Gregor Sander
Gregor Sander (* 24. April 1968 in Schwerin) ist ein deutscher Autor.
Leben
Sander absolvierte Ausbildungen zum Schlosser und zum Krankenpfleger. Danach studierte er drei Semester Medizin an der Universität Rostock und daran anschließend einige Semester Germanistik und Geschichte an der Humboldt-Universität zu Berlin. Von 1996 bis 1997 besuchte er die Berliner Journalisten-Schule.
Seine literarische Laufbahn startete er im Jahr 2002 mit dem Erzählband Ich aber bin hier geboren. Mit der Titelerzählung seines im Frühjahr 2011 erschienenen Erzählbandes Winterfisch reüssierte er 2009 beim Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb und erhielt dort den „3sat-Preis“<ref>Deutschlandradio Kultur vom 12. Mai 2011: Erzählungen aus dem Ostseeraum, Rezension von Ursula März</ref>. Sander erhielt 2012 ein zehnwöchiges Stipendium an der Queen Mary University of London.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Auszeichnungen: Kranichsteiner Literaturpreis ( des Vorlage:IconExternal vom 14. Juli 2014 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis., Börsenblatt 1. August 2012</ref>
Für den Film Was gewesen wäre, der 2019 Premiere auf dem Filmfest München feierte, verfasste Sander das Drehbuch nach seinem eigenen Roman. Regie führte Florian Koerner von Gustorf, in den Hauptrollen sind Ronald Zehrfeld und Christiane Paul zu sehen.
Sander war bis zu seinem Austritt 2022 Mitglied im PEN Zentrum Deutschland<ref>NDR: Was war los beim PEN? Schriftsteller Gregor Sander über Yücel-Rücktritt. Abgerufen am 17. Juli 2022.</ref><ref>Mitglieder. In: PEN-Zentrum Deutschland. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 3. Juni 2019; abgerufen am 17. Juli 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)). Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref> und ist Mitgründer des PEN Berlin.<ref>Mitglieder. In: PEN-Zentrum Deutschland. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 3. Juni 2019; abgerufen am 17. Juli 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)). Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref> Er ist freier Autor.
Sander lebt in Berlin.
Werke
- Lenin auf Schalke, Penguin Verlag, München 2022, ISBN 978-3-328-60187-6
- Alles richtig gemacht, Roman, Penguin Verlag, München 2019, ISBN 978-3-328-60667-3
- Was gewesen wäre, Roman, Wallstein Verlag, Göttingen 2014, ISBN 978-3-8353-1359-0<ref>Rezension (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Mai 2025. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot (pdf, FAZ vom 21. Februar 2014)</ref>
- Tagebuch eines Jahres, Wallstein Verlag, Göttingen 2014, ISBN 978-3-8353-1558-7
- Winterfisch, Erzählungen, Wallstein Verlag, Göttingen 2011, ISBN 978-3-8353-0843-5
- abwesend, Roman, Wallstein Verlag, Göttingen 2007, ISBN 978-3-8353-0143-6
- Ich aber bin hier geboren, Erzählungen, Rowohlt Verlag, Reinbek bei Hamburg 2002, ISBN 3-498-06361-8<ref>FAZ 12. Oktober 2002: Stilleben in Bewegung (Rezension / Feuilleton)</ref>
Auszeichnungen
- 2016 Arbeitsstipendium des Berliner Senats<ref>Arbeitsstipendien für Schriftstellerinnen und Schriftsteller 2016 vergeben. Staatskanzlei Berlin, 20. April 2016, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 20. Mai 2016; abgerufen am 20. Mai 2016. Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref>
- 2014: Annalise-Wagner-Preis für Was gewesen wäre
- 2013: Deutscher Erzählerpreis für Winterfisch<ref name="nzz-118157697">Gregor Sander geehrt. In: nzz.ch. 27. September 2013, abgerufen am 14. Oktober 2018.</ref>
- 2012: London-Stipendium des Deutschen Literaturfonds:<ref>London-Stipendium, Deutscher Literaturfonds, abgerufen am 13. April 2026</ref> Writer in Residence (Herbst 2013) an der Queen Mary University of London<ref>Writers in Residence, Queen Mary University of London, abgerufen am 13. April 2026</ref>
- 2012: Preis der LiteraTour Nord für Winterfisch<ref>Preis der LiteraTour NORD 2012 geht an Gregor Sander</ref>
- 2009:
- Stipendium des Deutschen Literaturfonds
- 3sat-Preis beim Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb für Winterfisch
- 2008: Stipendium Künstlerhof Schreyahn
- 2006: Stipendiat der Deutschen Akademie Rom Villa Massimo (Casa Baldi)
- 2004: Förderpreis zum Friedrich-Hölderlin-Preis der Stadt Bad Homburg
Weblinks
- Literatur von und über Gregor Sander im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
- Vorlage:IMDb/1
- Gregor Sander bei filmportal.de
- Webpräsenz des Autors
- Kurzbiografie und Rezensionen zu Werken von Gregor Sander bei Perlentaucher
Einzelnachweise
<references />
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Sander, Gregor |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Schriftsteller |
| GEBURTSDATUM | 24. April 1968 |
| GEBURTSORT | Schwerin |
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