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	<title>Émile Augier - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-27T19:23:55Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=%C3%89mile_Augier&amp;diff=682899&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Randbewohner: Dt. Übersetzung eines Titels hinzugefügt.</title>
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		<updated>2024-02-16T15:19:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dt. Übersetzung eines Titels hinzugefügt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Émile Augier by Adam-Salomon c1870s.jpg|mini|Émile Augier]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Augier.jpg|mini|Émile Augier]]&lt;br /&gt;
Guillaume Victor &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Émile Augier&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[17. September]] [[1820]] in [[Valence]]; † [[25. Oktober]] [[1889]] in [[Croissy-sur-Seine]], [[Département Yvelines]]) war ein [[Frankreich|französischer]] [[Dramatiker]], [[Lyriker]] und [[Librettist]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Émile Augier, mütterlicherseits Enkel von Guillaume [[Pigault-Lebrun]], kam jung nach [[Paris]], wo er sich anfangs dem Rechtsstudium widmete und einige Zeit im Büro eines Notars arbeitete. Im Jahr 1844 kam sein erstes Stück, das Lustspiel &amp;#039;&amp;#039;La Ciguë&amp;#039;&amp;#039; das die Bekehrung eines athenischen Menschenfeindes durch die selbstlose Liebe einer schönen Sklavin behandelt und eine seiner besten Arbeiten geblieben ist, auf dem [[Théâtre National de l’Odéon|Odéontheater]] zur Aufführung und errang sofort einen durchschlagenden Erfolg. Zugleich eröffnete es ihm die Pforten des [[Comédie Française|Theâtre Français]], auf dem er zunächst &amp;#039;&amp;#039;Un homme de bien&amp;#039;&amp;#039;, sodann zwei seiner Hauptwerke: &amp;#039;&amp;#039;L&amp;#039;Aventurière&amp;#039;&amp;#039; (1848) und &amp;#039;&amp;#039;Gabrielle&amp;#039;&amp;#039; (1849, von der Akademie gekrönt, deutsch: Gabrielle oder der Anwalt seiner Ehre), zur Darstellung brachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle diese Stücke sind, wie von den späteren noch das für die [[Rachel (Schauspielerin)|Rachel]] gedichtete halb historische Schauspiel &amp;#039;&amp;#039;Diane&amp;#039;&amp;#039; (1852), das weniger ansprach, &amp;#039;&amp;#039;Philiberte&amp;#039;&amp;#039; (1853), &amp;#039;&amp;#039;La jeunesse&amp;#039;&amp;#039; (1858) und &amp;#039;&amp;#039;Paul Forestier&amp;#039;&amp;#039; (1868), in Versen geschrieben, die allerdings nichts von dem metallenen Klang und der Majestät des [[Victor Hugo]]schen Verses haben, aber einer gewissen Anmut nicht entbehren und das eifrige Studium [[Molière]]s und [[Pierre Corneille|Corneilles]] erkennen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kritik, um jene Zeit schon vorwiegend in den Händen von [[Romantik]]ern wie [[Théophile Gautier]] und [[Auguste Vacquerie]], konnte sich mit dem gemessenen Ton und der nach ihren Begriffen spießbürgerlichen Moral der Augierschen Dramen nicht befreunden und bezeichnete die von ihm eingeschlagene Richtung als &amp;#039;&amp;#039;école de bon sens&amp;#039;&amp;#039;. Augier hatte sich aber inzwischen ganz modernen Stoffen zugewandt und lieferte eine Reihe in Prosa verfasster Stücke, worin er die schärfste Beobachtung der Gebrechen der Zeit bekundete und sie schonungslos geißelte, wenn er darum auch einer vornehmeren Behandlung, als sie durch [[Alexandre Dumas der Jüngere|Dumas]] in Aufnahme gekommen war, und einer idealistischeren Weltanschauung nicht entsagen mochte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Dramen sind: &amp;#039;&amp;#039;Le Mariage d&amp;#039;Olympe&amp;#039;&amp;#039; (dt. &amp;#039;&amp;#039;Eine Demimonde-Heirat&amp;#039;&amp;#039;, Reclam 1879), von seinem Standpunkt aus eine Entgegnung auf die &amp;#039;&amp;#039;Dame aux camélias&amp;#039;&amp;#039; von [[Alexandre Dumas der Jüngere|Dumas]]; &amp;#039;&amp;#039;Le gendre de M. Poirier: comédie en 4 actes&amp;#039;&amp;#039; (mit [[Jules Sandeau]], 1854), eine mit der köstlichsten Laune und Unbefangenheit entworfene Schilderung des Gegensatzes der Stände und heute noch ständiges Repertoirestück des Théâtre Français; &amp;#039;&amp;#039;Les Lionnes pauvres&amp;#039;&amp;#039; (1858) und &amp;#039;&amp;#039;Les Effrontés &amp;#039;&amp;#039; (1861), worin Augier die Geißel über die Geldgier und Genusssucht, die Gewissen- und Schamlosigkeit seiner Zeitgenossen schwingt; endlich &amp;#039;&amp;#039;Les Fils de Giboyer&amp;#039;&amp;#039; (1862), eine Fortsetzung des letztgenannten Stücks, worin der Heuchelei und klerikalen Ränkesucht ein scharf geschliffener Spiegel vorgehalten wird. Das Stück erinnert an den &amp;#039;&amp;#039;Tartuffe&amp;#039;&amp;#039; und hatte seitens der kaiserlichen [[Zensur (Informationskontrolle)|Zensur]] auch die nämlichen Schwierigkeiten zu überwinden, ehe es zur Aufführung gelangen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieselbe sittliche Strenge entwickelte Augier darauf in &amp;#039;&amp;#039;La contagion &amp;#039;&amp;#039; (1866), in deren abenteuerlichem Helden ganz Paris den Herzog von [[Charles de Morny|Morny]] wiedererkennen wollte, und in &amp;#039;&amp;#039;Les lions et les renards&amp;#039;&amp;#039; (1869). Die späteren großen Erfolge Augiers heißen außer dem schon 1869 gespielten &amp;#039;&amp;#039;Maitre Guérin&amp;#039;&amp;#039; einer Satire auf die Verschmitztheit gewisser Advokaten: &amp;#039;&amp;#039;Paul Forestier&amp;#039;&amp;#039; (1868); &amp;#039;&amp;#039;Madame Caverlet&amp;#039;&amp;#039; (1876), ein Plädoyer für die Ehescheidung, und endlich sein Meisterwerk: &amp;#039;&amp;#039;Les Fourchambault&amp;#039;&amp;#039;, in welchem ein natürlicher Sohn seinen Vater, der ihn vergessen hat, von der Schande und dem Ruin errettet und den legitimen Sohn desselben durch seine Großmut demütigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem sind noch zu nennen:&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Les méprises de l&amp;#039;amour&amp;#039;&amp;#039;, ein nie aufgeführtes Lustspiel in Versen (1844);&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Le Joueur de flûte&amp;#039;&amp;#039; (1850);&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;La Pierre de touche&amp;#039;&amp;#039; (mit Sandeau, 1853);&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ceinture dorée&amp;#039;&amp;#039; (1855);&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Un beau mariage&amp;#039;&amp;#039; (mit [[Foussier]], 1859);&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Le Post-scriptum&amp;#039;&amp;#039; (1869);&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Jean de Thommeray&amp;#039;&amp;#039; (1873) und&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Le Prix Martin&amp;#039;&amp;#039; (mit [[Eugène Labiche]], 1876).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch besitzt man von Augier eine Oper: &amp;#039;&amp;#039;Sapho: opéra en trois actes&amp;#039;&amp;#039; (1851), zu welcher [[Charles Gounod|Gounod]] die Musik schrieb, und einen Band &amp;#039;&amp;#039;Poésies&amp;#039;&amp;#039; (1856). Augier fand 1857 Aufnahme in die Akademie und wurde 1868 als Kommandeur der [[Ehrenlegion]] ausgezeichnet. Seine Dramen erschienen gesammelt als &amp;#039;&amp;#039;Théatre complet &amp;#039;&amp;#039; (1876–77, 4 Bde.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Henry Gaillard de Champris: &amp;#039;&amp;#039;Emile Augier et la comédie sociale&amp;#039;&amp;#039;. Réimpr. de l&amp;#039;éd. de Paris, 1910. Genève: Slatkine Repr., 1973.&lt;br /&gt;
* Pierre Danger: &amp;#039;&amp;#039;Émile Augier ou le théâtre de l&amp;#039;ambiguïté: éléments pour une archéologie morale de la bourgeoisie sous le second empire&amp;#039;&amp;#039;. Paris u. a.: Harmattan, 1998, ISBN 2-7384-6330-4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Émile Augier}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|119493020}}&lt;br /&gt;
* {{Acadfr|emile-augier}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hinweis Meyers 1888–1890}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119493020|LCCN=n79076141|VIAF=56644042}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Augier, Emile}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Französisch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Frankreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Drama]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lyrik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Librettist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Académie française]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Ehrenlegion (Kommandeur)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Franzose]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1820]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1889]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Augier, Émile&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Augier, Guillaume Victor Émile (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=französischer Dichter und Dramatiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=17. September 1820&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Valence]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=25. Oktober 1889&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Croissy-sur-Seine]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Randbewohner</name></author>
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