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Hsianghualith

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(Weitergeleitet von Xianghualit)
Hsianghualith
Datei:Hsianghualite.jpg
Hsianghualite (weiß) aus Xianghualing, Provinz Hunan, China.
Probengröße: 1,5 cm
Allgemeines und Klassifikation
IMA-Nummer

1997 s.p.<ref name="IMA-Liste">Malcolm Back, Cristian Biagioni, William D. Birch, Michel Blondieau, Hans-Peter Boja und andere: The New IMA List of Minerals – A Work in Progress – Updated: July 2024. (PDF; 3,6 MB) In: cnmnc.units.it. IMA/CNMNC, Marco Pasero, Juli 2024, abgerufen am 13. August 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

IMA-Symbol

Hsi<ref name="Warr"></ref>

Chemische Formel Ca3Li2[F2|Be3Si3O12]<ref name="StrunzNickel">Hugo Strunz, Ernest H. Nickel: Strunz Mineralogical Tables. 9. Auflage. E. Schweizerbart’sche Verlagsbuchhandlung (Nägele u. Obermiller), Stuttgart 2001, ISBN 3-510-65188-X, S. 700.</ref>
Mineralklasse
(und ggf. Abteilung)
Silicate und Germanate
System-Nummer nach
Strunz (8. Aufl.)
Lapis-Systematik
(nach Strunz und Weiß)
Strunz (9. Aufl.)
Dana

VIII/J.16
VIII/J.16-010

9.GB.05
77.1.1.5
Kristallographische Daten
Kristallsystem kubisch
Kristallklasse; Symbol kubisch-tetraedrischpentagondodekaedrisch 23
Raumgruppe I213<ref name="StrunzNickel" />
Gitterparameter a = 12,87 Å<ref name="StrunzNickel" />
Formeleinheiten Z = 8<ref name="StrunzNickel" />
Physikalische Eigenschaften
Mohshärte 6,5
Dichte (g/cm3) 2,97 bis 3, im Mittel 2,98
Spaltbarkeit keine
Farbe weiß
Strichfarbe weiß
Transparenz durchsichtig bis durchscheinend
Glanz Glasglanz

Hsianghualith ist ein selten vorkommendes Mineral aus der Mineralklasse der „Silikate und Germanate“. Es kristallisiert im kubischen Kristallsystem mit der chemischen Zusammensetzung Ca3Li2[F2|Be3Si3O12]<ref name="StrunzNickel" /> und entwickelt meist körnige bis massige, oft farblose oder weiße und durchscheinende Mineral-Aggregate.

Etymologie und Geschichte

Erstmals entdeckt wurde Hsianghualith im Xianghualing-Bergwerk (englisch: Hsianghualing Mine) bei Chenzhou<ref name="Mindat">Xianghualing Mine (Hsianghualing Mine). Mindat.org</ref> in der Provinz Hunan in China und beschrieben 1957 von der Wissenschaftlerin Huang Yunhui, die das Mineral nach seiner Typlokalität benannte. Das chinesische Wort (chinesisch {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), Pinyin {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) steht allerdings auch für „duftende Blume“.<ref>Handbook of Mineralogy - Hsianghualite (englisch, PDF 65 kB)</ref>

Klassifikation

In der alten (8. Auflage) und der neuen Systematik der Minerale (9. Auflage) nach Strunz gehört der Hsianghualith zur Abteilung der Gerüstsilikate (Tektosilikate). Diese Abteilung ist seit der Neuauflage der Strunz’schen Mineralsystematik weiter unterteilt und teilweise neu definiert worden, sodass sich das Mineral jetzt in der Abteilung und Unterabteilung „Gerüstsilikate (Tektosilikate) mit zeolitischem H2O; Familie der Zeolithe“ befindet.

Die Systematik der Minerale nach Dana sortiert den Hsianghualith in die Abteilung „Tectosilicate Zeolite group“ (übersetzt: Gerüstsilicate, Zeolithgruppe), und dort in die „Analcime and related species“ (übersetzt: Analcim und verwandte Arten).<ref name="Webmineral">Webmineral - New Dana Classification of Tektosilicates Tectosilicate Zeolite group (englisch)</ref>

Bildung und Fundorte

Gefunden wurde das Mineral in Phlogopit-Adern in devonischen Skarnen (metamorphen Kalksteinen) in der Provinz Hunan in China.<ref>New Mineral Names. Hsiang-hua-Shi (PDF; 637 kB) Volume 44, Nr. 11/12, November/Dezember, 1959, S. 1327–1328. [Anmerkung: Die Schreibweise W.-H. Huang ist ein Transkriptionsfehler]</ref>

Außer an seiner Typlokalität Xianghualing Mine (Hsianghualing Mine) konnte das Mineral bisher nirgendwo nachgewiesen werden.<ref name="Mindat" />

Kristallstruktur

Hsianghualith kristallisiert in kubisch-tetraedrischpentagondodekaedrischer Struktur in der Raumgruppe I213 (Raumgruppen-Nr. 199)Vorlage:Raumgruppe/199 und dem Gitterparameter a = 12,87 Å sowie 8 Formeleinheiten pro Elementarzelle.<ref name="StrunzNickel" />

Siehe auch

Einzelnachweise

<references />

Weblinks