<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=%C3%96AF</id>
	<title>ÖAF - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=%C3%96AF"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=%C3%96AF&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-03T15:45:22Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=%C3%96AF&amp;diff=505035&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Leuni: /* Ab 1955 */</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=%C3%96AF&amp;diff=505035&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-03-18T14:22:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Ab 1955&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Unternehmen&lt;br /&gt;
| Name             = Österreichische Automobil-Fabriks-Aktiengesellschaft (ÖAF)&lt;br /&gt;
| Logo             = ÖAF Logo.png&lt;br /&gt;
| Unternehmensform = [[Aktiengesellschaft (Österreich)|Aktiengesellschaft]]&lt;br /&gt;
| Gründungsdatum   = 1907 (als &amp;#039;&amp;#039;Österreichische Fiat-Werke Aktiengesellschaft&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
| Auflösungsdatum  = &lt;br /&gt;
| Auflösungsgrund  = &lt;br /&gt;
| Sitz             = [[Wien]], [[Österreich]]&lt;br /&gt;
| Leitung          = &lt;br /&gt;
| Mitarbeiterzahl  = &lt;br /&gt;
| Umsatz           = &lt;br /&gt;
| Branche          = [[Kraftfahrzeughersteller|Automobilhersteller]], [[Motor]]enhersteller&lt;br /&gt;
| Homepage         = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ÖAF&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Abkürzung für &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ö&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;sterreichische &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;A&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;utomobil-&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;F&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;abriks-Aktiengesellschaft) war eine [[österreich]]ische [[Nutzfahrzeug]]marke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unternehmensgeschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:ÖAF 1930.jpg|mini|Sammelaktie über 25 × 15 Schilling der Oesterreichischen Automobil-Fabriks-Aktiengesellschaft vom 15. Mai 1930]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Reise Kaiser Karls I., an die Isonzofront, Istrien, Kärnten und Vorarlberg in der Zeit vom 1. Juni-6.Juni.1917, Abfahrt an die Isonzofront am 2. Juni 1917 (BildID 15564932).jpg|mini|[[Karl (Österreich-Ungarn)|Kaiser Karl I.]] in einem Austro-Fiat &amp;#039;&amp;#039;Hofauto&amp;#039;&amp;#039; auf dem Weg zur [[Isonzoschlachten|Isonzofront]] (1917)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Anfänge ===&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Österreichische Fiat-Werke Aktiengesellschaft&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wurde 1907 unter Mitwirkung der [[Anglo-Österreichische Bank|Anglo-Österreichischen Bank]] von den [[Fiat S.p.A.|Turiner Fiatwerken]] gegründet. Sie errichtete in [[Floridsdorf|Wien-Floridsdorf]] eine Fabrik und Reparaturwerkstätte. Die Gesellschaft erzeugte alle Arten von [[Personenkraftwagen|Personenautomobilen]], [[Lastkraftwagen|Automobillastwagen]], [[Omnibus]]sen, Stabil- und Schiffsmotoren sowie auch Flugmotore. Die Karosserien wurden seit 1912 in einer eigenen Abteilung gebaut. Auch als Inhaber einer Taxi-Konzession trat das Unternehmen ab 1909 in Wien und Triest auf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Mathis |Titel=Big Business in Österreich |Seiten=208-211}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Kriegsausbruch wurde die Verbindung mit dem Turiner Stammhaus unterbrochen. Während der Kriegsjahre erfolgte eine umfangreiche Erweiterung des Werkes, in dieser Zeit wurden auch Automobile („Leibwagen“) an den [[K.u.k. Hoflieferant|Kaiserhof]] geliefert. Zu dieser Zeit arbeiteten rund 1.900 Personen in den Austro-Fiat-Werken. Noch vor dem Ende des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] geriet die Gesellschaft in die Interessensphäre des [[Camillo Castiglioni|Castiglioni-Konzerns]]. Nach dem Kriegsende wurde die Verbindung mit der Turiner Fiat-Gruppe wieder angeknüpft. Ende 1919 kam mit dieser eine neue Vereinbarung zustande, die jedoch gegen Ende 1920 wieder gelöst wurde um stattdessen eine Interessengemeinschaft mit den, ebenfalls dem Castiglioni-Konzern nahestehenden [[Austro-Daimler|Österreichischen Daimler Werken]] sowie den Grazer [[Puch-Werke]]n anzubahnen.&amp;lt;ref&amp;gt;Compass 1922, Band I, Teil 2, Finanzielles Jahrbuch, Österreich, Österreich-Ungarn, S. 632 (Direktlink via [[ZEDHIA]] auf [https://permalink.zedhia.at/urn:nbn:at:at-compass:zedhia-cpa_000280?virtuelleurnseite=cpa_000280-10 S. 632]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1920 wurde der Verwaltungsrat ermächtigt, die Fusion oder die Interessengemeinschaft mit den genannten zwei österreichischen Automobilgesellschaften durchzuführen. Die Verwaltung entschloss sich aus steuerpolitischen Gründen für die Errichtung einer Interessengemeinschaft. Diese war nicht nur finanzieller, sondern auch kommerzieller und technischer Natur. Die Einkaufs- und Verkaufsorganisationen und die Konstruktionsbureaus der drei Gesellschaften sollten zusammengelegt und bei den Daimler Werken vereinigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zwischenkriegszeit und Zweiter Weltkrieg ===&lt;br /&gt;
Die Fabrikation wurde in Folge durch Spezialisierung rationeller gestaltet und die Daimler Werke fabrizierten einen großen, modernen halbrahmenlosen Personenwagen mit 6-Zylinder-Motor und 11/70 PS. Bei den Fiatwerken wurde außer der Erzeugung ihrer Personenwagen-Typen die Erzeugung von Lastfahrzeugen und bei den Puchwerken die Herstellung von Motor- und Fahrrädern konzentriert. 1921 wurde die Gesellschaft in &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Österreichische Automobil-Fabriks-Aktiengesellschaft – vormals Austro-Fiat&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; umbenannt. Ab März 1922 befand sich die Aktienmehrheit des Unternehmens im Besitz der [[Anglo-Österreichische Bank|Anglo-Austrian Bank]].&amp;lt;ref&amp;gt;Fritz Weber: &amp;#039;&amp;#039;Vor dem großen Krach: Österreichs Banken in der Zwischenkriegszeit am Beispiel der Credit-Anstalt für Handel und Gewerbe.&amp;#039;&amp;#039; Böhlau Verlag, Wien 2016, S. 296.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1923 wurde der Austro Fiat 9/32 vorgestellt. Dieser hatte einen Vierzylinder-Motor mit 2467&amp;amp;nbsp;cm³ mit 84,5&amp;amp;nbsp;mm Bohrung und 110&amp;amp;nbsp;mm Hub. Der Motor leistete 32 PS (24&amp;amp;nbsp;kW) bei 2000/min. Der Radstand betrug 3400&amp;amp;nbsp;mm, die Spurweite lag bei 1330&amp;amp;nbsp;mm. Das Fahrzeug hatte einen 100-Liter-Kraftstofftank.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Europa Motor |url=https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?aid=omo&amp;amp;datum=1923&amp;amp;page=176&amp;amp;size=45 |titel=Austro Fiat 9/32 |datum=1923 |seiten=24-25 |abruf=2022-11-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1924 kam der in Folge sehr beliebte „Schnell-Lastwagen“ [[Austro Fiat AFN|Austro-Fiat AFN]] auf den Markt, der vor allem als Basis für Feuerwehrfahrzeuge und Autobusse große Verbreitung finden sollte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=aaz&amp;amp;datum=19240615&amp;amp;seite=18&amp;amp;zoom=33 |titel=ANNO, Allgemeine Automobil-Zeitung, 1924-06-15, Seite 18 |abruf=2022-08-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1927 erfolgte die Auflösung der Interessengemeinschaft mit den Austro-Daimler Werken und Abstoßung deren Aktienbesitzes an die [[Creditanstalt-Bankverein|Creditanstalt]] und den [[Wiener Bankverein]].&amp;lt;ref&amp;gt;Compass 1929, Finanzielles Jahrbuch, Österreich, Österreich-Ungarn, Seite 761 (Direktlink via [[ZEDHIA]] auf [https://permalink.zedhia.at/urn:nbn:at:at-compass:zedhia-cpa_000227?virtuelleurnseite=cpa_000227-829 S. 761]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Die Beziehungen zu Fiat waren jedoch auch in dieser Zeit nicht gänzlich abgebrochen, so dass die ÖAF Fiat-Fahrzeuge in den Nachfolgestaaten der [[Österreich-Ungarn|Monarchie]] sowie Deutschland über eine gemeinsame Verkaufsorganisation vertrieb. Inländische Niederlassungen mit Reparaturwerkstätten wurden in Graz, Linz und Salzburg gegründet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Austro Fiat típusú teherautó. Fortepan 20437.jpg|mini|Austro-Fiat LKW der [[Gemeinsame Armee|k.u.k Armee]] im Ersten Weltkrieg]]&lt;br /&gt;
1929 wurde eine eigene Abteilung für Feuerlöschfahrzeuge gegründet, im Jahr darauf wurde die darauf spezialisierte Firma &amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Knaust &amp;amp; Co. Fabrik für Feuerlöschgeräte und Spezialaufbauten für Nutzfahrzeuge&amp;#039;&amp;#039; erworben und die Spezialfahrzeug-Abteilung darin eingebracht. Als Basis für Feuerwehrautos diente Meist der Lastwagen Type AFN.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang der 1930er Jahre trafen die Auswirkungen der [[Weltwirtschaftskrise]] auch die ÖAF, der Mitarbeiterstand sank von rund 1.000 Mitarbeiter in den 1920er Jahren auf lediglich rund 350 Beschäftigte im Jahr 1933. Im selben Jahr verkaufte die Creditanstalt ihr Aktienpaket an die ehemalige Mutterfirma Fiat, die damit rund 40 % der Firmenanteile hielt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1936 erwarb die Gesellschaft die Fabrikationslizenz für Österreich und Osteuropa auf die von der [[MAN|Maschinenfabrik Augsburg-Nürnberg AG]] (MAN) erzeugten Fahrzeug-[[Dieselmotor]]en. Im Gegenzug wurde MAN Mehrheitseigentümer der Gesellschaft. 1939 wurde die Gesellschaft in &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Österreichische Automobil-Fabriks-Aktiengesellschaft (ÖAF)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; umbenannt. 1941 wurde die &amp;#039;&amp;#039;[[A. Weiser &amp;amp; Sohn|Wagen-, Karosserie- und Automobil-Fabriks AG vormals A. Weiser &amp;amp; Sohn]]&amp;#039;&amp;#039;, deren Aktien sich seit 1927 fast zur Gänze im Besitze der Gesellschaft befanden, im Fusionswege übernommen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:GuentherZ 2012-06-23 0045 Wien15 TechnMuseum OeAF Feuerwehrfahrzeug.jpg|mini|Feuerwehrauto auf Basis [[Austro Fiat AFN|Austro-Fiat AFN]]]]&lt;br /&gt;
Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurden vor allem Lkw mit MAN-Motoren produziert, vor allem die Type SML 4500.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.kfzderwehrmacht.de/Hauptseite_deutsch/Kraftfahrzeuge/Osterreich/Austro-Fiat_-OAF-/austro-fiat_-oaf-.html |titel=Austro-Fiat (ÖAF) |abruf=2022-08-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die seit 1935 erfolgte Reparatur von [[Flugmotor]]en wurde in ein eigenes, abgelegenes Werk im &amp;#039;&amp;#039;Herrenholz&amp;#039;&amp;#039; am [[Bisamberg]] verlegt. Nach 1945 lagen die durch 140 Bombentreffer stark zerstörten Floridsdorfer Fabriken in der sowjetischen Besatzungszone und wurden in die [[USIA]] eingegliedert, wodurch die weitere Entwicklung gehemmt und die angebahnte Verbindung mit MAN jäh unterbrochen wurde. Auch war ein großer Teil der ÖAF-Produktion für die Sowjetunion bestimmt. Das ehemalige Flugmotoren-Reparaturwerk im Herrenholz wurde von den Sowjets gesprengt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ab 1955 ===&lt;br /&gt;
1955 wurde die ÖAF unter öffentliche Verwaltung gestellt. Die 72 % der Aktien, die früher im Besitz der Maschinenfabrik Augsburg-Nürnberg AG waren, gingen nach Inkrafttreten des [[Österreichischer Staatsvertrag|österreichischen Staatsvertrages]] in das Eigentum der Republik Österreich über, während sich die restlichen 28 % in vorwiegend österreichischem Streubesitz befanden.&amp;lt;ref&amp;gt;Finanz Compass 1960, Österreich, S. 601 (Direktlink via [[ZEDHIA]] auf [https://permalink.zedhia.at/urn:nbn:at:at-compass:zedhia-cpa_000411?virtuelleurnseite=cpa_000411-663 S. 601]).&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 1. Juli 1960 besuchte der Ministerpräsident und Generalsekretär der KPdSU der [[Sowjetunion|UdSSR]] [[Nikita Sergejewitsch Chruschtschow|Nikita Chruschtschow]] im Rahmen eines Österreichbesuches das ÖAF Werk in Floridsdorf.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Arbeiterzeitung|Titel=Die Regierung spricht mit Chruschtschew|Datum=1960-07-02|Seite=1}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:ÖAF 19 192.jpg|mini|[[ÖAF Tornado]]]]&lt;br /&gt;
Ende der 1960er Jahre wurde für das [[Bundesheer|Österreichische Bundesheer]] das Militärfahrzeug &amp;#039;&amp;#039;[[Husar (Fahrzeug)|Husar]]&amp;#039;&amp;#039; entwickelt. Da sich das Bundesheer aber für den gleichzeitig entwickelten &amp;#039;&amp;#039;[[Steyr-Puch Pinzgauer|Pinzgauer]]&amp;#039;&amp;#039; des Konkurrenten [[Steyr Daimler Puch|Steyr]] entschied, wurden nur 136 Stück von diesem Typ gebaut. Der [[ÖAF Tornado]] dagegen war in den 1960er und 1970er Jahren einer der meistverkauften Lkw in Österreich. Er wurde sowohl als [[Langhauber]] und auch als [[Frontlenker]] gebaut und war mit ÖAF-eigenen, aber auch mit Motoren von MAN und [[Leyland Motors|Leyland]] erhältlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Reprivatisierung der Anteile der Republik Österreich an der ÖAF erfolgte erst 1970. Gemäß Einbringungs- und Aktienübemahmevertrag vom 18. Juni 1970 brachte die &amp;#039;&amp;#039;AUSTRO-M.A.N. Fahrzeug-Vertrieb Gesellschaft mbH&amp;#039;&amp;#039;, Wien, ihren gesamten Geschäftsbetrieb mit sämtlichen Aktiven und Passiven&amp;lt;!-- Austriazismus, ist richtigso --&amp;gt;, soweit sie die Herstellung und den Vertrieb von Erzeugnissen der metallverarbeitenden Industrie, insbesondere von Straßenfahrzeugen der &amp;#039;&amp;#039;Maschinenfabrik Augsburg-Nürnberg AG&amp;#039;&amp;#039;, die Montage und die Reparatur der vorgenannten Erzeugnisse und deren Handel betreffen, in die Gesellschaft ein. Von der Einbringung ausgenommen waren die Bestandsrechte der &amp;#039;&amp;#039;AUSTRO-M.A.N. Fahrzeug-Vertrieb Gesellschaft mbH&amp;#039;&amp;#039;. Seit damals ist die ÖAF Teil der [[MAN Truck &amp;amp; Bus|MAN Nutzfahrzeuge]]. Anfang 1971 erwarb die Gesellschaft 99,6 % des Aktienkapitals der &amp;#039;&amp;#039;[[Gräf &amp;amp; Stift|Gräf &amp;amp; Stift Automobilfabrik AG]]&amp;#039;&amp;#039;, Wien, die fusionsweise von der ÖAF übernommen wurde. Im Zuge dessen wurde das Unternehmen in &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Österreichische Automobilfabrik ÖAF Gräf &amp;amp; Stift AG&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; umbenannt.&amp;lt;ref&amp;gt;Finanz Compass 1990/91, Österreich, 2. Band, S. 2091 (Direktlink via [[ZEDHIA]] auf [https://permalink.zedhia.at/urn:nbn:at:at-compass:zedhia-cpa_000660?virtuelleurnseite=cpa_000660-327 S. 2091]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:OEAF-Logo.gif|mini|Logo nach der Fusion mit Gräf &amp;amp; Stift]]&lt;br /&gt;
In den 1970er Jahren löste der [[MAN Truck &amp;amp; Bus#F 7, F 8, F 9 Frontlenker und Büssing-Übernahme|MAN F8]] (mit ÖAF-Kühlergrill) die Frontlenkerversion des [[ÖAF Tornado]] ab. Bis 2008 waren alle MAN-Nutzfahrzeuge mit ÖAF-Kühlergrill lieferbar. 1977 wurde ein Prototyp eines schwimmfähigen [[Radpanzer]]s gebaut. Im Februar 1978 wurde dem Unternehmen das [[Staatliche Auszeichnung|Staatswappen]] verliehen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.staatswappen.at/staatswappen.asp?p=&amp;amp;directory=&amp;amp;ndx=O |text=Archivlink |wayback=20151109072938}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1984 wurde die Planung für das neue Stammwerk von ÖAF in [[Liesing (Wien)|Wien-Liesing]] vorgestellt. Von 1985 bis 1987 wurden die Omnibus-Reparaturwerkstatt, ein Sozialgebäude, Fertigungshallen und das Verwaltungsgebäude errichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;ÖAF-Geschäftsbericht Geschäftsjahr 1985.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Unternehmen firmierte zwischenzeitlich unter &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;MAN Truck &amp;amp; Bus Österreich GesmbH&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; und produzierte am Standort Liesing verschiedene Fahrzeugtypen, darunter insbesondere Sonder-, Spezial- sowie militärische Großfahrzeuge, die nicht in Großserie hergestellt werden. Im heutigen Werk Liesing der [[Rheinmetall MAN Military Vehicles]] ist auch ein Oldtimerclub beheimatet, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, historische Fahrzeuge von ÖAF und Gräf &amp;amp; Stift zu erhalten. Auch das Konstruktionsarchiv der [[Österreichische Saurerwerke|Österreichischen Saurerwerke]] wird von diesem Club verwaltet.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.historische-fahrzeuge.eu/wir.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.oeamtc.at/netautor/pages/resshp/anwendg/1082230.html |text=ÖAF Gräf &amp;amp; Stift kümmert sich um seine Geschichte |wayback=20051112040435}} auf [[Österreichischer Automobil-, Motorrad- und Touring Club|ÖAMTC]] vom 31. Juli 2002, abgerufen am 7. Februar 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== PKW-Importe ==&lt;br /&gt;
Während der [[USIA]]-Zeit hatte die ÖAF mit dem Verkauf sowjetischer Personenkraftwagen begonnen. 1958 wurde ein Generalvertretungsvertrag abgeschlossen. Anfangs importierte die ÖAF Fahrzeuge der Marke [[Moskwitsch]]. Davon wurden jährlich zwischen 150 und 300 Stück verkauft. 1967 wurden 600 und bis August 1968 bereits 750 Fahrzeuge verkauft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Einmarsch der Staaten des [[Warschauer Pakt]]es in die [[Tschechoslowakei|ČSSR]] gingen die Verkaufszahlen rapide zurück, 1969 wurden nur mehr 386 Stück verkauft. 1972 kam der von [[AwtoWAS]] in Lizenz gebaute [[Fiat 124]] unter der Marke Lada auf den österreichischen Markt. Davon konnten 1977 bereits 2765 Stück abgesetzt werden. 1978 kam der [[WAS-2121 Niwa|Lada Niva]] unter der Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Lada Taiga&amp;#039;&amp;#039; auf den Markt. Davon wurden 1979 1800 Stück verkauft und damit ein Marktanteil an den allradgetriebenen Fahrzeugen von 75 % erreicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1982 übernahm die ÖAF zusätzlich die Generalvertretung für die tschechische Marke [[Škoda Auto|Škoda]] vom bisherigen Generalvertreter [[F.M. Tarbuk &amp;amp; Co.|Tarbuk]]. 1992 wurde die Vertretung eingestellt und an [[Volkswagen AG|VW]] übergeben.&amp;lt;ref&amp;gt;ÖAF-Geschäftsbericht Geschäftsjahr 1991/92.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1988 schloss die ÖAF einen Vertrag mit dem amerikanischen Fahrzeugbauer [[Chrysler]] ab. Ab Mai 1988 wurden noch über 100 Chrysler-Fahrzeuge ausgeliefert.&amp;lt;ref&amp;gt;ÖAF-Geschäftsbericht Geschäftsjahr 1987/88.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juli 1993 wurde der PKW-Handel aus der ÖAF ausgegliedert und der neu gegründeten [[AC Austro-Car]] übergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Strasse über den Tölgyes Pass 14.11.16. (BildID 15549341).jpg|[[Karl (Österreich-Ungarn)|Erzherzog Karl]] im Austro Fiat auf Truppenbesuch am Tölgyes-Pass (1916)&lt;br /&gt;
Datei:Austro Fiat típusú teherautó. Fortepan 20439.jpg|Austro Fiat LKW im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]]&lt;br /&gt;
Datei:Austro-Fiat 9-32 PS 1923 A.JPG|Austro-Fiat 9/32 PS von 1923&lt;br /&gt;
Datei:Feuerwehr-Oldtimerumzug Matzendorf 0911.JPG|Austro Fiat AFNS F60 „Rosemarie“ der Feuerwehr [[Steinabrückl]]&lt;br /&gt;
Datei:Austro Fiat AFN ESG Linz.jpg|[[Austro Fiat AFN]] als Autobus (1928)&lt;br /&gt;
Datei:Puchheim Likörfabrik Mostny und Brück beim Obst ausladen 1937.jpg|ÖAF-Austro Fiat LKW (rechts) in [[Attnang-Puchheim|Puchheim]] in [[Oberösterreich]] (1937)&lt;br /&gt;
Datei:Bus Graz-Stainz-Deutschlandsberg.jpg|ÖAF-Autobus der [[Graz-Köflacher Bahn und Busbetrieb|GKB]] (1937)&lt;br /&gt;
Datei:Österreichische-Automobil.Fabrik-FIAT-1952-02a.jpg|ÖAF 2 D 50 (1952)&lt;br /&gt;
Datei:2018-12-27 Ferlach ÖAF 2 ENO.jpg|Elektrischer Post-Paketwagen [[ÖAF ENO]]&lt;br /&gt;
Datei:ÖAF 19 186.jpg|[[ÖAF Tornado]] 19-186&lt;br /&gt;
Datei:TornadoAlt.jpg|ÖAF Tornado 19-230&lt;br /&gt;
Datei:ÖAF9256.JPG|ÖAF Tornado 19-256&lt;br /&gt;
Datei:ÖAF Husar.jpg|ÖAF Husar&lt;br /&gt;
Datei:ÖAF.JPG|MAN mit ÖAF-Kühlergrill&lt;br /&gt;
Datei:ÖAF F2000 33.403 Silent des österreichischen Bundesheeres.jpg|ÖAF F2000 33.403 des österreichischen Bundesheeres, Juni 2022&lt;br /&gt;
Datei:ÖAF light wheeled tank-prototype from 1977.JPG|Der 1977 gebaute Radpanzer&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Franz Mathis: &amp;#039;&amp;#039;Big Business in Österreich. Österreichische Großunternehmen in Kurzdarstellungen.&amp;#039;&amp;#039; Verlag für Geschichte und Politik, Wien 1987, ISBN 3-7028-0256-8, S. 208–211.&lt;br /&gt;
* [[Hans Seper]]: &amp;#039;&amp;#039;Von Austro-Fiat zur Österreichischen Automobilfabrik ÖAF-Gräf &amp;amp; Stift AG. Werdegang – Personen – Kraftfahrzeuge.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Welsermühl, Wels u. a. 1994, ISBN 3-85339-206-7.&lt;br /&gt;
* Gerhard Bruner, Stefan Reitgruber: &amp;#039;&amp;#039;100 Jahre Fahrzeugbau in Wien. Austro-Fiat. Gräf &amp;amp; Stift. ÖAF. Perl.&amp;#039;&amp;#039; Verein zur Förderung der historischen Fahrzeuge der Österreichischen Automobilfabrik ÖAF – Gräf &amp;amp; Stift AG, Wien 2001, ISBN 3-9500535-5-7.&lt;br /&gt;
* Karl-Heinz Rauscher: &amp;#039;&amp;#039;Von Fiat Wien zu MAN-Nutzfahrzeuge Österreich.&amp;#039;&amp;#039; Weishaupt, Gnas 2008, ISBN 978-3-7059-0282-4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|ÖAF vehicles|ÖAF-Fahrzeuge|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{Austriaforum|AEIOU/Österreichische_Automobil_Fabriks-AG,_ÖAF|Österreichische Automobil Fabriks-AG, ÖAF}}&lt;br /&gt;
* {{Austriaforum|AEIOU/Österreichische_Automobilfabrik_ÖAF-Gräf_&amp;amp;amp;_Stift_AG|Österreichische Automobilfabrik ÖAF-Gräf &amp;amp; Stift AG}}&lt;br /&gt;
* [http://www.oeaf.at/ Offizielle Website]&lt;br /&gt;
* [http://www.historische-fahrzeuge.eu/ Verein zur Förderung der historischen Fahrzeuge der österreichischen Automobilfabriken]&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.sondereinheiten.de/forum/viewtopic.php?t=9750&amp;amp;view=next&amp;amp;sid=11bf945fcea49d77a0b8ae0c2596ee2f |wayback=20110719084815 |text=Großauftrag der britischen Armee}}&lt;br /&gt;
* [http://www.wien.gv.at/kulturportal/public/identifyFundpunkt.aspx?id=FUNDPKT_P.434719&amp;amp;mid=9bb69dec-3916-4383-9269-7a5822f84f6a&amp;amp;ftype=vienna:ARCH.FUNDPKT_P&amp;amp;g=457e5f61-689f-46f1-b802-f84f412438c8&amp;amp;cid=9ea5b10f-20ee-436e-b018-f3b58a5afad9 römischen Friedhof auf dem Gelände der Firma Gräf &amp;amp; Stift gefunden]&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://myntransportblog.com/2014/12/17/oaf-trucks-austria/ |wayback=20150223084737 |text=umfangreiche Bildersammlung von ÖAF Fahrzeugen}}&lt;br /&gt;
* {{Pressemappe|FID=co/044737|TEXT=Frühe Dokumente und Zeitungsartikel zur|NAME=}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Österreichisch-Ungarische Automobilmarken&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Österreichische Automobilmarken&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Oaf}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Produzierendes Unternehmen (Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lkw-Hersteller]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliger Pkw-Hersteller (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliger Oberleitungsbushersteller]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abkürzung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:USIA]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreichischer Staatswappenträger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Austro Fiat]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmensgründung 1907]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Leuni</name></author>
	</entry>
</feed>