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	<title>Éguelshardt - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Motorbiker am 14. Mai 2024 um 18:18 Uhr</title>
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		<updated>2024-05-14T18:18:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Frankreich&lt;br /&gt;
|nomcommune=Éguelshardt&lt;br /&gt;
|armoiries=Blason Éguelshardt 57.png&lt;br /&gt;
|région=[[Grand Est]]&lt;br /&gt;
|département=[[Département Moselle|Moselle]]&lt;br /&gt;
|arrondissement=[[Arrondissement Sarreguemines|Sarreguemines]]&lt;br /&gt;
|canton=[[Kanton Bitche|Bitche]]&lt;br /&gt;
|intercomm=[[Communauté de communes du Pays de Bitche|Pays de Bitche]]&lt;br /&gt;
|insee=57188&lt;br /&gt;
|cp=57230&lt;br /&gt;
|longitude=07/29/31/O&lt;br /&gt;
|latitude=49/01/08/N&lt;br /&gt;
|alt mini=234&lt;br /&gt;
|alt maxi=400&lt;br /&gt;
|km²=16.80&lt;br /&gt;
|siteweb=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Éguelshardt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;  ({{deS|&amp;#039;&amp;#039;Egelshardt&amp;#039;&amp;#039;}}, [[Lothringisch (fränkisch)|lothringisch]] &amp;#039;&amp;#039;Egelshat&amp;#039;&amp;#039;) ist eine [[Frankreich|französische]] [[Gemeinde (Frankreich)|Gemeinde]] mit {{EWZ|FR|57188}} Einwohnern (Stand {{EWD|FR|57188}}) im [[Département Moselle]] in der [[Region (Frankreich)|Region]] [[Grand Est]] (bis 2015 [[Lothringen]]). Sie gehört zum [[Arrondissement Sarreguemines]] und zum [[Kanton Bitche]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Die Ortschaft liegt im Bitscher Ländchen (frz.: [[Pays de Bitche]]), im Herzen der Nordvogesenwälder.  Der Ort erstreckt sich im Tal des [[Falkensteinerbach]]s entlang der Straße und Eisenbahnstrecke, die von&lt;br /&gt;
[[Sarreguemines|Saargemünd]] nach [[Haguenau|Hagenau]] führen, acht Kilometer nordwestlich der Kantonshauptstadt  [[Bitsch]]. Sie ist Teil des grenzübergreifenden [[Biosphärenreservat Pfälzerwald-Vosges du Nord|Biosphärenreservates Pfälzerwald-Nordvogesen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Südlich und westlich schließt am Rande des Falkensteinerbachtals die Gemarkung von [[Mouterhouse]] (&amp;#039;&amp;#039;Mutterhausen&amp;#039;&amp;#039;) an. Im Norden befindet sich der [[Truppenübungsplatz Bitsch]].  Nordöstlich grenzt [[Sturzelbronn]] an und östlicher Nachbarort ist [[Philippsbourg]] (&amp;#039;&amp;#039;Philippsburg&amp;#039;&amp;#039;). Die zur  Gemarkung zählenden Wälder gehören zum Forst von Hanau, benannt nach dem westlich gelegenen Hanauer Weiher, dem größten See der Region.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Éguelshardt gehören der südöstlich gelegene Weiler Bannstein und einige weitere Einzelgehöfte und Kleinsiedlungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Château de Waldeck (3).jpg|miniatur|hochkant|Burg Waldeck]]&lt;br /&gt;
[[Datei:F Moselle Bitche Eguelshardt border stone3 front back.jpg|mini|Grenzstein von 1605 zwischen Lothringen und Hanau (Vorder- und Rückseite)]]&lt;br /&gt;
Das Dorf gehörte zum [[Herzogtum Lothringen]] und wurde von den Mönchen der [[Abtei Sturzelbronn|Abtei Stüzelbronn]] in der Grafschaft Bitsch angelegt.&amp;lt;ref name=Huhn &amp;gt;[[Eugen Hugo Theodor Huhn|Eugen H. Th. Huhn]]: &amp;#039;&amp;#039;Deutsch-Lothringen. Landes-, Volks- und Ortskunde&amp;#039;&amp;#039;, Stuttgart 1875, S. 415–416  ([https://books.google.de/books?id=lFthAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA415 google.books.de]).&amp;lt;/ref&amp;gt;  1329 taucht der Ort als &amp;#039;&amp;#039;Egelshard&amp;#039;&amp;#039; erstmals urkundlich auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts befand sich Burg Waldeck, auf einem Bergrücken östlich des Orts gelegen, im Besitz der [[Herrschaft Kirkel|Herren von Kirkel]]. 1347 wird die Burg Waldeck als Besitz des Hauses [[Zweibrücken-Bitsch]] erwähnt. Mit dem Untergang dieser Herrschaft kamen Burg Waldeck und Egelshardt an [[Lothringen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1594 wird die Burg Sitz einer  Bürgermeisterei und Sitz der Herren von Ettendorf, gleichzeitig wird die Siedlung als verfallen beschrieben. Ab 1603 verläuft zwischen Egelshardt und Philippsburg die Grenze Lothringens zur [[Grafschaft Hanau-Lichtenberg]].  Nach dem [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] wird der Ort erneut als verlassen bezeichnet. 1635 wurde auch Burg Waldeck durch die Truppen des  Marschalls [[Armand Nompar de Caumont]] zerstört. 1708 werden in Éguelshardt und bei der Waldeck insgesamt etwa 35 Bewohner gezählt.  Anschließend kam es durch die Ansiedlung von Mühlen, Sägewerken, Schmieden und Papierfabriken im gesamten Talverlauf des Falkensteinerbachs zu einem wirtschaftlichen Aufschwung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den [[Frankfurter Friede]]n vom 10. Mai 1871 kam die Region an das deutsche [[Reichsland Elsaß-Lothringen]], und das Dorf wurde dem [[Kreis Saargemünd]] im [[Bezirk Lothringen]] zugeordnet. Die Dorfbewohner betrieben Ackerbau- und Viehzucht.&amp;lt;ref name=Huhn /&amp;gt; Nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] musste die Region aufgrund der Bestimmungen des [[Versailler Vertrag]]s 1919 an Frankreich abgetreten werden und wurde Teil des [[Département Moselle]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] war die Region von der deutschen [[Wehrmacht]] besetzt.&lt;br /&gt;
Am 1. September 1939 wurde die Bevölkerung in das [[Département Charente]] evakuiert. Im Jahre 1944 kam es zu schweren Bombardierungen. Am 28. März 1945 wurde der Ort von den im Bündnis mit der [[Sowjetunion]] kämpfenden West[[alliierte]]n  eingenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bürgermeister ist seit 2008 Émile Eitel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kirchlich gehörte Éguelshardt zur Pfarrei [[Schorbach]], bis 1854 außerhalb der Ansiedlung die Heilig-Kreuz-Kirche erbaut wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bevölkerungsentwicklung ===&lt;br /&gt;
1750 wurden  150 Einwohner gezählt, 403 im Jahr 1882 und 476 im Jahr 1910.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; width=400&lt;br /&gt;
|- align=center class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=left | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jahr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1962&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1968&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1975&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1982&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1990&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1999&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;2007&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;2017&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;2019&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=left | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 390 || 355 || 303 || 364 || 371 || 401 || 433 || 426 || 419&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:F Moselle Bitche Eguelshardt Etang de Waldeck1.jpg|mini|Weiher von Waldeck]]&lt;br /&gt;
Die Burg Waldeck wurde vermutlich im 13. Jahrhundert erbaut. Beschädigungen durch den [[Orkan Lothar]] im Jahre 1999 wurden bis Ende 2013 saniert, und die Burgruine kann seither wieder gefahrlos bestiegen werden. Westlich des Burgberges liegt der idyllische Waldecker Weiher (Étang de Waldeck). Er ist umgeben von einem unter Naturschutz stehenden Moor (frz. &amp;#039;&amp;#039;tourbière&amp;#039;&amp;#039;), das man auf einem bezeichneten Rundweg durchqueren kann.&lt;br /&gt;
[[Datei:Kirche in Eguelshardt 1 (fcm).jpg|mini|Heilig-Kreuz-Kirche]]&lt;br /&gt;
Die [[Neugotik|neugotische]] Heilig-Kreuz-Kirche (Église de l&amp;#039;Exaltation de la Sainte-Croix) wurde 1854 bis 1858 nach Plänen des [[Metz]]er Architekten [[Charles Gautiez]] (1809–1856)&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.raconte-moi-woippy.net/biographies/marcus/gautiez.htm&amp;lt;/ref&amp;gt; errichtet. Sie liegt auf einer Anhöhe auf halbem Weg zwischen Éguelshardt und dem Weiler Waldeck, besteht aus rosa Sandstein und hat einen 28 m hohen Glockenturm. An ihrer Stelle befand sich zuvor eine Kapelle aus dem 15. Jahrhundert, die seit dem 17. Jahrhundert zerfallen war. 1985 wurde die Kirche umfangreich restauriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von der Grenzziehung zwischen Lothringen und Hanau-Lichtenberg sind noch einige Grenzsteine aus den Jahren 1603–1605 erhalten. An der Straße zum Weiler Waldeck liegt ein Bauernhof aus dem Jahr 1767.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rund um Éguelshardt finden sich zahlreiche pittoreske Sandsteinfelsen, die teils unter Naturschutz stehen und teils zum Klettern freigegeben sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Monuments historiques in Éguelshardt}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Éguelshardt zieht sich entlang der N 62 [[Saargemünd]]–[[Hagenau]], die dem Falkensteinerbach folgt. Durch das Tal zieht sich auch die [[Bahnstrecke Haguenau–Falck-Hargarten]], auf der derzeit jedoch zwischen [[Niederbronn-les-Bains|Bad Niederbronn]] und [[Bahnhof Sarreguemines|Saargemünd]] der Verkehr eingestellt ist. Zuvor gab es Bahnstationen in Éguelshardt selbst und im Weiler Bannstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeinden im Arrondissement Sarreguemines}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Eguelshardt}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Éguelshardt| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Grand Est]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bitscherland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1329]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Motorbiker</name></author>
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