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	<title>Ölbedarf - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2026-01-31T06:41:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ölbedarf&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ölzahl&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ölabsorption&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine wichtige [[Pigment]]eigenschaft und gibt eine Aussage über dessen Verhalten während der [[Dispergierung (Lack)|Dispergierung]]. Der Ölbedarf gibt an mit welcher Menge [[Öle|Öl]] eine definierte [[Masse (Physik)|Menge]] des zu prüfenden Pulvers anzufeuchten ist, um eine steife, nicht fließende [[kitt]]ähnliche [[Paste (Stoff)|Paste]] zu erreichen. Das Pulver wird zumeist mit einem [[Spachtel (Werkzeug)|Spachtel]] mit dem Öl zusammengearbeitet. Die Paste darf nicht brechen und soll sich nicht trennen, die Paste sollte haften, aber nicht zerreißen. Diese [[Prüfverfahren|Prüfmethode]] wird bevorzugt für [[Druckfarbe]]n, [[Anstrichmittel|Kunstmalerfarben]], [[Putz (Baustoff)|Putze]] eingesetzt, um Pigmente zu [[Merkmal|charakterisieren]]. Überwiegend wird [[Leinöl]] wegen seiner guten Dispergierungseigenschaften benutzt. Bei der Pigmentherstellung ist es darüber hinaus ein [[Qualität]]smerkmal im Produktionsprozess. Neben Pigmenten werden auch [[Füllstoff]]e geprüft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ölbedarf kann durch äußere Einflüsse schwanken. Um vergleichbare Werte zu erreichen, ist die standardisierte Arbeitsweise in der [[Deutsches Institut für Normung|DIN EN ISO]] 787-5 festgelegt. Danach werden zwei bis fünf Gramm Pigment exakt [[Gravimetrie (Chemie)|eingewogen]] mit einer genau abgemessenen Menge Leinöl nach ISO 150 mit einem Spachtel auf einer Glasplatte angeteigt. Anschließend wird aus einer [[Bürette]] solange weiteres Öl zugegeben, bis der Punkt erreicht wird, dass die Paste nicht mehr bricht. Die Paste soll nicht mehr krümeln und gerade noch auf der Platte haften bleiben.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.functionalpolymers.basf.com/portal/streamer?fid=421718 DIN EN ISO 787-5]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Angabe des Prüfergebnisses erfolgt als Angabe, wie viel Leinöl mit einer Dichte von 0,93&amp;amp;nbsp;g/cm³ gerade nötig ist, um 100 Gramm Pigment zu binden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine niedrige Ölzahl von etwa 10&amp;amp;nbsp;g/100&amp;amp;nbsp;g steht für eine leichte [[Dispergierbarkeit]] des Pigments und damit für eine hohe Pigmentmenge bei guter [[Viskosität|Fließfähigkeit]]. Für [[Druckfarbe]]n wird eine große Pigmentdichte je Menge [[Farbmittel]] angestrebt. Andererseits steht eine hohe Ölabsorption über 50&amp;amp;nbsp;g/100&amp;amp;nbsp;g des Pigmentes für eine schlechte Einarbeitung, hohe Dispergierarbeit und eine begrenzte Pigmentbeladung der Farbe. Die hohe Ölabsorption des Pigmentes erzeugt auch schlechte Fließeigenschaften im Druckprozess. Die [[Rheologie|rheologischen]] Eigenschaften behindern auch die Unterbrechung der Arbeiten und den Neustart eines Druckvorganges.&amp;lt;ref&amp;gt;Temple C. Patton: &amp;#039;&amp;#039;Pigment Handbook, Applications and Markets&amp;#039;&amp;#039;. John Wiley &amp;amp; Sons, London / Sydney, ISBN 047167124X.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Allgemeinen haben anorganische Pigmente einen niedrigen bis mäßigen Ölbedarf, während die organischen Pigmente oft mäßigen bis hohen Ölbedarf aufweisen. Die [[Farbstärke]] eines Pigments kann bei [[Koloristik|koloristisch]] wesentlichen [[Farbton|Pigmenttönen]] den Nachteil eines hohen Ölbedarfs ausgleichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ölbedarf kann auch eingesetzt werden, um die Dispergiereigenschaften von Ölen zu beurteilen. In [[Labor]]en kann dadurch eine Vorbewertung von Ausgangsprodukten getroffen werden, in dem hierfür das geeignete Pigment gewählt wird. In gleicher Weise ausgeführt – jedoch mit wechselndem Öl und definiertem Pigment – erhält man dann Vergleichswerte, um das Öl zu beurteilen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://opus.bsz-bw.de/hdms/volltexte/2006/566/pdf/Diplomarbeit.pdf Stammfarbenkonzentration und Farbschwankungen (PDF; 435&amp;amp;nbsp;kB)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Olbedarf}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kennzahl (Chemie)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Farbmitteltechnik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Malutensil]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pflanzliche Fette und Öle]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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