<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=%C3%96kostation</id>
	<title>Ökostation - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=%C3%96kostation"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=%C3%96kostation&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-25T02:08:49Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=%C3%96kostation&amp;diff=2225378&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Svenjaoekostation: neue Homepage der Ökostation , Auszeichnung ergänzt, weitere kleine Änderungen/ Aktualisierungen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=%C3%96kostation&amp;diff=2225378&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-02-24T23:53:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;neue Homepage der Ökostation , Auszeichnung ergänzt, weitere kleine Änderungen/ Aktualisierungen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ökostation&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Umweltbildung]]szentrum in der Region [[Freiburg im Breisgau]]. Sie wurde anlässlich der [[Landesgartenschau]] 1986 erbaut und zählt zu den ältesten Einrichtungen ihrer Art in Deutschland.&lt;br /&gt;
Jährlich werden von den Organisatoren 15.000 Besucher bei rund 600 Veranstaltungen gezählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Oekostation Logo neu 0406 med.tif|miniatur|Logo der Ökostation]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leitbild und Angebot ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ziel der Ökostation ist es, die Bevölkerung für Umweltschutzthemen zu sensibilisieren und über [[Nachhaltigkeit|nachhaltiges]] und zukunftsfähiges Verhalten aufzuklären. Zielgruppen sind Kinder und Jugendliche aller Altersstufen, die interessierte Öffentlichkeit sowie nationales und internationales Fachpublikum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Ökostation-Haus-3026.JPG|miniatur|Eingangsbereich]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Themenschwerpunkte sind:&lt;br /&gt;
* Ökologisches Bauen&lt;br /&gt;
* Nutzung [[Erneuerbare Energie|regenerativer Energien]]&lt;br /&gt;
* [[Umweltbildung]]&lt;br /&gt;
* Abfallpädagogik&lt;br /&gt;
* Naturschutz in der Stadt&lt;br /&gt;
* Umweltbildung und [[Migrationssoziologie|Migration]]/[[Integration (Soziologie)|Integration]]&lt;br /&gt;
* Klimaschutz&lt;br /&gt;
* [[Bildung für eine nachhaltige Entwicklung]] (BNE)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es werden von Fachleuten Beratungsstunden angeboten, in denen sich die Bürger beispielsweise über das Anlegen von [[Naturgarten|Naturgärten]] oder fachgerechte [[Kompostierung]] informieren lassen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterhin führt die Ökostation verschiedene Projekte in den Bereichen [[Umweltbildung]] und [[Bildung für nachhaltige Entwicklung]] durch. Diese werden in Zusammenarbeit mit den Kooperationspartnern, wie z.&amp;amp;nbsp;B. Umweltverbänden, entwicklungspolitischen Initiativen und kommunalen Ämtern, realisiert. Zu den angebotenen, wechselnden Projekten werden Workshops und Seminare für alle Interessierten veranstaltet. Seit 2004 wurden mehrere Projekte mit internationalen Preisen ausgezeichnet. Insbesondere zwei Projekte im Rahmen des „Grünen Klassenzimmers“&amp;amp;nbsp;– das Energiesprecher-Projekt und „Die Blaue Schatzkiste“&amp;amp;nbsp;– erhielten von der [[UNESCO]] zu der [[Weltdekade „Bildung für eine nachhaltige Entwicklung“]] wiederholt Preise. Jedes Jahr nehmen etwa 280 Gruppen an den Projekten für Kindergärten und Schulklassen teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Ökostation wurde im Rahmen der [[Landesgartenschau]] 1986 im [[Seepark Betzenhausen]] eröffnet. Schon dieses Gebäude besaß eine [[Solaranlage]], ein begrüntes Holz[[kuppeldach]] und einen Biogarten. Die Errichtung wurde von der Stadt Freiburg und der „[[Stiftung Naturschutzfonds Baden-Württemberg]]“ unterstützt. Auch viele ansässige Unternehmen und ehrenamtliche Helfer leisteten ihren Beitrag zur Erbauung. Während der Landesgartenschau zählte die Ökostation zu den größten Attraktionen der Veranstaltung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einem Brand im Februar 1987 wurde das Holzhaus vollständig zerstört. Das Gebäude war jedoch versichert, so dass es mit Unterstützung der Stadt Freiburg und in Zusammenarbeit mit dem BUND neu errichtet und die Ökostation im Sommer 1991 wieder eröffnet werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zweite Ökostation entspricht in ihrer Bauweise ihrer niedergebrannten Vorgängerin, wurde jedoch an modernere Umwelttechnikstandards angepasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Baustil ist an die [[Hogan]]bauweise der [[Navajo (Volk)|Diné]] angelehnt, das Dach des zentralen Innenraums wird also von einer Holzkuppel gebildet. An der Dachspitze befindet sich eine Glaspyramide als Oberlicht. Die verwendeten [[Rundholz|Rundhölzer]] ([[Tannenholz]]) stammen aus regionaler Forstwirtschaft, also dem [[Schwarzwald]]. Die Wände bestehen aus [[Lehm]] und [[Sandstein]].&lt;br /&gt;
Weitere Räume sind Büros, eine Küche und ein nach Süden ausgerichteter [[Wintergarten]]. Alle Innenfenster und Türen wurden aus abbruchreifen Häusern entnommen. Das Dach ist [[Gründach|begrünt]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Ökostation-Haus-2396.JPG|miniatur|Die Ökostation von oben, Kuppeldach mit Oberlichtpyramide, Wintergarten und Photovoltaikanlage]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Energiekonzept der  Ökostation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ökostation ist als [[Niedrigenergiehaus]] konzipiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Strom&amp;#039;&amp;#039; wird von der [[Photovoltaikanlage]] (24 Module) erzeugt. Bis 1999 wurde der so erzeugte Strom größtenteils selbst verbraucht, Überschüsse ins lokale Netz eingespeist. Seit 2000 wird die gesamte Energie verkauft, der Eigenstrombedarf wird als Ökostrom aus dem Netz bezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Raumwärme&amp;#039;&amp;#039; wird überwiegend mit einer Niedertemperatur-Gasheizung erzeugt. Seit 2009 wird sie vollständig mit [[Biogas]] befeuert. Seit dieser Umstellung ist die Ökostation nahezu CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;-neutral und wurde dafür nach der [[EMAS-Verordnung]] zertifiziert. Ein [[Grundofen]] und eine Solarkollektoranlage ergänzen die Warmwassererzeugung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur &amp;#039;&amp;#039;Wärmedämmung&amp;#039;&amp;#039; tragen die Lehmwände bei, die als [[Wärmespeicher]] dienen. Auch der Wintergarten puffert den Wärmeaustausch des Gebäudes ab. Das Kuppeldach ist durch eingeblasene Altpapierflocken isoliert, der Boden enthält eine 14 cm dicke Isolationsschicht aus [[Kork|Recyclingkork]]. Das Gebäude ist vollständig entsiegelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;Wasserbedarf&amp;#039;&amp;#039; für die Pflanzen im Wintergarten der Einrichtung wird über aufgefangenes Regenwasser aus einer [[Zisterne]] gedeckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gärten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Biogarten oekostation 2010.jpg|mini|Der Bio- und Heilkräutergarten.]]&lt;br /&gt;
Wichtiger Bestandteil der Einrichtung sind die [[Naturgarten|Naturgärten]]. Sie wurden mit der ersten Ökostation 1986 angelegt und bedecken eine Fläche von etwa 2500 m².&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Apothekergarten|Heilkräutergarten]] nimmt 200 m² dieser Fläche ein und wurde nach dem Vorbild mittelalterlicher [[Klostergarten|Klostergärten]] gestaltet. Mehr als 150 Arten verschiedener Kräuter sind hier angebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Nutzgarten]] samt Kompostplatz dient zur Veranschaulichung von biologischem Gärtnern. Hier werden Salate, Gemüse und Kräuter angebaut. Im [[Bauerngarten]] sind selten gewordene [[Staude]]n zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb der Gartenfläche wurden mehrere Kleinbiotope angelegt&amp;amp;nbsp;– so ein Tümpel, als Lebensraum für verschiedene [[Amphibien]], ein Trockensteinbiotop für beispielsweise [[Reptilien]] und der aus mehreren Elementen bestehende Schmetterlingsgarten. Eines dieser Elemente ist die Wildblumenwiese.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie alle Teile der Ökostation sind die Gärten für die Öffentlichkeit frei zugänglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== UNESCO-Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr    !! Ausgezeichnet für:&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2024&lt;br /&gt;
|BNE Zertifizierung Baden Württemberg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2010/11 || Energiesprecher-Projekt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2008/09 || „Lebensraum Wiese: heimische Arten – weltweite Vielfalt“&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2006/07 || Energiesprecher-Projekt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2004/05 || „Die Blaue Schatzkiste“&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Träger der Einrichtung ist der BUND Regionalverband Südlicher Oberrhein – Aktion Umweltschutz e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bund-freiburg.de/ BUND Regionalverband Südlicher Oberrhein – Aktion Umweltschutz e. V.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anbindung ==&lt;br /&gt;
Die Ökostation befindet sich auf der Nordseite des [[Seepark Betzenhausen|Seeparks]] und des [[Flückigersee|Flückiger Sees]] und ist von der Haltestelle &amp;#039;&amp;#039;Berliner Allee&amp;#039;&amp;#039; der [[Straßenbahn Freiburg im Breisgau|Straßenbahnlinie 4]] fußläufig erreichbar. Die Station &amp;#039;&amp;#039;[[Westbad (Freiburg im Breisgau)|Westbad]]&amp;#039;&amp;#039; des [[Radverkehr in Freiburg im Breisgau#Fahrradverleihsystem Frelo|Fahrradverleihsystems Frelo]] befindet sich ca. 200&amp;amp;nbsp;m entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://oekostation.de/ Webpräsenz der Ökostation]&lt;br /&gt;
* [http://www.nachhaltigkeits-check.de/sites/default/files/Gerechtigkeit_Broschuere_web.pdf Broschüre des DNR/BUND/NABU] (PDF; 2,0&amp;amp;nbsp;MB)&amp;lt;!-- auch Quelle--&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [http://www.emas.de/aktuelles/meldungsordner-2009/meldungenderemas-redaktion08-2009/oekostation-freiburg-hat-emas-zertifikat/ EMAS-Zertifikat für die Ökostation Freiburg]&amp;lt;!-- auch Quelle--&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [http://www.umweltbildung.de/213.html?&amp;amp;no_cache=1&amp;amp;anu_bfne%5Bsingle%5D=1092&amp;amp;anu_bfne%5BbackLink%5D=%252F201.html Lebensraum Wiese: Heimische Arten – weltweite Vielfalt (Ökostation Freiburg)]&amp;lt;!-- auch Quelle--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=48/0/42.624/N|EW=7/49/15.636/E|type=landmark|dim=50|region=DE-BW}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Okostation}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Umweltprojekt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildungseinrichtung in Baden-Württemberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildung und Forschung in Freiburg im Breisgau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1980er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Umweltbildungseinrichtung in Baden-Württemberg]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Svenjaoekostation</name></author>
	</entry>
</feed>