Zichron Jaʿakov
| Sichron Jaʿaqov | ||||||
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| Rechov haMeyassedim in Sichron Jaʿakov | ||||||
| Rechov haMeyassedim in Sichron Jaʿakov | ||||||
| Basisdaten | ||||||
| hebräisch: | {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) | |||||
| Staat: | Datei:Flag of Israel.svg Israel | |||||
| Bezirk: | Haifa | |||||
| Gegründet: | 1882 | |||||
| Koordinaten: | 32° 34′ N, 34° 57′ O
{{#coordinates:32,570833333333|34,951666666667|primary
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dim=10000 | globe= | name=Sichron Jaʿaqov | region=IL-HA | type=city
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| Höhe: | 70 m | |||||
| Fläche: | 32,129 km² | |||||
| Einwohner: | 23.513 (Stand: 2022)<ref>2022 {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value). (XLSX; 119 kB) [Population and households by locality - 2022 Census estimate]. Israelisches Zentralbüro für Statistik, 2025, abgerufen am 31. Januar 2026. </ref> | |||||
| Bevölkerungsdichte: | 732 Einwohner je km² | |||||
| Gemeindecode: | 9300 | |||||
| Zeitzone: | UTC+2 | |||||
| Postleitzahl: | {{#property:P281}} | |||||
| Gemeindeart: | Lokalverband | |||||
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Zichron Jaʿakov ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), auch andere Transkriptionen, Plene: {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist ein Lokalverband im israelischen Bezirk Haifa am Südende des Karmelgebirges. Im Jahr 2022 hatte er 23.513 Einwohner.<ref>2022 {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value). (XLSX; 119 kB) [Population and households by locality - 2022 Census estimate]. Israelisches Zentralbüro für Statistik, 2025, abgerufen am 31. Januar 2026.</ref>
Die Stadt wurde 1882 von jüdischen Einwanderern mit Unterstützung von Baron Edmond de Rothschild als Moschava gegründet. Der Name der Stadt („Erinnerung an Jakob“) wurde Rothschilds Vater, Jakob Rothschild, zu Ehren gewählt.
Baron Rothschild veranlasste in den ersten Jahren nach der Gründung des Ortes die Anpflanzung von Weinstöcken und die Anlage eines Weingutes. An der nahe gelegenen Küste, im heutigen Kibbuz Nachscholim, wurde eine Flaschenfabrik errichtet. Noch heute hat Israels größter Weinproduzent „Carmel“, der auf diese Gründung zurückgeht, einen seiner Hauptsitze in Zichron Jaʿakov.
Im August 1903 tagte im Verwaltungsgebäude der J. C. A. die Knessijja Eretzjisrəʾelit ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)), zu sich Vertreter von Synagogengemeinden, jüdischen Ortschaften und jüdischen Organisationen im osmanischen Heiligen Land versammelt hatten, unter faktischer Leitung Menachem Ussischkins, und beschlossen, dass die Juden des Landes sich zur Personalkörperschaft Histadrut Jehudej Eretz Jisrael ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) zusammenschließen sollen. Wenige Monate später, nach Vorschlag des britischen Uganda-Plans für eine jüdische Heimstatt, löste sich diese Vereinigung aufgrund Theodor Herzls ablehnender Haltung wieder auf. Im Ersten Weltkrieg war der Ort im Mai 1917 Zuflucht und Etappe evakuierter Juden aus Jaffa, Tel Aviv und anderen Orten näher an der Palästinafront, die die osmanischen Behörden dort ausgewiesen hatten.<ref name="Naʾor 1998" details="77"/> Am 20. September 1918 nahmen Streitkräfte der Triple Entente den Ort ein.<ref name="Naʾor 1998" details="82">Mordechai Naʾor ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)), The Twentieth Century in Eretz Israel – a Pictorial History [{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), Tel Aviv: {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), 1996; engl.], Judith Krausz (Übers.), Köln: Könemann, 1998, Seite wie hinter der Fußnotenzahl angegeben. ISBN 3-89508-595-2.</ref>
Eine der Sehenswürdigkeiten Zichron Jaʿakovs ist Ramat haNadiv („Anhöhe des Wohltäters“). Dort befindet sich in einer Parkanlage das Grab Rothschilds und seiner Frau; ihre sterblichen Überreste wurden dort nach der Überführung aus Frankreich am 6. April 1954 beigesetzt.
In der Stadt befindet sich auch der christliche Kibbuz Beth-El, der hier vor allem Bunkerbelüftungen und -filter herstellt. Es handelt sich dabei nach den kommunalen Einrichtungen um den zweitgrößten Arbeitgeber der Region mit ca. 600 israelischen Arbeitern, die nicht Teil des Kibbuz sind, und fast 400 kibbuzeigenen Kräften. Weitere Standorte des Kibbuz sind Binjamina, Schahak, Magen Schaʾul und Bnei Jehuda.
Persönlichkeiten
- Sarah Aaronsohn (1890–1917), jüdische Spionin im Ersten Weltkrieg gegen das Osmanische Reich
- Rivka Carmi (* 1948), Kinderärztin und Genetikerin
Weblinks
Einzelnachweise
<references />