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	<title>Ödenturm - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-24T01:00:46Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Zollernalb am 19. Januar 2025 um 07:54 Uhr</title>
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		<updated>2025-01-19T07:54:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Ödenturm.jpg|mini|hochkant|Der Ödenturm über Geislingen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ödenturm&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Aussichtsturm]] auf einem Bergsporn über [[Geislingen an der Steige]] am Rande der [[Schwäbische Alb|Schwäbischen Alb]]. Bis heute ist er eines der Wahrzeichen der Stadt. Der Name Ödenturm geht auf das Wort öde (einsam) zurück. Als Standort des Turmes wurde eine etwa 60 m lange und 15 m breite Fläche künstlich angelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Obwohl der Turm eng mit der Geschichte der benachbarten [[Burg Helfenstein (Geislingen an der Steige)|Burg Helfenstein]] verknüpft ist, können die Erbauungszeit und Zweckbestimmung bisher nicht eindeutig genannt werden. Adelbert Schuholz vermutete 1981, dass der Bau dem ersten Viertel des 15. Jahrhunderts zuzuschreiben sei, um den Verteidigungswert der Burg Helfenstein zu erhöhen. Aufgrund der angewandten Mauerwerkstechnik könnte der Turm jedoch auch schon zwischen 1150 und 1250 in der spätstaufischen Epoche entstanden sein, da in dieser Zeit mit Vorliebe [[Buckelquader]]bauweise verwendet wurde. Auch die Gestalt wäre für das 12. und 13. Jahrhundert nicht außergewöhnlich. Da der Ödenturm jedoch 1420 erstmals urkundlich erwähnt wurde, ist dies mindestens sein Baualter. Die Grundmauern des Turmsockels sind 2,5 Meter dick, die Höhe bis zur Turmspitze beträgt 33,4 Meter (115 [[Fuß (Einheit)#Deutschsprachiger Raum|Ulmer Schuh]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der ursprüngliche Eingang lag neun Meter über dem Boden und war nur durch eine Leiter zugänglich. Das heutige Eingangstor wurde nach der Schleifung des Helfensteins im Jahre 1552 hineingebrochen. Von da ab diente der Ödenturm als Wachturm für die Stadt Geislingen. 1558 wurde auf dem Turm eine Glocke angebracht, die bei Feuersbrünsten in der Umgebung geläutet wurde. Außerdem wurden bei Brandgefahr Warnschüsse aus einem Geschütz abgefeuert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1802 wurde der Ödenturm von der Stadt Ulm an [[Königreich Bayern|Bayern]] abgetreten, er sollte abgebrochen werden. Auf dringendes Bitten der Geislinger Bürgerschaft verfügte jedoch die bayrische Regierung, dass der Turm als Wahrzeichen der ganzen Gegend vor dem Abbruch verschont blieb. [[Grenzvertrag zwischen Bayern und Württemberg|Acht Jahre später]] wurde der Ödenturm dann [[Königreich Württemberg|württembergischer]] Staatsbesitz. Am 16. Juni 1823 ging der Turm durch einen Tausch in das Eigentum der Stadt Geislingen über.&lt;br /&gt;
[[Datei:Oedenturm von der Burg Helfenstein aus.jpg|mini|Der Blick auf den Ödenturm von der Burg Helfenstein aus, November 2021]]&lt;br /&gt;
Im Verlauf der Jahrhunderte brannte der Ödenturm durch Blitzschlag fünfmal aus. Im Sommer 1669 wurde ein [[Türmer]] vom Blitz getötet. Der letzte große Brand war am 18. Januar 1921, danach wurden Turmhelm, Treppe und die Turmstube in der jetzigen Form instand gesetzt. Der [[Denkmalschutz|denkmalgeschützte]] Turm kann heute bestiegen werden und dient als [[Aussichtsturm]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Besichtigungszeiten ==&lt;br /&gt;
Der Turm ist von Mai bis Oktober an Sonntagen von 10 bis 17 Uhr geöffnet und kann über eine innenliegende Holztreppe erstiegen werden. Der Eintritt ist frei, Spende wird erbeten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste von Aussichtstürmen auf der Schwäbischen Alb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Faltblatt Ödenturm, Stadtwerbung und Touristik der Stadt Geislingen an der Steige&lt;br /&gt;
* [[Günter Schmitt]]: &amp;#039;&amp;#039;Burgenführer Schwäbische Alb, Band 1 – Nordost-Alb: Wandern und entdecken zwischen Aalen und Aichelberg&amp;#039;&amp;#039;. Biberacher Verlagsdruckerei, Biberach an der Riß 1988, ISBN 3-924489-39-4, S. 241–250.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://sketchfab.com/3d-models/odenturm-geislingen-7e289e4a73094578926b7dfd6a958171 3D-Modell des Ödenturms]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=48/36/45/N |EW=09/50/58/E |type=landmark |region=DE-BW}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Burgen und Schlösser im Landkreis Göppingen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Odenturm}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aussichtsturm in Baden-Württemberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Geislingen an der Steige]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Turm im Landkreis Göppingen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in Geislingen an der Steige]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut im 15. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk aus Stein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rundturm]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aussichtsturm in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1420]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Turm auf der Schwäbischen Alb]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Zollernalb</name></author>
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