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	<title>Öschingen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-23T15:35:15Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;OS86 am 15. Dezember 2025 um 14:28 Uhr</title>
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		<updated>2025-12-15T14:28:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindeart             = Stadt &amp;lt;!-- Hier nur Stadt eintragen, keine Titel--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Gemeindename            = Mössingen&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen              = Wappen Oeschingen.svg&lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung = Ehemaliges Gemeindewappen von Öschingen&lt;br /&gt;
| Breitengrad             = 48/24/56/N&lt;br /&gt;
| Längengrad              = 09/6/44/E&lt;br /&gt;
| Bundesland              = Baden-Württemberg&lt;br /&gt;
| Höhe                    = 558 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Fläche                  = &amp;lt;!-- x.xx --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner               = 2700&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum = 2022&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://citypopulation.de/en/germany/settlements/badenwurttemberg |titel=Citypopulation |abruf=2025-12-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum     = 1971-12-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1           = 72116&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2           = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1                = 07473&lt;br /&gt;
| Vorwahl2                = &lt;br /&gt;
| Lagekarte               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung  = &lt;br /&gt;
| Bild                    = Öschingen vom Farrenberg.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung       = Öschingen unterhalb des Schönbergs, vom [[Farrenberg]] aus gesehen&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Öschingen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Stadtteil von [[Mössingen]] im [[Landkreis Tübingen]] in [[Baden-Württemberg]] ([[Deutschland]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lage ===&lt;br /&gt;
Öschingen liegt knapp vier Kilometer östlich von Mössingen am Fuß der [[Schwäbische Alb|Schwäbischen Alb]]. Es gliedert sich in den alten Ortskern im Westen und ein umfangreiches Einfamilienhaus-Neubaugebiet an den Hängen des Schömbergs im Osten. Sportanlagen, Waldfreibad und neuer Friedhof liegen im äußersten Osten des Ortes. Von Osten nach Westen wird der Ort vom Öschenbach gequert, einem Nebenbach der [[Steinlach]]. Der Ortskern liegt im Höhenbereich zwischen 540 und 560&amp;amp;nbsp;m ü. NN. Die Höhen steigen jedoch nach Nordosten zum Schömberg und nach Südwesten zum [[Filsenberg]] mit 801,4&amp;amp;nbsp;m ü. NN bzw. 801,5&amp;amp;nbsp;m ü. NN an, der rund zwei Kilometer östlich liegende [[Roßberg (Schwäbische Alb)|Roßberg]] ist 869&amp;amp;nbsp;m hoch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbarorte ===&lt;br /&gt;
Folgende Orte grenzen an Öschingen, sie werden im [[Uhrzeigersinn]] beginnend im Norden genannt: Die [[Reutlingen|Reutlinger]] Stadtteile [[Bronnweiler]] und [[Gönningen]], das Dorf [[Sonnenbühl]], der Mössinger Stadtteil [[Talheim (Mössingen)|Talheim]], Mössingen (Kernstadt), [[Nehren (Württemberg)|Nehren]] und [[Gomaringen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Mittelalter ===&lt;br /&gt;
Die erste urkundliche Erwähnung Öschingens war im Jahr 1101 als &amp;#039;&amp;#039;Escingen&amp;#039;&amp;#039;. Die Wortbedeutung zeigt, dass es der Ort der Angehörigen eines &amp;#039;&amp;#039;Esco&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Asco&amp;#039;&amp;#039; gewesen sein muss, über den jedoch nichts bekannt ist. Um 1120 ist der [[Edelfreie]] &amp;#039;&amp;#039;Liutfridus de Eskingen&amp;#039;&amp;#039; genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ältester bekannter Grundherr war die Familie [[Ruine Stöffeln|von Stöffeln]], die Öschingen 1381 für 300 Pfund an den Grafen [[Hohenzollern#Die Herren und Grafen (ab 1111) von Zollern|Fritz den Älteren von Zollern]] verkaufte. Im Zuge der Zollerischen Erbteilung erhielt [[Friedrich XII. (Hohenzollern)]] Öschingen 1402 und vermachte es elf Jahre später gemeinsam mit Mössingen seinem Bruder &amp;#039;&amp;#039;Fritzli&amp;#039;&amp;#039;, der es kurz darauf an [[Eberhard III. (Württemberg, Graf)|Eberhard den Milden von Württemberg]] verkaufte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach weiteren Verträgen zwischen Württemberg und Zollern (1415) wurde Öschingen 1456 endgültig württembergisch. Um 1430 hatten die Herren von First, die ab dem 11.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert auf der [[Burg First]] zwischen Öschingen und Mössingen gelebt hatten, Güter vor Ort. Ebenfalls waren hier die [[Ow (Adelsgeschlecht)|Herren von Ow]] ab 1406 ansässig. Abgegangene Burgen befanden sich bei der Kirche (»Köbele«) und am nordwestlichen Ortsrand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dreißigjähriger Krieg ===&lt;br /&gt;
Das Dorf hatte unter dem [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] sehr zu leiden. Bis auf eine alte Kapelle und drei weitere Gebäude brannte das gesamte Dorf ab. Noch sechs Jahre nach Kriegsende bewohnten gerade einmal 223 Einwohner das Dorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eingliederung nach Mössingen ===&lt;br /&gt;
Die bäuerliche Grundstruktur, die Öschingen prägte, ist noch heute erhalten. Bei der Eingliederung nach Mössingen am 1. Dezember 1971&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3170032631|Seite=535}}&amp;lt;/ref&amp;gt; bestand aber bereits eine neue, 1967 erbaute Schule mit Turnhalle&amp;lt;ref&amp;gt;[https://sonderthemen.swp.de/advertorials/filsenbergschule-oeschingen-77572/tuebingen/oeschingen-filsenbergschule-eroeffnung-grundschule-raeume-sanierung-einweihung-planung-besucher-238102 Filsenbergschule in Öschingen: Neuer Glanz], auf sonderthemen.swp.de, abgerufen am 3. Juli 2025&amp;lt;/ref&amp;gt; (heute: Filsenbergschule als Grundschule). In den 1970er Jahren und später wurden neue Baugebiete ausgewiesen und ließen den Ort wachsen. Mitte der 1980er Jahre wurde die Ortsdurchfahrt (L 383) ausgebaut und mehrere Gebäude wiederhergerichtet. Ein neues Ortszentrum entstand ab 1987 mit Neubauten von Feuerwehrhaus und Bauhof, fünf Jahre später folgten Ortschaftsverwaltung, Bücherei, Bank, Laden und Wohnungen.&lt;br /&gt;
Im Wettbewerb &amp;#039;&amp;#039;[[Unser Dorf hat Zukunft]]&amp;#039;&amp;#039; errang Öschingen auf Landesebene in den Jahren 1995, 1998 und 2000 Bronzemedaillen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bergrutsch ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Öschingen Bergrutsch 4+.jpg|mini|Bergrutsch vom 3. Juni 2013]]&lt;br /&gt;
Am 3. Juni 2013 ereignete sich nach anhaltenden Regenfällen am Hang des Dachslochberges ein Bergrutsch. In dessen Folge mussten 15 Wohnhäuser evakuiert werden, die durch die Entstehung von Rissen zum Teil unbewohnbar geworden sind. Der Bergrutsch ist als weiße Felsfront aus der Ferne sichtbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Holzschnitt-Museum.jpg|mini|Ehemaliges Rathaus, heute Holzschnitt-Museum]]&lt;br /&gt;
Im früheren Rathaus des Ortes, dem &amp;#039;&amp;#039;Öschinger Schultheißenhaus&amp;#039;&amp;#039; (erbaut 1700), ist seit 2001 ein Museum, das &amp;#039;&amp;#039;[[Holzschnitt-Museum|Holzschnittmuseum Klaus Herzer]]&amp;#039;&amp;#039; eingerichtet. Über 1500 Holz- und Metalldrucke des in Öschingen wohnenden Künstlers werden hier im Wechsel gezeigt. Außerdem können Druckstöcke, Pressen und andere Utensilien eines Holzschnitzers besichtigt werden. Eine der hier ausgestellten Pressen stammt aus dem Besitz von [[HAP Grieshaber]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die evangelische [[Martinskirche (Öschingen)|Martinskirche]], 1813 im württembergischen [[Kameralamtsstil]] erbaut und 1814 eingeweiht; der untere Teil des Kirchturms stammt von der Vorgängerkirche. Die älteste der drei Kirchenglocken wurde Anfang des 14. Jahrhunderts gegossen. Das Pfarrhaus neben der Kirche wurde 1722 erbaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
Durch den Ort verläuft die Landesstraße&amp;amp;nbsp;383. Das Waldfreibad im Ort konnte 2004 nur von der Schließung bewahrt werden, indem sich der &amp;#039;&amp;#039;Verein Freibadfreunde Öschingen e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;#039;&amp;#039; gründete und den Betrieb übernahm.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.moessingen.de/de/Stadt-Buerger/Engagement/Vereine-A-Z/Verein?view=publish&amp;amp;item=club&amp;amp;id=169 Freibadfreunde Öschingen e. V.], auf moessingen.de, abgerufen am 2. Juli 2025&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1911 erfolgte die Ansiedlung der Textilfabrik Christian Schöller aus Tailfingen. Nach der Insolvenz dieses Unternehmens übernahm die Textilveredlung Keller GmbH 1983 das Firmenareal. Im Öschinger Gewerbegebiet befinden sich u.&amp;amp;nbsp;a. die Siebfabrik Arthur Maurer GmbH &amp;amp; Co. KG,&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.siebfabrik.de&amp;lt;/ref&amp;gt; die Kuppler GmbH,&amp;lt;ref&amp;gt;https://kuppler.com&amp;lt;/ref&amp;gt; die Präzisionsdrehteile fertigt, Schanz Bänder&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.schanz-baender.de&amp;lt;/ref&amp;gt; (Herstellung von Webbändern u.&amp;amp;nbsp;a.) und die Textilveredlung Keller GmbH.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.tv-keller.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Hermann Griebel: &amp;#039;&amp;#039;Ortsfamilienbuch von Öschingen. 1646-1920 : Öschingen – Ortsteil von Mössingen, Öschingen – Kreis Tübingen, Öschingen – Oberamt Rottenburg, Öschingen – Schwarzwaldkreis, Eschingen – im Steinlachtal : fünf Namen und ein Dorf, es ist immer dasselbe Dorf&amp;#039;&amp;#039; (= Württembergische Ortssippenbücher, Bd. 125). Cardamina Verlag, Koblenz 2021, ISBN 978-3-86424-544-2.&lt;br /&gt;
* Dennis Schmidt: &amp;#039;&amp;#039;Öschingen im Mittelalter.&amp;#039;&amp;#039; In: Stadt Mössingen (Hrsg.)&amp;#039;&amp;#039;: Mössingen. Stadtgeschichte – mit Öschingen und Talheim.&amp;#039;&amp;#039; Silberburg, Tübingen 2024, S. 76–95, ISBN 978-3-8425-2426-2.&lt;br /&gt;
* Hans Martin Schneider/Dennis Schmidt: &amp;#039;&amp;#039;Öschingen 1500-1800.&amp;#039;&amp;#039; In: Stadt Mössingen (Hrsg.)&amp;#039;&amp;#039;: Mössingen. Stadtgeschichte – mit Öschingen und Talheim.&amp;#039;&amp;#039; Silberburg, Tübingen 2024, S. 138–162, ISBN 978-3-8425-2426-2.&lt;br /&gt;
* Hans Martin Schneider/Dennis Schmidt: &amp;#039;&amp;#039;Öschingen 1800-1918.&amp;#039;&amp;#039; In: Stadt Mössingen (Hrsg.)&amp;#039;&amp;#039;: Mössingen. Stadtgeschichte – mit Öschingen und Talheim.&amp;#039;&amp;#039; Silberburg, Tübingen 2024, S. 221–249, ISBN 978-3-8425-2426-2.&lt;br /&gt;
* Herbert Schmid (Red.): &amp;#039;&amp;#039;900 Jahre Öschingen 1101–2001&amp;#039;&amp;#039;, Stadt Mössingen, Mössingen 2001.&lt;br /&gt;
* Hans Martin Schneider: &amp;#039;&amp;#039;Öschingen in alten Ansichten&amp;#039;&amp;#039;, Europäische Bibliothek, Zaltbommel/Niederlande 1987, ISBN 90-288-4561-5.&lt;br /&gt;
* Helmut Veitshans u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;200 Jahre Martinskirche Öschingen 1814-2014&amp;#039;&amp;#039;. Mauser + Tröster, Mössingen 2014, ISBN 978-3-941500-17-4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.moessingen.de/de/Stadt-Buerger/Unser-Moessingen/Lebenswertes-Moessingen/Stadtteile/oeschingen/Historisches-zu-oeschingen Beschreibung Öschingens auf moessingen.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtteile von Mössingen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4193949-9|VIAF=1118147871992375170002}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Oschingen}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Tübingen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortschaft von Mössingen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Tübingen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1101]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1971]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;OS86</name></author>
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