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Flakkaserne Buckesfeld

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Flakkaserne Buckesfeld
Jugendtreff im ehemaligen Torhaus

Jugendtreff im ehemaligen Torhaus

Gemeinde Lüdenscheid
Koordinaten: 51° 13′ 38″ N, 7° 36′ 16″ OKoordinaten: 51° 13′ 38″ N, 7° 36′ 16″ O
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Eröffnet 1935
Alte Kasernennamen
1935–1946
1946–1994
Flakkaserne Buckesfeld
La-Lys-Kaserne
Deutsches Reich NSDatei:Flag of the German Reich (1935–1945).svg
BelgienDatei:Flag of Belgium (civil).svg
Ehemals stationierte Truppenteile
Flak und Artillerie<ref>Belgische Garnisonen/Standorte in Deutschland ab 1945: Lüdenscheid. In: museum-bsd.de. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 9. April 2014; abgerufen am 1. Juli 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Flakkaserne Buckesfeld (Lüdenscheid)
Flakkaserne Buckesfeld (Lüdenscheid)

Lage der Flakkaserne Buckesfeld in Lüdenscheid

Die Flakkaserne am Buckesfeld (von den belgischen Streitkräften auch La-Lys-Kaserne genannt) war eine unter Denkmalschutz stehende Kaserne in Lüdenscheid. Das noch stehende Wachgebäude wird umgangssprachlich Knast genannt und steht heute mit der Nummer 138 unter Denkmalschutz. In ihm befindet sich heute ein Jugendtreff, welcher von der Arbeiterwohlfahrt betrieben wird. Das Gelände war im Jahr 1939 24,7 ha groß. Weiterhin kann noch das Kasino Buckesfeld (0,25 ha) und das Übungsgelände Heerwiese (24,5 ha) hinzugerechnet werden.<ref name="LuZ" /> Insgesamt kommt man so auf über 50 ha Fläche.

Geschichte

Datei:Monument for the belgian army in Lüdenscheid at the historic entry of the Flakkaserne Buckesfeld.jpg
Erinnerungstafel an die belgischen Streitkräfte in Lüdenscheid, gestiftet vom Geschichts- und Heimatverein Lüdenscheid

Am 20. Dezember 1935 unterzeichneten die Stadt Lüdenscheid und das Reichsluftfahrtministerium einen Vertrag mit Einzelheiten „des Grunderwerbs, den Straßenbau sowie die Wasser-, Gas- und Stromlieferung und nicht zuletzt auch die Entwässerung des gesamten Kasernengeländes im Trennsystem. Laut Vertrag verzichtete die Stadt auf Anliegerbeiträge, Anschlußgebühren, Gebühren und Kosten für Einmessungen sowie baupolizeiliche Gebühren.“<ref name="LuZ">Michaela Häffner und Eckhard Trox (Hrsg.): Forschungen zur Geschichte der Stadt Lüdenscheid, Band 8: Lockung und Zwang. Die Stadt Lüdenscheid im Nationalsozialismus. Lüdenscheid 1999, ISBN 3-929614-39-1, S. 216–219.</ref> Die Lokalzeitung Lüdenscheider Nachrichten schrieb, als die Verträge im August 1994 öffentlich wurden, einen Artikel mit der Überschrift „Die Nazis kassierten 1935 Buckesfeld ein“ (<ref>Lüdenscheider Nachrichten vom 20. / 21. August 1994</ref>) Noch im Jahre 1935 wurde mit dem Bau begonnen und am 7. Oktober 1936 feierte man Richtfest. Ein halbes Jahr später schon bezog man die Kaserne.<ref name="LuZ" />

Nach dem Krieg wurde die Kaserne durch die belgische Armee besetzt. Die Bevölkerung baute jedoch bald freundschaftliche Beziehungen zu den Belgiern auf, so wurde zum Beispiel die Deutsch-Belgische Gesellschaft gegründet. 1994 räumten die belgischen Truppen die La-Lys-Kaserne. In den 1960er Jahren war auch die Bundeswehr mit dem Transportbataillon 181 für ein paar Jahre im Kasernenbereich zu Gast.

Gebäude

Datei:Historic gym of the flakkaserne buckesfeld - 1.jpg
Turnhalle

Zur Kaserne Buckesfeld wurden folgende Einrichtungen gezählt:<ref name="LuZ" />

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Weblinks

Commons: Flakkaserne Buckesfeld – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Hinweis Seiten-Koordinaten