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	<title>Äolisches Sediment - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-27T06:44:30Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=%C3%84olisches_Sediment&amp;diff=901196&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hutch: SORTIERUNG deutsch</title>
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		<updated>2026-04-05T06:59:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;SORTIERUNG deutsch&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;äolisches Sediment&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (benannt nach [[Aiolos (Mythologie)|Aiolos]], dem griechischen Gott des Windes) bezeichnet man vom [[Wind]] transportierte und auch von ihm abgelagerte [[Sedimente]]. Weil das Transportmedium Luft im Vergleich zur Strömung des Wassers sehr geringe Dichte und [[Viskosität]] hat, sind äolische Sedimente sehr [[Korngröße#Korngrößenklassifikation| feinkörnig]] mit einer maximalen Korngröße im [[Mittelsand]]bereich (0,20–0,63&amp;amp;nbsp;mm).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transportmechanismen ==&lt;br /&gt;
Beim Transport sind drei Arten zu unterscheiden: Transport in [[Suspension (Chemie)|Suspension]] („schwebend“) sowie durch [[Saltation]] („springend“) und [[Bodenkriechen|Reptation]] („kriechend“). Körner, die von einer turbulenten Strömung in Suspension gehalten werden, bezeichnet man als &amp;#039;&amp;#039;Schwebfracht&amp;#039;&amp;#039;. Sedimente, welche am Boden rollen oder gleiten (Reptation) oder sich springend (saltierend) über diesen bewegen, werden als &amp;#039;&amp;#039;Bodenfracht&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet. Die drei Transportmechanismen (Suspension, Saltation, Reptation) ähneln denen im Wasser. Wann ein Sedimentkorn in Bewegung gerät und wieder sedimentiert wird, zeigt das [[Hjulström-Diagramm]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die verschiedenen Arten des Windtransports sind in der Realität gut zu unterscheiden. Schwebstofftransporte erfolgen in [[Sandsturm|Staubstürmen]], die kilometerhoch in die Luft reichen und weite Entfernungen überwinden können. Bei der Saltation (und Reptation) können Sandstürme entstehen, die sich durch bis zu zwei Meter hoch über den Boden springende Sandkörner auszeichnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografische Verbreitung ==&lt;br /&gt;
Das Hauptverbreitungsgebiet der äolischen Sedimente sind die [[subtropisch]]en Trockengürtel der Erde. Grund dafür sind die dort vorherrschenden klimatischen Bedingungen, welche eine Kombination von hohen Windgeschwindigkeiten und [[Trockenheit]] verursachen. Auch das Fehlen einer [[Erosion (Geologie)|erosionshemmenden]] Vegetation erleichtert den äolischen Transport dieser Sedimente. Kommt es zur Akkumulation von äolischen Sedimenten, bilden sich spezielle geomorphologische Formen wie z.&amp;amp;nbsp;B. [[Düne]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispiele ==&lt;br /&gt;
Ein wichtiges und weitverbreitetes äolisches Sediment ist der [[Löss]], eine Ablagerung aus den quartären [[Kaltzeit]]en. Er besteht überwiegend aus [[Schluff]], ist in der gemäßigten Klimazone weit verbreitet und bildet oft sehr fruchtbare [[Boden (Bodenkunde)|Böden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die mediterrane [[Terra rossa]] ist teilweise äolisch und enthält nach neueren Analysen roten&lt;br /&gt;
mineralischen Staub aus der [[Sahara]] und der [[Sahelzone]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Sandstein]]e, die als äolische Sedimente entstanden, weisen meist eine sehr gute [[Sortierung]] auf, das heißt, dass die Körner alle ähnlich groß sind. Unter diesen Bedingungen ist der verbleibende Hohlraum zwischen den Körnern besonders groß, so dass in den Hohlräumen Wasser, aber auch [[Erdöl]] oder [[Erdgas]] gespeichert sein können. Ein Beispiel ist der Schneverdinger-Sandstein des [[Perm (Geologie)|Unterperm]], der in Norddeutschland ein wichtiges Erdgasspeichergestein ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selten sind nicht-siliziklastische Dünen, die aus Kalkpartikeln in Strandnähe tropischer Meere gebildet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* Frank Ahnert: &amp;#039;&amp;#039;Einführung in die Geomorphologie&amp;#039;&amp;#039;. 2. Auflage. Eugen Ulmer Verlag, Stuttgart 1999, 440 S.&lt;br /&gt;
* [[Wolf von Engelhardt]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Bildung von Sedimenten und Sedimentgesteinen&amp;#039;&amp;#039;. Schweizerbart’sche Verlagsbuchhandlung, Stuttgart 1973, 378 S.&lt;br /&gt;
* Multimedia Hochschulservice Berlin GmbH (2005): CD-ROM: &amp;#039;&amp;#039;Die Erde – Der dynamische Planet&amp;#039;&amp;#039;. 2. Auflage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.webgeo.de/g_047/ &amp;#039;&amp;#039;Löss: Transport und Sedimentation&amp;#039;&amp;#039;] Lernmodul der [[Albert-Ludwigs-Universität Freiburg]] (Institut für Physische Geographie)&lt;br /&gt;
* [http://fabianbross.de/fluvia/fluvia.html Fluviatile und äolische Prozesse und Formen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Aolisches Sediment}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sedimentation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klastisches Sedimentgestein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bodenkunde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wind als Thema]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hutch</name></author>
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