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	<title>Äolsharfe - Versionsgeschichte</title>
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		<title>imported&gt;Duschgeldrache2: HC: Ergänze Kategorie:Wind als Thema</title>
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		<updated>2026-03-23T11:45:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: Ergänze &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Wind_als_Thema&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Wind als Thema (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Wind als Thema&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Aeolian harp in the old castle of Baden Baden - Project Gutenberg eText 14097.png|mini|Äolsharfe im [[Neues Schloss (Baden-Baden)|Neuen Schloss]] von [[Baden-Baden]], ca. 1885]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Aeolian harp.JPG|mini|Eine weitere Äolsharfe]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Windharfe im Park von Schloss Freudenberg.JPG|mini|Windharfe im Park von [[Schloss Freudenberg]], [[Wiesbaden-Dotzheim]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Äolsharfe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Aeolsharfe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;Geister-&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Wind-&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Wetterharfe&amp;#039;&amp;#039; genannt) ist ein [[Saiteninstrument]], dessen Saiten durch Einwirkung eines Luftstroms zur [[Resonanz]] und somit zum Klingen gebracht werden. Ihr Name leitet sich von [[Aiolos (Mythologie)|Aiolos]], lateinisch Aeolus, dem Beherrscher der Winde in der [[Griechische Mythologie|griechischen Mythologie]], her. Nach ihrer Bauart gehört die Äols- oder Windharfe zur [[Hornbostel-Sachs-Systematik#Einfache Chordophone oder Zithern (31)|Familie der Zitherinstrumente]], nicht zu den [[Hornbostel-Sachs-Systematik#Harfen (322)|Harfen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Äolsharfe wird häufig als [[Symbol|Sinnbild]] für den [[Poet]]en gesehen. Dieser Zusammenhang beruht auf dem Begriff des [[Afflatus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Funktionsweise ==&lt;br /&gt;
Eine Äolsharfe besteht aus einem langen, schmalen Resonanzkasten (meist mit Schalllöchern), auf dem eine beliebig große Anzahl [[Saite]]n geringer [[Dichte]] (zum Beispiel [[Naturdarm]]- oder [[Polyamide#Nylon|Nylonsaiten]]) über zwei Stege aufgespannt ist. Die Saiten sind in der Regel gleich lang, auf denselben [[Grundton]] gestimmt, aber unterschiedlich dick und haben gegebenenfalls unterschiedliche Oberflächenbeschaffenheit. Der Wind streicht über die Saiten und erzeugt dabei die sogenannten [[Äolstöne]] durch Luftwirbel (siehe auch [[Kármánsche Wirbelstraße]]). Durch diese werden die Saiten in Schwingung versetzt, die ihrerseits einen Ton erzeugen. Je nach Windgeschwindigkeit entstehen Melodiefolgen oder auch Akkorde, wenn die [[Oberton|Obertöne]] der verschiedenen Saiten des Instruments angeregt werden. Der Klang gestaltet sich dynamisch, da je nach der Stärke des Windes die Akkorde vom Pianissimo zum Forte anschwellen und wieder verhallen. Durch entsprechende [[Leitwerk]]e über den Saiten kann der Luftstrom und damit der Effekt einer Windharfe verstärkt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herkunft ==&lt;br /&gt;
Äolsharfen waren schon in der Antike bekannt. König [[David]] soll sein Instrument, den [[Kinnor]], über sein Bett gehängt haben, um nachts dem Klang der durch den Wind angeregten Saiten lauschen zu können. Von Harfen, die durch den Luftzug erklingen, berichtet auch das Mittelalter, wo der Klang der Äolsharfe häufig mit [[Magie|Zauberei]] in Verbindung gebracht wurde. Der heilige [[Dunstan von Canterbury]] (10. Jahrhundert) soll ihre Wirkungsweise verbessert haben. Erste theoretische Erläuterungen der Äolsharfe gab [[Athanasius Kircher]] (1602–1680) in &amp;#039;&amp;#039;Musurgia universalis&amp;#039;&amp;#039; (1650) sowie &amp;#039;&amp;#039;Phonurgia nova&amp;#039;&amp;#039; (1673). Sie geriet dann in Vergessenheit und wurde Mitte des 18. Jahrhunderts von englischen Dichtern ([[James Thomson (Schriftsteller, 1700)|James Thomson]], [[William Collins (Dichter)|William Collins]], &amp;lt;!-- [[Smart]], --&amp;gt; [[Tobias Smollett]] sowie [[Alexander Pope]]) wiederentdeckt. Im späten 18. und im 19. Jahrhundert gelangte das Instrument zu neuer Blüte und erfuhr instrumentenbauliche Weiterentwicklungen durch den deutschen Musiktheoretiker [[Heinrich Christoph Koch]] und den in Paris lebenden österreichischen Klavierbauer [[Ignaz Josef Pleyel]].&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Äolsharfe.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Musik in Geschichte und Gegenwart]].&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Symbol fand es vielfach Eingang in literarische Werke ([[Novalis]], [[Jean Paul]], [[E. T. A. Hoffmann]], [[Herder]], [[Justinus Kerner]], [[Joseph von Eichendorff]]) und in die Musik ([[Ludwig van Beethoven]], [[Hector Berlioz]], [[Franz Liszt]], [[Max Reger]], [[Franz Schreker]], [[Henry Cowell]], [[Hans Werner Henze]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seinem 1977 erschienenen Album &amp;#039;&amp;#039;Dis&amp;#039;&amp;#039; verwendet der norwegische Saxophonist [[Jan Garbarek]] Aufnahmen einer Äolsharfe, die an einem Fjord aufgestellt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung ==&lt;br /&gt;
In Verbindung mit einer Klaviatur spricht man bei einer Äolsharfe auch von einem &amp;#039;&amp;#039;[[Anemochord]]&amp;#039;&amp;#039;. Ein anderes, vom Wind angeregtes Saiteninstrument ist der von den [[Khoisan]] in Südafrika durch Anblasen gespielte Musikbogen &amp;#039;&amp;#039;[[Gora (Saiteninstrument)|Gora]]&amp;#039;&amp;#039;. Ebenfalls vom Wind angeregt werden die ostasiatischen Drachen-[[Musikbogen#Ostasien und Südostasien|Musikbögen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ähnlich der Windharfe ist auch die Windharmonika, ein Schallrohr mit Stimmzungen, welche durch den Wind angeregt werden. Diese Instrumente wurden in Markneukirchen in den 1920er/1930er Jahren gebaut und erlebten um 1990 eine kurze Renaissance. Auf dem Dach des [[Musikinstrumenten-Museum Markneukirchen|Musikinstrumenten-Museums Markneukirchen]] ist seit 1997 eine Windharmonika angebracht, gefertigt von der Firma Guriema.&amp;lt;ref&amp;gt;Heidrun Eichler, Gert Stadtlander (Red.): &amp;#039;&amp;#039;Musikinstrumenten-Museum Markneukirchen&amp;#039;&amp;#039; (= Sächsische Landesstelle für Museumswesen (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Sächsische Museen.&amp;#039;&amp;#039; Band 9). Deutscher Kunstverlag, Berlin/München 2000, ISBN 3-422-03077-8.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Wind-Röhrenzither stellten nach einer Beschreibung von 1883 die indigenen Bewohner im Gebiet von [[Guyana]] her. Diese bestand aus einem zwei bis drei Meter langen Blattstängel der heimischen Palmenart &amp;#039;&amp;#039;[[Mauritiella armata]]&amp;#039;&amp;#039;, der senkrecht aufgestellt und aus dessen äußerer Schicht Saiten herausgeschnitten wurden. Nach dem Prinzip etwa der philippinischen Bambusröhrenzither &amp;#039;&amp;#039;[[kolitong]]&amp;#039;&amp;#039; wurden die Saiten durch an beiden Enden untergeschobene Stege auf Abstand gebracht.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Everard Im Thurn]]: &amp;#039;&amp;#039;Among the Indians of Guiana. Being sketches, chiefly anthropologic from the interior of British Guiana.&amp;#039;&amp;#039; Kegan Paul, Trench &amp;amp; Co., London 1883, S. 310 ([https://archive.org/details/amongindiansgui00thurgoog/page/n348/mode/2up?view=theater archive.org]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bekannte Windharfen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Äolsharfe im Schloss Hohenbaden in Baden-Baden, 2005.jpg|mini|Baden-Badener Windharfe auf [[Schloss Hohenbaden]]]]&lt;br /&gt;
1789 beschrieb [[Georg Christoph Lichtenberg]] im &amp;#039;&amp;#039;Göttinger Taschenkalender&amp;#039;&amp;#039; in der Rubrik &amp;#039;&amp;#039;Neue Erfindungen, physikalische und andere Merkwürdigkeiten&amp;#039;&amp;#039; eine 15-saitige, fast 100 Meter lange und auf der einen Seite fast 50 Meter hohe Wetterharfe in einem Garten in [[Basel]]. Die Saiten hatten Stärken von etwa zwei, drei und vier Millimetern und einen Abstand von etwa fünf Zentimetern. Da die Intensität der Klänge von der [[Tageszeit]] und der [[Himmelsrichtung]] der Ausrichtung der Saiten abhing und die Wetterharfe mit [[Eisen]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;saiten, aber nicht mit [[Messing]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;saiten funktionierte, wurde die Ursache für die Tonerzeugung nicht nur in der Luftbewegung gesehen, sondern es wurden auch alle möglichen [[Elektrischer Strom|elektrischen]], [[Magnetismus|magnetischen]] und [[Thermodynamik|thermischen]] Effekte in Betracht gezogen. Erst 1825 erwähnte [[Ernst Florens Friedrich Chladni]] in der Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;[[Annalen der Physik]]&amp;#039;&amp;#039;, dass die Ursache der Tonentstehung bei dieser Riesen-Wetterharfe wohl ausschließlich im Wind zu suchen ist, da dieser im besagten Garten vorwiegend in einer Vorzugsrichtung geweht hat. Da Eisen einen etwa doppelt so hohen [[Elastizitätsmodul]] wie Messing hat, ist davon auszugehen, dass die Messingsaiten wegen der zu geringen realisierbaren Belastbarkeit nicht hinreichend stark gespannt werden konnten, um zum Klingen gebracht zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zurzeit größte Windharfe [[Europa]]s steht im [[Rittersaal]] des [[Altes Schloss (Baden-Baden)|Alten Schlosses]] in [[Baden-Baden]]. Die 1999 aufgestellte Harfe hat eine Gesamthöhe von 4,1 Meter und 120 Saiten, sie wurde von dem in der Region ansässigen Musiker und Harfenbauer [[Rüdiger Oppermann]] entwickelt und gebaut. Die Nylonsaiten werden vom Luftzug zu den Grundtönen C und G angeregt. Bereits von 1851 (?) bis 1920 gab es im Alten Schloss eine kleine Windharfe im Rittersaal.&lt;br /&gt;
In der Musikinstrumentensammlung des [[Landesmuseum Württemberg|Württembergischen Landesmuseums]] in Stuttgart steht eine historisch besonders bemerkenswerte Rekonstruktion einer Äolsharfe mit Windfang, hergestellt durch den Konzertharfenbauer [[Rainer Thurau]] (Wiesbaden 1991).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lyrik ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Windharfe im Technikmuseum Universum, Bremen.jpg|mini|Windharfe im „Turm der Lüfte“ des [[Universum Bremen]] (fertiggestellt 2007)]]&lt;br /&gt;
[[Eduard Mörike]] war vom Klang einer Äolsharfe so angetan, dass er ihr mit dem Gedicht &amp;#039;&amp;#039;An eine Äolsharfe&amp;#039;&amp;#039; 1837 ein Denkmal gesetzt hat, das sowohl von [[Johannes Brahms]] als auch von [[Hugo Wolf]] und [[Emil Kauffmann]] in Form eines [[Lied]]es mit [[Klavier]]begleitung vertont worden ist:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| width=&amp;quot;30%&amp;quot; align=&amp;quot;center|&amp;quot;&lt;br /&gt;
|width=&amp;quot;20%&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;|&lt;br /&gt;
: &amp;#039;&amp;#039;Angelehnt an die Efeuwand&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
: &amp;#039;&amp;#039;Dieser alten Terrasse,&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
: &amp;#039;&amp;#039;Du, einer luftgebor&amp;#039;nen Muse&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
: &amp;#039;&amp;#039;Geheimnisvolles Saitenspiel,&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
: &amp;#039;&amp;#039;Fang&amp;#039; an,&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
: &amp;#039;&amp;#039;Fange wieder an&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
: &amp;#039;&amp;#039;Deine melodische Klage!&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: &amp;#039;&amp;#039;Ihr kommet, Winde, fern herüber,&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
: &amp;#039;&amp;#039;Ach! von des Knaben,&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
: &amp;#039;&amp;#039;Der mir so lieb war,&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
: &amp;#039;&amp;#039;Frisch grünendem Hügel.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
: &amp;#039;&amp;#039;Und Frühlingsblüten unterweges streifend,&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
: &amp;#039;&amp;#039;Übersättigt mit Wohlgerüchen,&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
: &amp;#039;&amp;#039;Wie süß bedrängt ihr dies Herz!&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
: &amp;#039;&amp;#039;Und säuselt her in die Saiten,&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
: &amp;#039;&amp;#039;Angezogen von wohllautender Wehmut,&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
: &amp;#039;&amp;#039;Wachsend im Zug meiner Sehnsucht,&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
: &amp;#039;&amp;#039;Und hinsterbend wieder.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|width=&amp;quot;20%&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;|&lt;br /&gt;
: &amp;#039;&amp;#039;Aber auf einmal,&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
: &amp;#039;&amp;#039;Wie der Wind heftiger herstößt,&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
: &amp;#039;&amp;#039;Ein holder Schrei der Harfe&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
: &amp;#039;&amp;#039;Wiederholt, mir zu süßem Erschrecken&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
: &amp;#039;&amp;#039;Meiner Seele plötzliche Regung;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
: &amp;#039;&amp;#039;Und hier - die volle Rose streut, geschüttelt&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
: &amp;#039;&amp;#039;All&amp;#039; ihre Blätter vor meine Füße!&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Johann Wolfgang von Goethe|Goethe]] hatte 1822 sein Gedicht &amp;#039;&amp;#039;Äolsharfen. Ein Gespräch&amp;#039;&amp;#039; verfasst, und bereits 1796 war der lyrische Beitrag des englischen Romantikers [[Samuel Taylor Coleridge]] zum Thema Äolsharfe erschienen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://etext.lib.virginia.edu/stc/Coleridge/poems/AEolian_Harp.html | wayback=20071116153335 | text=Samuel Taylor Coleridge – The Æolian Harp vom 20. August 1795}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Goethes &amp;#039;&amp;#039;[[Faust. Eine Tragödie.|Faust I]]&amp;#039;&amp;#039; wird in der vierten (letzten) Strophe der Zueignung Bezug genommen auf das Instrument.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: &amp;#039;&amp;#039;Und mich ergreift ein längst entwöhntes Sehnen&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
: &amp;#039;&amp;#039;Nach jenem stillen, ernsten Geisterreich,&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
: &amp;#039;&amp;#039;Es schwebet nun in unbestimmten Tönen&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
: &amp;#039;&amp;#039;Mein lispelnd Lied, der Äolsharfe gleich,&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
: &amp;#039;&amp;#039;Ein Schauer faßt mich, Träne folgt den Tränen,&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
: &amp;#039;&amp;#039;Das strenge Herz, es fühlt sich mild und weich;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
: &amp;#039;&amp;#039;Was ich besitze, seh ich wie im Weiten,&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
: &amp;#039;&amp;#039;Und was verschwand, wird mir zu Wirklichkeiten.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Beginn von &amp;#039;&amp;#039;[[Faust. Der Tragödie zweiter Teil|Faust II]]&amp;#039;&amp;#039; wird Ariels Gesang laut Regieanweisung „von Äolsharfen begleitet“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Jan Brauers: &amp;#039;&amp;#039;Von der Äolsharfe zum Digitalspieler. 2000 Jahre mechanische Musik – 100 Jahre Schallplatte.&amp;#039;&amp;#039; Klinkhardt und Biermann, München 1984.&lt;br /&gt;
* [[Ernst Florens Friedrich Chladni]]: &amp;#039;&amp;#039;Wetterharfe.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Annalen für Physik.&amp;#039;&amp;#039; 79 (1825), S. 471–473.&lt;br /&gt;
* [[Johann Friedrich Hugo von Dalberg]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Aeolsharfe.&amp;#039;&amp;#039; Erfurt 1801.&lt;br /&gt;
* Kilian Jost: &amp;#039;&amp;#039;„Daß Harmonie in der Natur tief gründet (…) zeigt uns ganz besonders auch die Aeolsharfe“. Eine vergessene akustische Ausstattung des frühen Landschaftsgartens.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Gartenkunst]].&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;26 (2/2014), S.&amp;amp;nbsp;201–208.&lt;br /&gt;
* Jean-Georges Kastner: &amp;#039;&amp;#039;La harpe d’éole et la musique cosmique - Etudes sur les Rapports des Phénomènes sonores de la Nature avec la science et l’art - suivies de „Stephen“ ou la Harpe d’Eole, grand monologue lyrique avec choeurs.&amp;#039;&amp;#039; Brandus/Renouard, Paris 1856.&lt;br /&gt;
* [[Athanasius Kircher]]: &amp;#039;&amp;#039;Neue Hall- vnd Thon-Kunst, Oder Mechanische Gehaim-Verbindungen der Kunst und Natur, durch Stimme und Hall-Wissenschafft gestifftet, Worinn ingemein der Stimm, Thons, Hall- und Schalles Natur, Eigenschafft, Krafft und Wunder-Würckung … in gleichen wie die Sprach- und Gehör-Instrumenta, Machinen und Kunst-Wercke … verfertiget werden.&amp;#039;&amp;#039; Übers. von Agatho Carione (d. i. Tobias Nisslen). Schultes, Nördlingen 1684, S. 104 ff.&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Christoph Koch]]: &amp;#039;&amp;#039;Musikalisches Lexikon.&amp;#039;&amp;#039; Frankfurt am Main 1802.&lt;br /&gt;
* August Langen: &amp;#039;&amp;#039;Zum Symbol der Äolsharfe in der deutschen Dichtung.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Christoph-Hellmut Mahling]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Zum 70. Geburtstag von Joseph Müller-Blattau.&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Saarbrücker Studien zur Musikwissenschaft,&amp;#039;&amp;#039; hrsg. von [[Walter Wiora]], Band 1) Bärenreiter, Kassel 1966, S. 160–191.&lt;br /&gt;
* [[Georg Christoph Lichtenberg]]: &amp;#039;&amp;#039;Beschreibung der Riesen-Wetterharfe&amp;#039;&amp;#039; unter &amp;#039;&amp;#039;Neue Erfindungen, physikalische und andere Merkwürdigkeiten.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Göttinger Taschenkalender 1789.&amp;#039;&amp;#039; S. 129–134.&lt;br /&gt;
* Ilse Maltzahn: &amp;#039;&amp;#039;Die Äolsharfe.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Die Gartenkunst.&amp;#039;&amp;#039; 2 (2/1990), S. 258–269.&lt;br /&gt;
* Mins Minssen, Georg Krieger, u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;Äolsharfen. Der Wind als Musikant&amp;#039;&amp;#039;. Erwin Bochinsky, Frankfurt 1997, ISBN 3-923639-14-7.&lt;br /&gt;
* Walter Windisch-Laube: &amp;#039;&amp;#039;Einer luftgebornen Muse geheimnisvolles Saitenspiel. Zum Sinn-Bild der Äolsharfe in Texten und Tönen seit dem 18. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; Are Verlag, Mainz 2004, ISBN 978-3-924522-18-6.&lt;br /&gt;
* Walter Windisch-Laube: &amp;#039;&amp;#039;A Magic Lantern Of Sound? The Aeolian Harp between Cheap Showmanship and Spiritual Mystery, here shown as a Catalyst within the History of Music.&amp;#039;&amp;#039; In: Mildorf, Seeber, Windisch (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Magic, Science, Technology, and Literature.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 2006, S. 249–266.&lt;br /&gt;
* {{Britannica 1911 |Lemma=Aeolian Harp |Band=1 |Seite=258}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Aeolian Harps|Äolsharfe}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* [http://windharfe.campus.uni-ulm.de/windharfe.m3u windharfe.m3u] - Livestream einer Windharfe an der Universität Ulm (Musisches Zentrum)&lt;br /&gt;
* [http://www.windmusik.com/html/eolsharf.htm#Die Geheimnis der Äolsharfe]&lt;br /&gt;
* [http://www.windmusik.com/html/turharfe.htm Die Aeols-Türharfe]&lt;br /&gt;
* [[Johann Wolfgang von Goethe]]: [http://www.amigoo.de/gedichte/Johann%20Wolfgang%20von%20-%20Goethe/%C3%84olsharfen/gedicht.html &amp;#039;&amp;#039;Äolsharfen&amp;#039;&amp;#039;.] Gedicht&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=lWShKUPpaAw youtube.com] Klangbeispiel einer Äolsharfe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4474138-8}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Aolsharfe}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zitherinstrument]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wind als Thema]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Duschgeldrache2</name></author>
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