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	<title>Ökoton - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-26T17:11:13Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=%C3%96koton&amp;diff=746591&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Redf0x: WPCleaner v2.05 - Begriffsklärung. - Arid</title>
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		<updated>2026-01-21T10:02:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;http://192.168.1.62:8083/index.php/WP:CLEANER&quot; class=&quot;extiw&quot; title=&quot;en:WP:CLEANER&quot;&gt;WPCleaner&lt;/a&gt; v2.05 - Begriffsklärung. - &lt;a href=&quot;/index.php/Arid&quot; title=&quot;Arid&quot;&gt;Arid&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Gehoelzdominierte Oekotondichte BRD 2013 IOER Monitor.png|mini|Gehölzdominierte Ökotondichte Deutschlands nach Kreisen 2013. Quelle: Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Шайтантау (заказник).jpg|mini|Natürlich entstandene Waldsteppe am Südrand des Uralgebirges]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ökoton&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist in der [[Ökologie]] ein räumlicher Übergangsbereich zwischen zwei verschiedenen [[Ökosystem]]en;&amp;lt;ref&amp;gt;zu Forschungsansätzen in Grenz- und Übergangsbiotopen vgl.: Matthew M. Yarrow &amp;amp; Victor H. Marin (2007): &amp;#039;&amp;#039;Toward Conceptual Cohesiveness: a Historical Analysis of the Theory and Utility of Ecological Boundaries and Transition Zones. Ecosystems 10&amp;#039;&amp;#039;: 462–476. {{doi|10.1007/s10021-007-9036-9}}&amp;lt;/ref&amp;gt; auf kleiner [[Maßstabsebene]] kommen sie vor zwischen zwei [[Biotoptyp]]en (auch &amp;#039;&amp;#039;Saumbiotop&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Randbiotop&amp;#039;&amp;#039;) oder [[Pflanzenformation]]en wie z. B. [[Trockenaue]]n, [[Hecke]]n, [[Ufer]]bereiche, [[Waldrand|Waldränder]] oder großmaßstäblich zwischen zwei [[Biomtyp]]en, [[Vegetationszone]]n bzw. [[Naturlandschaft]]en wie Uferbereiche, [[Waldsteppe]], [[Waldtundra]] oder [[Savanne]].&amp;lt;ref&amp;gt;Matthias Schaefer: &amp;#039;&amp;#039;Ökologie. Wörterbücher der Biologie.&amp;#039;&amp;#039; 3. Auflage. G.Fischer Verlag, Jena 1992. UTB Taschenbücher 430. ISBN 3-8252-0430-8.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Entstehung und die Größe von ([[terrestrisch]]en) &amp;#039;&amp;#039;Ökotonen&amp;#039;&amp;#039; ist von verschiedenen [[Umweltfaktor|Umwelt-]] beziehungsweise [[Standort (Ökologie)|Standort]]-Faktoren abhängig, die den Grenzbereich der Lebensfähigkeit bestimmter [[Biozönose]]n markieren:&lt;br /&gt;
* [[hydrologisch]]: Zwischen [[terrestrisch]]en und [[aquatisch]]en Bedingungen &amp;#039;&amp;#039;(etwa Flussuferzonen)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[edaphisch]]: Zwischen unterschiedlichen [[Boden (Bodenkunde)|Bodenarten]] &amp;#039;&amp;#039;(etwa Sand- und Moorboden)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[klima]]tisch: nach [[Temperatur]], [[Feuchtigkeit]], [[Exposition (Geographie)|Hangausrichtung]], [[Vegetationsperiode]] u.&amp;amp;nbsp;a. &amp;#039;&amp;#039;(etwa [[Wald- und Baumgrenze]], [[hygrisch]]e Wachstumsgrenzen für [[Gehölz]]e und [[Gräser]])&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundsätzlich existieren zwei wesentliche Typen ökotonaler [[Vegetation]]: Entweder ist ein kontinuierlicher Übergang zu erkennen &amp;#039;&amp;#039;(zum Beispiel Wald – Strauchformationen – Grasland)&amp;#039;&amp;#039; oder die beiden Ausgangstypen sind mosaikartig miteinander verzahnt &amp;#039;&amp;#039;(Beispiel &amp;#039;&amp;#039;Sibirische Waldsteppe&amp;#039;&amp;#039;: „Grasinseln“ im nördlichen [[Laubwald]], die trockenere Standorte anzeigen und die in Richtung [[Arides Klima|ariderem]] Klima immer größer und alsbald zur [[Steppe]] werden, in der nur noch „Waldinseln“ auf feuchteren Nordhängen oder an Wasserläufen vorkommen)&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da in Übergangslebensräumen viele [[Art (Biologie)|Arten]] mit gegensätzlichen Ansprüchen unter grenzwertigen Bedingungen miteinander [[Konkurrenz (Ökologie)|konkurrieren]] und aufgrund der engen Verzahnung unterschiedlicher Lebensräume, herrscht in der Regel eine deutlich größere [[Biodiversität|biologische Vielfalt]] als in den benachbarten „Einheits-Biomen“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.biodiversitymonitoring.ch/deutsch/service/glossar.php |wayback=20100324015552 |text=Biodiversitäts-Monitoring Schweiz, Glossar}}, abgerufen am 24. August 2009.&amp;lt;/ref&amp;gt; Gleichsam ist jedoch auch ein fragileres [[Fließgleichgewicht|Gleichgewicht]] der Ökotone zu beobachten: Schon kleinere [[Klimawandel|Klimaveränderungen]] können zu großen Auswirkungen führen. Als besonders folgenschwer sind hier regelmäßige [[Brand|Flächenbrände]] &amp;#039;&amp;#039;(siehe auch [[Feuerklimax]], [[Savanne]], [[Pampa#Das „Pampa-Problem“: Grasland statt Wald|„Pampa-Problem“]])&amp;#039;&amp;#039; und der Einfluss großer Tierherden &amp;#039;&amp;#039;(siehe [[Megaherbivorenhypothese]])&amp;#039;&amp;#039; sowie des Menschen &amp;#039;&amp;#039;(siehe etwa [[Heide (Landschaft)|Heide]], [[Alm (Bergweide)|Alm]] sowie ebenfalls Feuerklimax)&amp;#039;&amp;#039; zu nennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von den „harten“ Übergängen zwischen Land- und Wasserlebensräumen abgesehen, beruht die Ausdehnung von Ökotonen auf künstlichen Festlegungen, die sich aus Definitionen ergeben (Wann spricht man bei [[Baum]]formationen von [[Wald#Walddefinition|Wald]]? Bei welchem Pflanzenbedeckungsgrad beginnt eine [[Halbwüste]]? …). In der Realität sind die Grenzen meistens fließend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kleinmaßstäbliche Ökotone zwischen Wald und Offenland – [[Saum (Biotoptyp)|Säume]] genannt – bieten eine große Anzahl an [[Ökologische Nische|ökologischen Nischen]]. Ein anderes Beispiel ist der [[Mangrovenwald]], welcher einen Übergang zwischen Land- und Wasserökosystem darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je mehr Saumbiotope es in einer Landschaft gibt, desto höher ist diese Landschaft aus naturschutzfachlicher Sicht zu bewerten. Für Deutschland werden gehölzdominierte Ökotone, das sind Waldränder, Baumreihen und Hecken,&amp;lt;ref&amp;gt;IÖR-Monitor, Indikatorenkennblatt: [http://www.ioer-monitor.de/?id=44&amp;amp;ID_IND=U30DG &amp;#039;&amp;#039;Gehölzdominierte Ökotondichte &amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt; im Rahmen des [[Monitor der Siedlungs- und Freiraumentwicklung|Monitors der Siedlungs- und Freiraumentwicklung]] jährlich berechnet und dargestellt. Damit wird die Entwicklung der Säume über viele Zeitschnitte im Rahmen eines Monitorings sichtbar.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://monitor.ioer.de/?raeumliche_gliederung=gebiete&amp;amp;opacity=0.8&amp;amp;zoom=6&amp;amp;lat=51.32374658474385&amp;amp;lng=10.458984375000002&amp;amp;time=2022&amp;amp;glaettung=0&amp;amp;baselayer=topplus&amp;amp;ind=U30DG&amp;amp;raumgl=gem&amp;amp;klassenanzahl=7&amp;amp;klassifizierung=haeufigkeit&amp;amp;darstellung=auto&amp;amp;ags_array=&amp;amp;rasterweite=0&amp;amp; &amp;#039;&amp;#039;Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung (IÖR): Monitor der Siedlungs- und Freiraumentwicklung (IÖR-Monitor), Indikator &amp;quot;Gehölzdominierte Ökotondichte an Gebietsfläche&amp;quot; 2022&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4404615-7}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Biotoptyp|*Okoton]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Redf0x</name></author>
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