;left&amp;quot;| Partei / Liste || Stimmenanteil || Sitze&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot;| [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]] || 32,4 % (+1,0) || 8 (+1)&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot;| [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] || 18,7 % (−10,4) || 4 (−2)&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot;| Unabhängige Liste (ULi) || 17,4 % (+0,4) || 4 (±0)&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot;| [[Alternative für Deutschland|AfD]] || 14,8 % (+14,8) || 3 (+3)&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot;| Freie Bürgerliste || 10,6 % (−3,4) || 2 (−1)&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot;| [[Bündnis 90/Die Grünen|Grüne]] || 6,1 % (−2,4) || 1 (−1)&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;5&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;Wahlbeteiligung: 61,4 % (+4,8)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
* 1949–1959: Ferdinand Bender&lt;br /&gt;
* 1959–1979: Hermann Kimling ([[CDU]])&lt;br /&gt;
* 1979–2003: Erich Bamberger (CDU)&lt;br /&gt;
* 2003–2011: Walter Muth (CDU)&lt;br /&gt;
* seit Juni 2011: Felix Geider&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
[[Blasonierung]] des Stadt[[wappen]]s von Östringen: „In Blau ein silberner Kesselring, darin ein facettierter&amp;lt;!--aus sechs regulären Rauten (Wecken) gefügter [[Stern (Heraldik)|Stern]]--&amp;gt;, sechsstrahliger, goldener Stern.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flagge: blau-silbern (weiß); die Verleihung der Flagge durch Innenminister [[Viktor Renner]] erfolgte am 16.&amp;amp;nbsp;Oktober 1958.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Städtepartnerschaften ===&lt;br /&gt;
* [[Abergavenny]], [[Wales]] (seit 1968)&lt;br /&gt;
* [[Rozenburg]], [[Niederlande]] (seit 1974)&lt;br /&gt;
* [[Thiviers]], [[Frankreich]] (seit 1989)&lt;br /&gt;
* Den Stadtteil Odenheim verbindet eine Partnerschaft mit  [[Itter (Tirol)|Itter]] in [[Tirol (Bundesland)|Tirol]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Odenheim.JPG|mini|Stadtbahnwagen der S31 im Bahnhof Odenheim]]&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
==== Bahnverkehr ====&lt;br /&gt;
Im Jahr 1911 wurde im Badischen Landtag in Karlsruhe eine Petition des Gemeinderats Östringen bezüglich des Baus einer Bahnlinie von [[Bad Langenbrücken|Langenbrücken]] nach Östringen vorgelegt&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.leo-bw.de/web/guest/detail/-/Detail/details/DOKUMENT/labw_findmittel_02/labw-4-1165596/Petition+des+Eisenbahnkomitees+und+des+Gemeinderats+%C3%96stringen+den+Bau+einer+Bahn+von+Mingolsheim+nach+%C3%96stringen+betr+und&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;. Zum Bau einer direkten Anbindung an die [[Badische Hauptbahn]] (Heidelberg – Karlsruhe) kam es aber nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Katzbachbahn]] (nach [[Ubstadt]] und von dort weiter nach [[Bruchsal]]), auf der die S&amp;amp;nbsp;31 des [[Karlsruher Verkehrsverbund]]es fährt, verbindet den Ortsteil Odenheim mit dem Schienennetz. Bis zur Stilllegung führte die Bahn über Tiefenbach (bis 1975) und Eichelberg (bis 1960) weiter nach [[Hilsbach]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Fernstraßen ====&lt;br /&gt;
Östringen ist durch die [[Bundesstraße 292]] ([[Bad Schönborn]] – [[Lauda-Königshofen]]) an die [[Bundesstraße 3]] und das überregionale Straßennetz angebunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Radverkehr ====&lt;br /&gt;
Durch Östringen verläuft als Landes-[[Radwanderweg|Radfernweg]] der Badische Weinradweg&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.schwarzwald-tourismus.info/erleben/radfahren/tourenrad-und-e-bike/fernradwege/badischer-weinradweg Badischer Weinradweg auf www.schwarzwald-tourismus.info]&amp;lt;/ref&amp;gt;. Er führt von [[Grenzach-Wyhlen]] am Hochrhein nach [[Laudenbach (Bergstraße)|Laudenbach]] im [[Rhein-Neckar-Kreis]], dabei werden sieben der neun badischen Weinanbaugebiete untereinander verbunden. Die Route verläuft dabei in großen Schleifen durch die Weinanbaugebiete von Bruchsal nach [[Wiesloch]], insbesondere von den [[Kraichtal]]er Ortsteilen Bahnbrücken und Landshausen in die Östringer Stadtteile Tiefenbach und Odenheim. Weiter verläuft er über [[Ubstadt-Weiher]] (Ortsteile Zeutern und Stettfeld) und Bad Schönborn (Langenbrücken) in die Kernstadt von Östringen und über den [[Mühlhausen (Kraichgau)|Mühlhausener]] Ortsteil [[Rettigheim]] nach [[Malsch (bei Heidelberg)|Malsch]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ansässige Unternehmen ===&lt;br /&gt;
Wichtigste Arbeitgeber sind:&lt;br /&gt;
* das 1963 errichtete größte [[Polyamide#Nylon|Nylonfaserwerk]] Europas der Firma [[Invista]] (ehemals [[E. I. du Pont de Nemours and Company|DuPont]] und [[Imperial Chemical Industries|ICI]]), das Ende 2010 geschlossen wurde, und&lt;br /&gt;
* der Faserverbundwerkstoff-Hersteller [[Cytec]].&lt;br /&gt;
Das Nylonfaserwerk der ICI war der weltweit erste Anwender und zugleich Entwicklungsplattform für die Unternehmenssoftware der Firma [[SAP]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weinbau ===&lt;br /&gt;
Nach wie vor spielt auch der Weinbau eine große Rolle. Auf ca. 230&amp;amp;nbsp;ha Rebfläche werden bekannte Lagen wie Östringer Ullrichsbruch, Odenheimer Königsbecher, Tiefenbacher Stiftsberg oder Eichelberger Kapellenberg angebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildung ===&lt;br /&gt;
In Östringen ist das komplette Schulangebot des dreigliedrigen Schulwesens vorhanden: Am [[Leibniz-Gymnasium Östringen|Leibniz-Gymnasium]] kann das Abitur abgelegt werden. In der Kernstadt gibt es darüber hinaus noch die [[Thomas-Morus-Realschule]] und die Silcher-[[Grundschule]]. Der Stadtteil Odenheim verfügt mit der Carl-Dänzer-Schule über eine eigene Grund- und [[Werkrealschule]] und Tiefenbach über eine eigene Grundschule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Schulzentrumwiki.JPG|mini|Das Schulzentrum Östringen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sport ==&lt;br /&gt;
=== Handball ===&lt;br /&gt;
In Östringen spielt Handball eine sehr große Rolle. Lange spielte die erste Mannschaft von Östringen in der 2.&amp;amp;nbsp;Handball-Bundesliga. Nach einem Zusammenschluss mit der Mannschaft aus Kronau im Jahr 2002 stieg die [[SG Kronau/Östringen]] 2003 erstmals in die Handball-Bundesliga auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit der [[Handball-Bundesliga 2005/06|Saison 2005/06]] bestreitet der Verein seine Heimspiele in der neu errichteten Mannheimer [[SAP-Arena]]. Seit 2005 nennt sich die Mannschaft „[[Rhein-Neckar Löwen]]“. Zum aktuellen Kader gehören der Europameister von 2016 [[Jannik Kohlbacher]], der Bronzemedaillengewinner der [[Olympische Sommerspiele 2016/Handball|Olympischen Spiele 2016]] [[Patrick Groetzki]] sowie die Silbermedaillengewinner der [[Olympische Sommerspiele 2024/Handball – Männer|Olympischen Spiele 2024]]  [[David Späth]] und [[Sebastian Heymann]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meilensteine waren bisher das Erreichen des letzten Vier des DHB-Pokal in den Jahren 2006 bis 2011 und 2014 bis 2017, den man 2018 zum ersten Mal gewinnen konnte, sowie das Erreichen des Europapokal-Finales 2007. In der Saison 2008/09 glückte der erstmalige Einzug in die Champions League. Dort erreichten sie das Halbfinale, wo sie sich dem THW Kiel geschlagen geben mussten. In der Handball-Bundesliga erreichte man den Vizemeister-Titel in der [[Handball-Bundesliga 2013/14|Saison 2013/14]], als sie sich nur aufgrund einer zwei Tore schlechteren Tordifferenz dem THW Kiel geschlagen geben mussten. Darüber hinaus wurde die Mannschaft in der [[Handball-Bundesliga 2014/15|Saison 2014/15]] und [[Handball-Bundesliga 2017/18|2017/18]] ebenfalls deutscher Vizemeister.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den ersten Titel feierten die Rhein-Neckar-Löwen am 19.&amp;amp;nbsp;Mai 2013 mit dem Gewinn des [[EHF Europa Pokal 2012/13|EHF Europa Pokal]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den mit Abstand größten Erfolg feierte der Verein in der [[Handball-Bundesliga 2015/16|Saison 2015/16]] mit dem ersten Deutschen Meistertitel der Vereinsgeschichte. In der darauffolgenden Saison wurde dieser Erfolg wiederholt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den DHB-Pokal gewannen die Rhein-Neckar Löwen in den Jahren 2018 und 2023. Im Halbfinale 2024 bezwang das Team der Löwen nach sechs Niederlagen den Pokal-Angstgegner SG Flensburg-Handewitt mit 38:31. Das Finale gegen den SC Magdeburg wurde nach dramatischem Verlauf nach Verlängerung und Siebenmeterwerfen von den Rhein-Neckar Löwen mit 36:34 gewonnen. Torwart [[David Späth]] wurde durch spielentscheidende Paraden zum Pokalhelden der Löwen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die U19 – bzw. A-Jugend gewann in der Saison 2021/22 – zum zweiten Mal nach 2007 – die [[A-Jugend-Bundesliga (Handball)|Deutsche A-Jugend-Meisterschaft]] im Finale gegen die [[Füchse Berlin]]. Die erste Mannschaft der beiden B-Jugend-Teams (U17) zog in der gleichen Saison nach und gewann die Deutsche B-Jugend-Meisterschaft gegen die [[SG Flensburg-Handewitt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fußball ===&lt;br /&gt;
Eine weitere wichtige Sportart in Östringen ist der Fußball. Aktuell spielt der [[FC Östringen]] in der Landesliga Mittelbaden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Höhepunkt der bisherigen Vereinsgeschichte war der Gewinn des nordbadischen Verbandspokals und die damit verbundene Teilnahme an der ersten Runde im DFB-Pokal in der Saison 1979/80. Die Auslosung bescherte dem FC Östringen das Traumlos [[FC Bayern München]], ein bis heute unvergessener sportlicher Höhepunkt. Dem Traumgegner konnte das Heimrecht abgekauft werden und das Jahrhundertereignis damit in Östringen ausgetragen werden. In Rekordzeit wurde durch bauliche Maßnahmen die Zuschauerkapazität von 5.000 auf 10.000 erhöht. Das Spiel ging mit 1:10 verloren.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.fussballdaten.de/dfb/1980/runde1/fcostringen-bmuenchen/ |wayback=20150924172038 |text=Archivierte Kopie }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--===Theater===--&amp;gt;&lt;br /&gt;
=== Museen ===&lt;br /&gt;
* Heimatmuseum Östringen im Alten Rathaus, erbaut 1786&lt;br /&gt;
* Gustav-Wolf-Kunstgalerie in Östringen (s.&amp;amp;nbsp;a. [[Gustav Wolf (Maler)|Gustav Wolf]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bauwerke ===&lt;br /&gt;
[[Datei:St. Michael Odenheim.jpg|mini|St. Michael in Östringen-Odenheim]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Östringen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Das bedeutendste Bauwerk des Ortes ist die neuromanische &amp;#039;&amp;#039;Pfarrkirche St. Cäcilia&amp;#039;&amp;#039;. Sehenswert sind auch das Heimatmuseum sowie das &amp;#039;&amp;#039;Ruhbenderhaus&amp;#039;&amp;#039; am  Leiberg 11/9, eine [[Hofreite]] erbaut im Jahr 1709. Außerhalb des Ortes befindet sich im &amp;#039;&amp;#039;Ulrichsbruch&amp;#039;&amp;#039; die Ruine einer alten Ulrichskapelle.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Kirche Oestringen051028.jpg|Pfarrkirche St. Cäcilia Östringen&lt;br /&gt;
Datei:Rathaus Oestringen060909.jpg|Rathaus Östringen am 9. September 2006&lt;br /&gt;
Datei:Museum Oestringen060910.jpg|Heimatmuseum Östringen&lt;br /&gt;
Datei:Ruhbenderhaus Östringen.jpg|Ruhbenderhaus am Tag des offenen Denkmals 10. September 2023&lt;br /&gt;
Datei:Zopfkapelle Oestringen070715.JPG|Zopfkapelle Östringen&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Stifterhof Odenheim.JPG|mini|Turm des Klosters Odenheim]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Odenheim&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Die &amp;#039;&amp;#039;Pfarrkirche St. Michael&amp;#039;&amp;#039; in Odenheim ist eine im Jahr 1778 fertiggestellte [[Barock]]kirche, die auf einem Hügel den Ort überragt. Die evangelische &amp;#039;&amp;#039;Dankeskirche&amp;#039;&amp;#039; in Odenheim wurde 1967 nach Plänen des Brettener Architekten Baumgärtner erbaut.&lt;br /&gt;
* Das &amp;#039;&amp;#039;Rathaus&amp;#039;&amp;#039; von Odenheim ist ein massiver Sandsteinbau von 1903 mit einer bemalten Fassade. Im Ort befinden sich außerdem zahlreiche historische Fachwerkgebäude sowie verschiedene Kleindenkmale wie Wegkreuze, Skulpturen und Brunnen.&lt;br /&gt;
* In der &amp;#039;&amp;#039;Unteren Klosterstraße&amp;#039;&amp;#039; erinnert ein Gedenkstein an die ehemals dort befindliche Synagoge.&lt;br /&gt;
* Die Überreste des &amp;#039;&amp;#039;[[Kloster Odenheim|Benediktinerklosters Wigoldesberg]]&amp;#039;&amp;#039; im Bereich des &amp;#039;&amp;#039;Stifterhofs&amp;#039;&amp;#039; zwischen Odenheim und Eichelberg umfassen zwei Türme und ein Speichergebäude aus dem 15. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
* Außerhalb von Odenheim befindet sich der &amp;#039;&amp;#039;[[Siegfriedsbrunnen#Odenheim|Siegfriedsbrunnen]]&amp;#039;&amp;#039;, der die Handschrift C der [[Nibelungensage]] (Blatt 38, Strophe 1013, 1–4) aufgreift, in der ein Brunnen in &amp;#039;&amp;#039;Otenhaim&amp;#039;&amp;#039; als Tatort für die Ermordung Siegfrieds genannt wird&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Eichelberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* In Eichelberg befindet sich das örtliche &amp;#039;&amp;#039;Rathaus&amp;#039;&amp;#039; auf Fundamenten von 1604, die benachbarte &amp;#039;&amp;#039;Kelter&amp;#039;&amp;#039; besteht seit 1556. Die katholische Kirche &amp;#039;&amp;#039;St. Jakobus&amp;#039;&amp;#039; ist von 1711. Markant ist noch das &amp;#039;&amp;#039;Schulhaus&amp;#039;&amp;#039; des Ortes aus der Zeit um 1900, in dessen Nähe ein seit 1700 bestehender alter &amp;#039;&amp;#039;Ziehbrunnen&amp;#039;&amp;#039; steht. Gegenüber befindet sich ein zeitgenössischer Dorfbrunnen. Im Ort sind mehrere &amp;#039;&amp;#039;Kruzifixe&amp;#039;&amp;#039; zu sehen, davon ein modernes von 1963 auf dem Weg zur oberhalb des Ortes liegenden schlichten &amp;#039;&amp;#039;Michaelskapelle&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Eichelberg-oestr-kelter-web.jpg|Kelter Eichelberg&lt;br /&gt;
Datei:Eichelberg-schule-web.jpg|Schulhaus Eichelberg&lt;br /&gt;
Datei:Eichelberg-rathaus-web.jpg|Rathaus Eichelberg&lt;br /&gt;
Datei:Eichelberg-kirche-web.jpg|Katholische Kirche Eichelberg&lt;br /&gt;
Datei:Eichelberg-brunnen-web.jpg|Dorfbrunnen Eichelberg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tiefenbach&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* In Tiefenbach befinden sich die katholische Kirche &amp;#039;&amp;#039;St. Johannes&amp;#039;&amp;#039; von 1852 sowie die &amp;#039;&amp;#039;Kreuzbergkapelle&amp;#039;&amp;#039; von 1872 mit &amp;#039;&amp;#039;Ostlandkreuz&amp;#039;&amp;#039;. Beim &amp;#039;&amp;#039;Rathaus&amp;#039;&amp;#039; befindet sich ein Dorfbrunnen und eine Skulptur.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Tiefenbach-kathkirch1852web.jpg|Katholische Kirche in Tiefenbach&lt;br /&gt;
Datei:Östringen - Tiefenbach - Kreuzbergkapelle - Ansicht von WSW.jpg|Kreuzbergkapelle bei Tiefenbach&lt;br /&gt;
Datei:Östringen - Tiefenbach - Kreuzberg - Kruzifix (1).jpg|Wegkreuz am Beginn des Kreuzweges&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schindelberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Am höchsten Punkt des Weilers Schindelberg befindet sich die 2002/03 von den Anwohnern errichtete &amp;#039;&amp;#039;Schindelbergkapelle&amp;#039;&amp;#039;. Bis zum Bau der Kapelle befand sich an dieser Stelle ein in den 1930er Jahren errichteter Wasserspeicher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Naturdenkmäler und Naherholungsgebiete ===&lt;br /&gt;
* Naherholungsgebiet Kreuzbergsee: 1974 angelegter 200.000&amp;amp;nbsp;m² großer See in Tiefenbach&lt;br /&gt;
* Schwefelquelle Östringen&lt;br /&gt;
* Obst-, Wald- und Weinlehrpfad an der Kreuzberghalle in Tiefenbach&lt;br /&gt;
* Flächenhaftes Naturdenkmal „Silzbrunnen“ auf der Gemarkung Odenheim&lt;br /&gt;
* Flächenhaftes Naturdenkmal „Spiegelberg“ zwischen Tiefenbach und Elsenz.&lt;br /&gt;
* Flächenhaftes Naturdenkmal „Hohle am Hatzelberg“&lt;br /&gt;
* Flächenhaftes Naturdenkmal „Hohle zum Kaspershäusle“&lt;br /&gt;
* Flächenhaftes Naturdenkmal „Hohle Weißer Weg“&lt;br /&gt;
* Flächenhaftes Naturdenkmal „Kapellenberg“ bei Eichelberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Schwefelquelle Östringen, Zapfhahn.jpg|Schwefel- und Heilquelle im Krummbachwald&lt;br /&gt;
Datei:Kreuzbergsee.jpg|Kreuzbergsee bei Tiefenbach&lt;br /&gt;
Datei:Hohlweg Weißer Weg.jpg|Hohle Weißer Weg&lt;br /&gt;
Datei:ND Silzbrunnen (Östringen).jpg|Silzbrunnen&lt;br /&gt;
Datei:Kapellenberg Zugang.jpg|Kapellenberg bei Eichelberg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regelmäßige Veranstaltungen ===&lt;br /&gt;
* Jährlich am ersten Wochenende im Juli stattfindender [[Jahrmarkt]] in Östringen&lt;br /&gt;
* Jährlich am zweiten Wochenende im Oktober stattfindender Jahrmarkt in Odenheim&lt;br /&gt;
* Faschingssamstagumzug in Östringen&lt;br /&gt;
* Östringer [[Kerwe]] im November&lt;br /&gt;
* Jede zwei Jahre stattfindendes Straßenfest in Odenheim im Wechsel mit Tiefenbach&lt;br /&gt;
* Jährlich am ersten Augustwochenende in Odenheim stattfindendes Burgfest der Odenheimer Karnevalsgesellschaft&lt;br /&gt;
* Jährlich Musicalproduktion der Thomas-Morus-Realschule&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Söhne und Töchter der Stadt:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Carl Daenzer|Carl Ludwig August Dänzer]] (1820–1906), geb. in Odenheim, badischer Freiheitskämpfer 1848/49, Mitglied der konstituierenden Landesversammlung, Begründer und Herausgeber deutschsprachiger Zeitungen in St. Louis, Missouri, USA&lt;br /&gt;
* [[August Habich]] (1869–?), Radrennfahrer und Unternehmer&lt;br /&gt;
* [[Hermann Steinacker]] (1870–1944), geb. in Odenheim, Anarchist und Widerstandskämpfer gegen das NS-Regime&lt;br /&gt;
* [[Hermann Hecht]] (1877–1969), geb. in Odenheim, Schifffahrtsunternehmer, Generaldirektor des Rhenania-Konzerns&lt;br /&gt;
* [[Ludwig Basnizki]] (1885–1957), geb. in Odenheim, Gymnasialprofessor&lt;br /&gt;
* [[Gustav Wolf (Maler)|Gustav Wolf]] (1887–1947), Maler und Grafiker &amp;lt;!--PND=118769863, LCCN=n/89/643640, VIAF=37712151--&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Gustav Wolf (circa 1918).jpg|mini|210px|Gustav Wolf (circa 1918)]]&lt;br /&gt;
* [[Günther Hepp]] (1909–1937), geb. in Odenheim, Erstbesteigung mit der Deutschen Himalaya-Expedition von drei Riesen: Simon (6545&amp;amp;nbsp;m), Nepal Peak (7100&amp;amp;nbsp;m), Siniolchu (6897&amp;amp;nbsp;m); starb in einer Eislawine am Nanga Parbat&lt;br /&gt;
* [[Jakob Scheuring]] (1912–2001), geb. in Odenheim, Leichtathlet, Europameister 1938 über 4 × 100 Meter&lt;br /&gt;
* [[Werner Schmidt (Mediziner, 1913)|Werner Schmidt]] (1913–2007), Mediziner und Schriftsteller&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Emmerich]] (1916–1945), geb. in Tiefenbach, SS-Oberscharführer, der in nationalsozialistischen Konzentrationslagern in leitenden Funktionen eingesetzt war&lt;br /&gt;
* [[August Vogel (Architekt)|August Vogel]] (1927–2015), geb. in Odenheim, Architekt, Erzbischöflicher Baudirektor&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Hoffmann (Fußballspieler)|Rudolf Hoffmann]] (1935–2020), Fußballspieler&lt;br /&gt;
* [[Theodor Hoffmann (Fußballspieler)|Theodor Hoffmann]] (1940–2011), Fußballspieler&lt;br /&gt;
* [[Hermann Dischinger]] (1944–2020), Heimatdichter&lt;br /&gt;
* [[Heribert Rech]] (* 1950), Politiker (CDU), MdL (Baden-Württemberg), ehemaliger Innenminister Baden-Württembergs&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Theodor Brauch: &amp;#039;&amp;#039;Östringen. Geschichte einer Stadt, Industrie-, Schul- u. Weinort; vom Bauerndorf zur Industrie- u. Stadtgemeinde &amp;#039;&amp;#039; (Stadt Östringen Hrsg), 670 S., 1982&lt;br /&gt;
* Ralf Fetzer: &amp;#039;&amp;#039;Untertanenkonflikte im Ritterstift Odenheim vom ausgehenden Mittelalter bis zum Ende des Alten Reiches&amp;#039;&amp;#039;, Stuttgart: Kohlhammer, 2002, ISBN 3-17-017334-0.&lt;br /&gt;
* Franz Gehring: &amp;#039;&amp;#039;Zur Geschichte von Pfarrkirche und Kloster Odenheim. 870 Jahre Stift Odenheim. Festschrift zur 200-Jahrfeier der Pfarrkirche Odenheim, 125 Jahre Pfarrkirche Tiefenbach, 265 Jahre Kirche Eichelberg&amp;#039;&amp;#039;. Herausgegeben von den katholischen Pfarrgemeinden Odenheim, Tiefenbach und Eichelberg. Krusedruck, Philippsburg 1979&lt;br /&gt;
* Friedrich Hodecker: &amp;#039;&amp;#039;Odenheim. Eine Wanderung durch 2000 Jahre Odenheimer Geschichte&amp;#039;&amp;#039;. Mosbach/Baden o.&amp;amp;nbsp;J. (1962)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Wikivoyage}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|4043325-0}}&lt;br /&gt;
* [https://www.oestringen.de/ Offizielle Homepage der Stadt Östringen]&lt;br /&gt;
* [https://www.odna.de/ Heimatkundlicher Arbeitskreis Odenheim]&lt;br /&gt;
* [https://badischewanderungen.de.tl/Odenheim.htm Sehenswürdigkeiten in Odenheim] auf „Baukunst Baden“ (badischewanderungen.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Karlsruhe}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4043325-0|LCCN=n/78/10353|VIAF=153583141}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Ostringen}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Karlsruhe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Östringen| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kraichgau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 764]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt in Baden-Württemberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtrechtsverleihung 1981]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Gelegenheits-Wikipedianer</name></author>
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