Zum Inhalt springen

Étouars

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Étouars
Estoars
[[Datei:{{#property:P94}}|115px|alt=|Wappen von Étouars]]
Staat FrankreichDatei:Flag of France.svg Frankreich
Region Nouvelle-Aquitaine
Département (Nr.) Dordogne (24)
Arrondissement Nontron
Kanton Périgord Vert Nontronnais
Gemeindeverband Périgord Nontronnais
Koordinaten 45° 36′ N, 0° 38′ OKoordinaten: 45° 36′ N, 0° 38′ O
 {{#coordinates:45,601666666667|0,62833333333333|primary
dim=20000 globe= name=Étouars region=FR-24 type=city
  }}
Höhe 170–277 m
Fläche
Einwohner 166 (1. Januar 2023)
Bevölkerungsdichte – Einw./km²
Postleitzahl 24360
INSEE-Code 24163
Website www.etouars.fr
Datei:Etouars.jpg
Kirche Saint-Saturnin

Étouars (Aussprache [<templatestyles src="IPA/styles.css" />eˈtwaʁ], {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist eine französische Gemeinde mit 166 Einwohnern (Stand: 1. Januar 2023) im Département Dordogne in der Region Nouvelle-Aquitaine. Sie gehört zum Arrondissement Nontron und zum Gemeindeverband Communauté de communes du Périgord Nontronnais. Die Einwohner werden Étouardais und Étouardaises genannt.

Geografie

Datei:Map commune FR insee code 24163.png
Lagekarte der Gemeinde Dussac

Étouars liegt etwa 37 Kilometer ostsüdöstlich von Angoulême, etwa 55 Kilometer südwestlich von Limoges und etwa neun Kilometer nordnordwestlich von Nontron am nördlichen Rand des Départements. Die Gemeinde befindet sich in der Naturlandschaft des Nontronnais, im touristisch benannten Périgord vert.

Étouars wird von folgenden fünf Gemeinden umgeben:

Bussière-Badil
Soudat (Berührungspunkt) Kompassrose, die auf Nachbargemeinden zeigt Saint-Estèphe
Teyjat Le Bourdeix

Zu Étouars gehören folgende Weiler, Gehöfte und Ziegeleien: La Croix du Pêcher, La Manugrie, La Tuilière de Ribièras, La Tuilière de Rippe, Lacrète, Lavergne, Le Petit Étouars, Les Forges, Les Garennes, Les Grands Champs, Les Petits Champs, Les Quatre Routes und Ribièras.

Der topografisch tiefste Punkt des Gemeindegebietes liegt mit 170 m im äußersten Westen am Austritt des Ruisseau de l’Étang d’Assat aus dem Gemeindegebiet. Der höchste Punkt mit 277 m (guter Aussichtspunkt nach Osten) befindet sich unmittelbar nördlich des Ortskerns, der auf einem Höhenrücken erbaut wurde. Die maximale Höhendifferenz beträgt 107 Meter. Diese Gegebenheiten spiegeln ein generell pultschollenartiges Einfallen der Landschaft gegen Westsüdwest wider.

Datei:24163-Étouars-Sols.png
Bodenbedeckung in Étouars

Bodenbedeckung

Die Bodenbedeckung der Gemeinde Étouars schlüsselt sich im Jahr 2018 gemäß der europäischen Datenbank CORINE Land Cover (CLC) wie folgt auf:

  • Wälder – 48,2 %
  • heterogene landwirtschaftliche Nutzung – 51,8 %

Die heterogene landwirtschaftliche Nutzung steht 2018 im Vordergrund. Sie ist aber im Jahr 2018 mit 51,8 % gegenüber 1990 (54,5 %) zurückgegangen.

Klima

Die Gemeinde Étouars besitzt ein abgeschwächtes ozeanisches Klima, das sich durch folgende Parameter auszeichnet:

Klimaparameter im Zeitraum 1971–2000
  • Jahresmittel: 12,1 °C
  • Anzahl der Tage unter −5 °C: 2,7
  • Anzahl der Tage oberhalb 30 °C: 6,0
  • Maximum im Tages-Temperaturunterschied: 14,7 °C
  • Jahresniederschlag: 1073 mm
  • Niederschlagstage im Januar: 13,0
  • Niederschlagstage im Juli: 7,5

Durch den Klimawandel zeichnen sich Erhöhungen im Jahresmittel ab, die sich bereits auch bemerkbar machen. So ist beispielsweise an der 55 Kilometer entfernten Wetterstation am Flughafen von Limoges-Bellegarde das langjährige Jahresmittel von 11,2 °C für 1971–2000 über 11,4 °C für 1981–2010 auf 11,8 °C für 1991–2020 angestiegen – ein Zuwachs um 0,6 °C innerhalb von 20 Jahren.

Datei:24163-Étouars-Routes-Hydro.png
Hydrographische Karte von Étouars

Hydrografie

Die natürliche Nordwestgrenze des Gemeindegebietes bildet der Ruisseau de l’Étang d’Assat, der in seinem Unterlauf als Ruisseau de Varaignes bezeichnet wird. Ein Teil der Südostgrenze wird von dem hier aufgestauten Ruisseau des Forges gebildet. Ferner entspringt beim Weiler Lacrète das Flüsschen Marcourive, das ebenfalls nach Südwesten abfließt – der generellen Entwässerungsrichtung. Die Marcourive verläuft in etwa mittig im Gemeindegebiet und hat einen größeren rechten Seitenarm.

Alle Wasserläufe münden letztendlich rechtsseitig in den Bandiat, der zum Flusssystem der Charente gehört.

Das Entwässerungsnetz besitzt eine Gesamtlänge von 13,5 Kilometer.

Geologie

Datei:24163-Étouars-géologie.svg
Geologische Karte von Étouars

Der tiefere Untergrund des Gemeindegebietes von Étouars wird vom variszischen Grundgebirge des nordwestlichen Zentralmassivs gebildet – Paragneis, Metatexit, Leptynit und intrudierender Granodiorit (Piégut-Pluviers-Granodiorit).

Die Foliation der Metasedimente streicht generell Nordost und fällt mit 40 bis 50° nach Nordwest ein. Ihr Kontakt zum Granodiorit (nördlich von Lacrète), der im Osten des Gemeindegebietes in seiner grobkörnigen Normalfazies (γ3M) ansteht, erfolgt mittels einer Nordnordost-streichenden Störung. Bedingt jedoch durch die Erosionstätigkeit der Marcourive und ihres rechten Nebenarms zieht der Granodiorit spornartig weit nach Südwesten in Richtung Teyjat heraus. Der Metatexit (1-2) ist entlang der Nordwestgrenze am Ruisseau de l’Étang d’Assat aufgeschlossen und wird von einem Nordost-streichenden Mikrogranitgang (μγ3M) durchzogen. Der Leptynit (λ3-4) erscheint in der Verlängerung dieses Mikrogranitgangs nach Nordosten, ist aber mittels Verwerfungen in Paragneis (ζ1-2) eingeschuppt.

Der durch den Ortskern verlaufende Höhenrücken wird von zum nordöstlichen Aquitanischen Becken gehörenden Sedimenten des Hettangiums (Arkosen – Formation l1-4) aufgebaut, die hier über den Granodiorit transgredierten. Das Hettangium erscheint ebenfalls am rechten Seitenarm der Marcourive und in zwei kleinen Vorkommen bei Ribièras und Les Petits Champs. In der Nähe der Ziegelei La Tuilerie de Rippe zieht eine Nordnordwest-streichende Abschiebung durch. Dadurch werden stratigraphisch höherliegende Liasschichten (Formation l5-9), darunter die Tonsedimente des Aaleniums, aufgeschlossen – willkommener Ausgangsstoff für die örtlichen Ziegeleien.

Das Grundgebirge wird von den beiden Flussläufen der Marcourive und des Ruisseau de l’Étang d’Assat angeschnitten, der dazwischenliegende Höhenrücken und auch die südlich der Marcourive anschließende Hanglage werden jedoch von kolluvialen Tonen, Sanden und Geröllen (in der Regel gerundete Quarzkiesel) des Quartärs (Formationen C und HC) völlig maskiert. Diese kolluvialen, Hanglagen bedeckenden Umlagerungssedimente des Pleistozäns können ihrerseits von eozänem/pliozänem Alluvium (Sande und Kiese der Formation H-F) abgelöst werden (bei La Croix du Pêcher).

Natürliche Risiken

Datei:24163-Étouars-argile.jpg
Risikokarte des Quellungs/Schrumpfungsverhältnisses von Tonmineralen in Böden für Étouars

Natürliche Risiken manifestieren sich in Étouars neben den meteorologischen Risiken (Sturm, Gewitter, Schnee, extreme Kälte, Hitzewelle) vor allem als

Étouars ist der Gefahr von Waldbränden ausgesetzt. Deshalb besteht im weitaus größten Teil des Gemeindegebiets zur Vorbeugung eine rechtliche Pflicht zur Beseitigung von Gestrüpp rund um Häuser und Zufahrten und eine zeitliche und/oder räumliche Beschränkung von offenem Feuer, beispielsweise beim Verbrennen von Abfällen oder Pflanzen, beim Campen oder beim Feuerwerk. Der vom Staat erstellte Plan zur Verhütung von Waldbränden (PPRIF) definiert nicht bebaubare und vorbehaltspflichtige Bauzonen, um die Exposition von Gütern zu verringern.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Dossier des Départements über Hauptrisiken.] (PDF) Département Dordogne, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 20. Februar 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

Wie die Risikokarte zeigt, ist etwa ein Drittel des Gemeindegebiets von einer starken Gefahr durch Bodensetzungen bei abwechselnden Dürre- und Regenperioden betroffen. Anfällig sind vor allem die Lockersedimente im Westen und Südwesten. Die Dürreperiode im Jahr 2019 ist als Naturkatastrophe der Gemeinde klassifiziert worden. Die Erdbebengefahr ist als relativ niedrig einzustufen, am Westrand des Massif Central sind recht seltene Beben der Stärke 3 auf der Richterskala bekannt. Das Gemeindegebiet ist nur einer schwachen Radongefahr ausgesetzt und wird der Zone 1 von 3 zugeordnet.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Natürliche Risiken.] Ministerium für ökologischen Wandel, Biodiversität, Wälder, Meer und Fischerei, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 20. Februar 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

Ökologie

Datei:24163-Étouars-ZNIEFF1.png
Schutzgebiete des Typus 1 in der Gemeinde Étouars

Naturpark

Die Gemeinde gehört seit 1998 zum Gebiet des Regionalen Naturparks Périgord-Limousin.

Schutzgebiet

Unter Naturschutz stehen die Talungen des Ruisseau des Forges, des Ruisseau de l’Étang d’Assat sowie die Marcourive. Diese Gebiete sind als kontinentale ZNIEFF (Französisch zone naturelle d'intérêt écologique, faunistique et floristique) des Typus 1 unter der Bezeichnung Vallées du réseau hydrographique du Bandiat ausgewiesen. Ihre Flora besteht aus über 100 Pflanzenarten mit Großer Odermennig (Agrimonia procera) und Atlantisches Hasenglöckchen (Hyacinthoides non-scripta) als Indikatorpflanzen.

Etymologie und Geschichte

Die Dorfkirche, existierte bereits während der Romanik, der Name von Étouars ist aber erst seit dem 16. Jahrhundert in der Schreibweise Eytours belegt. Er leitet sich sehr wahrscheinlich vom ursprünglich germanischen Personennamen Stodulf, gefolgt von ward, ab. Dieser Name wurde aus Stod ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) gebildet.<ref>Siehe Tanet, Hordé, Seite 146</ref>

Datei:Canon Etouars.jpg
Schiffskanone aus dem 18. Jahrhundert

Spuren menschlicher Besiedlung reichen bis in die Urgeschichte, die Antike und insbesondere ins 15. und 18. Jahrhundert zurück. Zahlreiche gallorömische Überreste wurden gefunden, darunter eine gallorömische Villa, Ziegel und Münzen.

Der Überlieferung nach wurde im 12. Jahrhundert eine kleine Stadt von Richard Löwenherz geplündert und vollständig zerstört, um Baumaterial für das Dorf Étouars zu gewinnen. Was Étouars jedoch wirklich auszeichnet, ist seine lange und bedeutende Eisenverarbeitung. Die Gegend profitierte von Eisenerz, Holz (für die Produktion von Holzkohle) und Wasser, das für Rennöfen und später Hochöfen unerlässlich war. Im 18. Jahrhundert wurde die Schmiede in Étouars zur Kanonengießerei für die königliche Marine. Die ehemalige Schmiede von Étouars befand sich am Fuße des Tals, südlich des Dorfes. Die Hochöfen waren bis 1866 in Betrieb, sind aber nicht erhalten. Ein Kohlenschuppen und das Wohnhaus des Eisenmeisters sind jedoch erhalten geblieben. Auf dem Dorfplatz erinnert ein Denkmal an diese metallurgische Tätigkeit. Es stellt eine Schiffsbatterie dar und besteht aus einer ehemaligen Schiffskanone und Metallteilen.<ref name="visite"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Étouars (französisch) (Memento vom 9. September 2016 im Internet Archive)</ref>

Bevölkerungsentwicklung

Bevölkerungsentwicklung in Étouars
Jahr Einwohner

<timeline> ImageSize = width:520 height:180 PlotArea = left:72 right:30 top:10 bottom:20 TimeAxis = orientation:horizontal AlignBars = justify Colors =

id:gray1 value:gray(0.9)
id:gray2 value:gray(0.75)
id:gray3 value:gray(0.4)
id:commune value:blue legend: Étouars

DateFormat = yyyy Period = from:1960 till:2030 ScaleMajor = unit:year increment:10 start:1960

PlotData =

color:gray1 width:1
bar:300 from:start till:end
bar:200 from:start till:end
bar:100 from:start till:end
bar:0

LineData =

layer:front
color:gray2 width:0.5 # 100 % Linie
points:(74,135)(444,135)
color:commune width:2.5 # Bevölkerung Étouars
points:(84,135)(120,130)  #1968: 220
points:(120,130)(162,118) #1975: 195
points:(162,118)(204,119) #1982: 197
points:(204,119)(252,107) #1990: 174
points:(252,107)(306,108) #1999: 175
points:(306,108)(348,92) #2006: 144
points:(348,92)(354,94) #2007: 147
points:(354,94)(360,93) #2008: 145
points:(360,93)(378,92) #2011: 144
points:(378,92)(390,93) #2013: 146
points:(390,93)(402,96) #2015: 151
points:(402,96)(408,97) #2016: 154
points:(408,97)(414,98) #2017: 155
points:(414,98)(426,100) #2019: 159
points:(426,100)(438,102) #2021: 163
points:(438,102)(444,103) #2022: 165

Legend = orientation:vertical left:92 top:60

TextData=

pos:(386,140) fontsize:S textcolor:gray3 text: 100 %

</timeline>


1962 230
1968 220
1975 195
1982 197
1990 174
1999 175
2006 144
2007 147
2008 145
2011 144
2013 146
2015 151
2016 154
2017 155
2019 159
2021 163
2022 165

Quellen: EHESS<ref name="EHESS">Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Notice Communale Étouars.] EHESS, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 20. Februar 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>, INSEE

Die Bevölkerungsentwicklung ist unter leichten Schwankungen generell rückläufig, hat sich aber seit 2006 wieder etwas erholt.

Die Gemeinde hatte ihren bisherigen Bevölkerungshöchststand im Jahr 1896 mit 529 Einwohnern.

Bürgermeister

Amtierende Bürgermeisterin ist seit März 2008 die der Front de gauche angehörende Francine Bernard, die im Mai 2020 wiedergewählt wurde.

Präsidentschaftswahlen 2022

Kandidaten Parteien 1. Wahlgang 2. Wahlgang
Stimmen % Stimmen %
Marine Le Pen Front national FN 30 29,13 % 51 62,96 %
Emmanuel Macron En marche ! EM 16 15,53 % 30 37,04 %
Jean-Luc Mélenchon Front de gauche FDG 16 15,53 %
Éric Zemmour Reconquête 11 10,68 %
Valérie Pécresse Les Républicains LR 2 1,94 %
Jean Lassalle Résistons ! R 7 6,80 %
Anne Hidalgo Parti socialiste PS 3 2,91 %
Fabien Roussel Parti communiste français PC 7 6,80 %
Nicolas Dupont-Aignan Debout la République DLR 2 1,94 %
Yannick Jadot Europe Écologie-Les Verts EELV 5 4,85 %
Nathalie Arthaud Lutte Ouvrière LO 0 0,00 %
Philippe Poutou Nouveau Parti anticapitaliste NPA 4 3,88 %
Gesamt 103 100 % 81 100 %
Gültige Stimmen 103 96,26 % 81 78,64 %
Ungültige Stimmen 4 3,74 % 22 21,36 %
Wahlbeteiligung 107 84,92 % 103 81,75 %
Enthaltungen 19 15,08 % 23 18,25 %
Registrierte Wähler 126 126

Quelle: Ministère de l'Intérieur<ref>Ministère de l'Intérieur - Dordogne (Nouvelle-Aquitaine): Résultats de l'élection présidentielle de 2022 à Étouars. 7. Mai 2017 (gouv.fr).</ref>

Die Präsidentschaftswahlen 2022 in Étouars konnte Marine Le Pen deutlich für sich entscheiden.

Sehenswürdigkeiten

Auf dem Platz neben der Kirche Saint-Saturnin ist eine der in Étouars gegossenen Kanonen ausgestellt. Daneben wurde ein experimenteller Hochofen errichtet und in Betrieb genommen. Das Museum Fer et Forges (Eisen und Schmieden) vermittelt wichtige Hintergrundinformationen zur damaligen Eisenverhüttung im Haut Périgord. Die eigentliche Schmiede liegt an der D 3 südlich unterhalb des Ortskerns. Erhalten sind hier noch mehrere Gebäude und Anlagen wie beispielsweise das Herrenhaus, die Lagerhallen für die Holzkohle, Kanalsysteme, ein kleiner Hochofen und der Stausee mit seiner einstigen Staumauer.

Sehenswert ist ferner ein großer Obstgarten für alte Kernobstsorten am westlichen Ortsrand.

Wirtschaft

Erwerbstätigkeit

Im Jahre 2022 waren 65 Personen zwischen 15 und 64 Jahren in Étouars erwerbstätig, entsprechend 69,9 % der Bevölkerung der Gemeinde in dieser Altersgruppe, wobei der Anteil der Männer (70,8 %) höher war als bei den Frauen (68,9 %). Die Zahl der Arbeitslosen war mit acht Personen im Jahr 2022 etwas niedriger als im Jahr 2016 (9). Die Arbeitslosenquote sank entsprechend von 14,8 % (2016) auf 12,3 % (2022). Die Zahl der Arbeitslosen in der Gruppe der 15- bis 24-Jährigen verringerte sich dabei um 42,9 %.<ref name="INSEE">Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Dossier complet Commune d’Étouars (24163).] INSEE, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 21. Februar 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

Landwirtschaft

Im Jahr 2020 lag die technisch-ökonomische Ausrichtung der Landwirtschaft der Gemeinde mit dem Fokus auf Rinderzucht zur Fleischerzeugung.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Territoriale Spezialisierung der landwirtschaftlichen Produktion im Jahr 2020.] Französisches Landwirtschaftsministerium, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 21. Februar 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Die Zahl der aktiven landwirtschaftlichen Betriebe in der Gemeinde sank von 15 bei der Landwirtschaftszählung von 1988 auf 8 im Jahr 2000, auf 6 im Jahr 2010 und 4 im Jahr 2020, insgesamt ein Rückgang von 73,3 % in 32 Jahren. Die landwirtschaftlich genutzte Fläche verringerte sich von 412 Hektar im Jahre 1988 auf 122 Hektar im Jahre 2020. Die genutzte Fläche pro Betrieb stieg von 27,5 Hektar auf 30,5 Hektar.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Allgemeine Daten der landwirtschaftlichen Betriebe mit Sitz in Étouars.] Französisches Landwirtschaftsministerium, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 21. Februar 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref><ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Anzahl der landwirtschaftlichen Betriebe und deren durchschnittliche landwirtschaftlich genutzte Fläche 2020.] Französisches Landwirtschaftsministerium, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 21. Februar 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref><ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Gesamte landwirtschaftlich genutzte Fläche 2020.] Französisches Landwirtschaftsministerium, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 21. Februar 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

Verkehr

Étouars liegt fernab von größeren Verkehrsachsen. Die Departementsstraße D 92/D 93 ist die wichtigste Verkehrsader der Gemeinde. Sie verläuft durch das Zentrum und den östlichen Teil des Gemeindegebiets. Nachgeordnete Departementsstraßen und lokale Landstraßen verbinden das Zentrum mit den Weilern der Gemeinde und mit Nachbargemeinden.

Literatur

  • Gilbert Le Pochat: Carte géologique de la France à 1/50 000. Feuille Montbron. BRGM, 1986.

Weblinks

Commons: Étouars – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang Abjat-sur-Bandiat | Angoisse | Anlhiac | Augignac | Biras | Bourdeilles | Brantôme en Périgord | Brouchaud | Bussac | Busserolles | Bussière-Badil | Chalais | Champagnac-de-Belair | Champniers-et-Reilhac | Champs-Romain | Cherveix-Cubas | Clermont-d’Excideuil | Condat-sur-Trincou | Connezac | Corgnac-sur-l’Isle | Coulaures | Cubjac-Auvézère-Val d’Ans | Dussac | Étouars | Excideuil | Eyzerac | Firbeix | Génis | Hautefaye | Javerlhac-et-la-Chapelle-Saint-Robert | Jumilhac-le-Grand | La Chapelle-Faucher | La Chapelle-Montmoreau | La Coquille | Lanouaille | La Rochebeaucourt-et-Argentine | Le Bourdeix | Lempzours | Lussas-et-Nontronneau | Mareuil en Périgord | Mayac | Mialet | Milhac-de-Nontron | Nantheuil | Nanthiat | Négrondes | Nontron | Payzac | Piégut-Pluviers | Preyssac-d’Excideuil | Quinsac | Rudeau-Ladosse | Saint-Barthélemy-de-Bussière | Saint-Cyr-les-Champagnes | Sainte-Croix-de-Mareuil | Saint-Estèphe | Saint-Félix-de-Bourdeilles | Saint-Front-d’Alemps | Saint-Front-la-Rivière | Saint-Front-sur-Nizonne | Saint-Germain-des-Prés | Saint-Jean-de-Côle | Saint-Jory-de-Chalais | Saint-Jory-las-Bloux | Saint-Martial-d’Albarède | Saint-Martial-de-Valette | Saint-Martin-de-Fressengeas | Saint-Martin-le-Pin | Saint-Médard-d’Excideuil | Saint-Mesmin | Saint-Pancrace | Saint-Pantaly-d’Excideuil | Saint-Pardoux-la-Rivière | Saint-Paul-la-Roche | Saint-Pierre-de-Côle | Saint-Pierre-de-Frugie | Saint-Priest-les-Fougères | Saint-Raphaël | Saint-Romain-et-Saint-Clément | Saint-Saud-Lacoussière | Saint-Sulpice-d’Excideuil | Saint-Vincent-sur-l’Isle | Salagnac | Sarlande | Sarrazac | Savignac-de-Nontron | Savignac-Lédrier | Sceau-Saint-Angel | Soudat | Teyjat | Thiviers | Varaignes | Vaunac | Villars Vorlage:Klappleiste/Ende