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	<title>ÖBB 4010 - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-25T23:27:19Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=%C3%96BB_4010&amp;diff=70914&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Thomas Dresler: Leerzeichen vor/nach Schrägstrich korrigiert</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=%C3%96BB_4010&amp;diff=70914&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-10-27T18:02:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Leerzeichen vor/nach Schrägstrich korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Schienenfahrzeug&lt;br /&gt;
| Farbe1 = 8B0000&lt;br /&gt;
| Farbe2 = ffffff&lt;br /&gt;
| Baureihe = ÖBB 4010&lt;br /&gt;
| Abbildung = 4010019 Muerzzuschlag.jpg&lt;br /&gt;
| Anzahl = 29&lt;br /&gt;
| Name = 4010.019 im Zustand nach der Modernisierung&lt;br /&gt;
| Nummerierung = 4010 001–029&lt;br /&gt;
| Hersteller = Mechanischer Teil:&amp;lt;br /&amp;gt;[[Simmering-Graz-Pauker]]&lt;br /&gt;
Elektrische Ausrüstung:&amp;lt;br /&amp;gt;ARGE BES&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;[[Österreichische Brown, Boveri Werke|BBC]]&amp;lt;br /&amp;gt;[[ELIN]]&amp;lt;br /&amp;gt;[[Siemens AG Österreich|Siemens]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Baujahre = 1965–1978&lt;br /&gt;
| Ausmusterung = 2008&lt;br /&gt;
| Achsformel = [[Bauartbezeichnung von Triebfahrzeugen|Bo’Bo’]]&lt;br /&gt;
| Spurweite = 1435 [[Meter|mm]]&lt;br /&gt;
| Gattung = D4hET &amp;lt;small&amp;gt;(Triebwagen 4010)&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;B4hTl &amp;lt;small&amp;gt;(Zwischenwagen 7010, 7110.1 7110.2)&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;BR4hTl &amp;lt;small&amp;gt;(Zwischenwagen 7110.3, 7310.0)&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;WR4hTl &amp;lt;small&amp;gt;(Zwischenwagen 7310.1)&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;AD4hES &amp;lt;small&amp;gt;(Steuerwagen 6010)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Dienstmasse = 283 [[Tonne (Einheit)|t]]&lt;br /&gt;
| LängeÜberPuffer = 149.120 [[Meter|mm]]&lt;br /&gt;
| Länge = 16.820 [[Meter|mm]] &amp;lt;small&amp;gt;(Triebkopf)&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;26.400 [[Meter|mm]] &amp;lt;small&amp;gt;(Zwischenwagen)&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;26.700 [[Meter|mm]] &amp;lt;small&amp;gt;(Steuerwagen)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höchstgeschwindigkeit = 150 [[Kilometer pro Stunde|km/h]]&lt;br /&gt;
| Motorentyp = EM 625&lt;br /&gt;
| Motorbauart = 10 poliger Einphasenreihenschlussmotor&lt;br /&gt;
| Stromsystem = 15&amp;amp;#x202f;kV, 16,7&amp;amp;#x202f;Hz&lt;br /&gt;
| AnzahlFahrmotoren = 4&lt;br /&gt;
| Fahrstufenschalter = Elektropneumatisch betätigtes 28-stufiges BBC-Schaltwerk mit Befehlsgebersteuerung&lt;br /&gt;
| Sitzplätze = Ursprünglich:&amp;lt;br /&amp;gt;66 &amp;lt;small&amp;gt;(1. Klasse)&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;174 &amp;lt;small&amp;gt;(2. Klasse)&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;34 &amp;lt;small&amp;gt;(Speisewagen)&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;(abhängig von den jeweils eingereihten Zwischenwagen)&lt;br /&gt;
| Klassen = 1. Klasse&amp;lt;br /&amp;gt;2. Klasse&amp;lt;br /&amp;gt;Speisewagen&amp;lt;br /&amp;gt;Gepäckabteil&lt;br /&gt;
| Antrieb = BBC-Federantrieb&lt;br /&gt;
| Geschwindigkeitsmesser = DEUTA ER4b&lt;br /&gt;
| Steuerung = Niederspannungs&amp;amp;shy;stufenschaltwerk&amp;lt;br /&amp;gt;analoge Vielfachsteuerung&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;(über 36 polige BBC Stecker)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Stundenleistung = 2500 kW&lt;br /&gt;
| Dauerleistung = 2265 kW&lt;br /&gt;
| Anfahrzugkraft = 162 [[Newton (Einheit)|kN]]&lt;br /&gt;
| Bremskraft = 100 [[Newton (Einheit)|kN]] &amp;lt;small&amp;gt;(dynamische Bremse)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Zugsicherung = [[Indusi]] 60&lt;br /&gt;
| Bremsen = Oerlikon-Bremse&amp;lt;br /&amp;gt;Scheibenbremse&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;(Zwischen- u. Steuerwagen)&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;Magnetschienenbremse&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;(Zwischen- u. Steuerwagen)&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;Klotzbremse &amp;lt;small&amp;gt;(Triebwagen)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Zugheizung = 1000 V / 16,7&amp;amp;#x202f;Hz&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die Reihe &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;4010&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; der [[Österreichische Bundesbahnen|Österreichischen Bundesbahnen]] (ÖBB) waren elektrische Fernverkehrs-[[Triebzug|Triebzüge]], die im Schnellzugverkehr eingesetzt wurden. Im engeren Sinn war 4010 die Bezeichnung der Triebköpfe, die Steuerwagen wurden als Reihe 6010 und die Zwischenwagen als Reihe 7010, 7110 und 7310 bezeichnet.  Der Einsatz im Planverkehr begann 1965 und endete 2008. Die Fertigung erfolgte durch [[Simmering-Graz-Pauker]]. Sie prägten mehr als drei Jahrzehnte den Schnellzugverkehr in Österreich. Nach ihrem ersten Einsatzgebiet wurden sie als &amp;#039;&amp;#039;Transalpin II&amp;#039;&amp;#039; und ihrer Verwendung im innerösterreichischen Städteschnellverkehr entsprechend als &amp;#039;&amp;#039;Städteschnellzug&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.sammlung-grafenberg.at/blau/sammlung-grafenberg_07.htm&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:BhfBasel Transalpin 26 3 1970.jpg|mini|links|Als „Transalpin“ in Basel (1970)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:4010027 wien west.jpg|links|mini|4010.027 in [[Wien Westbahnhof|Wien-Westbahnhof]] (Mai 1990)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Leoben Hbf 4010 002.jpg|mini|6010 002 in seiner ursprünglichen Farbgebung im [[Leoben Hauptbahnhof|Hauptbahnhof Leoben]] (1992)|302x302px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursprünglich waren 1965 drei Triebwagengarnituren zur Ablöse der [[ÖBB 4130|Reihe 4130]] für den damaligen Paradezug [[Transalpin (Zug)|Transalpin]] der [[Österreichische Bundesbahnen|Österreichischen Bundesbahnen]] beschafft worden, der seit 1. Juni 1958&amp;lt;ref&amp;gt;Lok-Magazin Mai 2009 &amp;#039;&amp;#039;Vom Transalpin zum Auslaufmodell&amp;#039;&amp;#039; S. 46&amp;lt;/ref&amp;gt; zwischen Wien und Zürich verkehrte. Die neue Reihe 4010 ersetzte diese vierteiligen Garnituren, die aufgrund ihrer Ableitung aus den Nahverkehrstriebwagen der [[ÖBB 4030|Reihe 4030]] den Ansprüchen des hochwertigen internationalen Schnellzugverkehrs nicht gerecht werden konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine zweite Serie von zwölf fünfteiligen Garnituren wurde ab 1966 für den innerösterreichischen Städteschnellzugverkehr gebaut. Diese Serie unterschied sich von der ersten unter anderem durch vollständig zu öffnende Fenster wie bei den [[Schlierenwagen]], einem Halbspeisewagen (Buffetwagen) mit verkleinertem,  nicht klimatisierten, Speiseabteil und stattdessen zusätzlichen 17 Sitzplätzen zweiter Klasse, sowie durch das Fehlen des Abteilwagens erster und zweiter Klasse. Aus Kapazitätsgründen wurde dieser jedoch später bald ergänzt allerdings mit Sitzbezügen und Anschriften ausschließlich für die 2. Klasse. Außerdem wurden die Triebköpfe ab dieser Serie auf 16,82 Meter verlängert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Ende der 1960er Jahre neu geschaffenen internationalen Verbindungen &amp;#039;&amp;#039;Johann Strauß&amp;#039;&amp;#039; (Wien–Passau–Frankfurt am Main), &amp;#039;&amp;#039;Bodensee&amp;#039;&amp;#039; (Wien–Bregenz–St. Gallen) und &amp;#039;&amp;#039;Rosenkavalier&amp;#039;&amp;#039; (Wien–München) wurden in einer dritten Serie zwei weitere sechsteilige Garnituren entsprechend der ersten Serie beschafft. Zu dieser Zeit waren die 4010er mit Laufleistungen von bis zu 30 000 Kilometer monatlich Spitzenreiter in den Lokstatistiken der ÖBB.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Rotter, Petrovitsch |Titel=Triebfahrzeuge österreichischer Eisenbahnen. Elektrische Lokomotiven und Triebwagen. |Seiten=157 ff.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1970er-Jahren wurden schließlich eine vierte und fünfte Serie von insgesamt 12 sechsteiligen Garnituren beschafft, wiederum mit [[Übersetzfenster]]n, jedoch im Gegensatz zu den bisherigen Garnituren mit einem klimatisierten [[Vollspeisewagen]], sowie einer später bei allen Garnituren nachgerüstete Vielfachsteuerung. Damit konnten die unwirtschaftlichen Doppelführungen zu verkehrsstarken Zeiten vermieden werden. In dieselbe Zeit fällt 1977 auch das Ende der Ära als [[Transalpin (Zug)|Transalpin]], der auf lokbespannte Züge mit den neuen [[Eurofima-Wagen]] umgestellt wurde. Mit der gleichzeitigen Beschränkung des Laufweges des Triebwagenschnellzuges &amp;#039;&amp;#039;Bodensee&amp;#039;&amp;#039; auf Wien–Bregenz endeten damit vorläufig die internationalen Einsätze der Reihe 4010.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang der 1990er Jahre wurden die Triebzüge modernisiert. Als erste Garnitur wurde die Einheit 4010&amp;amp;#x202f;022 umgebaut, wobei hier die Eckfenster der Führerstände belassen und erst einige Jahre später entfernt wurden. Die Wagen erhielten unter anderem [[Schwenkschiebetür]]en, neue Sitzbezüge, die Eckfenster der Führerstände wurden verschlossen und die Garnituren, angelehnt an die Farbgebung der internationalen Reisezugwagen der ÖBB, in [[Valousek-Design bei Fahrzeugen der ÖBB|verkehrsrot, umbragrau und grauweiß]] lackiert. Ein Teil der Triebwagengarnituren (4010 022 bis 025) wurde darüber hinaus mit einem geschlossenen Toilettensystem und einer Klimaanlage ausgestattet, um für den Einsatz im [[EuroCity]]-Verkehr nach Deutschland tauglich zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Niedergang ===&lt;br /&gt;
In den 1990er Jahren, mit dem Ende des Projektes [[Österreichische Bundesbahnen#Neuer Austrotakt (1991)|NAT ’91]] begann der Niedergang dieser Reihe. Zunächst wurden die Vollspeisewagen abgestellt und an ihre Stelle Sitzwagen aus abgestellten Garnituren eingereiht. In den Halbspeisewagen wurde die Küche stillgelegt und diese teilweise zu reinen Sitzwagen umgestaltet. Die gemischten Abteilwagen erster und zweiter Klasse wurden zu reinen Zweitklasswagen deklassiert. Die Züge wurden öfters umkonfiguriert, so dass es möglich war, verschiedene Fensterbauarten (Übersetzfenster, Senkfenster oder Festfenster/Klimaanlage) im gleichen Zug anzutreffen. Anstelle der ursprünglichen Aufteilung verkehrten die Triebwagengarnituren nun mit vier Zweitklassewagen. Nur der Steuerwagen führte noch die erste Klasse.&lt;br /&gt;
[[Datei:ÖBB 4010-009 Wien Süd 2008-12-20.jpg|mini|4010 009 in [[Wien Südbahnhof|Wien-Südbahnhof]] (2008)]]&lt;br /&gt;
Bis zum Ende ihres Einsatzes wurden die Züge im innerösterreichischen [[InterCity (Österreich)|InterCity]]-Verkehr von [[Graz]] nach [[Wien]], [[Linz]], [[Salzburg]] und [[Innsbruck]], aber teilweise auch im Eilzugverkehr eingesetzt. So waren sie bis März 2006 im Eilzugdienst auf der [[Bahnstrecke Wien–Gmünd|Franz-Josefs-Bahn]] zu finden. Die Zahl der Einsätze nahm jedoch mit jedem Fahrplanwechsel ab, weil Wagen wegen Fristablauf abgestellt werden mussten oder Reparaturen wirtschaftlich nicht mehr vertretbar waren. So wurden im Fahrplan 2008 die Leistungen von Graz nach Salzburg gegenüber dem Fahrplan des Vorjahres weiter zurückgenommen und zwei [[Zugpaar]]e durch angemietetes Wagenmaterial der [[Deutsche Bahn|Deutschen Bahn]] ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Triebzüge der Reihe 4010 sind aufgrund ihres markanten Designs und ihres in der Vergangenheit herausragenden Rufes weiten Kreisen der Bevölkerung als beliebte und komfortable Fahrzeuge in Erinnerung geblieben. Dennoch wurden sie in ihren letzten Einsatzjahren als nicht mehr zeitgemäß im Vergleich mit modernen Fahrzeugen empfunden, weil die Erhaltung im Hinblick auf die vollständige Ausmusterung der Reihe nur noch auf das Notwendigste beschränkt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausmusterung, Verkauf und geplanter Einsatz beim HKX ===&lt;br /&gt;
[[Datei:OBB4010 last train at Meidling.jpg|mini|Letzte Fahrt von Wien nach Villach mit Vorspann durch eine Lokomotive der Reihe [[Siemens ES64U2|1116]], hier bei Wien-Meidling (30. Dezember 2008)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:J39 191 Raw Delitzsch, Drehgestell SGP V S.jpg|mini|Ein aufgearbeitetes und danach nicht mehr eingebautes Mittelwagendrehgestell im [[Ausbesserungswerk Delitzsch]]]]&lt;br /&gt;
Die Einsätze der Reihe 4010 auf den Strecken Graz–Salzburg, Graz–Innsbruck, Graz–Linz sowie Graz–Wien Südbf endeten am 14. Dezember 2008. Während der darauf folgenden Weihnachtsferien wurden noch einige Einheiten als Verstärkerzüge im Urlaubsverkehr eingesetzt. Zum 31. Dezember 2008 wurden die Züge ausgemustert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Triebwagengarnitur 4010&amp;amp;#x202f;009 war als Museumszug vorgesehen.&amp;lt;ref&amp;gt;Lok-Magazin Mai 2009 S. 51&amp;lt;/ref&amp;gt; Die ursprünglich angestrebte Erhaltung durch die ÖBB-Nostalgie kam jedoch nicht zustande. Die Garnitur wurde daraufhin an die [[Österreichische Gesellschaft für Eisenbahngeschichte]] (ÖGEG) verkauft und Ende April 2010 in das Eisenbahnmuseum Ampflwang überstellt, wo sie geschützt hinterstellt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Triebkopf 4010 019 dient in Wien Jedlersdorf als Vorheizanlage. Das Eisenbahnmuseum Strasshof erwarb den Triebkopf 4010 022; den Steuerwagen 6010 002 und die Speisewagen 7310 111 und 113.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehrere Wagenzüge wurden an die amerikanische [[Railroad Development Corporation]] (RDC) verkauft.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link | date=2020-02-16 | url=http://www.eurailpress.de/article/view/4/schienenfahrzeugwerk-delitzsch-einstiegin-die-lokunterhaltung.html |text=eurailpress.de }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die RDC ist an der [[Hamburg-Köln-Express]] GmbH beteiligt, die ab Juli 2012 Züge zwischen Hamburg und Köln anbot. Für diesen Einsatz sollten die Wagen ohne die Triebköpfe im [[DB Werk Delitzsch|Schienenfahrzeugwerk Delitzsch (SFW)]] aufgearbeitet werden. Im März 2011 wurde ein Teil der Fahrzeuge für den [[HKX]] zur Aufarbeitung in das Schienenfahrzeugwerk [[H. Cegielski – Poznań|H. Cegielski]] nach Polen überführt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.railwaygazette.com/news/single-view/view/10/hamburg-koeln-express-launched.html Meldung in der Railway Gazette (englisch)]&amp;lt;/ref&amp;gt; Im März 2013 wurde ein Vertrag über die Modernisierung von zunächst sechs Wagengarnituren mit der Euromaint Rail Deutschland GmbH abgeschlossen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.newstix.de/?session=&amp;amp;site=actual&amp;amp;startentry=0&amp;amp;entmsg=true&amp;amp;mid=21012 Vertrag zur Modernisierung unterzeichnet: HKX-Wagen werden von Euromaint Rail Deutschland modernisiert], HKX-Pressemitteilung&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Wagen erhielten im Spätsommer 2014 eine Zulassung des [[Eisenbahn-Bundesamt]]s. Für den Einsatz wurde die Höchstgeschwindigkeit von 150 auf 160&amp;amp;#x202f;km/h erhöht. Die Führerstände der Steuerwagen wurden nicht aufgearbeitet, die Wagen sollten als lokbespannte Reisezüge eingesetzt werden. Neben technischen Anpassungen erhielten die Wagen elektronische Reservierungsanzeigen, geschlossene WC-Systeme, WLAN und Steckdosen am Platz. Die technische Abnahme erfolgte im Jänner 2015 in Berlin.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.elektrolok.de/news/archiv/news-2015-01.php |text=HKX: Abnahmefahrt für RDC-Reisezugwagen „K21“ |wayback=20160714175625}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bahninfo.de/artikel/10764/zulassung-fuer-ex-bb-reisezugwagen-der-br-4010-einsatz-im-hkx-geplant/ Zulassung für ex-ÖBB-Reisezugwagen der BR 4010 – Einsatz im HKX geplant], gekürzte Pressemitteilung der Hamburg-Köln-Express GmbH, 23. September 2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu einem Einsatz der Fahrzeuge kam es nicht. 2018 wurden alle zuvor in Wustermark und Delitzsch abgestellten Garnituren in Espenhain verschrottet, darunter sowohl die modernisierten als auch die nicht modernisierten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Triebzugzusammenstellung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:OBB4010 compartment 2nd class 1.jpg|mini|Abteil 2. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Datei:OBB4010 corridor.jpg|mini|Korridor in einem Abteilwagen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:ÖBB 7010 Großraum Innen.JPG|mini|Großraumwagen 2. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Datei:OBB4010 interior view 1st class.jpg|mini|Großraumwagen 1. Klasse (Steuerwagen 6010)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die neuen sechsteiligen Triebwagengarnituren bestanden aus einem Triebkopf, einem Großraumwagen zweiter Klasse, einem Abteilwagen zweiter Klasse, einem Speisewagen mit zusätzlich zwei Abteilen zweiter Klasse, einem Abteilwagen zweiter und erster Klasse und einem Steuerwagen mit einem Großraum erster Klasse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Triebköpfe bekamen aus Komfortgründen keine Sitzplätze für Fahrgäste. Stattdessen war neben dem Führerstand vorne und dem Maschinenraum lediglich ein Gepäckraum und ein Zugführerabteil vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Großraumwagen zweiter Klasse fassten die Passagierzahl von zehn Abteilen, die Abteilwagen zweiter Klasse offerierten elf Abteile, die gemischtklassigen Abteilwagen vier Abteile erster und sechs Abteile zweiter Klasse. Die Steuerwagen hatten neben dem Führerstand auf der Stirnseite das kleinere Gepäckabteil und ein Großraumabteil erster Klasse, welches fiktiv sieben Abteilen entsprach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesen 26,4 Meter langen Wagen wurde das Konzept des UIC-Typs Z vorweggenommen, das zehn „rechnerische Abteile“ beim Großraumwagen 2. Klasse und elf Coupés im Abteilwagen vorsieht, wie er erst zehn Jahre später mit den [[Corail-Wagen]] in Frankreich und den [[Eurofima-Wagen]] in Europa einschließlich Österreichs verwirklicht wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei ihrer Indienststellung setzten die Garnituren der Reihe 4010 für österreichische Eisenbahnen neue Maßstäbe in Sachen Komfort. Die Sitzplatzaufteilung 2+1 auch in den Großraumwagen zweiter Klasse mit ausreichend Platz für Gepäck zwischen den Sitzen erscheint auch heute noch wegweisend, angesichts des teilweise zu beobachtenden Trends zu einer Bestuhlung, welche ohne Rücksicht auf die Fensterteilung nach dem Vorbild der Fluggesellschaften immer enger zusammenrückt. Dieser zuvor ungewohnte Komfort auch in der zweiten Klasse machte die Garnituren der Baureihe 4010 bei den Bahnkunden äußerst beliebt, und manchmal sprach man auch vom „[[Trans-Europ-Express]] des kleinen Mannes“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum großen Bekanntheitsgrad dieser Triebwagengarnituren trug neben dem markanten Design von [[Johann Benda (Designer)|Johann Benda]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;J-Benda&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://oe1.orf.at/programm/317885 |titel=Ö1 Menschenbilder: &amp;#039;&amp;#039;„Design jenseits der Stars“ – Johann Benda, Eisenbahndesigner.&amp;#039;&amp;#039; |abruf=2013-04-14}}, gesendet am 13. Dezember 2009: Von Benda stammen das Innen- und Außendesign von 4010, der Wiener Schnellbahn und der „Silberpfeile“ der Wiener U-Bahn, sowie auch das „ÖBB-Flügelrad“.&amp;lt;/ref&amp;gt; auch die charakteristische Ursprungslackierung in saphirblau und elfenbein mit den auffällig rot umrandeten Scheinwerfern bei. In den 1970er Jahren wurde dies auf ultramarinblau/elfenbein geändert und das ÖBB-Flügelrad&amp;lt;ref name=&amp;quot;J-Benda&amp;quot; /&amp;gt; durch das damals neue [[Pflatsch|ÖBB-Emblem]] ersetzt, sowie die großen Klassenziffern angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei aller Beliebtheit machten sich mit laufender Erfahrung im Betrieb dennoch einige konstruktive und konzeptionelle Schwächen bemerkbar. So neigten die Garnituren aufgrund der eher starren [[Scharfenbergkupplung]] zu manchmal äußerst unangenehmen Ruckelbewegungen in Längsrichtung, vor allem im Schiebebetrieb und in Doppeltraktion. Das Platzangebot in der zweiten Klasse war im Vergleich zur in Österreich traditionell schwach ausgelasteten ersten Klasse bald zu gering, sodass es regelmäßig zu überfüllten Zügen kam, obwohl in der ersten Klasse noch eine ausreichende Zahl an Sitzplätzen vorhanden gewesen wäre. Aufgrund der gestiegenen Nachfrage wurde daher häufig in Doppeltraktion gefahren, was die Nachrüstung einer [[Vielfachsteuerung]] notwendig machte. Die Doppeltraktion wiederum machte unter anderem eine unwirtschaftliche Doppelbewirtschaftung zweier Speisewagen nötig. Es gab daher auch Überlegungen, längere Garnituren mit je einem Triebkopf an jedem Zugende und nur einem Speisewagen zu führen, die aber aufgrund technischer Probleme (vor allem durch die Parallelschaltung der Trafos über die Zugheizung) nie realisiert wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;Bahnorama: &amp;#039;&amp;#039;ÖBB Reihe 4010&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Inderst, Gemeindböck |Titel=Die ÖBB-Reihe 4010}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund Lokmangels wurde um 1980 eine Zeit lang mit der sogenannten „langen Lok“ gefahren, sprich dem Triebkopf mit dem (abgesperrten) Steuerwagen. Mit dieser Kombination wurden u.&amp;amp;nbsp;a. aus grünen [[Spantenwagen]] bestehende Regionalzüge auf der Westbahn bis [[Purkersdorf]] gefahren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Technik ===&lt;br /&gt;
Die Zuggarnituren waren intern mit [[Mittelpufferkupplung]]en der Bauart [[Scharfenbergkupplung|Scharfenberg]] gekuppelt. Dadurch konnte der Wagenboden der Einzelwagen tiefer als bei Reisezugwagen der Regelbauart liegen.&amp;lt;ref&amp;gt;Lok-Magazin Mai 2009 S. 46&amp;lt;/ref&amp;gt; An den Führerstandsenden der [[Triebkopf|Triebköpfe]] und [[Steuerwagen]] waren übliche [[Puffer (Bahn)|Puffer]] und [[Schraubenkupplung]]en vorhanden. So war es bei Bedarf möglich, mehrere Reisezugwagen als Verstärkung (sogenannte „Schleuderwagen“&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt;) mitzuführen oder eine Einheit bei Ausfall des Triebkopfes mit einer [[Lokomotive]] zu bespannen.&lt;br /&gt;
[[Datei:118R04250584 Fahrt von Wörgl nach Salzburg, Führerstand, Lok 4010.jpg|mini|Linke Seite des Führerpults eines 4010-Triebkopfes]]&lt;br /&gt;
Erstmals gab es bei ÖBB-Fahrzeugen eine, zuvor beim 4030.11 erprobte, stufenlos regelbare, [[thyristor]]-gesteuerte [[elektrodynamische Bremse]] und [[Einholm-Stromabnehmer]] (Bauart VI). Diese Bauart war wegen der knappen Platzverhältnisse auf dem Dach der Triebköpfe notwendig, denn die übrige Fläche wurde von den fahrtwindgekühlten Bremswiderständen belegt. Bei den Zwischen- und Steuerwagen wurden aufgrund längerer Bremswege aus hohen Geschwindigkeiten und auf nassen Gleisen eine [[Magnetschienenbremse]] auf je einem Drehgestell nachgerüstet, auch wurde der ursprünglich pneumatische Gleitschutz durch einen elektronisch geregelten ersetzt. Die Triebköpfe waren technisch als Lokomotiven angelegt und verfügten über wiegenlose [[Drehgestell]]e und [[Flexicoil-Schraubenfeder|Flexicoilfederung]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die elektrische Ausrüstung stammte von den Elektrofirmen [[Österreichische Brown, Boveri Werke|Brown-Boveri]], [[ELIN]] und [[Siemens]]. Der [[Transformator|Haupttransformator]] hatte eine Dauerleistung von 2180 [[Kilovoltampere|kVA]], die vier zehnpoligen [[Wechselstrom]]-[[Reihenschlussmotor]]e hatte eine Stundenleitung von je 625 kW bei 1800 min&amp;lt;sup&amp;gt;−1&amp;lt;/sup&amp;gt;. Von den Motoren wurde das Drehmoment über einen [[Hohlwellenantrieb|BBC-Federantrieb]] auf die vier Treibachsen übertragen. Gesteuert wurde über ein elektropneumatisch angetriebenes Niederspannungs-Stufenschaltwerk Bauart BBC mit elektronischer Befehlsgebersteuerung und 28 Fahrstufen. Das Schaltwerk wurde aus demjenigen des Schnellbahntriebwagens [[ÖBB 4030]].2 weiterentwickelt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Viktor Köttner |Titel=Der neue Transalpin}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1988 wurden die Motoren durch den Einbau einer [[Feldschwächung]] für den Dauerbetrieb mit 150&amp;amp;nbsp;km/h ertüchtigt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Fahrpersonal war der Triebzug aufgrund seiner Zuverlässigkeit und der einfachen Bedienung sehr beliebt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fahrzeugnummern ==&lt;br /&gt;
=== Ausgelieferte Fahrzeuge ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Betrieb genommen wurden in den Jahren 1965 bis 1978 folgende Fahrzeuge:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;120px&amp;quot;| Art&lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;60px&amp;quot;| Serie&lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;60px&amp;quot;| Anzahl&lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;120px&amp;quot;| Nummerierung&lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;300px&amp;quot;| Bemerkung&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | Triebkopf&lt;br /&gt;
| alle&lt;br /&gt;
| 29&lt;br /&gt;
| 4010.001–029&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | mit Gepäck- und Zugführerabteil&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; rowspan=&amp;quot;3&amp;quot; | Zwischenwagen&lt;br /&gt;
| alle&lt;br /&gt;
| 29&lt;br /&gt;
| 7010.101–129&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | mit Großraum 2. Klasse&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| alle&lt;br /&gt;
| 29&lt;br /&gt;
| 7110.101–129&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | mit Abteilen 2. Klasse&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| alle&lt;br /&gt;
| 29&lt;br /&gt;
| 7110.201–229&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | mit Abteilen 1./2. Klasse (in 2. Serie nachträglich)&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | Halbspeisewagen / Buffetwagen /&amp;lt;br /&amp;gt;Speisewagen&lt;br /&gt;
| 1./3.&amp;lt;br /&amp;gt;2.&amp;lt;br /&amp;gt;4./5.&lt;br /&gt;
| {{0}}5&amp;lt;br /&amp;gt;12&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;!-- laut obigem Text 12 Halbspeisewagen, nicht 5!&lt;br /&gt;
--&amp;gt;12&amp;lt;!-- laut obigem Text 12 Vollspeisewagen&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| 7310.001–005&amp;lt;br /&amp;gt;7110.301–312&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;!-- Halbspeisewagen mit verkleinertem Speiseabteil&lt;br /&gt;
--&amp;gt;7310.106–117&amp;lt;!-- Vollspeisewagen&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | mit Abteilen 2. Klasse&amp;lt;br /&amp;gt;mit Abteilen 2. Klasse&amp;lt;br /&amp;gt; –&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | Steuerwagen&lt;br /&gt;
| alle&lt;br /&gt;
| 29&lt;br /&gt;
| 6010.001–029&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | mit Großraum 1. Klasse, Gepäck- und Zugführerabteil&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zusammenstellungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Garnitur war ursprünglich im Regelfall in dieser Zusammenstellung gekuppelt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 4010.000 – Triebwagen&lt;br /&gt;
* 7010.100 – Zwischenwagen mit Großraum 2. Klasse&lt;br /&gt;
* 7110.100 – Zwischenwagen mit Abteilen 2. Klasse&lt;br /&gt;
* 7310.000 – Halbspeisewagen mit zwei Abteilen 2. Klasse bzw.&amp;lt;br /&amp;gt;7110.300 – Halbspeisewagen mit Abteilen 2. Klasse bzw.&amp;lt;br /&amp;gt;7310.100 – Speisewagen&lt;br /&gt;
* 7110.200 – Zwischenwagen mit Abteilen 1. und 2. Klasse&lt;br /&gt;
* 6010.000 – Steuerwagen mit Großraum 1. Klasse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Einführung der EDV-Nummern auch für Lokomotiven und Triebwagen entfielen die Punkte zwischen Stamm- und Ordnungsnummer, die Fahrzeugnummern wurden durch Selbstkontrollziffern ergänzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Modernisierung änderte man die Reihung entsprechend der internationalen Standards für [[EuroCity]]-Züge:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 4010.000 – Triebwagen&lt;br /&gt;
* 7010.100 – Zwischenwagen mit Großraum 2. Klasse&lt;br /&gt;
* 7110.100 – Zwischenwagen mit Abteilen 2. Klasse&lt;br /&gt;
* 7110.200 – Zwischenwagen mit Abteilen 1. und 2. Klasse&lt;br /&gt;
* 7310.000 – Halbspeisewagen mit zwei Abteilen 2. Klasse bzw.&amp;lt;br /&amp;gt;7110.300 – Halbspeisewagen mit Abteilen 2. Klasse bzw.&amp;lt;br /&amp;gt;7310.100 – Speisewagen&lt;br /&gt;
* 6010.000 – Steuerwagen mit Großraum 1. Klasse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Abstellung der Vollspeisewagen 7310.100 bzw. Halbspeisewagen 7310.000 bis 2008 waren die Garnituren in der Regel folgendermaßen zusammengestellt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 4010.000 – Triebwagen&lt;br /&gt;
* 7010.100 – Zwischenwagen mit Großraum 2. Klasse&lt;br /&gt;
* 7110.100 – Zwischenwagen mit Abteilen 2. Klasse&lt;br /&gt;
* 7110.200 – Zwischenwagen mit Abteilen 2. Klasse&lt;br /&gt;
* 7110.300&amp;lt;!-- ehemaliger Halbspeisewagen (Buffetwagen) mit stillgelgter Küche --&amp;gt; – Zwischenwagen mit Abteilen 2. Klasse (ehem. Buffetwagen) bzw. 7010.100, 7110.100 oder 7110.200 – weiterer Zwischenwagen mit Abteilen 2. Klasse&lt;br /&gt;
* 6010.000 – Steuerwagen mit Großraum 1. Klasse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Modelle ==&lt;br /&gt;
Die Modelleisenbahnhersteller [[Kleinbahn (Modelleisenbahn)|Kleinbahn]], [[Lima (Modelleisenbahn)|Lima]] und [[Roco]] brachten Modelle des 4010 auf den Markt. Das in den 1970er Jahren erschienene Modell von Kleinbahn zeichnet sich durch eine firmentypische starke Verkürzung aus, während die später konstruierten Modelle von Lima (nur die Wagen im Längenmaßstab 1:100) und Roco maßstabsgetreu sind. Im Maßstab 1:160 sind Modelle des Herstellers Jägerndorfer verfügbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Viktor Köttner: &amp;#039;&amp;#039;Der neue Transalpin 4010 der Österreichischen Bundesbahnen&amp;#039;&amp;#039;. Bohmann Industrie- und Fachverlag, Wien 1966.&lt;br /&gt;
* [[Günter Kettler]]: &amp;#039;&amp;#039;Elektrotriebwagen der ÖBB&amp;#039;&amp;#039;   4041 – 4124. Verlag [[Bahnmedien.at]], Wien, 2013. ISBN 978-3-9503304-3-4.&lt;br /&gt;
* Klaus-J. Vetter: &amp;#039;&amp;#039;Das große Handbuch der Elektrolokomotiven&amp;#039;&amp;#039;. Sconto, München 2003, ISBN 3-7654-4066-3.&lt;br /&gt;
* Klaus Eckert/Torsten Berndt: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der Lokomotiven&amp;#039;&amp;#039;. Komet Verlag GmbH, Köln, 2005, ISBN 3-89836-505-0.&lt;br /&gt;
* [[Markus Inderst]] und Franz Gemeinböck.: &amp;#039;&amp;#039;Die ÖBB Reihe 4010&amp;#039;&amp;#039; in: Kiruba Classic (Zeitschrift) Nr. 1, 2009, Themenbezogene Ausgabe, ISBN 978-3-9812977-0-6.&lt;br /&gt;
* Markus Inderst: &amp;#039;&amp;#039;Bildatlas der ÖBB-Lokomotiven. Alle Triebfahrzeuge der Österreichischen Bundesbahnen.&amp;#039;&amp;#039; GeraMond, München 2010, ISBN 978-3-7654-7084-4.&lt;br /&gt;
* Werner Prokop: &amp;#039;&amp;#039;50 Jahre 4010. Vom Transalpin zum Waldviertel-Express, Band 1, 1965–1975.&amp;#039;&amp;#039; RMG-Verlag, Wien 2014, ISBN 978-3-902894-20-5.&lt;br /&gt;
* Werner Prokop: &amp;#039;&amp;#039;50 Jahre 4010. Vom Transalpin zum Waldviertel-Express, Band 2, 1976–1989.&amp;#039;&amp;#039; RMG-Verlag, Wien 2016, ISBN 978-3-902894-24-3.&lt;br /&gt;
* Werner Prokop: &amp;#039;&amp;#039;50 Jahre 4010. Vom Transalpin zum Waldviertel-Express, Band 3, 1990–2015.&amp;#039;&amp;#039; RMG-Verlag, Wien 2017, ISBN 978-3-902894-25-0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Film ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Bahnorama Porträt &amp;#039;&amp;#039;ÖBB Reihe 4010&amp;#039;&amp;#039;, 60 min. Laufzeit&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://bahnorama.com/ |titel=BAHNORAMA &amp;amp; LOKORAMA |sprache=de-DE |abruf=2022-12-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Der Film zeigt u.&amp;amp;nbsp;a. Interviews mit dem Konstrukteur Ing. Waldemar Jud und dem Designer Johann Benda.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Lokomotiven und Triebwagen der ÖBB]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://derstandard.at/1336698415744/Bahnhistorie-Ein-blaues-Wunder-namens-Transalpin Zur Geschichte des 4010er-Triebwagens]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Österreichische Elektro-Triebwagen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:OBB 4010}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Elektrotriebwagen für Wechselstrom 15 kV 16,7 Hz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Triebfahrzeug (Österreichische Bundesbahnen)|4100]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schienenfahrzeug (Simmering-Graz-Pauker)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Thomas Dresler</name></author>
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