Zwergedelweiß
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| Zwergedelweiß | ||||||||||||
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| Datei:Filago pygmaea - Zwergedelweiß1.jpg
Zwergedelweiß (Filago pygmaea) | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Filago pygmaea | ||||||||||||
| L. |
Das Zwergedelweiß (Filago pygmaea) ist eine Pflanzenart aus der Gattung Filzkräuter (Filago) innerhalb der Familie der Korbblütler (Asteraceae).
Beschreibung
Vegetative Merkmale
Das Zwergedelweiß wächst als einjährige krautige Pflanze und erreicht Wuchshöhen von 1 bis 4 Zentimetern.<ref name="Schönfelder 2008" /> Es ist am Grunde verzweigt und graufilzig behaart.<ref name="Schönfelder 2008" /> Die Stängelblätter sind 7–10 Millimeter lang und 3 Millimeter breit.<ref name="FE4"/> Am Ende der Stängel sitzt eine Rosette aus abstehenden, spatelförmigen<ref name="Schönfelder 2008" /> Blättern; sie sind stumpf oder kurz spitzig, abstehend und 5–15 Millimeter lang und 2–5 Millimeter breit.<ref name="FE4" /> Sie überragen die Blütenkörbe um das Doppelte bis Dreifache.<ref name="FE4" />
Generative Merkmale
Die Blütenkörbe sitzen in einem ein 5 bis 35 Millimeter breiten Büschel.<ref name="Schönfelder 2008" /> Die Röhrenblüten sind unscheinbar mit mehr als 30 bräunlich- gelben und kahlen Hüllblättern.<ref name="Schönfelder 2008" /> Sie sind 3 bis 4,3 Millimeter lang und 1,5 bis 1,8 Millimeter breit, lanzettlich-verkehrteiförmig und enden in einer 1 bis 1,5 Millimeter langen Granne.<ref name="FE4" />
Die Blütezeit reicht von April bis Juni.<ref name="Schönfelder 2008" />
Vorkommen
Das Zwergedelweiß kommt im Mittelmeerraum in Küstennähe in Grasfluren und Garigues vor.<ref name="Schönfelder 2008" /> Sein Verbreitungsgebiet umfasst ursprünglich Marokko, Algerien, Tunesien, Libyen, Portugal, Spanien, die Balearen, Frankreich, Korsika, Sardinien, Sizilien, Malta, Italien, Kroatien, Bosnien-Herzegowina, Albanien, Montenegro, Griechenland, Kreta, die Ostägäis, Zypern, die europäische und die asiatische Türkei, Syrien und Libanon. Auf den Kanarischen Inseln ist die Ursprünglichkeit zweifelhaft.<ref name="Euro+Med" />
Taxonomie
Die Erstveröffentlichung von Filago pygmaea erfolgte 1753 durch Carl von Linné. Ein Synonym von Filago pygmaea <templatestyles src="Person/styles.css" />L. ist Evax pygmaea <templatestyles src="Person/styles.css" />(L.) Brot.
Quellen
- Peter und Ingrid Schönfelder: Die neue Kosmos Mittelmeerflora. Franckh-Kosmos Verlag, Stuttgart, 2008, ISBN 978-3-440-10742-3, Seite 110.
Einzelnachweise
<references> <ref name="Euro+Med">Werner Greuter (2006+): Compositae (pro parte majore). – In: W. Greuter & E. von Raab-Straube (Hrsg.): Compositae. Euro+Med Plantbase - the information resource for Euro-Mediterranean plant diversity. Datenblatt Filago pygmaea In: Euro+Med Plantbase - the information resource for Euro-Mediterranean plant diversity.</ref> <ref name="Schönfelder 2008"> Peter und Ingrid Schönfelder: Die neue Kosmos Mittelmeerflora. Franckh-Kosmos Verlag, Stuttgart, 2008, ISBN 978-3-440-10742-3, Seite 110. </ref>
<ref name="FE4">Josef Holub: Evax. In: T.G. Tutin, V.H. Heywood, N.A. Burges, D.M. Moore, D.H. Valentine, S.M. Walters, D.A. Webb (Hrsg.): Flora Europaea. Volume 4: Plantaginaceae to Compositae (and Rubiaceae). Cambridge University Press, Cambridge 1976, ISBN 0-521-08717-1, S. 124–125.</ref> </references>