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Zeche Johann (Essen)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zeche Johann
Allgemeine Informationen zum Bergwerk
Informationen zum Bergwerksunternehmen
Beschäftigte max. 52
Betriebsbeginn 1830
Betriebsende 1859
Nachfolgenutzung Zeche Vereinigte Johann
Geförderte Rohstoffe
Abbau von Steinkohle
Geographische Lage
Koordinaten 51° 27′ 4,5″ N, 7° 4′ 17,9″ OKoordinaten: 51° 27′ 4,5″ N, 7° 4′ 17,9″ O
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Zeche Johann (Regionalverband Ruhr)
Zeche Johann (Regionalverband Ruhr)
Lage Zeche Johann
Standort Steele
Gemeinde Essen
Kreisfreie Stadt (NUTS3) Essen
Land Land Nordrhein-Westfalen
Staat Deutschland
Revier Ruhrrevier

Die Zeche Johann war ein Steinkohlenbergwerk in Steele.<ref name="Quelle 1" /> Das Bergwerk gehörte zum Bergamtsbezirk Essen.<ref name="Quelle 2" />

Bergwerksgeschichte

Im Jahr 1809 wurde die Mutung für das Grubenfeld Johann eingelegt. Am 22. September des Jahres 1827 wurde ein Längenfeld verliehen. Ab dem Jahr 1830 war die Zeche Johann vermutlich in Betrieb. Im Jahr 1856 wurde ein tonnlägiger Versuchsschacht geteuft.<ref name="Quelle 1" /> Der Schacht wurde im Flöz Mausegatt abgeteuft.<ref name="Quelle 2" /> Ab dem zweiten Quartal desselben Jahres wurde Abbau betrieben. Im darauffolgenden Jahr wurde eine Dampfmaschine in Betrieb genommen. Bei dieser Maschine handelte es sich um eine kombinierte Maschine, die gleichzeitig als Fördermaschine und der Wasserhaltung diente. Im Jahr 1858 wurde der tonnlägige Schacht tiefer geteuft. Der Schacht hatte nun eine flache Teufe von 30 Lachtern unter der Stollensohle.<ref name="Quelle 1" /> In dieser Teufe wurde ein Querschlag angesetzt, um das Flöz Krebsenscheer aufzuschließen.<ref name="Quelle 2" /> Bei einer flachen Teufe von 44½ Lachtern wurde die Wettersohle angesetzt. Am 30. September desselben Jahres wurde das Geviertfeld Margarethe verliehen. Aus diesem Jahr stammen auch die einzigen bekannten Belegschaftszahlen, es waren 52 Bergleute auf dem Bergwerk beschäftigt. Im Jahr 1859 konsolidierte die Zeche Johann mit weiteren Zechen zur Zeche Vereinigte Johann.<ref name="Quelle 1" />

Einzelnachweise

<references>

<ref name="Quelle 1">Joachim Huske: Die Steinkohlenzechen im Ruhrrevier. Daten und Fakten von den Anfängen bis 2005. (= Veröffentlichungen aus dem Deutschen Bergbau-Museum Bochum 144) 3. überarbeitete und erweiterte Auflage. Selbstverlag des Deutschen Bergbau-Museums, Bochum 2006, ISBN 3-937203-24-9.</ref> <ref name="Quelle 2">Ministerium für Handel und Gewerbe (Hrsg.): Zeitschrift für das Berg-, Hütten-, und Salinen-Wesen im preussischen Staate. Siebenter Band, Verlag der königlichen geheimen Ober-Hofdruckerei (R. Decker), Berlin 1859.</ref>

</references>