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	<title>Émile-Alexandre Taskin - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-01T04:45:00Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2025-04-04T15:19:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;growthexperiments-addlink-summary-summary:2|0|0&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Émile-Alexandre Taskin 01.gif|mini|Émile-Alexandre Taskin (1884)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:La mort d&amp;#039;Antonia Act3 Les contes d&amp;#039;Hoffmann 1881 - Yon 2000pla22.jpg|mini|Taskin als Miracle in &amp;#039;&amp;#039;Les contes d’Hoffmann&amp;#039;&amp;#039; (1881) (2. v.r.)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Émile-Alexandre Taskin&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[18. März]] [[1853]] in [[Paris]]; † [[5. Oktober]] [[1897]] ebenda) war ein französischer Opernsänger ([[Bariton]]) der [[Opéra-Comique (Paris)|Opéra-Comique]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Emile-Alexandre Taskin war ein Enkel des Organisten und Komponisten [[Henri-Joseph Taskin]] (1779–1852), ein Urenkel von Pascal-Joseph Taskin (1750–1829), dem Verwalter des königlichen Instrumentenfundus, ein Ur-Urenkel des Instrumentenbauers [[Pascal-Joseph Taskin]] (1723–1793) und ein Nachfahre der großen französischen Musikerfamilie [[Couperin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits mit neun Jahren sang er im Knabenchor der [[Pfarrkirche Saint-Roch]], später im Chor der Kirche Ste. Madeleine. Er fiel durch seine klare Stimme auf und wurde dadurch als Schüler am  [[Conservatoire de Paris]] aufgenommen. Seine Lehrer waren unter anderen [[Jules Laurent Duprato]], [[Romain Bussine]] und der berühmte Tenor [[Charles Ponchard]]. Mit 20 bzw. 21 Jahren legte Taskin seine Abschlussprüfungen mit Erfolg ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits im darauffolgenden Jahr konnte Taskin im [[Oratorium]] „[[L’Enfance du Christ|L’enfance du Christ]]“ ([[Hector Berlioz]]) als Solosänger debütieren. Ebenfalls 1875 (September) hatte Taskin sein Bühnendebüt am Stadttheater von [[Amiens]] als „Roland“ in der Oper &amp;#039;&amp;#039;Les musquetaires de la Reine&amp;#039;&amp;#039; ([[Fromental Halévy]]). In Folge davon bekam er Engagements an den Theatern von [[Genf]] und [[Lille]]; seine wichtigsten Rollen in dieser Zeit waren „Capitaine Fracasse“ in der gleichnamigen Oper ([[Théophile Gautier]]) und „Romeo“ in &amp;#039;&amp;#039;Amants de Vérone&amp;#039;&amp;#039; ([[Charles d’Ivry]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Karriere, welche ihn bisher durch die französische Provinz geführt hatte, verschaffte Taskin 1878 ein Engagement am &amp;#039;&amp;#039;Théatre Ventadour&amp;#039;&amp;#039; in Paris und im Jahr darauf wurde er an die &amp;#039;&amp;#039;Opéra-Comique de Paris&amp;#039;&amp;#039; verpflichtet. Dort gab er mit „Malipieri“ aus der Oper &amp;#039;&amp;#039;[[Haydée, ou Le secret]]&amp;#039;&amp;#039; ([[Daniel-François-Esprit Auber]]) seinen Einstand. Bis 1897 gehörte er dem Ensemble dieses Hauses an und konnte als „Tambour-Major“ in der Oper &amp;#039;&amp;#039;Le Caïd&amp;#039;&amp;#039; ([[Ambroise Thomas]]) einen seiner größten Erfolge feiern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Taskin wirkte an der Opéra-Comique auch an zahlreichen Premieren mit; unter anderem sang er am 8. März 1880 in der Uraufführung der Oper &amp;#039;&amp;#039;Jean de Nivelles&amp;#039;&amp;#039; ([[Léo Delibes]]) den „Charolais“, am 18. Februar 1881 in der von „[[Hoffmanns Erzählungen]]“ ([[Jacques Offenbach]]) in der ursprünglich zweiaktigen Fassung der Oper die dämonischen Partien des „Copelius“ und des „Doktor Mirakel“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 19. Januar 1884 wirkte er in der Uraufführung von &amp;#039;&amp;#039;Manon&amp;#039;&amp;#039; ([[Jules Massenet]]) als „Lescaut“ mit; am 16. März 1887 in der von &amp;#039;&amp;#039;Proserpine&amp;#039;&amp;#039; ([[Camille Saint-Saëns]]); am 15.&amp;amp;nbsp;Mai 1889 spielte er im selben Haus den „Phorcas“ in der Uraufführung der Oper &amp;#039;&amp;#039;[[Esclarmonde]]&amp;#039;&amp;#039; (Jules Massenet).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Akademie der Wissenschaften]] in Paris nahm Taskin 1885 als Mitglied auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wurde sehr populär, als er bei dem großen Brand der Opéra-Comique am 25. Mai 1887 während einer Vorstellung der Oper &amp;#039;&amp;#039;Mignon&amp;#039;&amp;#039; (Ambroise Thomas) durch seine Besonnenheit vielen Zuschauern das Leben rettete. Dafür ehrte ihn der Premierminister [[Maurice Rouvier]] mit dem Orden „Medaille de sauvetage de ire classe“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1. Mai 1891 wirkte er als Professor am [[Conservatoire de Paris]] und lehrte auch privat ab 1894.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 13. Mai 1894 sang er den „Lothario“ in der 1000. Vorstellung von &amp;#039;&amp;#039;Mignon&amp;#039;&amp;#039; an der Opéra-Comique. Seine kraftvolle, ausdrucksstarke Baritonstimme wurde auf der Bühne wie im Konzertsaal in einem weitreichenden Repertoire bewundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verheiratet war er mit der Sängerin [[Sophie Louise Champion]] (*&amp;amp;nbsp;26. März 1851 in Lagny; †&amp;amp;nbsp;Dezember 1901 in Paris), die 1874 debütiert hatte. Mit ihr hatte er drei Kinder; [[Berthe Arlette Taskin]] (*&amp;amp;nbsp;16. September 1880) trat als Konzert-Altistin und als Liedsängerin auf. Sie heiratete 1899 den französischen Komponisten der Romantik, [[Louis Vierne]]. Die beiden anderen Kinder Marcel und Germaine wurden musikhistorisch nicht bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Émile-Alexandre Taskin starb am 5. Oktober 1897 im Alter von 44 Jahren in seinem Pariser Haus in der Rue de Rome Nr.&amp;amp;nbsp;159 und wurde nach der Trauerfeier in der Kirche [[Ste-Marie des Batignolles]] auf dem Pariser [[Friedhof Saint-Ouen bei Paris]] im Grab seiner Eltern beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Karl-Josef Kutsch]], [[Leo Riemens]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Großes Sängerlexikon]]&amp;#039;&amp;#039;. 3. Auflage. De Gruyter Saur, Berlin 2000, S. 23925 ff&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117231541|VIAF=35228748}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Taskin, EmileAlexandre}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opernsänger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bariton]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (CNSMD Paris)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Franzose]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1853]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1897]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesangspädagoge]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Taskin, Émile-Alexandre&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=französischer Opernsänger (Bariton) der Opéra-Comique&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=18. März 1853&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Paris]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=5. Oktober 1897&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Paris]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;MannMaus</name></author>
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