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Yoryūdo

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Der Begriff Yoryūdo ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), auch Yorihito oder Yoriudo) ist seit der Heian-Zeit gebräuchlich und bezeichnet allgemein einen Diener, Bediensteten oder Höfling<ref></ref>.

Bedienstete in öffentlichen Ämtern (Staatsdiener)

Hofadel und Regierung

Der Begriff Yoryūdo bezeichnete das Personal in den Behörden des kaiserlichen Hofes, wie das Waka-shō ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), „Amt für Dichtung“), Gosho-shō ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), „Amt für Schriftverkehr“), Kiroku-shō ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), „Aufzeichnungsbüro (zur Regulierung der Lehen)“), Fumi-dono ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), „Dokumentenverwaltung“) und Go-in ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)).

Im Falle des Waka-shō nennt man die Bediensteten auch Meshiudo ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value))<ref>1201 übernahm Fujiwara no Teika als Yoryūdo die Obliegenheiten des Waka-shō. Er führte ein Tagebuch, das Meigetsuki ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), etwa „Aufzeichnungen vom klaren Mond“), mit täglichen Eintragungen. Ferner war er verantwortlich für den alljährlichen Gedichtvortrag an Neujahr ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), Utakai hajime). In dieser Tätigkeit liegt auch der Ursprung des Begriffs Meshiudo.</ref>. Sie wurden von erfahrenen Beamten ausgewählt. Die Bediensteten des Waka-shō hingegen wurden von Beamten ausgewählt, die selbst Waka dichteten oder Erfahrungen mit der Kompilation von Anthologien besaßen.

Die Anzahl der Bediensteten lag bei etwa 10 bis 20 Personen, wobei man davon ausgeht, dass zeitweise Beamte aus anderen Behörden abgezogen wurden. Nach der Enzyklopädie Ruijumeibutsukō ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) aus der Mitte der Edo-Zeit leitet sich daher auch der Begriff Yoryūdo von diesen Beamten ab, die zum Amt pendelten, um sich dort zu treffen (im Japanischen: {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), Yoriau hito). Es bleibt jedoch unklar, ob diese Etymologie korrekt ist.

Samurai-Regierung

Der Begriff Yoryūdo bezeichnet zudem das Personal in verschiedenen Ämtern des Shōgunats ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), Bakufu) wie: dem Kumonjo ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), Dokumentenverwaltung), dem Mandokoro ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), Regierungsverwaltung), dem Monchūsho ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), Gerichtshof) und dem Samurai dokoro ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), Behörde für die Angelegenheiten der Vasallen<ref>In der Kamakura-Zeit: Behörde für militärische Angelegenheiten.</ref>). Diese Bediensteten wurden auch Kōjin ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), etwa Person des öffentlichen Lebens, die ein Amt bekleiden) genannt.

Unfreie Bauern im Shōen-System

Im Shōen-Lehenssystem bezeichnete der Begriff Bauern, die die Güter ihres Lehensherrn bearbeiteten, d. h. Leibeigene.

Weblinks

  • Eintrag bei Kotobank.jp (japanisch)

Einzelnachweise

<references />