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	<title>Ölwechsel - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-22T06:07:46Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=%C3%96lwechsel&amp;diff=492108&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: Tippfehler entfernt, Kleinkram</title>
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		<updated>2024-08-07T10:33:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;, Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:C-160 Transall (Luftwaffe) Tannkosh 20.07.2008 4b.jpg|mini|Getriebeölwechsel bei einer [[Transall C-160]]]]&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ölwechsel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet man das Ersetzen verbrauchten [[Schmieröl]]s durch frisches Öl in [[Getriebe|Maschinengetrieben]], Motoren oder Maschinen mit [[Umlaufschmierung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wechsel ==&lt;br /&gt;
Der Zeitpunkt oder das Intervall des Ölwechsels und die zu verwendende Ölsorte werden von den Herstellern von Maschine oder Fahrzeug festgelegt. Dieser Zeitpunkt ist sowohl von der zeitlichen Alterung des Öls als auch von den Umgebungsbedingungen und der Gebrauchsintensität der Maschine abhängig. Bei Fahrzeugen werden diese Intervalle häufig anhand der Kilometerleistung oder kombiniert nach Laufleistung und Zeitablauf, bei anderen Maschinen anhand der Betriebsstunden bestimmt. Andere Fahrzeuge bestimmen den Zeitpunkt nach Parametern, die von den Sensoren der Fahrzeugelektronik erfasst und ausgewertet werden und Rückschlüsse auf die tatsächliche Beanspruchung des Öls zulassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Variable Ölwechselintervalle können durch eine geeignete Ölqualitätssonde auf Fälligkeit geprüft werden, die meist auch Ölstand und -temperatur misst. Bei industriellen Großaggregaten wird außerdem regelmäßig die Ölqualität durch Untersuchung von Ölproben geprüft und so der optimale Zeitpunkt für einen Teil- oder Komplettaustausch des Öls bestimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beanspruchung des Schmieröls im Verbrennungsmotor ==&lt;br /&gt;
=== Aufgaben des Schmieröls ===&lt;br /&gt;
Motoröl wird bei Motoren mit Druckumlaufschmierung durch eine Ölpumpe von einem Reservoir ([[Ölwanne]], Öltank) angesaugt und durch einen Ölfilter an die verschiedenen Stellen im Motor gepumpt, die der Schmierung bedürfen. Dies sind hauptsächlich die [[Gleitlager]] von Kurbelwelle und Nockenwelle, die Pleuellager, die Lager von [[Turbolader]]n, der Ventiltrieb sowie die Laufbuchsen der Motorzylinder. Auch als Betriebsmedium für hydraulische Aktuatoren wird das Drucköl verwendet, z. B. für [[Nockenwellenverstellung]]en. Bei [[Blockmotor]]en kommt noch die Schmierung des Getriebes und der Kupplung hinzu. Ferner dient das Motoröl – besonders bei luftgekühlten Motoren – als Kühlmedium, das Wärme von thermisch hoch belasteten Regionen im Motor, wie Kolbenböden, Zylinderkopf oder Lagerkammern von Turboladern wegtransportiert. Um eine ordnungsgemäße Schmierung unter allen Betriebszuständen zu erzielen, muss das Motoröl – neben anderen definierten Eigenschaften – eine bestimmte [[Viskosität]] haben.&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Motoröl}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verschleiß und Verbrauch ===&lt;br /&gt;
Motoröl ist einem stetigen Verschleiß- und Alterungsprozess ausgesetzt. Neben der Aufnahme von Abrieb aus den verschiedenen Lagerstellen, die nur teilweise durch den Ölfilter wieder entfernt werden können, wird das Öl durch [[Blowby]]-Gase chemisch beansprucht, die unverbrannten Kraftstoff oder Verbrennungsprodukte aus dem Brennraum an den Kolbenringen vorbei in das Kurbelgehäuse transportieren, in dem sich das Motoröl befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ferner ist erforderlich, dass bei jedem Kolbenhub ein mikroskopisch dünner Ölfilm auf der [[Honen|gehonten]] Laufbuchsenwand verbleibt und nicht abgestreift wird, um den Kolben im Zylinder zu schmieren und eine Feinabdichtung zu erzielen. Dieses Öl gelangt auf diese Weise in den Verbrennungsraum und wird dort verbrannt. Weitere Stellen, an denen Ölverbrauch auftritt, sind die [[Einlassventil#Ventil|Ventilschaftdichtung]], die als Gleitdichtungen den Ansaugtrakt am oberen Ende des Ventilschaftes gegen den Ölraum im Zylinderkopf abdichten. Ferner geht Öl durch Schwitz- und Tropfverluste, z. B. an [[Wellendichtring]]en oder Gehäusedichtungen, verloren. Dadurch sinkt der Ölstand im Motor nach und nach ab. Aus diesem Grunde ist es ratsam, regelmäßig den Ölstand zu kontrollieren. Übermäßig erhöhter Verbrauch kann durch einen Schaden an Zylinderkopfdichtung, Ventildichtungen oder einem [[Kolbenring]] verursacht werden, selten jedoch auch durch Risse im Zylinderkopf oder [[Motorblock]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ölvermehrung und Ölverdünnung ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Ölverdünnung}}&lt;br /&gt;
Durch Einschleppen von unverbranntem Kraftstoff in die Motorölfüllung kann die Schmierfähigkeit des Öls und seine chemische Zusammensetzung ebenfalls nachteilig beeinflusst werden. Ursache können unter anderem [[Regeneration (Chemie)|Regenerationszyklen]] von [[Dieselpartikelfilter]]n sein,&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.adac.de/infotestrat/reparatur-pflege-und-wartung/motor-und-oel/oelverduennung/default.aspx ADAC: &amp;#039;&amp;#039;Achtung wenn der Ölstand steigt – Ölverdünnung bei Dieseln mit Partikelfilter&amp;#039;&amp;#039;].&amp;lt;/ref&amp;gt; aber auch bei dauerndem Kurzstreckenbetrieb mit kaltem Motor schlagen sich vermehrt Kondensate von unverbranntem Kraftstoff im Motoröl nieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ölstandsmessung ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Engine oil dipstick.JPG|mini|Ölmessstab]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Engine oil dipstick reading level.JPG|mini|Ölmessstab unteres Ende mit Markierungen für minimalen und maximalen Ölstand]]&lt;br /&gt;
Der Ölmessstab (auch Peilstab oder Ölstab genannt) oder ein [[Schauglas]] zeigt an, wie viel Öl sich noch im [[Reservoir]] (z.&amp;amp;nbsp;B. Ölwanne) befindet. Der Ölstand ist vom Hersteller vorgegeben und sollte sich zwischen einem definierten Minimum und Maximum befinden. Zur Messung sollte das Fahrzeug auf ebener Fläche stehen und in einem in der Bedienungsanleitung vorgegebenem Zustand sein – oft ist beispielsweise der Ölstand nach Anleitung bei abgestelltem Motor in betriebswarmem Zustand zu messen. Danach ist der Ölmessstab herauszuziehen, zu reinigen und nochmals vollständig einzuschieben, da sonst im Inneren des Motors vom Zylinderkopf auf den Messstab gefallene Öltropfen einen erhöhten Ölstand vortäuschen könnten. Nun kann man den Messstab wieder herausziehen und den Ölstand ablesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ölstand über Maximum führt dazu, dass die Kurbelwelle ständig ins Öl schlägt und es dadurch aufschäumt; der Ölschaum schmiert schlecht und kann Schäden hervorrufen. Zudem bremst der Schaum die Spritzweite des Öls, so dass die Kolbenlauffläche nicht ausreichend geschmiert wird. Überfüllung hat noch einen weiteren Nachteil: Bei zu hohem Ölstand können wichtige Entlüftungsbohrungen des [[Kurbelgehäuse]]s vom Ölspiegel überdeckt werden, was dazu führt, dass überschüssiges Öl über die Kurbelgehäuseentlüftung in den Ansaugtrakt gelangt und im Motor verbrannt wird. Dies kann erheblich höhere Verbrennungstemperaturen, Nachglühen auf der Oberfläche des Zylinderkopfes und bei Benzinmotoren Klopfen durch vorzeitige Zündung im nächsten Zyklus und damit Schäden an vielen Bauteilen des Motors bis hin zum kapitalen [[Motorschaden]] und des [[Katalysator]]s zur Folge haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kontrollleuchte Oeldruck.jpg|mini|Öldruckkontrollleuchte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei zu geringem Ölstand muss Öl nachgefüllt werden, um zu verhindern, dass die [[Ölpumpe]] Luft ansaugt, was einen Öldruckabfall hervorrufen würde. Ein solcher wird durch die [[Öldruckwarnleuchte]] signalisiert. Wenn diese aufleuchtet, wird der Motor bereits geschädigt. Daher werden bei einigen Fahrzeugen Ölstandsensoren eingebaut, die zu geringen Ölstand schon vor einem Absinken des Öldrucks anzeigen. Die Öldruckleuchte wird vom zündungsgeschalteten Plus vom Öldruckschalter auf das Motorgehäuse als Minuspol geschaltet. Der Öldruckschalter sitzt im Ölkanal hinter der Pumpe und nach dem [[Ölfilter]]. Der Öldruck öffnet den Kontakt. Öldruckschalter können mit verschiedenen Schaltdrücken abmessungsgleich verfügbar sein. Mehrpolige Öldruckschalter haben zusätzliche Schalter, die potentialneutral zum Gehäuse sind oder Sensorkontakte für Öldruck- und Öltemperaturmessung oder sind in ein Bussystem integriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ölwechsel beim Automobil ==&lt;br /&gt;
Bei Kraftfahrzeugen ist mit einem Ölwechsel in der Regel der Austausch des [[Motoröl]]s gemeint. Auch im Hauptgetriebe und teilweise in den [[Verteilergetriebe]]n ist Schmieröl enthalten, in [[Automatikgetriebe]]n, [[Servolenkung]]en oder [[Lenkgetriebe]]n je nach Bauart auch [[Hydrauliköl]]; diese haben überwiegend eine viel höhere Lebensdauer, da sie den Verbrennungsprozess nicht tangieren. Sie müssen keine hohen Temperaturen aushalten und weder Treibstoffreste noch Rußpartikel aufnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut Hersteller- und Werkstattangaben soll auch bei Fahrzeugen, die nur 10.000 Kilometer oder weniger im Jahr zurücklegen, alle 12 bis 18 Monate ein Ölwechsel vorgenommen werden; laut Wearcheck (dem per 2008 größten unabhängigen Ölprüflabor Deutschlands) soll hingegen ein Ölwechsel&amp;amp;nbsp;– wenn überhaupt&amp;amp;nbsp;– erst nach vielen Jahren notwendig sein.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.zdf.de/ZDFde/inhalt/14/0,1872,7142766,00.html |text=ZDF Frontal21 – Artikel zum Thema Ölwechsel |wayback=20080112063911}} vom 8. Januar 2008.&amp;lt;/ref&amp;gt; Hersteller begründen den regelmäßigen Wechsel damit, dass auch bei geringer Kilometerleistung es durch Alterung zu Qualitätsverlust der Schmiereigenschaften kommt, was mit erhöhtem Verschleiß und der Gefahr eines [[Kolbenfresser]]s verbunden ist. Diesen Alterungsprozessen unterlägen Mineralöle stärker als synthetische.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst muss das alte Öl abgelassen und aufgefangen werden. Dazu dient die [[Ölablassschraube]], die nahe der tiefsten Stelle des Motors sitzt. Sie ist teilweise seitlich und damit geschützt angebracht. Öffnet man diese, läuft das Öl aus dem Motor und muss in einem dichten Behälter aufgefangen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Motoröl darf keinesfalls in die Umwelt gelangen ([[Umweltverschmutzung]] stellt einen [[Straftatbestand]] dar). [[Altöl]] kann in Deutschland beim Kauf von neuem Öl abgegeben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zumeist sollte mit dem Ölwechsel auch der [[Ölfilter]] getauscht werden. Dieser Filter fängt Schmutz und Metallteilchen auf, kann dies aber nur so lange, bis die Kapazität des Filters erschöpft ist. Es gibt abmessungs- und gewindegleiche Filter, die verschiedene Durchflusswiderstände haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für das Wiederbefüllen mit neuem Öl gibt es Mengenvorgaben mit und ohne Ölfilter. Die Kontrolle des Ölstandes erfolgt mittels des motoreigenen [[Ölpeilstab]]es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Motorspezifische Ölspezifikationen sind in jedem Fall als Mindestvoraussetzung maßgeblich. Dies ist in Handbüchern und Betriebsanleitungen vermerkt. Wird der Motor unter geänderten Umständen wie beispielsweise anderem Klima betrieben (was andere Anforderungen an die Viskosität hat) oder mit [[Autogas]] statt Benzin (Gas verbrennt heißer als Benzin), können sich die Anforderungen an das Öl ändern. Bei dem Betrieb mit Autogas entstehen keine Verunreinigungen durch Kraftstoffbestandteile und weniger Ruß. Beim Mischen (durch Nachfüllen) von Ölen sollte die gleiche Viskosität verwendet werden.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.api.org/~/media/files/certification/engine-oil-diesel/publications/mom_guide_english_2013.pdf (englisch).&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Bezeichnung von Motoröl-Sorten (z.&amp;amp;nbsp;B. 5W-40) ist immer gleich zu interpretieren: je geringer die Zahl vor dem Buchstaben W ist, umso flüssiger ist das Öl bei niedrigen Temperaturen. Die zweite Zahl beschreibt die Viskosität bei einer Temperatur von 100 °C.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.gratis-autoverwertung.ch/motor%C3%B6l/ |titel=Vom Ölstand bis zum Ölwechsel |werk= |hrsg= |datum=2017-11-03 |zugriff=2017-11-19 |sprache=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben den herkömmlichen Mineralölen können auch Synthetik- oder auch Leichtlauföle verwendet werden. Zwar enthalten alle 3 genannten Gruppen Zusatzstoffe, die zwei letztgenannten reduzieren allerdings die Reibung im Motor intensiver, was sich wiederum positiv auf den Kraftstoffverbrauch auswirken kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei [[Oldtimer]]n, die über keinen Ölfilter verfügen, müssen [[Motoröl#Unlegiertes Motoröl|unlegierte Motoröle]] verwendet werden. Unlegierte Öle bilden am Ölwannenboden [[Ölschlamm]], der in einem gewissen Maße unerwünschte Fremdkörper und Motorabrieb bindet. Beim Ölwechsel muss die Ölwanne demontiert und vom Ölschlamm gereinigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Olwechsel}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Instandhaltung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verbrennungsmotorentechnik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Öle und Fette]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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