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Patrick King

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Basketballspieler
Basketballspieler
Patrick King
Spielerinformationen
Geburtstag 2. November 1970 (55 Jahre)
Geburtsort Düsseldorf, Deutschland
Größe 198 cm
Position Flügelspieler
College Bucknell
Vereine als Aktiver
1989–1992 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Bucknell University
1992–1996 DeutschlandDeutschland TTL uniVersa Bamberg
000 0 1998 Zypern RepublikDatei:Flag of Cyprus.svg Panathinaikos Limassol
1996–2001 DeutschlandDeutschland Avitos Gießen
Nationalmannschaft1
1994–1995 Deutschland 38 Spiele
1Stand: 28.10.2010

Patrick C. King<ref name=":1">Patrick C. King - Hall of Fame. In: Bucknell University. Abgerufen am 24. Mai 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> (* 2. November 1970 in Düsseldorf) ist ein ehemaliger deutscher Basketballspieler. Er besitzt auch die britische Staatsbürgerschaft.<ref name=":0">Patrick King im Munzinger-Archiv, abgerufen am 24. Mai 2020 (Artikelanfang frei abrufbar)</ref>

Leben

King stammt von einer deutschen Mutter und einem englischen Vater ab. Als Kleinkind zog er mit seiner Familie nach Mexiko-Stadt, anschließend wuchs er im US-Bundesstaat New York auf.<ref name=":0" /> King spielte als Schüler Basketball an der Fox Meadow School und an der Scarsdale High School.<ref name=":3">Die Integrationsfigur. In: avitos-basketball.de. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 13. Juli 2001; abgerufen am 2. März 2022.</ref>

Er bestritt zwischen 1989 und 1992 71 Spiele für die Bucknell University. In der Saison 1991/92 war King Kapitän der Hochschulmannschaft. In diesem Spieljahr brachte er es auf 610 Punkte (20,3 Punkte/Spiel), was zu jenem Zeitpunkt in der ewigen Bestenliste der Bucknell University nur neun Punkte weniger waren als der damalige Saisonbestwert. Mit einer Trefferquote von 63,8 Prozent bei Würfen aus dem Feld (zwischen 1989 und 1992) stellte er einen Bucknell-Rekord auf, auch seine Trefferquote in der Saison 90/91 (67 Prozent) war zum Zeitpunkt seines Abschieds eine Bestmarke in der Geschichte der Hochschulmannschaft. Gleiches galt für seine während des Spieljahres 1991/92 erzielten 205 Freiwürfe und die 1133 Einsatzminuten. 1992 wurde er als Spieler des Jahres der Patriot League ausgezeichnet.<ref>2019-20 Bucknell Men’s Basketball Media Guide. In: Bucknell University. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 18. Mai 2020; abgerufen am 24. Mai 2020.</ref>

Nach seinem Studium an der Bucknell University begann er seine professionelle Basketballkarriere 1992 bei TTL uniVersa Bamberg.<ref>Patrick King Player Profile, Bucknell. In: RealGM. Abgerufen am 5. Juni 2023.</ref> In seinem ersten Bamberger Spieljahr (1992/93) wurde er mit der Mannschaft deutscher Vizemeister.<ref name=":2">Archiv Saison 1992/93 GHP Bamberg. Abgerufen am 12. November 2020.</ref> Er steigerte seine Punktausbeute in Bamberg zwischen 1992 und 1996 stetig von 6,9 (1992/93)<ref name=":2" /> auf 14,1 (1995/96) je Begegnung.<ref>Archiv Saison 1995/96 GHP Bamberg. Abgerufen am 12. November 2020.</ref> 1996 wechselte er innerhalb der Basketball-Bundesliga den Verein und spielte ab der Saison 1996/1997 für den MTV Gießen. In Gießen war er Spielführer und wurde vereinsseitig als Integrationsfigur bezeichnet.<ref name=":3" /> King war ein vielseitiger Flügelspieler, der als guter Passgeber und Rebounder eingestuft wurde.<ref>Von Bassette bis Zdravkovic. In: Deutscher Basketball Bund e.V. (Hrsg.): Sonderheft s.Oliver BBL Saison 2000/2001. DSV Deutscher Sportverlag GmbH, Köln 2000, S. 22.</ref>

Nach einer kurzen Ausleihe an Panathinaikos Limassol im Jahre 1999 kehrte er zu Gießen zurück und verblieb dort, da er noch unter Vertrag war, bis 2001 seine Karriere aufgrund einer Verletzung an der Achillessehne endete.<ref>Patrick King beendet Karriere. In: Pressemitteilung Avitos Gießen auf schoenen-dunk.de. 29. Juni 2001, abgerufen am 24. Mai 2020.</ref><ref>Sebastian Kilsbach: Der Agent: Patrick King. In: giessen46ers.de. 26. Dezember 2022, abgerufen am 17. Februar 2025.</ref> King erzielte während seiner Laufbahn 2706 Punkte in der Bundesliga.<ref>Die 200 besten Korbjäger der Bundesliga seit 1975. In: Basketball Bundesliga GmbH (Hrsg.): 50 Jahre Basketball Bundesliga. Köln, ISBN 978-3-7307-0242-0, S. 212.</ref> Er bestritt 38 A-Länderspiele für Deutschland, sein Punkthöchstwert in einem Länderspiel waren 15 im Juli 1994 gegen Brasilien.<ref>Spiele von Patrick King (38). In: mahr.sb-vision.de. Abgerufen am 24. Mai 2020.</ref> King nahm mit der Nationalmannschaft an der Weltmeisterschaft 1994 sowie der Europameisterschaft 1995 teil.<ref>Patrick King profile, European Championship for Men 1995. In: FIBA. Abgerufen am 24. Mai 2020.</ref>

Nach seinem Karriereende war King kurzzeitig als Trainer des MTV Gießen II (Oberliga) tätig. Er wurde beruflich als Spielervermittler und -berater tätig.<ref>Der Agent: Patrick King. In: giessen46ers.de. Abgerufen am 20. April 2025.</ref> Zu den bekannten Spielern, die King als Berater betreute, gehörten Anton Gavel,<ref>Heyder betrachtet FC Bayern mit Argwohn. In: Focus. Abgerufen am 24. Mai 2020.</ref> Konrad Wysocki,<ref>Konrad Wysocki. In: RealGM. Abgerufen am 24. Mai 2020.</ref> John Goldsberry,<ref>Suput, Goldi & Gavel bleiben. In: wbeyersdorf.de. Abgerufen am 24. Mai 2020.</ref> Johannes Herber<ref>Johannes Herber. In: RealGM. Abgerufen am 24. Mai 2020.</ref> und Derrick Allen.<ref>Derrick Allen. In: RealGM. Abgerufen am 24. Mai 2020.</ref>

2006 wurde King in die Sportruhmeshalle der Bucknell University aufgenommen.<ref name=":1" />

Einzelnachweise

<references />