<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=%C3%96kotyp</id>
	<title>Ökotyp - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=%C3%96kotyp"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=%C3%96kotyp&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-11T15:47:00Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=%C3%96kotyp&amp;diff=1068797&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Skranon: Änderung 263134837 von Maphireho rückgängig gemacht; bitte kein Ki benutzen.</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=%C3%96kotyp&amp;diff=1068797&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-01-20T20:16:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderung &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Diff/263134837&quot; title=&quot;Spezial:Diff/263134837&quot;&gt;263134837&lt;/a&gt; von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/Maphireho&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/Maphireho&quot;&gt;Maphireho&lt;/a&gt; rückgängig gemacht; bitte kein Ki benutzen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Image:Ecotypes of Physcomitrella patens.JPG|thumb|250px|Vier verschiedene Ökotypen von &amp;#039;&amp;#039;[[Physcomitrella patens]]&amp;#039;&amp;#039; aus der Kollektion des [[IMSC]]]]&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ökotypen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; werden Untergruppen ([[Pflanzensippe|Sippen]]) einer [[Art (Biologie)|Art]] bezeichnet, die im Vergleich zu anderen Populationen der gleichen Art eigene genetisch fixierte ökologische Ansprüche an ihre Umwelt stellen. Die Ökotypen sind häufig auf ein Teilareal einer Art beschränkt und kommen nur bei bestimmten Umweltbedingungen vor.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Urania Pflanzenreich. Vegetation.&amp;#039;&amp;#039; Urania, Leipzig u. a. 1995, ISBN 3-332-00550-2, S. 30.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Veränderung von anatomischen oder physiologischen Merkmalen lässt sich häufig entlang von [[Kline (Biologie)|Ökoklinen]] beobachten.&amp;lt;ref&amp;gt;Sieghard Winkler: &amp;#039;&amp;#039;Einführung in die Pflanzenökologie&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Uni-Taschenbücher]].&amp;#039;&amp;#039; 169). Gustav Fischer, Stuttgart u. a. 1973, ISBN 3-437-20101-8, S. 191 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Begriff &amp;#039;&amp;#039;Ökotyp&amp;#039;&amp;#039; wurde 1922 vom schwedischen Botaniker [[Göte Turesson]] geprägt und wird besonders bei Pflanzen verwendet. In der Zoologie wird er heute auch verwendet. Früher fand zum Teil der unscharfe Begriff &amp;#039;&amp;#039;ökologische Rasse&amp;#039;&amp;#039; Verwendung, der dort im Gegensatz zum unscharfen Begriff &amp;#039;&amp;#039;geographische Rasse&amp;#039;&amp;#039; stand. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Art seiner Entstehung ist der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Biotyp]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ein Sonderfall des Ökotyps, da dieser Begriff sich auf Populationen einer Art bezieht, die durch [[Autogamie]] oder durch [[Parthenogenese]] entstanden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Ökotyp unterscheidet sich zwar durch das Wirken der Selektion aufgrund der besonderen ökologischen Bedingungen genetisch und physiologisch von anderen Populationsteilen. Diese Eigenschaften werden jedoch nicht dazu herangezogen, den Organismus als eigene Art zu beschreiben und ihm damit eine eigene formale [[Taxonomie|taxonomische]] Stellung zuzubilligen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tiere ==&lt;br /&gt;
Beim [[Sotalia]]-Tümmler (&amp;#039;&amp;#039;Sotalia fluviatilis&amp;#039;&amp;#039;) existieren zwei unterschiedliche Ökotypen. Der erste Ökotyp, &amp;#039;&amp;#039;Sotalia fluviatilis guianensis&amp;#039;&amp;#039;, lebt an den Atlantikküsten zwischen Nicaragua und Brasilien. Der zweite, &amp;#039;&amp;#039;Sotalia fluviatilis fluviatilis&amp;#039;&amp;#039;, bewohnt den Amazonas und seine Nebenflüsse. In ähnlicher Weise werden auch beim [[Großer Tümmler|Großen Tümmler]] (&amp;#039;&amp;#039;Tursiops truncatus&amp;#039;&amp;#039;) zwei, von manchen Wissenschaftlern sogar drei, Ökotypen unterschieden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pflanzen ==&lt;br /&gt;
Im [[Flora|Pflanzenreich]] ist die Ausbildung von Ökotypen wegen der geringen Mobilität der Pflanzen (durch die Bildung von [[Diaspore]]n sind auch Pflanzen „mobil“) stärker verbreitet als im Tierreich. So sind z.&amp;amp;nbsp;B. von der [[Acker-Schmalwand]] (&amp;#039;&amp;#039;Arabidopsis thaliana&amp;#039;&amp;#039;) weltweit mehr als 750 verschiedene Ökotypen bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch der Mensch trägt durch die Nutzung der Natur dazu bei, dass Ökotypen bei Pflanzen gefördert werden. So können beim [[Wiesenlieschgras]] in Abhängigkeit von der Art der Landnutzung eine &amp;#039;&amp;#039;Weideform&amp;#039;&amp;#039; und eine &amp;#039;&amp;#039;Wiesenform&amp;#039;&amp;#039; sichtbar werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim [[Kletten-Labkraut]] (&amp;#039;&amp;#039;Galium aparine&amp;#039;&amp;#039;), das in verschiedenen Habitaten vorkommt, konnten zwei verschiedene Ökotypen, ein „Ackerökotyp“&lt;br /&gt;
und ein „Nichtackerökotyp“, nachgewiesen werden. Die beiden Ökotypen unterscheiden sich sowohl hinsichtlich ihrer Entwicklungsstrategie als auch hinsichtlich einer Vielzahl [[Morphologie (Biologie)|morphologischer]] und [[Phänologie|phänologischer]] Merkmale&amp;lt;ref&amp;gt;Ulrich Groll, [[Ernst-Gerhard Mahn]]: &amp;#039;&amp;#039;Zur Entwicklung ausgewählter Populationen des Kletten-Labkrautes (Galium aparine L.).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Flora.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 178, Nr. 2, 1986, {{ISSN|0367-2530}}, S. 93–110, {{doi|10.1016/S0367-2530(17)31478-0}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein sehr eindrucksvolles Beispiel für Ökotypen einer Art hat uns Göte Turesson selbst hinterlassen. Er hat auf dem Gelände der [[Schwedische Universität für Agrarwissenschaften|Schwedischen Universität für Agrarwissenschaften]] in [[Ultuna]] eine Baumreihe mit der [[Moorbirke]] aus unterschiedlichen geographischen Breiten Schwedens pflanzen lassen. Die Bäume repräsentieren einen „genetischen Gradienten“ von [[Schonen]] in Südschweden bis nach [[Lappland]] und belegen noch heute in ihren [[Phänologie|phänologischen Erscheinungen]] die Forschungsergebnisse Turessons in spektakulärer Weise: Der Aufbruch der Birkenknospen beginnt an den &amp;#039;&amp;#039;Südbäumen&amp;#039;&amp;#039; zuerst und setzt sich sukzessive nach Norden fort, während die Blattfärbung im Herbst bei den Bäumen im Norden einsetzt und die Blätter der Birken im Süden sich als letzte verfärben und abfallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ökotypen in der Forstwirtschaft ===&lt;br /&gt;
Die Kenntnis unterschiedlicher Ökotypen lässt sich in der Forstwirtschaft zur standortgerechten Bepflanzung nutzen. So ist z.&amp;amp;nbsp;B. bekannt, dass sich [[Rotbuche]]n in der Fähigkeit zur Bewältigung von Trockenstress unterscheiden. Daraus kann man Empfehlungen für die Bepflanzung von Waldstandorten ableiten, die unter sommerlichem Wassermangel leiden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Cite web |vauthors=Claus Buschmann, Stephanie Bilke, Tobias Längle, Hartmut K. Lichtenthaler |title=Einfluß von Trockenstreß auf die Photosyntheseaktivität verschiedener Ökotypen der Buche (Fagus sylvatica L.). Abschlußbericht |date=2000 |publisher=Universität Karlsruhe – Botanisches Institut II |url=https://pudi.lubw.de/detailseite/-/publication/53577 |access-date=2024-06-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Ulrich Kutschera]]: &amp;#039;&amp;#039;Evolutionsbiologie&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Uni-Taschenbücher|UTB]].&amp;#039;&amp;#039; 8318). 2., aktualisierte und erweiterte Auflage. Ulmer, Stuttgart 2006, ISBN 3-8252-8318-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Evolutionsökologie|Okotyp]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Skranon</name></author>
	</entry>
</feed>