Üssinghausen
Üssinghausen Stadt Hardegsen
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(125)&title=%C3%9Cssinghausen 51° 41′ N, 9° 48′ O
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| Höhe: | 242 m | |||||
| Einwohner: | 125 (1. Okt. 2021)<ref>Daten-Zahlen-Fakten. Einwohnerzahlen. In: Webauftritt. Stadt Asche, abgerufen im September 2025.</ref> | |||||
| Eingemeindung: | 1. März 1974 | |||||
| Postleitzahl: | 37181 | |||||
| Vorwahl: | 05505 | |||||
Lage von Üssinghausen in Niedersachsen
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Üssinghausen ist ein nach Hardegsen eingemeindetes Dorf mit etwa 150 Einwohnern.
Geographie
Üssinghausen liegt zwischen Solling im Westen und Weper im Osten im Tal der Espolde an der Einmündung des Krummelbachs in einer Höhe von 240 bis 265 m ü. NN. Die Siedlung grenzt unmittelbar nördlich an Trögen und liegt südöstlich von Espol.
Geschichte
1284 wurde der Ort erstmals in einer das Kloster Fredelsloh betreffenden Urkunde als Uftzingehusen erwähnt. Im 16. Jahrhundert gleicht sich die Namensform deutlich der heutigen an, 1585 wird die Namensform Uessinghausen in den Trögen erwähnt.<ref name="Ortsnamenbuch">Kirstin Casemir, Franziska Menzel, Uwe Ohainski: Die Ortsnamen des Landkreises Northeim. Hrsg.: Jürgen Udolph (= Niedersächsisches Ortsnamenbuch (NOB). Teil V). Verlag für Regionalgeschichte, Bielefeld 2005, ISBN 3-89534-607-1, S. 378–379.</ref> Im Mittelalter war der Ort in welfischem Besitz. 1562 wurde das herzogliche Gut und das Gericht Üssinghausen durch den Landesfürsten an verschiedene Adelsfamilien übertragen, im 18. Jahrhundert fiel es wieder an den Landesherrn zurück. Das Patrimonialgericht und auch die politische Verwaltung des Adeligen Gerichts Üssinghausen wurden 1849 aufgelöst, der Ort wurde in das Amt Moringen und später in den Kreis Northeim eingegliedert.<ref name="Denkmaltopographie">Christian Kämmerer, Peter Ferdinand Lufen: Landkreis Northeim, Teil 1. Südlicher Teil mit den Städten Hardegsen, Moringen, Northeim und Uslar, den Flecken Bodenfelde und Nörten-Hardenberg, der Gemeinde Katlenburg-Lindau und dem Gemeindefreien Gebiet Solling. Hrsg.: Christiane Segers-Glocke (= Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland. Baudenkmale in Niedersachsen. Band 7.1). CW Niemeyer, Hameln 2002, ISBN 3-8271-8261-1.</ref> Das Dorf blieb bis zur Eingemeindung am 1. März 1974 eine selbständige Gemeinde.<ref>Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 214.</ref>
Politik
Üssinghausen hat einen fünfköpfigen Ortsrat, der seit der Kommunalwahl 2021 ausschließlich von Mitgliedern der "Bürgerliste Üssinghausen" besetzt ist. Die Wahlbeteiligung lag bei 78,18 Prozent.<ref>Ergebnis Ortsratswahl 2021. Abgerufen am 9. Juli 2022.</ref>
Kultur
Im Vereinsbereich wird eng mit dem Hardegser Ortsteil Trögen zusammengearbeitet, so bei der Freiwilligen Feuerwehr Trögen-Üssinghausen,<ref>http://www.troegen.de/feuerwehr.html</ref> dem Männergesangverein Trögen-Üssinghausen, dem Frauenkreis Trögen-Üssinghausen der Laurentiusgemeinde<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Archivlink ( vom 4. März 2016 im Internet Archive)</ref> und der SSG Trögen-Üssinghausen.
Weblinks
- Ortschafts-Portrait auf der Seite der Stadt Hardegsen
- <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Ortschaften der Stadt Hardegsen ( vom 14. Oktober 2021 im Internet Archive)
Einzelnachweise
<references />
Asche mit Fehrlingsen | Ellierode | Ertinghausen | Espol | Gladebeck | Hardegsen | Hettensen | Hevensen | Lichtenborn | Lutterhausen | Trögen | Üssinghausen