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	<title>Émilie du Châtelet - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-22T04:51:34Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=%C3%89milie_du_Ch%C3%A2telet&amp;diff=288868&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Almtiger: Neue Gliederung, Überarbeitung notwendig (s. Diskussion)</title>
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		<updated>2026-04-23T21:12:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Neue Gliederung, Überarbeitung notwendig (s. Diskussion)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Überarbeiten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Inconnu, portrait de madame Du Châtelet à sa table de travail, détail (château de Breteuil) -002.jpg|mini|[[Maurice Quentin de La Tour]] (1704–1788): Madame du Châtelet–Laumont (Privatsammlung)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gabrielle Émilie Le Tonnelier de Breteuil, Marquise du Châtelet-Laumont&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[17. Dezember]] [[1706]] in [[Paris]]; † [[10. September]] [[1749]] in [[Lunéville]]), bekannt als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Émilie du Châtelet&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, war eine [[Frankreich|französische]] [[Mathematiker]]in, [[Physiker]]in und bedeutende [[Frauen in der Philosophie|Philosoph]]in der frühen [[Aufklärung]]. Ihr Hauptwerk sind die &amp;#039;&amp;#039;Institutions physiques de Madame la marquise du Chastellet adressés à Mr. son fils&amp;#039;&amp;#039;, ein ihrem Sohn gewidmetes großes Lehrbuch, in dem sie sich daran macht, den der Physik zugrunde liegenden „Bauplan“ darzulegen, denn die Physik sei „un Bâtiment immense“. Hierzu verband sie das Denken [[Isaac Newton|Newtons]] mit demjenigen [[Leibniz]]’. Die Erstausgabe erschien [[1740]] in Paris unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Institutions de Physique&amp;#039;&amp;#039;. Anschließend überarbeitete sie den Text grundlegend. [[1742]] erschien er in Amsterdam als zweite Auflage unter dem leicht abgewandelten Titel &amp;#039;&amp;#039;Institutions physiques&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Alle Ausgaben finden sich unter {{Internetquelle |autor= Project Vox Team |url=https://projectvox.org/du-chatelet-1706-1749/ |titel= Gabrielle Émilie Le Tonnelier de Breteuil la Marquise Du Châtelet |werk=Project Vox |datum= 2020 |abruf=2026-04-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese zweite Auflage wurde schon [[1743]] in verschiedene Sprachen übersetzt, die deutsche Fassung trägt den Titel &amp;#039;&amp;#039;Naturlehre&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Émilie Du Châtelet: &amp;#039;&amp;#039;Naturlehre&amp;#039;&amp;#039;, eine Neufassung dieses Texts mit Einleitung wurde hrsg. von [[Ruth Hagengruber]] Berlin, 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt;  Das Werk fand weite Verbreitung, löste heftige Debatten aus und machte sie in ganz Europa bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später verfasste sie gemeinsam mit [[Voltaire]] die &amp;#039;&amp;#039;Elemente der Philosophie Newtons&amp;#039;&amp;#039;. Außerdem übersetzte sie [[Isaac Newton|Newtons]] &amp;#039;&amp;#039;[[Philosophiae Naturalis Principia Mathematica]]&amp;#039;&amp;#039;. Sie setzte sich für die gleichberechtigte Bildung von Männern und Frauen ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem sie Mitte des 18. Jahrhunderts großen Ruhm erlangt hatte, wurden ihre Ideen später unterdrückt oder den Männern in ihrem Umfeld zugeschrieben. In den folgenden Generationen geriet sie in Vergessenheit.&amp;lt;ref&amp;gt;Andrew Janiak: &amp;#039;&amp;#039;The Enlightenment&amp;#039;s Most Dangerous Woman: Émilie du Châtelet and the Making of Modern Philosophy&amp;#039;&amp;#039;, New York, OUP 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Jugend und Eheschließung ===&lt;br /&gt;
Émilie du Châtelet (wie sie üblicherweise genannt wird) wurde als Tochter von [[Louis Nicolas Le Tonnelier de Breteuil]] (1648–1728) und dessen zweiter Frau Gabrielle-Anne de Froulay (1670–1740) geboren. Ihr Vater hatte am Hof in [[Versailles]] das Amt, die [[Gesandte]]n ausländischer Fürsten auf ihren Auftritt vor König [[Ludwig XIV.]] vorzubereiten und sie ihm vorzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Pariser Haus ihrer Familie genoss Émilie ein intellektuell offenes Milieu und lernte früh z. B. den seinerzeit bekanntesten Lyriker, [[Jean-Baptiste Rousseau]], und den [[Belletristik|belletristischen]] und philosophischen Autor [[Bernard le Bovier de Fontenelle|Fontenelle]] kennen, einen bedeutenden Vertreter der sogenannten [[Frühaufklärung]]. Dank ihres Vaters, der ihre Begabung bemerkte, erhielt sie eine vorzügliche klassische Bildung. Weiterhin lernte sie auch Englisch und Italienisch. Sie wurde zudem am [[Spinett]] unterrichtet und lernte Opernarien singen sowie tanzen und Theater spielen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit 16 Jahren wurde sie von ihrem Vater am Hof eingeführt. Sie gefiel sich in den damit verbundenen Aktivitäten und dem Luxus und hatte einige kleinere (zweifellos platonisch bleibende) Liebschaften, z. B. mit dem Marquis de Guébriant. Am 12.&amp;amp;nbsp;Juni 1725 wurde sie, 18-jährig, mit dem 30-jährigen Marquis Florent Claude du Chastellet (1695–1765)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Frauke Böttcher |Titel=Das mathematische und naturphilosophische Lernen und Arbeiten der Marquise du Châtelet (1706–1749) |TitelErg=Wissenszugänge einer Frau im 18. Jahrhundert |Verlag=Springer Spektrum |Datum=2012 |ISBN=978-3-642-32486-4 |Seiten=73}}&amp;lt;/ref&amp;gt;  (die Schreibweise „Châtelet“ geht auf Voltaire zurück) verheiratet. Sie zog zu ihm nach [[Semur-en-Auxois]], wo er das Amt eines königlichen Gouverneurs innehatte und wo sie mit ihm drei Kinder bekam, darunter Françoise-Gabrielle-Pauline du Châtelet (1726–1754), die mit Alfonso Carafa, Duca di Montenero (1713–1760) verheiratet war, den späteren Generalleutnant und Diplomaten [[Louis Marie Florent du Châtelet]] (1727–1793) und Victor-Esprit du Châtelet (1733–1734). Hier lernte sie auch den Mathematiker de Mézières kennen, der ihre Leidenschaft für die Mathematik weckte. 1730 kehrte sie zurück nach Paris.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Heiraten adeliger Partner folgten damals nicht dem romantischen Modell der „Liebesehe“; die Ehe wurde als ein Vertragsverhältnis aufgefasst und die Marquise du Châtelet betrachtete ihren Teil des Vertrages als erfüllt, nachdem sie ihrem Gatten drei Kinder geboren hatte. Danach nahm sie die sexuellen und anderen Freiheiten in Anspruch, die einer hochadeligen Frau unter Einhaltung bestimmter Grenzen zugebilligt wurden. Entsprechend hatte sie mehrere kürzere Affären, unter anderem mit dem [[Louis François Armand de Vignerot du Plessis|Marschall de Richelieu]]&amp;lt;ref&amp;gt;Samuel Edwards: &amp;#039;&amp;#039;Die göttliche Geliebte. Voltaire und Èmilie du Châtelet.&amp;#039;&amp;#039; dva, Stuttgart 1971, S. 38&amp;amp;nbsp;ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;, einem Großneffen des [[Armand-Jean du Plessis, duc de Richelieu|Kardinal Richelieu]], mit dem Mathematiker und Astronomen [[Pierre-Louis de Maupertuis]] und dem Mathematiker [[Alexis-Claude Clairaut]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Intellektuelle Weggefährtin und Freundin Voltaires ===&lt;br /&gt;
[[Datei: Emilie-du-Chatelet.jpg|mini|Darstellung von Gabrielle Émilie du Châtelet in Voltaires Werk Éléments de la philosophie de Newton, Ausgabe Étienne Ledet, 1738.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Cirey-1.jpg|mini|hochkant=1.3|Château de Cirey. Zeitgenössische Lithografie]]&lt;br /&gt;
Im Jahr 1733 begegnete Émilie du Châtelet dem Philosophen Voltaire bei einem [[Souper]]; der Beginn einer intensiven persönlichen wie intellektuellen Partnerschaft. Als Voltaire 1734 aufgrund eines Haftbefehls Paris verlassen musste, bot sie ihm Zuflucht in einem halbverfallenen Landsitz ihres Ehemanns im ländlichen [[Cirey-sur-Blaise]] ([[Champagne]]). Obwohl zunächst als Übergangslösung gedacht, entwickelte sich Cirey in den folgenden 15 Jahren zum Lebensmittelpunkt beider, auch wenn sie phasenweise getrennt reisten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Finanziell waren die Rollen ungleich verteilt: Während Voltaire über bedeutende Mittel aus Erbschaften, Spekulationen und literarischem Erfolg verfügte, war das Vermögen der Familie du Châtelet begrenzt. Mit seiner Unterstützung wurde das Schloss umgebaut, unter anderem um eine private wissenschaftliche Bibliothek und ein Laboratorium zu schaffen. Dort widmeten sich beide physikalischen Experimenten, insbesondere zur  [[Optik]] und zum Phänomen des [[Vakuum]]s. Ein kleines Theater im Dachstuhl diente der Inszenierung von Voltaires Dramen. Cirey wurde rasch zu einem intellektuellen Zentrum, das Literaten, Naturwissenschaftler und Mathematiker gleichermaßen anzog.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Philosophisches Wirken ==&lt;br /&gt;
=== „Emilia Newtonmania“ ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Newton-Principia-Mathematica 1-500x700.jpg|mini|hochkant|Isaac Newton: &amp;#039;&amp;#039;Principia Mathematica&amp;#039;&amp;#039; (Frontispiz)]]&lt;br /&gt;
Auf Schloss Cirey verfasste Voltaire 1736/37 mit den &amp;#039;&amp;#039;Éléments de la philosophie de Newton&amp;#039;&amp;#039; ein populärwissenschaftliches Werk über die [[Isaac Newton|Newtonsche]] Physik. Diese war in Frankreich, das noch stark unter dem Einfluss der [[Cartesianismus|cartesischen]] Mechanik [[René Descartes|Descartes]] stand, bis dahin kaum bekannt, obwohl die [[Philosophiae Naturalis Principia Mathematica|&amp;#039;&amp;#039;Principia&amp;#039;&amp;#039;]] bereits 1687 erschienen war. Das Buch trug nur Voltaires Namen, aber er erkannte offen an, dass die Arbeit ohne die Mitwirkung Madame du Châtelets nicht denkbar gewesen wäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1745 widmete sie sich bis zu ihrem Tod 1749 ihrer bedeutendsten wissenschaftlichen Leistung: der Übersetzung von Newtons &amp;#039;&amp;#039;Philosophiæ Naturalis Principia Mathematica&amp;#039;&amp;#039; aus dem Lateinischen ins Französische. Ihre Leistung bestand nicht allein in der sprachlichen Übertragung, sondern in der systematischen Überführung der newtonschen Argumentation in die [[Gottfried Wilhelm Leibniz|Leibnizsche]] Notation der [[Infinitesimalrechnung]], die sich auf dem europäischen Kontinent durchgesetzt hatte. Außerdem erläuterte sie in zahlreichen Kommentaren Newtons Text.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit ihrem Werk leistete sie einen entscheidenden Beitrag zur Etablierung der Newtonschen Physik in Frankreich. Ihr Spitzname „Emilia Newtonmania“, den sie selbstironisch gebrauchte, verweist auf ihr leidenschaftliches Engagement für die Vermittlung moderner Naturwissenschaft, eine Rolle, die sie als Wissenschaftlerin, Übersetzerin und Kommentatorin gleichermaßen ausfüllte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Physik ===&lt;br /&gt;
Das Konzept der [[Kinetische Energie|kinetischen Energie]] wurde von Émilie du Châtelet, aufbauend auf Überlegungen von Gottfried Wilhelm Leibniz, als &amp;#039;&amp;#039;Vis Viva&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Lebendige Kraft&amp;#039;&amp;#039; eingeführt. Sie vertrat, so wie Leibniz, die Theorie, dass die kinetische Energie proportional zu v² (Geschwindigkeit zum Quadrat) sein muss. Sie erkannte in den Versuchen von [[Willem Jacob ’s Gravesande]] die Bestätigung der Ideen Leibniz’. Bis zu diesem Zeitpunkt vertrat man die Ansicht von Newton, die Bewegungsenergie sei der Geschwindigkeit proportional. Diesen beiden Kräften entsprächen, gleichsam analog, nun die &amp;#039;&amp;#039;sensibilité inerte&amp;#039;&amp;#039; und die &amp;#039;&amp;#039;sensibilité active&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.uni-muenster.de/Leibniz/DatenII2/II2_A.pdf Gottfried Wilhelm Leibniz: &amp;#039;&amp;#039;Sämtliche Schriften und Briefe.&amp;#039;&amp;#039; Band 2. Akademie Verlag, Berlin 2009, S.&amp;amp;nbsp;LXXXVI].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Metaphysik ===&lt;br /&gt;
==== Kritik an Locke und Debatte über denkende Materie (thinking matter) ====&lt;br /&gt;
In ihren Schriften kritisierte Emilie du Châtelet die Philosophie [[John Locke]]s. Sie betonte die Notwendigkeit der Überprüfbarkeit von Wissen durch Erfahrung: Lockes Vorstellung von der Möglichkeit einer denkenden Materie hielt sie für „abstrus“. Ihre Kritik an Locke entstammte ihrem Kommentar zu [[Bernard Mandeville|Bernard de Mandevilles]] &amp;#039;&amp;#039;Bienenfabel&amp;#039;&amp;#039; (1714). Du Châtelet sah die universellen Prinzipien als notwendige Voraussetzung für menschliches Wissen und Handeln und behauptete, dass diese Art von Gesetz eingeboren sei. Denn gäbe es nicht diese Grundbedingung universeller und a priori Prinzipien, wäre unser ganzes Wissen relativ: „Zwei und zwei könnten dann ebenfalls sechs als auch vier ergeben“. Ebenfalls verteidigte sie das Prinzip vom Widerspruch, das als Basis ihrer methodischen Reflexionen in den &amp;#039;&amp;#039;Institutions&amp;#039;&amp;#039; diente.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pierre Louis Moreau de Maupertuis‘ und Julien Offray de La Mettries Verweise auf Emilie du Châtelets Überlegungen zur Bewegung, zum freien Willen, sowie zur denkenden Materie, zu Zahlen und dem Weg zu einer substantiellen Metaphysik, zeigen die Bedeutung ihrer Reflexionen. Erfolgreich widerlegte sie die Behauptung Maupertuis, die Wahrheit mit Hilfe mathematischer Gesetze zu finden.&amp;lt;ref&amp;gt;Ruth Hagengruber: &amp;#039;&amp;#039;Emilie du Châtelet between Leibniz and Newton. The Transformation of Metaphysics.&amp;#039;&amp;#039; In: Ruth Hagengruber: &amp;#039;&amp;#039;Emilie du Châtelet between Leibniz and Newton.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;International Archives of the History of Ideas&amp;#039;&amp;#039;.) Springer, Berlin 2012, ISBN 978-94-007-2074-9, S. 8–13.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Überlegungen zu den Grundlagen der Physik ====&lt;br /&gt;
Als selbständige [[Vordenker der Aufklärung|aufgeklärte Denkerin]] erweist sich Émilie du Châtelet auch in ihren &amp;#039;&amp;#039;Institutionen der Physik&amp;#039;&amp;#039;, worin es um die Grundlagen der Physik geht, also auch um [[Metaphysik]]. Newton hatte z. B. in seinen &amp;#039;&amp;#039;Prinzipien&amp;#039;&amp;#039; nicht erklären können, warum die Himmelskörper umeinander kreisen statt, gemäß seinem [[Gravitation|Schwerkraftgesetz]], aufeinander zu stürzen, sprich, warum sie sich überhaupt bewegen. Er hatte sich mit der Vermutung beholfen, dass Gott jeweils einen der Himmelskörper angestoßen habe. Émilie du Châtelet verlangte dagegen in der Tradition von Leibniz, dass es einen „zureichenden Grund“ für die Planetenbewegungen geben müsse. Und sie vermutete bereits, dass dieser Grund in der Geschichte des Planetensystems verborgen liegt (das aus einem rotierenden Staubwirbel heraus entstanden ist, wie [[Immanuel Kant]] 1755 postulierte).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Institutionen der Physik&amp;#039;&amp;#039; behandeln außerdem das Problem der [[Theodizee]], also die Frage, wie das Böse in die Welt gekommen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Encyclopédie ou Dictionnaire raisonné des sciences, des arts et des métiers|&amp;#039;&amp;#039;Encyclopédie&amp;#039;&amp;#039;]] sind eine ganze Reihe von Artikeln aus ihren &amp;#039;&amp;#039;Institutionen der Physik&amp;#039;&amp;#039; übernommen worden, ohne dass die Quelle angegeben ist. Das Buch wurde europaweit gelobt, war aber auch [[Plagiat]]svorwürfen ausgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vernunft und Gelehrsamkeit ===&lt;br /&gt;
Émilie du Châtelet betätigte sich auch als Philosophin der [[Aufklärung]]. In einem Bibelkommentar kritisierte sie unter anderem die Schöpfungsgeschichte: {{&amp;quot; |Wie amüsant, dass die ersten drei Tage [der Schöpfungsgeschichte] durch Abend und Morgen begrenzt wurden, bevor am 4. Tag die Sonne erschaffen wurde.}} [[Offenbarung]]sreligionen lehnte sie, wie Voltaire, ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In ihrer &amp;#039;&amp;#039;Rede vom Glück&amp;#039;&amp;#039; postulierte sie, dass jeder Mensch innerhalb seines [[Ständegesellschaft|Standes]] etwas für sein Glück tun könne, wandte sich explizit an die Frauen von Welt und vertrat eine eher [[epikur]]äische Position, die die Philosophin [[Ruth Hagengruber]] als „Kalkül der Leidenschaften“ charakterisiert hat. Hiernach ist der Mensch in der Lage, seine Leidenschaften und das damit verbundene Glück und Unglück zu berechnen. Schlemme man zum Beispiel gern, wie Émilie du Châtelet selbst, müsse man Fastenzeiten einlegen, um die Gefahr von Gicht und Magenschmerzen zu vermeiden, aber auch um den Genuss zu steigern: {{&amp;quot; |Die [[Vernunft]] muss immer die Fäden in der Hand halten, denn wer vernünftig sagt, meint glücklich, zumindest in meinem Wörterbuch.}}&amp;lt;ref&amp;gt;Ruth Hagengruber (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Klassische philosophische Texte von Frauen&amp;#039;&amp;#039;. Deutscher Taschenbuchverlag, München 1998, S. 32–34 und 120–131.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zu den Leidenschaften, die das Glück begünstigen, zählte sie das Streben nach Gelehrsamkeit, welche eine Quelle unerschöpflicher Freude sei, insbesondere für Frauen.&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Es ist gewiss, dass die Gelehrsamkeit für das Glück der Männer weit weniger wichtig ist als für das der Frauen. Die Männer haben unendlich viele Möglichkeiten, die den Frauen gänzlich fehlen. Jenen stehen ganz andere Wege offen zu Ruhm zu gelangen, und es ist sicher, dass der Ehrgeiz, seine Talente zum Nutzen seines Landes einzusetzen und seinen Mitbürgern zu dienen, (…) weit über den Zielen steht, die man sich durch Studien setzen kann. Aber die Frauen sind durch ihre Stellung von jeder Art des Ruhms ausgeschlossen.&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;Émilie du Châtelet: &amp;#039;&amp;#039;Über das Glück.&amp;#039;&amp;#039; In: Ruth Hagengruber: &amp;#039;&amp;#039;Klassische philosophische Texte von Frauen&amp;#039;&amp;#039;. Deutscher Taschenbuchverlag, München 1998, S. 129 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie stimmt der Aussage [[Marcus Tullius Cicero|Ciceros]] zu, die Freuden der Sinne und des Herzens seien dem Studium nachgeordnet, und bezeichnet das Streben nach Ruhm als eine Illusion, die der Vernunft nicht standhalten kann, aber dennoch sei die Liebe zum Ruhm eine Quelle von Seelenfreuden. Auch die Freiheit von Vorurteilen hält sie für eine Quelle des Glücks. Die guten Sitten, vom Stand, Alter und anderen Faktoren abhängig, sind eine Sache der Übereinkunft und haben daher Wahrheitsgehalt, nicht aber die Vorurteile. Höchste Tugend ist es, etwas zum Wohl der Gemeinschaft beizutragen. Diese Tugend bringt individuelles Glück mit sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Als gebildete Frau in einer Männerwelt ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Le Tonnelier de Breteuil, Emilie.jpg|mini|Porträt von Marianne Loir. Bordeaux, Musée des Beaux-Arts]]&lt;br /&gt;
Émilie du Châtelet hat gemäß den Konventionen ihrer Zeit gelebt, doch an der Stellung der Frau in ihrer Gesellschaft hatte sie viel auszusetzen. Den Männern stünden vielerlei Wege zum Glück offen, etwa in Kriegskunst oder Diplomatie, schreibt sie in der &amp;#039;&amp;#039;Rede vom Glück&amp;#039;&amp;#039;. Den Frauen bleibe dagegen nur das Studium. In ihrer Übersetzung von [[Bernard Mandeville|Mandevilles]] &amp;#039;&amp;#039;The Fable of the Bees&amp;#039;&amp;#039; wird sie in einem Kommentar deutlicher: {{&amp;quot; |Wenn ich König wäre, ich würde einen Missbrauch abschaffen, der die Hälfte der Menschheit zurücksetzt. Ich würde Frauen an allen [[Menschenrechte]]n teilhaben lassen, insbesondere den geistigen.}} Mit ihrem Werk war sie auch für andere Frauen Vorbild, so etwa für die deutsche Schriftstellerin [[Luise Adelgunde Victorie Gottsched|Luise Gottsched]]: {{&amp;quot; |Du, die Du jetzt den Ruhm des Vaterlandes stützest, / Frau, die Du ihm weit mehr als tausend Männer nütztest, / Erhabne Chatelet, o fahre ferner fort / Der Wahrheit nachzugehn.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im kleinen Kreis der zeitgenössischen Physiker und Mathematiker traf Émilie du Châtelet jedoch immer auch Männer, die bereit waren, mit ihr gemeinsam an den schwierigsten Fragen zu arbeiten. Zu ihren Briefpartnern gehörten Maupertuis, [[Johann I Bernoulli]], [[Algarotti]], [[Jacques-François-Paul-Aldonce de Sade|Abbé Sade]] und Clairaut. Der bedeutende deutsche Philosoph [[Christian Wolff (Aufklärer)|Christian Wolff]] lobte: {{&amp;quot; |Es ist, als hörte ich mich selbst von der Kanzel reden.}} [[Immanuel Kant]] schrieb über die [[Vordenker der Aufklärung|Aufklärerin]], {{&amp;quot; |der Vorzug des Verstandes und der Wissenschaft [setze] sie über alle übrigen ihres Geschlechtes und auch über einen großen Theil des anderen hinweg}}.&amp;lt;ref&amp;gt;Immanuel Kant, Ausgabe der Preußischen Akademie der Wissenschaften, Berlin 1900ff., [https://korpora.zim.uni-duisburg-essen.de/kant/aa01/133.html AA I, S. 133].&amp;lt;/ref&amp;gt; Ihr Briefwechsel mit dem aufgeklärten Monarchen [[Friedrich II. (Preußen)|Friedrich II.]] stammt aus der Zeit zwischen 1738 und 1744.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1738 bewarben sich Émilie du Châtelet und Voltaire unabhängig voneinander um den Preis, den die französische [[Akademie der Wissenschaften]] für eine Erklärung der Natur des Feuers ausgeschrieben hatte. Die Arbeiten durften anonym eingereicht werden, so dass sie sich auch als Frau beteiligen konnte. Der Preis ging zwar an den Schweizer Mathematiker [[Leonhard Euler]], doch wurde ihre &amp;#039;&amp;#039;{{lang|fr|Dissertation sur la nature et la propagation du feu}}&amp;#039;&amp;#039; 1744 auf Kosten der Akademie gedruckt. 1746 wurde sie in die [[Accademia delle Scienze dell’Istituto di Bologna|Akademie der Wissenschaften zu Bologna]] gewählt. In die Pariser Akademie wurden Frauen grundsätzlich nicht aufgenommen. Trotz der großen formalen Hindernisse gehörte sie zu den wenigen [[Frauen in der Wissenschaft]], die im [[Zeitalter der Aufklärung]] bekannt und teilweise auch anerkannt waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Ende ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Emilie du Chatelet.jpg|mini|Émilie du Châtelet]]&lt;br /&gt;
Die Zeit von 1744 bis 1748 verbrachte sie zum Teil in Versailles gemeinsam mit Voltaire, der dank [[Madame de Pompadour]] wieder Zutritt zum Hof erhalten hatte. In den Jahren 1748/49 lebte sie häufig mit ihm in Schloss [[Lunéville]] am Hof von [[Stanislaus I. Leszczyński]], dem Schwiegervater von [[Ludwig XV.]] und polnischen Ex-König, der 1735 mit dem [[Herzogtum Lothringen]] entschädigt worden war. Hier begann sie eine Affäre mit dem Höfling, Offizier und Dichter [[Jean François de Saint-Lambert]]. Als sie schwanger wurde, gelang es ihr zusammen mit Saint-Lambert und Voltaire (der seinerseits seit 1745 mit einer verwitweten Nichte liiert war), ihren Ehemann zu überzeugen, das Kind sei von ihm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe der Schwangerschaft beendete sie ihre Zusammenarbeit mit Clairaut an der Newton-Übersetzung und führte diese allein fort. Um rasch fertig zu werden, schränkte sie ihr gesellschaftliches Leben ein und arbeitete von früh bis spät. In der Nacht des 3. September 1749 brachte sie ein Mädchen, Stanislas-Adélaïde du Châtelet, zur Welt. Voltaire schrieb: {{&amp;quot; |Das kleine Mädchen wurde geboren, als seine Mutter an ihrem Schreibtisch war, Newtonsche Theorien schreibend. Das Neugeborene wurde auf ein Geometriebuch gelegt, während die Mutter ihre Papiere einsammelte und zu Bett gelegt wurde.}} Nach einigen Tagen setzten Erstickungsanfälle und hohes Fieber ein. Am 10. September 1749 starb Émilie du Châtelet an [[Kindbettfieber]]. Anderen Quellen zufolge war die Todesursache eine Lungenembolie. Voltaire, Saint-Lambert und ihr Ehemann standen gemeinsam an ihrem Totenbett, König Stanislaus weinte mit ihnen. Das Mädchen starb mit rund 18 Monaten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Publikationsgeschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Voltaire Philosophy of Newton frontispiece.jpg|mini|Frontispiz der Übersetzung]]&lt;br /&gt;
Ihre Übersetzung der &amp;#039;&amp;#039;Prinzipien&amp;#039;&amp;#039; erschien 1759, herausgegeben von Clairaut und versehen mit einem Vorwort Voltaires. Sie ist bis heute die einzige Übersetzung ins Französische. Die Korrespondenz zwischen ihr und Voltaire, die viele hundert Briefe umfasste, gilt weitgehend als verloren. In St. Petersburg befinden sich allerdings im Nachlass Voltaires noch etwa 300 Seiten von ihrer Hand, die bisher nicht publiziert worden sind. Im 19. Jahrhundert wurde die unter gebildeten Zeitgenossen sehr bekannte Denkerin weitgehend ignoriert und eher als Geliebte Voltaires betrachtet denn als [[Vordenker der Aufklärung|aufgeklärte]] Wissenschaftlerin, die ihrerseits Voltaire beeinflusst hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachwirkung ==&lt;br /&gt;
Die Oper &amp;#039;&amp;#039;[[Émilie (Oper)|Émilie]]&amp;#039;&amp;#039; der finnischen Komponistin [[Kaija Saariaho]] hat zum Thema das Leben und den Tod von Émilie du Châtelet. Sie wurde im Jahre 2010 in der Oper in [[Lyon]] mit [[Karita Mattila]] in der Titelpartie uraufgeführt (Libretto: [[Amin Maalouf]]).&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste von Philosophinnen]]&lt;br /&gt;
* [[Frauen in der Philosophie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Mémoire sur la nature du feu&amp;#039;&amp;#039;;  erste von einer Frau erstellte wissenschaftliche Abhandlung, die von der Pariser Akademie der Wissenschaften veröffentlicht wurde. Paris 1739.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Institutions de Physique&amp;#039;&amp;#039;. Der Inhalt des Buches war der Auslöser für eine Kontroverse über die Theorie der Kräfte zwischen Émilie du Châtelet und dem Mathematiker Jean-Jacques Dortous de Mairan. Paris 1740. &lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Réponse à la lettre de Mairan sur la question des forces vives&amp;#039;&amp;#039;. (deutsch: Antwort auf Mairans Brief über die Frage der lebendigen Kräfte). Brüssel 1741.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Analyse de la philosophie de Leibnitz&amp;#039;&amp;#039; (deutsch: Analyse der Philosophie von Leibnitz). 1740.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Dissertation sur la nature et la propagation du feu&amp;#039;&amp;#039; (deutsch: Dissertation über die Natur und die Ausbreitung von Feuer). Paris 1744.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Les Principes de Newton&amp;#039;&amp;#039;. Übersetzung aus dem Lat., hrsg. von Alexis Claude Clairaut, 1759.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Principes mathématiques de la philosophie naturelle&amp;#039;&amp;#039; (Mathematische Prinzipien der Naturphilosophie), Übersetzung von Newton, Paris, 1766.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Doutes sur les religions révélées&amp;#039;&amp;#039;, an Voltaire gerichtet. Paris 1792.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Opuscules philosophiques et littéraires&amp;#039;&amp;#039;. 1796.&lt;br /&gt;
* Theodore Besterman (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Les Lettres de la Marquise du Châtelet&amp;#039;&amp;#039;. 2 Bände. Musée Voltaire, Genf 1958.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Rede vom Glück&amp;#039;&amp;#039;. Übersetzt von Iris Röbling, Friedenauer Presse, Berlin 1999, ISBN 3-932109-12-0.&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Rede vom Glück&amp;#039;&amp;#039;, Hörbuch (CD), Herzrasen, Berlin 2006, ISBN 3-937362-07-X.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Examens de la Bible&amp;#039;&amp;#039;. Edités et annotés par Bertram Eugene Schwarzbach. Honoré Champion, Paris 2011. [http://www.nzz.ch/magazin/buchrezensionen/tischgespraeche_mit_voltaire_1.14171543.html Rezension] in der NZZ, 7. Januar 2012.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Élisabeth Badinter]]: &amp;#039;&amp;#039;Emilie Emilie. Weiblicher Lebensentwurf im 18. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; München: Piper 1984, ISBN 3-492-02865-9.&lt;br /&gt;
* David Bodanis: &amp;#039;&amp;#039;Emilie und Voltaire. Eine Liebe in Zeiten der Aufklärung&amp;#039;&amp;#039;. Rowohlt: Reinbek 2007, ISBN 3-498-00645-2.&lt;br /&gt;
* Frauke Böttcher: &amp;#039;&amp;#039;Das mathematische und naturphilosophische Arbeiten der Marquise du Chatelet (1706–1749). Wissenszugänge einer Frau im 18. Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039;, Springer Verlag, 2013.&lt;br /&gt;
* Andrea Brill: &amp;#039;&amp;#039;Émilie du Châtelet. Mathematikerin, Naturphilosophin und Gefährtin Voltaires.&amp;#039;&amp;#039; Böhlau Verlag, Köln 2025, ISBN 978-3-412-53361-8.&lt;br /&gt;
* Samuel Edwards: &amp;#039;&amp;#039;Die göttliche Geliebte Voltaires. Das Leben der Émilie du Châtelet&amp;#039;&amp;#039;. Engelhorn: Stuttgart 1989, ISBN 3-87203-061-2.&lt;br /&gt;
* Ruth Hagengruber: &amp;#039;&amp;#039;Eine Metaphysik in Briefen. E. du Chatelet an P. L. M. de Maupertuis&amp;#039;&amp;#039;. In: Hartmut Hecht (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Pierre Louis Moreau de Maupertuis&amp;#039;&amp;#039;. Berliner Wissenschafts-Verlag, Berlin 1999, S. 189–211.&lt;br /&gt;
* [[Ruth Hagengruber]]: &amp;#039;&amp;#039;Gegen Rousseau – für die Physik: Gabrielle Emilie du Châtelet (1706–1749). Das Leben einer Wissenschaftlerin im Zeitalter der Aufklärung&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Konsens&amp;#039;&amp;#039;. Bd. 3, Nr. 18, 2002, S. 27–30.&lt;br /&gt;
* Ruth Hagengruber: &amp;#039;&amp;#039;Emilie du Châtelet between Leibniz and Newton. The Transformation of Metaphysics.&amp;#039;&amp;#039; In: Ruth Hagengruber: &amp;#039;&amp;#039;Emilie du Châtelet between Leibniz and Newton.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;International Archives of the History of Ideas&amp;#039;&amp;#039;.) Springer, Berlin 2012, ISBN 978-94-007-2074-9.&lt;br /&gt;
* Andrew Janiak: &amp;#039;&amp;#039;The Enlightenment&amp;#039;s Most Dangerous Woman: Émilie du Châtelet and the Making of Modern Philosophy&amp;#039;&amp;#039;, New York, OUP 2024.&lt;br /&gt;
* Gerlinde Kraus: &amp;#039;&amp;#039;Bedeutende Französinnen: Christine de Pizan, Émilie du Châtelet, Madame de Sévigné, Germaine de Staël, Olympe de Gouges, Madame Roland, George Sand, Simone de Beauvoir&amp;#039;&amp;#039;. Schröder, Mühlheim am Main / Norderstedt 2006, ISBN 3-9811251-0-X.&lt;br /&gt;
* Andrea Reichenberger: &amp;#039;&amp;#039;Émilie du Châtelets Institutions physiques. Über die Rolle von Prinzipien und Hypothesen in der Physik&amp;#039;&amp;#039;. Springer, Berlin 2016. ISBN 978-3-658-12544-8.&lt;br /&gt;
* [[Marit Rullmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Philosophinnen. Von der Antike bis zur Aufklärung.&amp;#039;&amp;#039; Suhrkamp, Frankfurt 1998, S. 217 ff. ISBN 978-3-518-39377-2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{MacTutor|id=Chatelet|title=Gabrielle Émilie Le Tonnelier de Breteuil Marquise du Châtelet}}&lt;br /&gt;
* Die erste [https://historyofwomenphilosophers.org/stp/ digitale und kritische Edition der Sankt Petersburger Manuskripte] herausgegeben vom [[Center for the History of Women Philosophers and Scientists]] in Kooperation mit der [[Russische Nationalbibliothek|russischen Nationalbibliothek]].&lt;br /&gt;
* [https://historyofwomenphilosophers.org/project/emilie-du-chatelet-1706-1749/ Projekte] des [[Center for the History of Women Philosophers and Scientists|Centers for the History of Women Philosophers and Scientists]] zu Émilie Du Châtelet.&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118681028}}.&lt;br /&gt;
* [http://www.fembio.org/biographie.php/frau/biographie/emilie-du-chatelet/ FemBiographie] (äußerst kurz).&lt;br /&gt;
* {{SEP|http://plato.stanford.edu/entries/emilie-du-chatelet/|Émilie du Châtelet|Karen Detlefsen}}&lt;br /&gt;
* [http://www.univ-paris12.fr/scd/duchatelet/index_all.html Internetauftritt der Ausstellung „Emilie du Châtelet, eine Mathematikerin, Physikerin und Philosophin in Créteil“] Organisiert von der Universität Paris-12—Val-de-Marne, anlässlich des 300. Geburtstags von Emilie du Châtelet (1706).&lt;br /&gt;
* [http://www.friedrich.uni-trier.de/oeuvres/17/toc/text/ Briefwechsel Friedrichs des Großen mit der Marquise du Châtelet] deutscher und französischer Text. Digitale Ausgabe der Universitätsbibliothek Trier.&lt;br /&gt;
* [http://fonds-voltaire.org/index.php/patrimoine/cirey Voltaire et M&amp;lt;sup&amp;gt;me&amp;lt;/sup&amp;gt; Du Châtelet à Cirey: une découverte exceptionnelle online].&lt;br /&gt;
* [https://historyofwomenphilosophers.org/project/directory-of-women-philosophers/du-chatelet-emilie-1706-1749/ Émilie du Châtelet: bibliographical and biographical references.] - [[Center for the History of Women Philosophers and Scientists]].&lt;br /&gt;
* Stefan Duhr/Katrin Böhme: [https://blog.sbb.berlin/gelehrtes-frauenzimmer-weit-mehr-als-voltaires-geliebte-emilie-du-chatelet-1706-1749/ &amp;#039;&amp;#039;„Gelehrtes Frauenzimmer“ – Weit mehr als Voltaires Geliebte!&amp;#039;&amp;#039;], Blogbeitrag der [[Staatsbibliothek zu Berlin]].&lt;br /&gt;
* {{ARDAudiothek |Item=13688467|Titel=Weit mehr als Voltaires schlaue Geliebte: Émilie du Châtelet|Datum=2024-09-10 |Sendung=[[Zeitzeichen (Hörfunksendung)|Zeitzeichen]] |Sender=[[WDR 5]] |Abruf=2024-09-20 }} Dauer ca. 15 Minuten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118681028|LCCN=n50051708|NDL=00620600|VIAF=76345646}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Chatelet, Emilie du}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mathematiker (18. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Geboren 1706]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1749]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Châtelet, Émilie du&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Gabrielle Émilie Le Tonnelier de Breteuil, Marquise du Châtelet-Laumont&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=französische Mathematikerin, Physikerin und Philosophin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=17. Dezember 1706&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Paris]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=10. September 1749&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Lunéville]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Almtiger</name></author>
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