İbrahim Kutluay
| Datei:İbrahim Kutluay 20241101 (cropped).jpg | ||
| Spielerinformationen | ||
|---|---|---|
| Geburtstag | 7. Januar 1974 (52 Jahre) | |
| Geburtsort | Yalova, Türkei | |
| Größe | 198 cm | |
| Gewicht | 95 kg | |
| Position | Shooting Guard | |
| NBA Draft | ungedraftet, 1996 | |
| Vereine als Aktiver | ||
| 1993–1999 Datei:Flag of Turkey.svg Fenerbahçe 1999–2000 Datei:Flag of Turkey.svg Efes Pilsen 2000–2001 Datei:Flag of Greece.svg AEK Athen 2001–2003 Datei:Flag of Greece.svg Panathinaikos Athen 2003–2004 Datei:Flag of Turkey.svg Ülker Istanbul 2004–2005 Vereinigte Staaten Seattle SuperSonics 2005 Datei:Flag of Greece.svg Panathinaikos Athen 2005–2006 Datei:Flag of Turkey.svg Ülker Istanbul 2006–2007 Datei:Flag of Turkey.svg Fenerbahçe 2007–2008 Datei:Flag of Greece.svg PAOK Thessaloniki 2008–2009 Datei:Flag of Turkey.svg ITÜ Basketbol Takımı | ||
| Nationalmannschaft | ||
| Datei:Flag of Turkey.svg | Türkei | |
İbrahim Kutluay (* 7. Januar 1974 in Yalova, Türkei) ist ein ehemaliger türkischer Basketballspieler, der bei einer Körpergröße von 1,98 m auf der Position des Shooting Guards spielte.
Vereinskarriere
İbrahim Kutluay begann seine Karriere bei Fenerbahçe Istanbul, wo er bis 1999 unter Vertrag stand. Nach einer einjährigen Station bei Efes Pilsen Istanbul wechselte er im Sommer 2000 erstmals ins Ausland und unterschrieb einen Einjahresvertrag bei AEK Athen in Griechenland, wo er mit dem griechischen Pokal auch seinen ersten Titel gewann. 2001 wechselte Kutluay zum Ligakonkurrenten und griechischen Rekordmeister Panathinaikos Athen, wo er den erfolgreichsten Zeitabschnitt seiner Karriere hatte. So gewann Kutluay neben dem Double 2003 auch die EuroLeague 2002, wo er mit 22 erzielten Punkten im Endspiel erfolgreichster Korbschütze seiner Mannschaft war.
Nachdem Kutluay für eine Saison in die Türkei zurückgekehrt war, wechselte er 2004 in die NBA zu den Seattle SuperSonics. Da Kutluay in Seattle jedoch kaum zum Einsatz kam, kehrte er Anfang des Jahres 2005 zu Panathinaikos zurück, wo er ein weiteres Mal das Double gewann. Nach einer Station beim türkischen Erstligisten Fenerbahçe Ülker unterschrieb Kutluay am 31. Dezember 2007 einen Vertrag beim griechischen Verein PAOK Thessaloniki. Von Sommer 2008 bis Sommer 2009 spielte er beim türkischen Zweitligist ITÜ Basketbol Takımı. Hier kam er verletzungsbedingt zu wenigen Einsätzen, woraufhin er im Sommer 2009 seine Laufbahn als Spieler beendete.
Nationalmannschaft
Kutluay war ein fester Bestandteil und auch Kapitän der türkischen Nationalmannschaft und nahm mit dieser an mehreren Europa- sowie Weltmeisterschaften teil. Herausragend ist dabei die Europameisterschaft von 2001, die Kutluay im eigenen Land als Silbermedaillengewinner abschloss. Bei diesem Turnier war er mit 21,7 Punkten je Begegnung dritter der EM-Korbschützenliste.<ref>2001 European Championship for Men, Player Leaders. In: FIBA. Abgerufen am 20. Mai 2024.</ref>
Erfolge
- Griechischer Meister: 2003, 2005
- Türkischer Meister: 1991, 2006, 2007
- Griechischer Pokalsieger: 2001, 2003, 2005
- Türkischer Pokalsieger: 2004
- EuroLeague: 2002
- Vize-Europameister: 2001
- Teilnahmen an Europameisterschaften: 1995, 1997, 1999, 2001, 2005
- Teilnahme an Weltmeisterschaften: 2002, 2006
Auszeichnungen
- All-Star (Griechenland): 2002
- MVP des griechischen Pokalfinals: 2001
- MVP des griechischen All-Star-Games: 2002
- Sieger im Three Point Shootout des griechischen All-Star-Game: 2002
- All-Star First Team bei der EM 2001
- All-Star Third Team bei der EM 1997
Kutluay gehörte Anfang 2008 zu einem Kreis von 105 Basketballspielern, die von der EuroLeague nominiert wurden, um fünfzig bedeutende Persönlichkeiten des Basketballsports in Europa, im Zeitraum 1958 bis 2008 aktiv, bestimmen und in der Folge im Mai 2008 in Madrid (Spanien) ehren zu können. Alle nominierten Spieler haben in den Europapokal-Wettbewerben der FIBA Europa und der EuroLeague Basketball eine besonders herausragende Rolle gespielt und gehörten jeweils zu den besonders herausgehobenen „Stars“ ihrer nationalen Ligamannschaften.<ref>N.N.: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />The All-Time Player Nominees. ( vom 2. Januar 2015 im Internet Archive) Archiviert von EuroLeague—Website; Barcelona, 2. Januar 2015. Abgerufen am 2. Februar 2019 (in Englisch).</ref>
Sonstiges
Kutluay betätigte sich nach dem Ende seiner Spielerlaufbahn unter anderem als Fernsehkommentator von Basketballspielen. Des Weiteren eröffnete er eine Sportakademie und wurde für die Unternehmensgruppe Doğuş tätig. 2013 übernahm er die Leitung eines zu Doğuş gehörenden Unternehmens zur Sportförderung.<ref>Şahenk şirket kurdu kiminle ortak oldu. In: PSM Magazin. 30. April 2013, abgerufen am 20. Mai 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Kutluay wurde Mitglied des Verwaltungsrates des Vereins Darüşşafaka, dessen Finanzierung Doğuş übernommen hatte.<ref>Ricardo González: El cañonero Kutluay trabaja para hacer campeón al Darussafaka. In: As. 24. Februar 2017, abgerufen am 20. Mai 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Als solches holte Kutluay 2015 den früheren deutschen Nationalspieler Mithat Demirel als Generaldirektor zu Darüşşafaka.<ref>Alman takımından Darüşşafaka Doğuş'a geldi. In: Anadolu Ajansı. 8. Oktober 2015, abgerufen am 20. Mai 2024.</ref>
Einzelnachweise
<references />
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1992: Vaughns | 1993 | 1994: White | 1995: Vranković | 1996: Wilkins | 1997, 1998: Stojaković | 1999: Komazec | 2000: Bodiroga | 2001: Alvertis | 2002: Kutluay | 2003: Diamantopoulos | 2004: Kommatos | 2005: Barlos | 2006, 2010: Schortsanitis | 2007: Hutson | 2008: Massey | 2009: Bourousis | 2011: Fotsis | 2012 | 2013: Petway | 2014: Pappas | 2015–2017 | 2018, 2019: T. Antetokounmpo | 2020: Mitoglou | 2021–2022 | 2023: Vezenkov | 2024: Canaan
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1995 Branislav Prelević | 1996 Dominique Wilkins | 1997 David Rivers | 1998 Panagiotis Liadelis | 1999 Walter Berry | 2000 Željko Rebrača | 2001 İbrahim Kutluay | 2002 Alphonso Ford | 2003 Fragiskos Alvertis | 2004 Nestoras Kommatos | 2005 Jaka Lakovič | 2006 Konstantinos Tsartsaris | 2007 Konstantinos Tsartsaris | 2008 Konstantinos Tsartsaris | 2009 Dimitrios Diamantidis | 2010 Miloš Teodosić | 2011 Miloš Teodosić | 2012 Šarūnas Jasikevičius | 2013 Roko Ukić | 2014 Ramel Curry | 2015 Loukas Mavrokefalidis | 2016 Dimitrios Diamantidis | 2017 James Feldeine | 2018 Manny Harris | 2019 Nick Calathes | 2020 Nikolaos Zisis | 2021 Ioannis Papapetrou | 2022 Tyler Dorsey | 2023 Sasha Vezenkov | 2024 Moustapha Fall | 2025 Kostas Sloukas | 2026 Nigel Hayes-Davis
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Kutluay, İbrahim |
| KURZBESCHREIBUNG | türkischer Basketballspieler und -manager |
| GEBURTSDATUM | 7. Januar 1974 |
| GEBURTSORT | Yalova, Türkei |
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