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	<title>Ägir - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-23T08:53:07Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=%C3%84gir&amp;diff=80026&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Saehrimnir: /* Bedeutung in der Mythologie */ BKL Fix</title>
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		<updated>2026-03-02T22:25:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Bedeutung in der Mythologie: &lt;/span&gt; BKL Fix&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Daughters of Ægir and Rán.jpg|miniatur|Ægir mit [[Rán]] und ihren neun Töchtern]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ägir&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ægir&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Altnordisch|anord.]] für &amp;#039;&amp;#039;Meer&amp;#039;&amp;#039;) ist nach der [[Snorra-Edda|Prosa-Edda]] in der [[Germanische Mythologie|germanischen]] bzw. [[Nordische Mythologie|nordischen Mythologie]] der Name für den &amp;#039;&amp;#039;[[Riese]]n der [[Meer|See]]&amp;#039;&amp;#039;. Er wird außerdem auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gymir&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hlér&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt. In vielen nordischen Erzählungen ist er der Freund der Götter und bewirtet diese in der Rolle des [[Gastwirt]]es.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;Rudolf Simek: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der germanischen Mythologie&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Kröners Taschenausgabe]].&amp;#039;&amp;#039; Band 368). Kröner, Stuttgart 1984, ISBN 3-520-36801-3.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Etymologie ==&lt;br /&gt;
Der Name &amp;#039;&amp;#039;Ägir&amp;#039;&amp;#039; bezieht sich im [[Altnordisch]]en primär auf den Meeresriesen und sekundär auf das Meer. Der Name hängt zusammen mit [[Urgermanische Sprache|urgermanisch]] *ahwō, [[Latein|lat.]] aqua „Wasser“. Es handelt sich folglich um einen [[Wassermann (Mythologie)|Wassermann]] (lat. &amp;#039;&amp;#039;Aquarius&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Als seine Heimstatt gilt die dänische Insel [[Læsø]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung in der Mythologie ==&lt;br /&gt;
Ägir ist ein Meeresriese, der den [[Ase]]n nahesteht, aber dem älteren [[Geschlecht (Genealogie)|Geschlecht]] der [[Jötunn]] angehört und in der nordischen Mythologie die Züge eines [[Meeresgott]]s annimmt. Er ist der Sohn des [[Miskorblindi]] bzw. [[Fornjótr]]. Seine beiden Brüder sind [[Logi]], das Feuer, und [[Kari (Mythologie)|Kari]], der Wind. Er ist Vater von neun Töchtern, den [[Ägirstöchter]]n (Angeyja, [[Atla (Mythologie)|Atla]], Eistla, Eyrgjafa, Gjálp, Greip, Imðr, [[Járnsaxa]] und Úlfrún), die verschiedene Arten von Meeres[[welle]]n darstellen &amp;#039;&amp;#039;(neben diesen Namen nennt Snorri aber andere: Bára, Blóðughadda, Bylgja, Dúfa, Hefring, Himinglæva, Hrönn, [[Kolga (Mythologie)|Kolga]] und Uðr)&amp;#039;&amp;#039;. Seine Gattin ist die Meeresgöttin [[Rán]]. Er wohnt auf der Insel, die Hlésey genannt wird, und ist sehr [[Weisheit|weise]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Menschen glaubten, dass Ägir sein Unterwasserreich nur verließ, um Schiffe und ihre Besatzung zu vernichten, wurden ihm vor Antritt einer Seereise [[Gefangener|Gefangene]] ge[[Opfer (Religion)|opfer]]t, um eine sichere Überfahrt zu gewährleisten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ægir als Gastgeber ==&lt;br /&gt;
In der Einleitung zur [[Lokasenna]] in der Edda steht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Ægir, der mit einem anderen Namen [[Gymir]] hieß, hatte den Asen Bier bereitet, nachdem er den großen Kessel erhalten hatte, wie es eben erzählt wurde. Zu diesem Gastmahl kam [[Odin]] und [[Frigg]], seine Frau. [[Thor]] kam nicht, denn er war auf einer Fahrt in den Osten. [[Sif]] war dort, Thors Frau, [[Bragi]] und [[Idun (Göttin)|Idun]], seine Frau.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ägir in der Literatur ==&lt;br /&gt;
Ägir findet sich häufig in den Erzählungen der [[Edda]], die kurz nach der [[Christianisierung Islands]] geschrieben wurde. Er tritt hier immer wieder als Freund der Götter und als Wirt in Erscheinung. Auch im restlichen Skandinavien ist er fester Bestandteil des [[Kult]]es.[Keningar, Egill, Sonatorrek (8), Grm (45), Skaldsk (1)(23) usw.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Texten zur [[Norwegen|norwegische]]n [[Urgeschichte]] wird Ägir/Hlér z.&amp;amp;nbsp;B. als Sohn des Fornjótr bezeichnet und gibt ein gutes Beispiel dafür, dass die nordische Mythologie vielfältig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Oktober&amp;amp;nbsp;1894 erschien im Berliner [[Musikverlag]] Ed.&amp;amp;nbsp;Bote &amp;amp; G.&amp;amp;nbsp;Bock das [[Poem]] »Sang an Aegir« mit folgender Angabe: »Dichtung und Composition von&amp;amp;nbsp;[[Seine Majestät|S.&amp;amp;nbsp;M.]] dem Deutschen Kaiser, Koenig von Preussen, [[Wilhelm II. (Deutsches Reich)|Wilhelm II]]«. Die erste Aufführung des [[Opus (Werk)|Opus]] erfolgte am&amp;amp;nbsp;9.&amp;amp;nbsp;Juni 1894 bei einem Hofkonzert in [[Potsdam]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Männlicher Vorname ==&lt;br /&gt;
Ægir ist ein männlicher Vorname in [[Dänemark]], Norwegen, [[Island]] und auf den [[Färöer]]n. In [[Schweden]] verwendet man die Form Ägir oder Aegir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Simek]]: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der germanischen Mythologie&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Kröners Taschenausgabe]].&amp;#039;&amp;#039; Band 368). 3., völlig überarbeitete Auflage. Kröner, Stuttgart 2006, ISBN 3-520-36803-X.&lt;br /&gt;
* Rudolf Simek: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der germanischen Mythologie&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Kröners Taschenausgabe.&amp;#039;&amp;#039; Band 368). Kröner, Stuttgart 1984, ISBN 3-520-36801-3.&lt;br /&gt;
* Rudolf Simek, [[Hermann Pálsson]]: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der altnordischen Literatur. Die mittelalterliche Literatur Norwegens und Islands&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Kröners Taschenausgabe.&amp;#039;&amp;#039; Band 490). 2., wesentlich vermehrte und überarbeitete Auflage. Kröner, Stuttgart 2007, ISBN 978-3-520-49002-5.&lt;br /&gt;
* Rudolf Simek: Religion und Mythologie der Germanen. Wissenschaftl. Buchgesellschaft, Darmstadt 2003, ISBN 3-534-16910-7&lt;br /&gt;
* Arnulf Krause: Die Götterlieder der Älteren Edda. Reclam, Stuttgart 2006, ISBN 3-15-018426-6&lt;br /&gt;
* Arnulf Krause: Die Edda des Snorri Sturluson. Reclam, Stuttgart 1997, ISBN 3-15-000782-8&lt;br /&gt;
* Völsungakviða in forna (Helgakviða Hundingsbana II) at «Norrøne Tekster og Kvad», Norway&lt;br /&gt;
 &amp;lt;!--&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anmerkung:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Da es keine direkte Überlieferung der nordischen Mythologie gibt, kann es dazu kommen, dass sich Eigenschaften von bestimmten Göttern/Riesen widersprechen oder Mythen völlig anders dargestellt werden. Darum sind hier Ergänzungen besonders erwünscht.--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat|Ægir}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Agir}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Meeresgottheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Männlicher Vorname]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Männliche Gottheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Biergeschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mythologie (Essen und Trinken)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jötunn (Mythologie)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Saehrimnir</name></author>
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